DK86
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Verbitterung: Ja ich bin verbittert. Das liegt einmal an dem Entschluss an sich und auch an der Tatsache dessen, dass man Gespräche geblockt hat und nicht kommuniziert wurde. Man wollte das nicht. Somit gab es keinen Ansatz, tiefgründig zu besprechen, wo die konkreten Probleme liegen.
Dies wurde mal vor 3 Jahren wohl gemacht, danach gab es aus ihrer Sicht up and downs und es kam nix mehr. Nun mehr beschleicht mich das Gefühl, auch der Auslöser allen zu sein. Damit gut fühlen, tue ich mich nicht.
Depression meiner Frau: Ich war ei einem Therapeuten und habe die Situation geschildert, welcher aus der Entfernung meinte - sie wirkt stabil und gefestigt. Aber die Situation zieht einen mit runter (oder man versucht es zu vermeiden). Daran habe ich ebenfalls gearbeitet und werde es weiterhin tun, auch wenn es nun nur noch für mich ist, da das Kind in Brunnen gefallen ist.
Herabwürdigung: es soll so nicht klingen, aber den Entschluss sich zu trennen traf meine Frau und nicht.
Auch im Zeichen des Kindes und aus meiner Liebe heraus will ich das nicht. Daher jemand anders hat die Entscheidung getroffen. Wenn es für sie der Ausweg ist, kann ich dagegen nix mehr tun. So weh es tut.
Chance/Rückeroberung: Das sind automatische Gedanken. genauso wie: was ist alles falsch gelaufen, warum sagt mir niemand, was alles falsch war. Kann man nicht nach 10 Jahren gemeinsamen Leben darüber sprechen. Ist man so ein schlechter Mensch gewesen oder kann man mit mir nicht reden.
Mit ihrer Entscheidung hat sie beschlossen: will Zeit für sich, Abstand bewahren.
Das respektiere ich und werde somit eine Kontaktsperre einhalten (sofern es nicht um unser Kind geht).
Was die Zeit bringt, das vermag keiner zu sagen. Ich habe immer meine Frau als gleichwertig beachtet. Sie hat sich immer zurückgenommen für Andere, was keiner verlangt hat. Freiräume? Hat sie bekommen, wurden aber nicht genutzt. Freunde? Hat sie vernachlässigt weil man sich nur zurückgenommen hat. Auch da weiß man nicht, warum hast du es getan? Keiner hat sie an die kurze Leine gesetzt, einfach niemand. Sie wollte immer nur bei ihrem Kind bleiben und es nie abgeben, obwohl viele gesagt haben nimmt euch mal Zeit für Euch, ihr habt die Zeit nicht mehr.
Es kommen auch wieder bessere Zeiten war das Kredo der Schwiegerelten.
Verlangen: s.o.
Ich gebe Zeit, ich gebe Raum und das alles zu ihrem gesundheitlichen Wohl, weil Sie die Liebe meines Lebens ist und auch zum Wohle unseres Kindes.
Kein Rosenkrieg o.ä. wird es geben. Das haben wir uns immer geschworen und vereinbart.
Man fühlt sich halt gerade verletzt und gebrochen aufgrund der Empathielosigkeit im Gespräch vorhin.