Mit einer Depression keine Beziehung eingehen?

G
Also von Sperren war überhaupt nie die Rede. Es ging vielmehr darum, dass die ganze Sache eigentlich Off-Topic ist, und dass du sozusagen durch die Hintertür dieses Thema doch herausgekramt hast. Und ich habe auch nur gesagt, dass du deinen Ton mäßigen musst, weil ich sonst tatsächlich gezwungen bin, den Thread zu schließen.

Was mir aber auffällt, ich habe den Eindruck, dass du vieles auch missverstehst. Oder dich häufig angegriffen fühlst, wo gar kein Angriff ist.

Und ich finde es auch etwas daneben, die Mods anzugreifen, wenn man mal gerade heute angemeldet ist und das Forum gar nicht kennt. Ich denke, um dir ein Urteil über uns Mod erlauben zu können, solltest du schon etwas länger hier sein.

13.05.2010 21:08 • #16


G
Ok
1)Nenn mir die Zeile,wo ich mich im Ton vergriffen habe.Mir ist nichts derartiges bewußt
2)Vielleicht fühlst du dich auch angegriffen,wo nichts ist.Darüber schon nachgedacht?
3)Ich bin nicht neu hier,ich habe vor Jahren regelmässig hier geschrieben.Heute wollte ich mich wieder anmelden,aber der Nutzername war aus irgendeinem Grund ungültig

13.05.2010 21:18 • #17


A


Hallo Glücksritter,

Mit einer Depression keine Beziehung eingehen?

x 3#3


S
Zitat von Glücksritter:
Hallo an alle Moderatoren
Ich finde es schade,daß man hier nicht einfach seine Meinung vertreten kann,ohne Angst zu haben,daß die Diskussion geschlossen wird oder man gesperrt wird(wie oben angedroht)Nur weil man meint,die eigene Meinung sei die einzig richtige.
Das ist Zensur.
Vielleicht fühlen sich mancher auf den Schlips getreten,wenn man die sicher gutgemeinten Ratschläge nicht prickelnd findet.Aber ich finde,das muß man sagen dürfen,natürlich in einem gewissen Rahmen,das sollte ein Moderator verkraften.
Auch ein Moderator ist nur ein Mensch und sollte bereit sein,dazuzulernen.
Ich habe auch nicht die Macht,einfach den Thread zu schließen,weil mir etwas nicht passt.
Ich kann dann nicht einmal mehr darauf antworten.
Nur zum Bedenken...

Grundsätzlich mal zu deinem besseren Verständnis:

Wir Moderatoren sorgen für Übersichtlichkeit und korrekte Vorgehensweise mit dem Posten von Beiträgen. Dazu gehört auch, dass wir Beiträge, wie deine, nach Partnersuche schlicht und einfach schließen können. Und du bist eben nur ein User, das Schließen und Moderieren der Beiträge obliegt uns Mods - und das ist auch gut so-.

Wenn du hier provozieren willst und es dir hier nicht gefällt, dann such dir ein anderes Forum. Wir werden unsere Vorgehensweise nicht wegen dir ändern.

Du hast dich hier angemeldet und willst was von dem Forum, nicht wir von dir. Vielleicht liest du dir mal unsere Nutzungsbedingungen durch bevor du hier Wind machst.

Serafina

13.05.2010 22:54 • #18


G
An Serafina und NurIch
War bestimmt nicht meine Absicht,die Moderatoren anzugreifen,ich wollte mich nur wehren,da ich mich ungerecht behandelt fühlte,vor allem im lezten,gesperrten Thread.
In den Nutzungsbedingungen steht u.a.:
Alle registrierten Mitglieder haben die Möglichkeit, in diesem Forum ihre persönliche Meinung zu äußern. Jeder ist jedoch angehalten, eigenverantwortlich darauf zu achten, dass ein normaler Umgang wie auch im normalen Leben stattfindet. Verschiedene Meinungen und Ansichten sind erwünscht und werden auch toleriert, müssen aber sachlich erfolgen.

Ich hab mich daran gehalten und war immer sachlich.
Ansonsten beweist mir bitte wie schon gesagt durch Zitate,daß ich es nicht war.
Ich lasse mich hier auch nicht als der hinstellen,der nur unken will()oder Wind mache(Serafina)

Nur daß ihr mich richtig versteht:Ich respektiere die Arbeit der Moderatoren.Sie geben sich mit Sicherheit viel Mühe.

Nur können Sie natürlich nicht immer richtig liegen.Ratschläge können eben auch Schlägesein.Und da sollte man etwas sagen dürfen,natürlich in sachlichem Rahmen.Die Moderatoren brauchen doch auch Rückmeldungen,um sich weiterzuentwickeln,sonst ist das eine Einbahnstraße.
Gruß

14.05.2010 08:46 • #19


S
Hallo Glücksritter,


Zitat:
Die Moderatoren brauchen doch auch Rückmeldungen,um sich weiterzuentwickeln,sonst ist das eine Einbahnstraße.


Da überschätzt du dich aber gewaltig. Wir Moderatoren sind zum Teil alle selbst betroffen. Lehrmeister brauchen wir nicht.

Ich will jetzt die Diskussion beenden. Komm bitte wieder auf dein eigentliches Problem zurück. Das führt hier zu nichts.

Serafina

14.05.2010 09:05 • #20


G
Vielleicht überschätzt ihr euch auch gewaltig,wenn ihr der Meinung seid,schon alles zu wissen,und nichts mehr von
den Usern lernen zu können.
Niemand kann alles wissen,alle müssen ein Leben lang lernen.
Man sollte immer offen bleiben für andere Meinungen.Nicht alsLehrmeister,sondern einfach die Meinung des anderen akzeptieren und darüber nachdenken,man muß sie ja nicht übernehmen.
Soviel dazu,das möchte ich jetzt auch beenden.

Ich habe zum Thema Depression und Beziehung alles gesagt.Vielleicht hat noch jemand eine Anregung dazu?

14.05.2010 09:34 • #21


Steffi
Hallo Glücksritter,

niemand spricht Dir das Recht ab, Dich hier zu äußern. Das ist okay. Dein anfängliches posting werte ich allerdings als Aufruf, eine Partnerin zu finden, die - wie Du - unter Depressionen leidet oder litt.

Wenn es Dir allein um die Frage einer Partnerschaft geht und Du darüber reden möchtest, tu es. Aber benutze das Forum bitte nicht als eine Art Partnerschaftsbörse, um den Richtigen oder die Richtige zu finden. Dazu ist es nämlich nicht gedacht.

Ich habe gelesen, dass Du 35 bist, und offenbar bist Du (wieder) allein. Deine Äußerungen hier vermitteln mir den Eindruck, dass Du die Welt in Gesunde und Kranke einteilst. Ich halte diese Klassifizierung für schädlich.

Als ich vor rund 10 Jahren krank war, habe ich eisern darüber geschwiegen, damit niemand es erfährt. Ich habe diese Erkrankung fälschlicherweise mit Schwäche auf eine Stufe gestellt. Erst als ich bereit war, es auch meiner Umwelt mitzuteilen, erfuhr ich, dass die meisten derjenigen, die ich ansprach, selbst schon mal von einer Depression o.ä. betroffen waren. Das erstaunte mich sehr, denn naturgemäß konnte man es niemandem ansehen und es bestand auch kein Anlass, darüber ohne Grund zu sprechen. Was ich damit sagen will ist, Du weißt nicht, wie viele Menschen in Deinem Umfeld leben, die Du kennst oder zu kennen glaubst, denen es ähnlich ergangen ist wie Dir. Das schließt neue Bekanntschaften ebenso ein. Warum überlässt Du es nicht dem Schicksal oder Zufall - oder nenne es, wie Du willst - früher oder später auf jemanden zu treffen, der genau Deinen Erwartungen entspricht ?

14.05.2010 17:40 • #22


G
Hallo Steffi
Danke für deine Antwort.Werde dieses Forum nicht als Partnerbörse benutzen.

Ja,das stimmt schon,man sollte die Welt nicht in Gesunde und Kranke unterteilen,da die Übergänge fliessend sind und man es niemandem ansieht ob er/sie psychische Probleme hat oder nicht.

Ich habe das Problem mit der Einsamkeit,seit ich wieder allein bin.Kann auch nicht warten,bis meine Depressionen weg sindum niemand zu belastendenn diese habe ich seit 20 Jahren.Wenn ich wüsste wie ich gesund würde,hätte ich das schon längst gemacht.Was tun?Ich gehe nicht gerade viel fort dank meiner Ängste und Depressionen,um es mal vorsichtig zu formulieren,so lerne ich natürlich nie jemand kennen.Schicksal oder Zufall kann sehr lang dauern.
So kam ich auf das Internet.
Allerdings habe ich schon etwas Minderwertigkeitsgefühle,wenn ich auf den Partnerbörsen die selbstbewussten Frauen sehe,die mitten im Leben stehen,einen Job haben usw.
Auch wenn ich der Meinung bin,daß ich für meinen Gesundheitszustand viel erreicht habe,und auch stolz drauf bin,hätte ich nicht das Gefühl,da mithalten zu können.
Ich habe eine Zeitlang mit einer geschrieben,aber ich hatte nicht den Mut,mich zu treffen.Ich denke,solange man die Krankheit verheimlicht,hat es keinen Sinn,aber der Mut es zu sagen,fehlt mir auch.Ich habe einfach Angst vor der Reaktion,Angst verletzt zu werden.
Ist das irgendwie nachvollziehbar?

14.05.2010 18:38 • #23


Steffi
Zitat von Glücksritter:
Ja,das stimmt schon,man sollte die Welt nicht in Gesunde und Kranke unterteilen,da die Übergänge fliessend sind und man es niemandem ansieht ob er/sie psychische Probleme hat oder nicht.
Ich habe das Problem mit der Einsamkeit,seit ich wieder allein bin.Kann auch nicht warten,bis meine Depressionen weg sindum niemand zu belastendenn diese habe ich seit 20 Jahren.

Du hast seit 20 Jahren Depressionen und bist 35. Wie merkst Du, wenn (dass) Du keine Depression mehr hast ? Woran würdest Du erkennen, dass Du gesund bist ?
Ich bin mir sicher, dass Du schon sehr viel für Deine Gesundheit erreicht und getan hast, aber kann es nicht auch sein, dass Du diese Depression mit all ihren Begleiterscheinungen so stark verinnerlicht hast, dass Du Dir den Weg zu einem anderen, besseren oder nenne es gesünderen Leben schon selbst versperrst ?
Wenn Du wüsstest, wie Du gesund würdest, hättest du es schon längst gemacht. Das glaube ich Dir gern. Vielleicht aber musst Du auch gar nichts machen, vielleicht genügt schon ein einziger kleiner Schritt in eine andere Richtung, um die Sichtweise langfristig ändern zu können ? Weißt Du, man muss nicht immer etwas tun, um etwas zu erhalten oder zu erreichen. Die Erfahrung lehrt, dass es manchmal besser ist, etwas zu akzeptieren, nicht dagegen anzugehen, es stattdessen anzunehmen. Verstehst Du, was ich meine ?

Zitat:
Ich gehe nicht gerade viel fort dank meiner Ängste und Depressionen
Allerdings habe ich schon etwas Minderwertigkeitsgefühle, wenn ...
... hätte ich nicht das Gefühl, da mithalten zu können.
... aber ich hatte nicht den Mut, mich zu treffen.
Ich denke, solange man die Krankheit verheimlicht, hat es keinen Sinn, aber der Mut es zu sagen, fehlt mir auch.
Ich habe einfach Angst vor der Reaktion, Angst verletzt zu werden.


Diese Aussagen von Dir sind allesamt negativ besetzt. Wahrscheinlich kannst Du es nicht mehr anders sehen, kannst Du nicht mehr anders denken, weil Du Dich schon zu stark damit identifiziert hast. Verstehe mich bitte nicht falsch ! Ich will keineswegs sagen, dass Du Dir Dein Leben in Deiner Erkrankung eingerichtet hast und nicht mehr in der Lage bist, Dir etwas anderes vorzustellen. Ich weiß, wie schwierig es sein kann, aus einer solchen Situation herauszufinden. Aber sag mir eines : was hast Du selbst getan, um auch nur eine Deiner obigen Aussagen zu widerlegen ?

Leid(en) entsteht dort, wo Du permanent Widerstand gegen etwas/eine bestehende Situation leistest (statt es/sie zu akzeptieren).

Was, glaubst Du, könnte Dir zu mehr Mut verhelfen ?

14.05.2010 19:50 • #24


G
Hallo Steffi
Ich bin etwas verwirrt
Zitat:
Wenn Du wüsstest, wie Du gesund würdest, hättest du es schon längst gemacht. Das glaube ich Dir gern. Vielleicht aber musst Du auch gar nichts machen, vielleicht genügt schon ein einziger kleiner Schritt in eine andere Richtung, um die Sichtweise langfristig ändern zu können ? Weißt Du, man muss nicht immer etwas tun, um etwas zu erhalten oder zu erreichen. Die Erfahrung lehrt, dass es manchmal besser ist, etwas zu akzeptieren, nicht dagegen anzugehen, es stattdessen anzunehmen. Verstehst Du, was ich meine ?

Zitat:
Leid(en) entsteht dort, wo Du permanent Widerstand gegen etwas/eine bestehende Situation leistest (statt es/sie zu akzeptieren).

Welchen Schritt in eine andere Richtung meinst du?Akzeptiert habe ich es denke ich schon,aber ist das nicht gleichbedeutend wie sich mit der Depression abfinden?

Zitat:
Aber sag mir eines : was hast Du selbst getan, um auch nur eine Deiner obigen Aussagen zu widerlegen ?

Widerspricht sich das nicht mit dem,was oben steht?Also nicht akzeptieren,sondern doch machen?

15.05.2010 09:58 • #25


Steffi
Ich wollte Dich ganz sicher nicht verwirren
Zitat:
Akzeptiert habe ich es denke ich schon, aber ist das nicht gleichbedeutend wie sich mit der Depression abfinden?

Setzt Du Akzeptanz mit Aufgabe gleich ?
Etwas akzeptieren bedeutet nicht, aufzugeben.
Akzeptanz ist ein bejahendes Element, Aufgabe ein verneinendes.

15.05.2010 17:06 • #26


G
Hallo Steffi
Ok,aber ganz verstehe ichs immer noch nicht. In welcher Form stellst du dir diese Akzeptanz vor?
Zitat:
Aber sag mir eines : was hast Du selbst getan, um auch nur eine Deiner obigen Aussagen zu widerlegen ?

Meinst du nach dem Prinzip der kognitiven Verhaltenstherapie?Bei der geht es auch darum,negative Gedanken zu erkennen und umzuformulieren.

15.05.2010 17:16 • #27


S
Hi Glücksritter,

Steffi meint denke ich einfach die Akzeptanz deines So-Seins. Das akzeptieren deiner Selbst. Dies ist ein Teil von Liebe. Dich so anzunehmen wie du bist und dazu gehört ausnahmslos auch die Depression dazu, die du gerade hast.

Übrigens: Ein Faktor, warum die Wahrscheinlichkeit erhöht wird eine Depression aufrecht zu erhalten oder zu entwickeln, ist die Nicht-Akzepzanz seines eigenen So-Seins.

16.05.2010 09:43 • #28


G
Hallo

Du hast im letzten Thread geschrieben:

Zitat:
Ebenso finde ich es sehr bedenklich einen kranken Partner zu suchen. Nein nicht bedenklich, eigentlich schrecklich. Man wünscht doch demjenigen, den man liebt, dass er gesund ist und bleibt. Sich aber von vorneherein einen Partner zu suchen, der krank ist, mutet in meinen Augen schon fast perv. an.


Das hat mich schon verletzt.
Findest du mich wirklich perv.?

16.05.2010 12:43 • #29


A


Hallo Glücksritter,

x 4#15


S
Hi Glücksritterchen,

schrieb: fast perv.. Das bedeutet also, dass sie es nicht perv. findet. Da hast du wohl was in den falschen Hals bekommen.

Die Frage ist ja viel eher, warum interessiert du dich überhaupt so sehr dafür, was andere über dich (auch fälschlich) denken? Wichtig ist doch das, was du über dich denkst.

16.05.2010 13:25 • #30

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