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Lebenseinstellungen motivieren oder machen Angst

L
Liebe maya,
hm. mit Sicherheit braucht der Mensch auch Menschen, um auch durch sie zu lernen, um durch sie auch SICH SELBST zu erfahren.
Ich bin auch gläubig und beschäftige mich zusätzlich leidenschaftlich mit der Astrologie. Alles ist miteinander verbunden, wie oben so unten

19.10.2019 14:00 • x 1 #16


maya60
Ja, liebe laluna, wir brauchen sicherlich Menschen für alles, was wir machen, brauchen und leben. Ich meinte nur, dass für mich persönlich das Menschenleben irdisch seine Sinngrenzen hat und ich glaube und erfahre in meinem Leben auch, dass alles miteinander verbunden ist.

Insofern habe ich es so erlebt, dass manche Lebenseinstellungen mich motivierten, manche mir Angst machten, aber die Auseinandersetzung damit mich weiterbrachte, die Welt und mich kennenzulernen.

Manche Lebenseinstellungen motivierten mich aus den falschen Gründen, z.B. Angst, manche machten mir Angst, aber das Überwinden war genau das Richtige.

Viele Lebenseinstellungen änderten sich in neuen Lebenssituationen, viele klebten aber auch als Prägungen oder innere Familienaufträge an mir und ich musste erst lange entdecken, was da los ist.

Manche musste ich auch erst erfahren, um weitergehen zu können. Zum Beispiel alles rund um Status. Um den nicht mehr wichtig zu finden, musste ich ihn erst haben.

19.10.2019 14:05 • x 2 #17


A


Hallo Pilsum,

Lebenseinstellungen motivieren oder machen Angst

x 3#3


L
Ich glaube, dass wir auf der Welt sind, um zu lernen. Das Leben ist ein Spiel. Mal macht der Eine den Zug, mal der Andere. Mal wird man zurückgeworfen und muss von vorne beginnen, mal überholen einen alle anderen und mal zieht man an allen anderen vorbei, bis man endlich ans Ziel kommt.

Dann, wenn man alle Aufgaben, die das Leben einem stellt erfüllt hat, dann findet man zurück zu einem großen Ganzen, wo sich jede Frage erübrigt, wo man eintaucht in unendlicher Liebe zu einem großen Ganzen.

19.10.2019 14:13 • x 2 #18


maya60
Liebe laluna, dass sich einfach Leben in unendlichen Formen und Arten aus der Schöpfungsenergie entwickelt in unzähligen Varianten, Universen und uns unbekannten Dimensionen, das glaube ich auch.

Da wir aber ein Bewusstsein haben und Schmerz erleiden, fürchterlichen Schmerz, und da ich die Schöpfungsenergie, die ich als Gott, Jesus, Geist bezeichne, (obwohl ich sie spirituell auch nur als reine liebende und schenkende Lebens- und Bewusstseinsessenz- oder -Energie erfahre und dabei nicht auf eine Religion festgelegt bin) als ein liebendes Bewusstsein erlebe, glaube ich nicht an ein Spiel als einziges.

Da ist noch mehr dabei und ich denke aber wie du auch, dass unser Lernen und unsere Bewusstseinserweiterung eine Rolle dabei spielen.

19.10.2019 14:21 • x 2 #19


Blume71
Hallo,

Zitat von Pilsum:
Lebt ein Mensch im Grunde nur, um zu arbeiten?


Nein! Wenn ich von mir ausgehe, würde mir was fehlen. Sicher tut mir die Arbeit gut und ich tanke dort Selbstbewusstsein, aber nur arbeiten, da fehlen ganz wichtige Dinge. Ich arbeite um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Dass ich dadurch Selbstbewusstsein erlange ist ein pos. Nebeneffekt. In erster Linie geht es mir persönlich darum, fin. abgesichert zu sein. Sicher ist es aber auch wichtig, dass man sich dort wohl fühlt bzw. das Betriebsklima stimmt und einem die Arbeit halbwegs Freude macht bzw. man es sinnvoll findet, was man tut. Ganz sicher gibt es aber auch Menschen, die ihre Tätigkeit als Berufung sehen und die leben ganz bestimmt um zu arbeiten.

Zitat von Pilsum:
Oder brauchen wir grundsätzlich gar nichts zu tun um zufrieden leben zu können?
Arbeiten wir also nur, um angenehm leben und uns vieles leisten zu können?


Gar nichts tun, um zufrieden leben zu können? Das ist eine gute Frage. Irgendwie erlangt man durch das Nachgehen einer berufl. Tätigkeit ja auch das Gefühl, dass man am Gesellschaftsleben teilnimmt und etwas dazu beiträgt. Man ist sozusagen Teil einer großen Gemeinschaft.

Ich glaube, wer die Arbeit als Sinn und Zweck unseres Daseins erlebt, lebt viel im außen. Die wahre Zufriedenheit erlangt man m.E. abe rnicht an der Arbeit. Sicher gibt die Arbeit mir persönl. Selbstbewusstsein, das hat aber mit mir zu tun und dass ich von Haus aus nicht viel habe, bzw. unsicher bin. Menschen, welche ihre Arbeit als Berufung sehen, sehen das sicher anders.

Ich denke, wir leben um zu wachsen, um das Leben zu meistern und uns gestellte Lebensaufgaben zu lösen und es wohl auch zu genießen (fällt manchmal schwer) Ein manchmal nicht einfacher Weg. Sich selbst zu finden und sich treu zu bleiben, bei sich zu bleiben, sich zu fühlen und umzusetzen, was man sich wünscht.

Soviel zu meiner Theorie!

Lieben Gruß

19.10.2019 16:32 • x 4 #20


Pilsum
@Blume71

Hallo Blume,
Zitat:
Sicher tut mir die Arbeit gut und ich tanke dort Selbstbewusstsein, aber nur arbeiten, da fehlen ganz wichtige Dinge.

Zitat:
Die wahre Zufriedenheit erlangt man m.E. aber nicht an der Arbeit.


Deine Grundeinstellung teile ich im Wesentlichen.
Zitat:
Ich denke, wir leben um zu wachsen, um das Leben zu meistern und uns gestellte Lebensaufgaben zu lösen
und es wohl auch zu genießen (fällt manchmal schwer) Ein manchmal nicht einfacher Weg. Sich selbst zu
finden und sich treu zu bleiben, bei sich zu bleiben, sich zu fühlen und umzusetzen, was man sich wünscht.


Deine Beschreibung gefällt mit besonders gut. Ist diese Sichtweise nicht besonders hilfreich
für die Menschen, denen ein Sinn im Leben zu fehlen scheint?

Viele Grüße

Bernhard

20.10.2019 09:07 • x 3 #21


111Sternchen222
Zitat von Blume71:
Sich selbst zu finden und sich treu zu bleiben, bei sich zu bleiben, sich zu fühlen und umzusetzen, was man sich wünscht.

Wahre Worte !

20.10.2019 09:11 • x 2 #22


Pilsum
@maya60

Hallo maya,
Zitat:

Ich wollte immer nur Lesen und Schreiben.


Schön, wenn Dich das Lesen und Schreiben motiviert. In welchem Themenbereich
bist Du dabei aktiv?
Zitat:
Darum war Arbeit, Status, Beziehung, Elternschaft, Glauben, Krankheit zwar auch brennend wichtig in
den Prägungen in mir, aber wenn es mich vom Schreiben und Lesen abhielt, war es falsch.


Deine Beschreibung finde ich bemerkenswert. Welche Rolle spielen andere Menschen in Deinen Prägungen?
Weil, schreiben ergibt vor allem dann einen Sinn, wenn es jemand anderes liest.
Wer liest Deine Texte? Veröffentlichst Du sie?
Und wessen Texte liest Du besonders gern? Wovon lässt Du Dich inspirieren? Und warum?

Bernhard

20.10.2019 09:20 • x 3 #23


Pilsum
@laluna74

Zitat:
Wieso arbeite ich gerne? Weil mein Beruf meine Erfüllung ist. Ich liebe es Menschen zu helfen und brauche
auch den Kontakt zu ihnen. Es ist mir wichtig meinen Geist zu schulen und niemals müde zu werden.
Ich brauche ein wenig Geld, um mein Leben zu finanzieren, um möglichst unabhängig von anderen Menschen
sein zu können.


Damit wird es Dir hoffentlich gut gehen. Arbeitest Du in einem medizinischen Bereich?
Zitat:
Sehr dankbar bin ich, dass ich ein Leben mit einem Halbtagsjob ausführen kann, so dass ich auch noch
genug Luft habe, um meine vielen Hobbys mal mehr, mal weniger zu pflegen.


Was sind denn wichtige Hobbies von Dir? Teilst Du sie mit anderen Menschen?
Zitat:
Der Mensch ist nicht dazu geschaffen nichts zu tun.


Dies sehe ich genauso. Allerdings finde ich, ist es sehr wichtig, viel Zeit dazu zu benutzen,
sich selbst ein wenig zu reflektieren, also zu überlegen, wer bin ich und was möchte ich in
meinem Leben erreichen.

Was kann und was sollte mich zufrieden machen.
Deshalb habe ich häufig Zeiten, in denen ich mich entspanne, also eigentlich Nichts tue.

Bernhard

20.10.2019 09:37 • x 1 #24


Pilsum
Zitat von laluna74:

Ich habe gelernt, dass in allem, was einem widerfährt, ob gut, ob schlecht, immer scheint ein bestimmter Sinn
dahinter zu stecken. Man lernt aus Erfahrungen und wächst daran, nichts passiert ohne Grund.

Diese Einstellung hilft mir dabei nie aufzugeben, sondern nach vorne zu schauen und mich jeder Lektion zu stellen.


Dies sehe ich genauso. Weil ich Deine Aussage so wichtig finde, habe ich sie fett herausgestellt.
Interessant, wie sich Grundeinstellungen gleichen können.

20.10.2019 09:43 • x 1 #25


Pilsum
Zitat von maya60:
Insofern habe ich es so erlebt, dass manche Lebenseinstellungen mich motivierten, manche mir Angst machten,
aber die Auseinandersetzung damit mich weiterbrachte, die Welt und mich kennenzulernen.

Manche Lebenseinstellungen motivierten mich aus den falschen Gründen, z.B. Angst, manche machten mir Angst,
aber das Überwinden war genau das Richtige.

Viele Lebenseinstellungen änderten sich in neuen Lebenssituationen, viele klebten aber auch als Prägungen
oder innere Familienaufträge an mir und ich musste erst lange entdecken, was da los ist.

Manche musste ich auch erst erfahren, um weitergehen zu können. Zum Beispiel alles rund um Status.
Um den nicht mehr wichtig zu finden, musste ich ihn erst haben.


Wie kommt es Deiner Meinung dazu, dass sich Lebenseinstellungen grundsätzlich ändern?
Weil aus Zufall ändern sie sich wohl kaum?

20.10.2019 09:52 • x 2 #26


maya60
Zitat von Pilsum:
Wie kommt es Deiner Meinung dazu, dass sich Lebenseinstellungen grundsätzlich ändern?
Weil aus Zufall ändern sie sich wohl kaum?


Hallo Pilsum, manche, weil es einfach ganz andere Zeiten sind und sie sich überlebt haben, nicht mehr zutreffen. An manchen musste ich arbeiten, um sie zu ändern. Manche lehrte mich das erfahrene Leben. Manche ganz unbemerkt nach dem Motto: Meine Güte, das würde ja heutzutage kein Mensch mehr denken. Manche haben auch in unterschiedlichen Altersphasen unterschiedliche Bedeutung. Ich glaube, da gibt es so viele Gründe wie es Lebenseinstellungen gibt.

20.10.2019 11:34 • x 2 #27


Blume71
Guten Morgen,

Zitat von Pilsum:

Deine Beschreibung gefällt mit besonders gut. Ist diese Sichtweise nicht besonders hilfreich
für die Menschen, denen ein Sinn im Leben zu fehlen scheint?


Ja, das denke ich genauso.
Aber das Schwierige dabei ist doch, zuallererst herauszufinden was man selbst wirklich will. Was man sich wünscht.
Sich sozusagen selbst zu fühlen. Das Fühlen, was vielen Menschen (mich eingeschlossen) abhanden gekommen ist.

Der Frage nachzugehen: Tue ich das was ich tue für mich?
Oder tue ich es vielleicht für jemand anderen?
Tue ich es, weil es mir so anerzogen wurde und weil ich es nie hinterfragt habe?
Tue ich es um positives Feedback von aussen zu erhalten?
Tue ich es, weil alle es machen?
Tue ich es, weil ich dazugehören möchte?
Oder tue ich es letztendlich, weil ich es fühle und weil es mir gut tut?

Und dann die weitere Frage:
Habe ich den Mut, meinen Gefühlen nachzugehen und das zu leben, was ich mir wünsche?
Oder fehlt mir Selbstbewusstsein?
Habe ich Angst, andere zu verletzten, oder vor den Kopf zu stoßen?

2 ganz wichtige Schritte, finde ich und Meilensteine!
Es braucht Mut und viel Selbstreflektion.

Ich denke, das ist das Schwere dabei, sich bei allen Aktionen/Tätigkeiten/Handeln/Zusammensein so zu verhalten, dass man es für sich tut aber dabei immer auch andere im Blick behält, das ein Miteinander möglich wäre, ein soziales Leben Die Gradwanderung zwischen bei sich bleiben und mit anderen sein!


Aber ich denke je öfter man es tut und pos. Erfahrungen sammelt, desto öfter traut man sich!

Soviel zu meiner Theorie!

Lieben Gruß Blume

20.10.2019 12:01 • x 3 #28


Pilsum
@Blume71
Zitat:
Sich sozusagen selbst zu fühlen. Das Fühlen, was vielen Menschen (mich eingeschlossen) abhanden gekommen ist.


Ich habe nicht den Eindruck, dass Dir was abhandengekommen ist. Und eine Theorie scheint es auch nicht
zu sein, wie Du immer wieder sagst.
Was Du beschreibst, lässt sich doch praktisch wunderbar leben oder etwa nicht?
Zitat:
Und dann die weitere Frage:
Habe ich den Mut, meinen Gefühlen nachzugehen und das zu leben, was ich mir wünsche?
Oder fehlt mir Selbstbewusstsein?
Habe ich Angst, andere zu verletzten, oder vor den Kopf zu stoßen?


Diese Frage stellt sich am Anfang fast immer.
Zitat:
2 ganz wichtige Schritte, finde ich und Meilensteine!
Es braucht Mut und viel Selbstreflektion.


Auch ich denke, es braucht ständige Selbstreflektion und danach den Mut, etwas alleine zu wagen.

Zitat:
Ich denke, das ist das Schwere dabei, sich bei allen Aktionen/Tätigkeiten/Handeln/Zusammensein so
zu verhalten, dass man es für sich tut aber dabei immer auch andere im Blick behält, das ein Miteinander
möglich wäre, ein soziales Leben Die Gradwanderung zwischen bei sich bleiben und mit anderen sein!


Am Anfang ist das sicherlich oft etwas schwierig.
Genaugenommen beschreibst Du meiner Meinung nach hier exakt das Rezept, auf welchen Weg
man eine depressive Phase durch Hilfe von außen und durch eigenes Handeln verlassen kann.

Auch hier teile ich Deine Lebenseinstellung.

Bernhard

20.10.2019 13:10 • x 2 #29


A


Hallo Pilsum,

x 4#15


Blume71
Guten Abend,

Zitat von Pilsum:
Ich habe nicht den Eindruck, dass Dir was abhandengekommen ist. Und eine Theorie scheint es auch nicht
zu sein, wie Du immer wieder sagst.


Dankeschön!

Zitat von Pilsum:
Was Du beschreibst, lässt sich doch praktisch wunderbar leben oder etwa nicht?


Lässt es sich praktisch tatsächlich wunderbar leben? Ich finde es äusserst schwierig und auch anstrengend, denn genau

Zitat von Pilsum:
danach den Mut, etwas alleine zu wagen.


das ist für mich pers. das schwierigste. Den Mut etwas allein zu wagen. Die Mutigste war ich noch nie! Daran hapert es bei mir gerade noch, aber ich übe bzw. sage mir immer, dass ich auf dem Weg bin, Stück für Stück Ängste zu überwinden!

Zitat von Pilsum:
Genaugenommen beschreibst Du meiner Meinung nach hier exakt das Rezept, auf welchen Weg
man eine depressive Phase durch Hilfe von außen und durch eigenes Handeln verlassen kann.

Auch hier teile ich Deine Lebenseinstellung.


Vielen Dank, das gibt mir viel!

Schönen Abend

20.10.2019 19:53 • x 3 #30

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