Hallo @Pilsum u. @Heideblümchen
Habe jetzt eure Beiträge gelesen u. ich finde sie spannend u. interessant - das nur einmal vorweg !
Zitat: Ich frage mich: muss ich denn alles an mir mögen?
Nein sicher nicht !
Aber zu Akzeptieren, dass es auch etwas an uns gibt, was wir nicht so gerne mögen - so kann etwas an unserem Äußeren
sein oder an unserer Einstellung od. Verhalten.
Es ist aber ein anderer Umgang mit sich, dies Akzeptieren zu können u. nicht immer nur defizitär darauf zu achten
u. sich dann nicht zu mögen - villt. gar abzulehnen.
Der Blick aufs Ganze, halte ich da für richtig !
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Zitat: Wie schafft es unser Kopf, das wir uns annehmen können?
Uns so annehmen können, wie wir sind.
Das sind gleich zwei Fagen @Pilsum für mich.
Durch Achtsamkeitsübungen lernen wir im Hier u. Jetzt zu sein - das Wahrnehmen was jetzt gerade ist.
Beispiel dazu: - Wenn wir morgens aufstehen, bewusst auf der Bettkante sitzen bleiben, den Druck auf die Fusssohle
durch den Boden spüren - sich selbst fragen, wie geht es Mir gerade -
wenn Du ins Badezimmer gehst, du die Türklinge in deiner Hand spürst u. wahrnimmst, dass du nun
einen anderen Raum betrittst.
Dies hat etwas damit zu tun, unsere Sinne zu schärfen - Sinnlichkeit erfahrbar werden zu lassen.
Klingt banal, ist aber Wissenschaftlich erwiesen, dass unser Hirn darauf reagiert.
Wenn wir morgens aufstehen u. schon denken, - schei.. Büro - blöde Kunden-Chef-Kollegen,
dann reagiert auch unser Hirn darauf, mit unseren Gefühlen u. Emotionen.
Steht Frau vor dem Spiegel u. schaut nur auf ihre Falten, ihre Cellulite oder die Narbe am Bauch oder
die Speckröllchen, dann macht das was mit Ihr
.
Es geht auch nicht darum, sich die rosarote Brille aufzusetzen u. zu sagen, toll meine Narbe oder meine Speckrollen,
die liebe ich so sehr.
Nein, sie zu akzeptieren das sie da sind u. wir uns nicht dafür verurteilen müssen - uns weniger Aktraktiv zu finden,
uns gar gegenüber Anderen minderwertiger fühlen, (was leider nicht selten passiert ), -
Andere gar für Aktraktivier zu halten.
Diese innere Akzeptanz ist eine andere Haltung u. so kann ich mich auch besser Annehmen - meine Unvollkommenheit
akzeptieren.
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Zitat: Wie will ich das Gefühl in mir entstehen lassen,
dass ich gut bin,
wenn ich mich nicht mit der Natur und mit anderen Menschen in ein Verhältnis setze?
Weil Individien sind - wir Alle sind einzigartige Exenplare !
dass ich gut bin - Du/ Wir sind gut u. wir brauchen ein solches Gefühl nicht erst herstellen.
Warum möchtest Du Dich in ein Verhältnis zu anderen Menschen setzen - möchtest Du Dich vergleichen,
um dann festzustellen, Wer bin ich - Bin ich gut so, wie ich bin ? (oder verstehe ich Deine Frage villt. falsch? )
Dieses Gefühl entstehen zu lassen, kommt meiner Meinung u. Erfahrung durch die Achtsamkeit !
Wenn ich mir mehr u. mehr bewusst bin - mehr im jetzigen Moment bleibe - mir am Tag immer wieder kurze Pausen
(können auf dem Klo sein) gönne u. mich frage, wie geht es Dir gerade (nicht heute morgen oder nach Feierabend);
Nein Jetzt in diesem Moment !
Das ist eine Achtsamkeit sich selbst gegenüber, auch eine Selbstfürsorge, die in unseren Alltag gehört.
Ich nenne es innere Einkehr, sich tägl. zu Hause auch Zeit für sich zunehmen,
um wahrzunehmen, wie geht es mir gerade.
Dies regelmäßig zu machen, so können wir uns anders Wahrnehmen lernen u. Annehmen !
Wir können besser mit unseren Gefühle / Emotionen umgehen - kennen unseren Körper besser -
können auf unsere Psyche/ Seele wohlwollender reagieren.
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Etwas zur Meditation u. Achtsamkeit:
Es gibt eine Studie die zeigt, was Meditation in unserem Hirn verändert u. das hat man Untersucht,
bei Menschen die 8 Wch. meditiert haben u. Menschen die nicht meditiert haben u.
hat sie in ein MRT geschickt u. dort konnte man am Hirn Veränderungen feststellen.
Achtsamkeits-Übungen wurden genutzt, so ca. 20 bis 30 min. am Tag
- bewusstes Wahrnehmen, ohne zu bewerten ! - (Braucht enige Zeit der Übung u. Disziplin ! )
Achtsamkeits-Übungen sind Alltagstauglich u. hat nichts mit der Meditation zu tun, die Mönche im
Kloster praktizieren.