Zitat von Irgendeine:Sicher. Nur ist es leider nicht selten der Fall, dass Ärzte sich auf bestimmt Medis eingeschossen haben.
Ich hab schon einige Psychiater durch. Eine wollte mir (nach 2 Versuchen mit 2 verschiedenen über mehrere Wochen) partout nicht glauben, dass ich auf SSRI null reagiere. Eine andere wollte mir das ADHS-Medi z.B. nicht mehr verschreiben, weil sie davon nichts hält.
Der eine Arzt ist fest davon überzeugt, dass Schmerzmittel XY das Beste ist, der nächste schüttelt darüber nur den Kopf.
Deswegen finde ich es schon ganz gut, wenn man selbst ein wenig mitdenkt.
Richtig. Aber man beschäftigt sich mit dem Thema. Und nach einiger Zeit weiß man oft besser welche Mittel besser sind für einen. Man muss es nur glaubhaft dem Arzt/ Psychiater machen, dieses Mittel zu bekommen.
Leider sind viele Fachärzte einfach nicht auf die Patienten eingegangen. Es wird einfach das medi gegeben, weil es so ist. Egal ob es Sinn macht und vielleicht besser mehr mal die Frage stellt, warum gerad dies medi. Fängt ja schon bei verschied Gruppen von Antidepressiva an. Wenn einer ssri nicht anspricht als Beispiel, dann macht es kein Sinn andere Produkte in dieser Gruppe anzuwenden. Gibt natürlich Ausnahmen.
Es ist nicht schwer, dies zu verstehen. Nur viele Ärzte ist es irgendwie auch egal. Nicht umsonst hab ich einige Diskussionen mit Ärzten gehabt. Sogar in der Psychiatrie. Aber ich finde man ist kein versuchkanninchen.
Und was mirta betrifft, sowieso.
06.05.2020 20:17 •
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