weißnichtt
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Also ich wohne seit 1 Jahr in einer therapeutischen Jugendwohngemeinschaft dort bin ich anfangs wegen meine Computersucht hingegangen und halt wegen meinen starken Depressionen.Also anfangs lief es eigentlich ganz gut ich habe mich wohlgefühlt dort und mich angeschlossen gefühlt in der Gruppen Wohngemeinschaft so c.a 5 Monate.
So ab dem 5 Monat ging irgendwie alles den Berg hinab dann kamen immer mehr Sorgen von den Mitbewohnern seelische Erkrankung jeder lästert über jeden jeder zieht jeden runter.Ja dann habe ich leider eine schreckliche Erfahrung gemacht wo ich mit überhaupt nicht gerechnet hatte.Es ging um folgendes eine Mitbewohnerin damalige Freundin aus der Wohngruppe sind leider nicht mehr befreundet.
An einem Abend haben wir zusammen einen Film geguckt ganz normal mit noch einer Mitbewohnerin meine damalige Freundin sagte zu mir ob sie einen Rasierer bekommen würde um sich zu rasieren.Ich habe ihr dann halt einen gegeben und dann ist halt dass passiert wo ich nicht mit gerechnet hatte und leider erst dann auch von ihrem Krankheitsbild wusste.Sie hatte sich geritzt und sich halt geschnitten.Musste natürlich sofort dem Betreuer Bescheid sagen und habe ihr dann auch geholfen.Aber ich habe mich dafür Verantwortlich gemacht dass ich ihr den Rasierer gegeben habe.Bin froh das ich mich doch nicht mehr Verantwortlich fühle.
Ja ich habe dann meine Betreuerin alles gesagt das ich ausziehen möchte weil ich mit diesen Krankheitsbildern nicht klar komme und selber noch zu der Zeit mich selber nicht gefunden habe meine Identität war ja mit reichlichen Tabletten immer hoch und abgesetzt worden weil nichts geholfen hatte.
Dann habe ich nochmal den Entschluss gefasst und ein bisschen länger dort zu bleiben.Aber jetzt ist es mittlerweile so schlimm in der Wohngruppe jeder macht jeden fertig jeden Tag muss man sich die ganzen schei. Sachen anhören mir gehts schlecht und so okey kann man nichts machen ich akzeptiere auch jede Meinung von jedem Mitbewohner weil sie sind ja nicht selber dran schuld es ist ja nun mal die Krankheit die einen so kaputt macht.
Mein Problem ist jetzt dass ich doch jetzt den richtigen Schritt wählen möchte und ausziehen möchte mit 19 Jahren was für mich aber ein sehr schwieriger Weg ist um erst mal alleine klar zu kommen obwohl man nur sich hat.Aber meint ihr nicht dass es besser ist auszuziehen um sich einfach zu schützen und nicht noch mehr kaputt zu gehen wegen den ganzen Krankheiten weil ich denke Krank Krank Krank in einer Wohngruppe passt einfach nicht zusammen ich würde mich viel besser fühlen wenn ich alleine wohne aber der Druck dann vom Arbeitsamt davor habe ich sehr Angst aber ich weiß langsam kein anderen Ausweg mehr obwohl ich noch sehr alleine bin.Weil es wird in der Wohngruppe immer schlimmer und es macht einen ja noch zusätzlich kaputt.Weil wenn ich immer zu Wohngruppe zurück komme fühle ich mich so beschissen jeden verdammten Tag.
Meint ihr es ist besser wenn ich den Schritt mache und doch ausziehe Anfang Februar?
Ich weiß es einfach nicht..