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Mirtazapin gegen schwere Depressionen

I
Hmm...
das liest sich ja nicht gerade toll...
Meine Antriebslosigkeit ist für mich mit die größte Belastung, da fast nichts mehr geht.

Ich habe immer nur ein Antidepressiva in Vergangenheit bekommen...bin ja alles mögliche durch.
Als Verstärkung auch Lithium. Dadurch schwoll mein Gesicht massiv an und es wurde abgesetzt.
Kombinationen hatte ich noch nie.

06.05.2020 19:25 • x 1 #16


E
Ich bin in einer diagnostizierten mittelgradigen bis schweren Depression in Verbindung mit Zopiclon zum Schlafen ( in den ersten 6 Wochen) gut gefahren!

Ich denke, Wirkungsgrad erkennen und optimales Medikament für den einzelnen - ist Sache von Ärzten .

06.05.2020 19:36 • #17


A


Hallo Iso,

Mirtazapin gegen schwere Depressionen

x 3#3


Irgendeine
Zitat von Iso:
Kombinationen hatte ich noch nie.

Anfangs hatte ich auch immer nur eins. Das Mirta hab ich, wie gesagt, hauptsächlich wegen der Schlafproblematik bekommen.
Bei mir hat erst die Kombi aus 2 Antidepressiva, dem ADHS-Medi und dem Stimmungsstabilisator was gebracht.

Wenn du Lithium nicht vertragen hast, sprich doch mal andere Medis dahingehend an. Mir hilft das Lamotrigin z.B. super. Seit ich das habe, sind meine Depri-Phasen nicht mehr so heftig.

06.05.2020 19:40 • x 1 #18


Irgendeine
Zitat von ClaraFall:
Ich denke, Wirkungsgrad erkennen und optimales Medikament für den einzelnen - ist Sache von Ärzten .

Sicher. Nur ist es leider nicht selten der Fall, dass Ärzte sich auf bestimmt Medis eingeschossen haben.
Ich hab schon einige Psychiater durch. Eine wollte mir (nach 2 Versuchen mit 2 verschiedenen über mehrere Wochen) partout nicht glauben, dass ich auf SSRI null reagiere. Eine andere wollte mir das ADHS-Medi z.B. nicht mehr verschreiben, weil sie davon nichts hält.

Der eine Arzt ist fest davon überzeugt, dass Schmerzmittel XY das Beste ist, der nächste schüttelt darüber nur den Kopf.
Deswegen finde ich es schon ganz gut, wenn man selbst ein wenig mitdenkt.

06.05.2020 19:47 • x 1 #19


I
@irgendeine
genau das meine ich...als ob einem das ganze Spaß macht.
Es wirkt nicht und es wird ungehalten reagiert. Leider musste ich diese Erfahrung selbst auch machen.
Warum soll ich wochen lang etwas einnehmen, was mir gar nichts bringt.

Werde das mal ansprechen, nächste Woche

06.05.2020 19:56 • x 1 #20


bones
Zitat von Irgendeine:
Sicher. Nur ist es leider nicht selten der Fall, dass Ärzte sich auf bestimmt Medis eingeschossen haben.
Ich hab schon einige Psychiater durch. Eine wollte mir (nach 2 Versuchen mit 2 verschiedenen über mehrere Wochen) partout nicht glauben, dass ich auf SSRI null reagiere. Eine andere wollte mir das ADHS-Medi z.B. nicht mehr verschreiben, weil sie davon nichts hält.

Der eine Arzt ist fest davon überzeugt, dass Schmerzmittel XY das Beste ist, der nächste schüttelt darüber nur den Kopf.
Deswegen finde ich es schon ganz gut, wenn man selbst ein wenig mitdenkt.



Richtig. Aber man beschäftigt sich mit dem Thema. Und nach einiger Zeit weiß man oft besser welche Mittel besser sind für einen. Man muss es nur glaubhaft dem Arzt/ Psychiater machen, dieses Mittel zu bekommen.
Leider sind viele Fachärzte einfach nicht auf die Patienten eingegangen. Es wird einfach das medi gegeben, weil es so ist. Egal ob es Sinn macht und vielleicht besser mehr mal die Frage stellt, warum gerad dies medi. Fängt ja schon bei verschied Gruppen von Antidepressiva an. Wenn einer ssri nicht anspricht als Beispiel, dann macht es kein Sinn andere Produkte in dieser Gruppe anzuwenden. Gibt natürlich Ausnahmen.
Es ist nicht schwer, dies zu verstehen. Nur viele Ärzte ist es irgendwie auch egal. Nicht umsonst hab ich einige Diskussionen mit Ärzten gehabt. Sogar in der Psychiatrie. Aber ich finde man ist kein versuchkanninchen.

Und was mirta betrifft, sowieso.

06.05.2020 20:17 • x 2 #21


E
Hmm, ich hatte nur 2 Psychiater .. und die waren sehr umgänglich, nachfragend und mit mir / meiner Beschreibung abwägend.

Von daher bin ich da durchaus voller positiver Vorurteile, das mag sein.

06.05.2020 21:36 • #22


Irgendeine
Zitat von bones:


Richtig. Aber man beschäftigt sich mit dem Thema. Und nach einiger Zeit weiß man oft besser welche Mittel besser sind für einen. Man muss es nur glaubhaft dem Arzt/ Psychiater machen, dieses Mittel zu bekommen.
Leider sind viele Fachärzte einfach nicht auf die Patienten eingegangen. Es wird einfach das medi gegeben, weil es so ist. Egal ob es Sinn macht und vielleicht besser mehr mal die Frage stellt, warum gerad dies medi. Fängt ja schon bei verschied Gruppen von Antidepressiva an. Wenn einer ssri nicht anspricht als Beispiel, dann macht es kein Sinn andere Produkte in dieser Gruppe anzuwenden. Gibt natürlich Ausnahmen.
Es ist nicht schwer, dies zu verstehen. Nur viele Ärzte ist es irgendwie auch egal. Nicht umsonst hab ich einige Diskussionen mit Ärzten gehabt. Sogar in der Psychiatrie. Aber ich finde man ist kein versuchkanninchen.

Und was mirta betrifft, sowieso.

Und wenn die Ärzte dann noch spitz kriegen, dass man sich berufsbedingt im medizinischen Bereich auskennt, wird es meist noch schlimmer.
Denn dann wird man nicht selten auch noch als Konkurrent/Besserwisser wahrgenommen.

Eins wurde uns in der Ausbildung ziemlich früh gesagt: So fern er kognitiv dazu in der Lage ist, ist der chronische Pat. Experte für seine Krankheit. Respektiert das!

Ich wünschte, man würde das Ärzten auch mal eintrichtern.

06.05.2020 21:58 • #23


Irgendeine
Zitat von ClaraFall:
Hmm, ich hatte nur 2 Psychiater .. und die waren sehr umgänglich, nachfragend und mit mir / meiner Beschreibung abwägend.

Von daher bin ich da durchaus voller positiver Vorurteile, das mag sein.


Dann hattest du Glück. Ich hatte entweder das eine Extrem (Sie sind zu jung für Medikamente!) oder das andere (Wir setzen das Antidepressivum trotz Ihrer Su*z*dgedanken mal auf die Höchstdosis rauf!).
Wahlweise auch als Sie kommen vorsichtshalber auf die Geschlossene! und Wir entlassen Sie trotz Su*z*dgedanken!

06.05.2020 22:12 • #24


I
Hallo...Ihr Lieben...
Warum die Ärztin mir nun ausgerechnet dieses Medikament verschrieben hat..?!
Schlafen geht damit etwas besser, wenn auch nicht allzu gut...
Velleicht wegen meines ständig abnehmendes Gewicht.
Allerdings wundere ich mich schon, dass ich noch nie ne Kombination bekommen habe, sondern immer ein Einzelmedi.
Das gibt mir zu denken.
Hmmm....
Liebe Grüße von
Iso

07.05.2020 18:37 • x 1 #25


I
Jetzt bin ich erstmal völlig verunsichert...

07.05.2020 18:39 • #26


E
Zitat von Irgendeine:

Dann hattest du Glück. Ich hatte entweder das eine Extrem (Sie sind zu jung für Medikamente!) oder das andere (Wir setzen das Antidepressivum trotz Ihrer Su*z*dgedanken mal auf die Höchstdosis rauf!).
Wahlweise auch als Sie kommen vorsichtshalber auf die Geschlossene! und Wir entlassen Sie trotz Su*z*dgedanken!



Das hatte ich wohl wirklich. Ich war zweimal in der geschlossenen, da ich mich einmal in einem Rückfall nicht allein halten konnte und einmal zur Sicherheut, damit ich nicht Rückfällig werde. ( Dro.)

Allerdings: Nach meinem Suizidversuch 99 wurde ich 3 Tage danach noch aus dem KH entlassen, weil ich so stabil war.

Das war die quasi einzige Fehleinschätzung, mit der ich leben musste. Aber vielleicht auch nicht. Ich lebe ja noch!

07.05.2020 18:42 • x 1 #27


E
Iso: nicht jeder bekommt verschiedene Präparate! Und ich finde auch, dass das erstmal gut ist- außer es geht nicht anders!

Hast du nochmal mit ihr sprechen können?

07.05.2020 18:42 • x 1 #28


I
Clara
Am Dienstag fahre ich zu ihr...hoffe, ich schaffe das auch...mal schauen was sie sagt, ich merke bisher nicht die leiseste Besserung.
Vielleicht es auch noch zu früh. Ich will raus aus diesem Hollenloch. Damit ich wieder handlungsfàhig werde....ich drehe bald durch...in diesem schei.. Zustand.

07.05.2020 18:52 • x 2 #29


A


Hallo Iso,

x 4#15


E
Wenn es so schlimm ist, kann sie sicher noch was auf Bedarf ansetzten. Ich drück dir einem Daumen!

07.05.2020 18:59 • x 2 #30

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