
JeanLucca
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ich kenne das Gefühl mit allem allein da zu stehen, da stecke ich voll drin. Ich könnt heulen wenn ich jetzt intensiv darüber nachenke. Bei meiner Familie höre ich: Mensch, reiss Dich mal zusammen. Du bist doch ein erwachsener Mann.
Jetzt gehe ich in 2 Selbsthilfegruppen, Donnerstags in eine Deprigruppe (heute fiel sie leider aus) und Montags in eine andere. Mir tut es gut von mir zu erzählen und Rückmeldungen zu bekommen, anderen zuzuhören und mich in Bereichen wiederzuerkennen und mit der Gruppe auch über Gott und die Welt zu reden. In den Momenten in denen ich in der Gruppe bin fühle ich mich geborgen. Leider habe ich noch keine Kontakte geknüpft, die über die Gruppenzeiten hinausgehen. Das ist meine stille Hoffnug.
Ich brauche Menschen um mich herum. Menschen die wissen wovon ich rede und sich darauf einlassen. Natürlich weiß ich auch das ich ihnen etwas geben muss, mich auch auf sie einzulassen. Mich bringt dieses Geben und Nehmen weiter. Ja.
Du hast mal Klarinette gespielt?????? Wie cool. Hast Du eine zuhause bei Dir?
Ich spiele Gitarre und Akkordeon. Die stehen hier aufgebaut neben meiner Couch. Auf dem Akkordeon ist eine dicke Staubschicht und auf der Gitarre fällt es mir nicht auf. Letztens habe ich mal zu meinen Kindern gesagt die jetzt auch ein Instrument lernen, dass ich mal mit Ihnen zusammen Rocken möchte. Den Wunsch habe ich tatsächlich aber ich schaff es nicht die Klampfe in die Hand zu nehmen. Und das obwohl ich weiß das es eingentlich das einzige Medium ist das mich inspiriert.
Letztens habe ich Dir mal von einer Baptistengemeinde geschieben, das dort viel Musik gemacht wird. Ich glaube ich sollte die Idee mal selbst für mich gebrauchen.
Vielleicht ist eine freie Kirchengemeinde ja auch was für Dich. Ich denke da an Deine Klarinette und die Gemeinschaft.
lieben Gruß, JeanLucca