Nach Mobbing in der Schule - Soziale Phobie?

W
Hallo, also zu mir ich bin Marian, bin 19 Jahre alt und komme aus Bochum.
So fing alles an, seit der 4 Klasse hatte ich noch Freunde und war ein ganz normaler Durchschnitts Junge, der Freunde hatte und viel draußen war.

Als ich dann meinen Rechner bekommen hatte zu meinem Geburtstag mit Internetzugang.
Ab der 5 Klasse änderte sich alles, ich kam auf eine Hauptschule die mir nicht gefallen hatte und wo ich kein Anschluss bekam auf die anderen Kinder.

Ich zog mich immer mehr zurück, an meinen Rechner wollte nichts mehr wissen und nur noch an meinen Rechner sein damit mich niemand mehr verletzt.

Seit der 5 Klasse hatte ich bis dahin gar keine Freunde mehr, weil ich alle versetzt hatte und so fing die Computersucht an.

In der 6,7,8 Klasse hatte ich dann genau die selben Probleme habe es immer wieder versucht mit den Leuten in Kontakt zu kommen um wieder Freundschaften zu gewinnen und Glücklich zu sein.Aber, es hat einfach nicht funktioniert ich weiß nicht ob es an mir lag ob ich auf der falschen Schule war oder sonstiges.
Wurde auch sehr oft gemobbt in der Schule und habe sehr viel in mich hinein gefressen, was nicht gut war und das ging 3 Jahre so.

Habe mich auch oft geschlagen, durch die ganzen Provokationen in der Schule obwohl ich ein ruhiger Mensch bin und sehr gut denken kann aber es ging nicht mehr.
Meine Mutter war eine sehr liebenswerte und vorsorgliche Mutter hat mich sehr geliebt und hatte immer ein Ohr offen für mich.

Nur sie wusste nicht das ich in der Schule gemobbt worden bin, weil ich ihr nie was davon erzählen wollte und sich sich keine Sorgen um mich machen bräuchte habe mich viele Jahre auch verstellt um nicht in Tränen auszubrechen.

Ab der 9,10,11 Klasse ging es mir dann richtig schlecht, ich hatte immer noch keine Freundschaften geschlossen und verzog mich immer noch in meinem Rechner.Bis ich dann irgendwann von selber gemerkt hatte so geht es nicht mehr weiter.

Dann kam plötzlich noch ein großer Schlag, wo ich überhaupt nicht mit gerechnet hatte, mein Vater war ja täglich arbeiten hat in einer Putzfirma 8 Stunden gearbeitet und war froh wo er mal frei hatte.Irgendwann zwischen dem Zeitraum 9-10 Klasse hatte mein Vater eine andere Frau geliebt.
Und hat es uns erst erzählt wo er ausgezogen ist.Meine Mutter wusste nicht was los war, ja und dann halt Trennung.

Ich musste sie erst mal beruhigen so 1-2 Monate bis sich alles ein wenig stabilisiert hat und meine Mutter sich mit der Trennung abgefunden hat.
Nach der Trennung bin ich Depressiv Krank geworden und so fing es dann erst mal richtig in ein Tief. Ich denke mir mal ich bin auch Depressiv noch zusätzlich Krank geworden durch Mobbing in der Schule, Pc-Sucht, keine sozialen Kontakte mehr und die Trennung von meinen Eltern.

Nach ein paar Monaten später beschloss ich dann mit meiner Mutter, zu einem Neurologen zu gehen und er bestätigte mir auch das ich eine starke zum Glück nicht chronische Depression habe.
Ich bekam erst mal Antidepressiver um zu schauen ob es mir dann dadurch besser geht.

Aber es hat auch nichts geholfen, weil ich selber immer noch nicht die Motivation hatte um endlich wieder neue Soziale Freundschaften zu gewinnen es zog sich immer weiter und weiter hin.
Bis ich dann 17 geworden solange hatte ich bei meiner Mutter gelebt und viel Stress mit ihr gehabt, wo dann der Punkt kam wo ich mich bei ihr Entschuldigt habe und ihr gesagt ich muss endlich irgendwie so etwas wie in einer Wohngruppe.Um endlich an mir zu arbeiten.Danach musste meine Mutter ausziehen und ich und mein Vater und dessen Freundin sind dann in die Wohnung gezogen und meine Mutter wohnt jetzt gegenüber.

Ich wollte zu meinem Vater ziehen, weil ich mit meiner Mutter nicht mehr so viel Stress haben wollte und sie auch nicht mehr verletzten möchte.

Dann habe ich ein Jahr bei meinem Vater gewohnt und ihm dann auch die Geschichte erzählt, ich müsste was gegen meine Pc-Sucht tun irgendwie in eine therapeutische Jungendgemeinschaft ziehen um mich weiter zu entwickeln.Mein Vater ist dann 1 Jahr lang und mit dessen Freundin zusammen mit mir zu vielen Neurologen gegangen ich habe ein EKG EGG gemacht um sicher zu stellen wie stark die Depression sich ausgebreitet hatte.Bis wir dann auf eine Neurologin gestoßen sind die mir dann eine Wohngemeintschaft mit Betreuern vorgestellt hatte.

Nach einem Jahr Sucherei.. bin ich dann 1 Tag nach meinem 18 Geburtstag in die Wohngruppe eingezogen.
Dann fing alles irgendwie ganz gut an ich habe versucht zum 2 mal meinen Realabschluss nachzumachen.

28.10.2011 13:49 • #1


W
2 Teil

Habe ein Jahr 5 Stunden am Tag gelernt um endlich mal ein Erfolgserlebnis zu haben.
Kurz vor Ende des Realabschluss also 2 Monate vorher habe ich dann wieder starke Depressionen gekriegt und 2 Monate bin ich dann nicht mehr zu Schule gegangen und somit hatte ich mein Realabschluss wieder mal nicht geschafft.

Ich habe es bis heute noch nicht verkraftet warum mir das gerade passieren musste obwohl ich so voller Motivation war, dann hatte ich 4 Monate sehr sehr starke Depressionen und konnte mich einigermaßen wieder aufrappeln.

Ich entschloss mich wieder Medikamente zu nehmen und wieder nach vorne zu schauen obwohl ich immer noch keine Freunde hatte.

Ich bin eigentlich ein Gesellschaftsmensch aber irgendwie nur die falschen Leute um mich mit *beep*, Dro., Alk. und sonstiges aber zum Glück habe ich nie was davon genommen aber sich immer das elend anzugucken wie sie daran Spaß haben ist sehr traurig.

Ich beschloss mir einen Therapeuten zu suchen von meiner Ärztin in der Klinik hatte ich dann Glück das sie noch einen Therapeuten kennt der einen Platz hat ich war Überglücklich. So nun hatte ich endlich die ersten Sitzungen bei ihm und hatte ihm alles gesagt.

Er sagte zu mir ich hätte keine Sozialephobie aber starke Depressionen so begann ich 1 Jahr verschiedene Medikamente zu mir zu nehmen immer abgesetzt und neu verschrieben.

Es hat mich noch mehr verändert ich wurde aggressiv und hatte zu nichts mehr Lust.
Dann sagte ich dem Threapeuten könnte ich es mal wieder ohne Tabletten probieren.
Er sagte okey wir probieren es ich war sehr dankbar dafür jetzt bin ich fast 3 Wochen ohne Tabletten habe Abends zwar noch Depressionen aber ich erzähle meinen Betreuen immer wie es mir geht.
Ich hoffe es wird besser.

So nochmal zu dem Threapeuten ich habe versucht soziale Aufgaben zu machen die ich 2-3 Monate gut bewältigt habe aber es fällt mir immer noch sehr schwer auf Leute zuzugehen das ist auch ein sehr großer Gedanke von mir wie stelle ich es bloß an Freunde zu kriegen.

So jetzt meine Fragen worüber ich sehr hilfreiche Tipps bräuchte oder ob ihr Situationen kennt in der selben Lage.

1.Frage:Wie habt ihr eure Freunde kennengelernt?
2.Frage:Ist es schlimm wenn man Leute auf der Straße anspricht z.B Mädchen die man sehr attraktiv findet und gerne kennenlernen möchte?
3.Frage:Was könnte ich machen um Leute kennenzulernen also viele Unternehmungen also Stichwortartig
4.Frage:Ist es schlimm wenn man zu sehr an die verkrampfte Sache geht Freunde zu finden?
5.Frage:Ist es schlimm wenn man alleine in die Disco geht?

Es hat mich sehr viel Kraft gekostet das zu schreiben fals ihr Fragen habt stellt sie mir bitte ich möchte unbedingt endlich Freundschaften schließen damit ich nicht mehr einsam bin und meine etwas verwirrte Vergangenheit hinter mir lassen kann und wieder Arbeiten suchen gehen kann..
Kein Silverster mehr alleine sein möchte und Weihnachten auch nicht.

Manchmal bin ich echt Ratlos was das Thema angeht.

28.10.2011 13:49 • #2


A


Hallo weißnichtt,

Nach Mobbing in der Schule - Soziale Phobie?

x 3#3


S
Hallo und nocheinmal willkommen hier bei uns.

Zitat von weißnichtt:
1.Frage:Wie habt ihr eure Freunde kennengelernt?


Meistens in der Schule, Ausbildung, Uni, Disco.

Zitat von weißnichtt:
2.Frage:Ist es schlimm wenn man Leute auf der Straße anspricht z.B Mädchen die man sehr attraktiv findet und gerne kennenlernen möchte?


Wenn du es geschickt anstellst denke ich schon, dass das klappen würde. Denn eigentlich ist es ja ein Kompliment, dass du sie ansprichst.

Zitat von weißnichtt:
3.Frage:Was könnte ich machen um Leute kennenzulernen also viele Unternehmungen also Stichwortartig


Das ist unterschiedlich. Je nach dem, wo du wohnst, z. Bsp. Sportvereine, Veranstaltungen, lade dir doch mal einige nette Menschen zu dir nach Hause ein.

Zitat von weißnichtt:
4.Frage:Ist es schlimm wenn man zu sehr an die verkrampfte Sache geht Freunde zu finden?


Meistens schon, denn krampfartige Suche ist nie von Erfolg gekrönt. Gerade dann, wenn du es nicht betreibst, triffst du auf Leute.

Zitat von weißnichtt:
5.Frage:Ist es schlimm wenn man alleine in die Disco geht?


Überhaupt nicht. Es gehen viele alleine in die Disse. Also hab Mut. Es ist Wochenende.

Grundsätzlich solltest du nicht darauf aus sein, Leute kennenzulernen. Das funktioniert meistens nicht.
Hast du nicht einige Leute um dich, die du mal ansprechen könntest? Denen du dich anschließen könntest?

Die Trennung deiner Eltern ist zwar traurig, aber es ist deren Leben und du bis mittlerweile 19 Jahre. Du hast dein eigenes Leben, was du dir jetzt einrichten solltest. Was ganz Neues beginnen.......

Gehe raus, es kommt niemand zu dir an die Tür und fragt nach deiner Freundschaft. Du wohnst in Bochum, da sollte doch was möglich sein.

Aber es gibt soviele Möglichkeiten, Bekanntschaften zu schließen.Hast du dir mal überlegt, dir in deiner Freizeit eine ehrenamtliche Tätigkeit zu suchen? Dort trifft man auf Gleichgesinnte und ein Kennenlernen ist dann einfach.

Leider können wir dir hier keine wirklichen Tipps geben. Wir können nur deine Beiträge lesen und versuchen dich etwas aufzufangen. Ich kann mir vorstellen, dass es dir schlecht geht. Aber da draußen gibt es so viel zu entdecken. Ich wünsche dir, dass du es schaffst.

Aus deinen Beiträgen lese ich auch, dass DU dich oft zurückziehst. Wenn du etwas wirklich willst, dann solltest du auch viel dafür tun.

Hast du denn einige Ideen?

Serafina

28.10.2011 14:38 • #3


M
Hallo weißnichtt,

wenn ich in Bochum wohnen würde, wäre ich am Wochenende manchmal im Bermuda-Dreieck. Da sind sooo viele Leute, da lernt man bestimmt immer dein einen oder anderen kennen. Wenn es erstmal nur Bekanntschaften sind, reicht das ja für den Anfang, ne? Ob mehr daraus wird, sieht man sowieso erst später.

Und allein in die Disco? Wo liegt das Problem? Das habe ich auch manchmal gemacht und dabei jede Menge Leute kennengelernt.

Die meisten Kontakte habe ich allerdings in einem Sportverein gefunden. Man sah sich in der Woche mindestens 2 mal zum Training und an den Wochenenden waren Sportveranstaltungen. Wenn mal nicht besonderes los war, haben wir uns privat getroffen und oft zusammen gefeiert.

29.10.2011 18:04 • #4


W
Zitat von Serafina:
Aber es gibt soviele Möglichkeiten, Bekanntschaften zu schließen.Hast du dir mal überlegt, dir in deiner Freizeit eine ehrenamtliche Tätigkeit zu suchen? Dort trifft man auf Gleichgesinnte und ein Kennenlernen ist dann einfach.

Welche Arbeiten würden den dann in Frage kommen wo man mit Jugendlichen zusammen ist kannst du mir da was vorschlagen?

29.10.2011 23:01 • #5


S
Such dochmal im Internet.

Es gibt zum Beispiel ein Projekt, daß nennt sich Jugend hilft Jugend oder so ähnlich.

Viel Glück.

Serafina

31.10.2011 18:33 • #6


W
Dann Wage ich mal die Tage mich bei einem Handball-Verein zu erkundigen wie es mit einer Mitgliedschaft aussieht, ob ich als Gegenleistung dort mal mithelfen kann aufzuräumen am Ende, oder andere Tätigkeiten für die Mitgliedschaft zu machen.
Weil, Geld ist bei mir sehr knapp.
Naja dann wünsche ich mir mal viel Glück.
Ob die so etwas machen würden, wenn man wirklich sehr Interesse an sowas hat.

01.11.2011 16:44 • #7


W
Also gestern war ich bei einer Selbsthilfegruppe für Sozialphobiker, dort waren 2 Leute nur aber immer hin etwas.
Ich hätte garnicht von mir gedacht dass ich so viel reden kann mit den beiden Leuten mir tat es gut.
Nun gehen wir nächste Woche Donnerstag in ein Café um uns besser kennenzulernen, und um uns auszutauschen.
Jetzt weiß ich wenigstens ich muss noch sehr viel Geduld haben bis ich mein Ziel erreichen kann aber das ist es mir Wert.

04.11.2011 12:57 • #8


W
Am Freitag war ich auf einem Spiele-Treff mit einem Mitbewohner aus der WG dort auf dem Flyer stand drauf dass es Brettspiele sind, dann sind wir dort gewesen nur Erwachsene Leute wir waren natürlich sehr enttäuscht kein einziger Jugendlicher haben bisschen mitgespielt und danach sind wir wieder nach Hause gewaren.
War eine große Niederlage aber denke mal man muss nur dran bleiben um zu wissen, dass es bald bergauf geht.

Gruß Marian

07.11.2011 12:17 • #9


W
Danke für dein Feedback Moonlightwoman.
Baut mich sehr auf.
Heute hatte ich zwar auch wieder eine Niederlage einstecken müssen bei einer anderen Selbsthilfegruppe, neue soziale Kontakte hieß die leider nur Erwachsene Leute.Aber ich denke mal es ist schon viel Wert das ich mich jetzt selber motiviere und erst mal unter Leute gehe.
Wird noch ein weiter Weg sein aber ich bin froh wenn ich euch ein bisschen aus meinem Leben erzählen kann dass bringt mich schon ein wenig weiter.

07.11.2011 20:21 • #10


W
Hallo guten Abend zusammen.
Möchte euch wieder mal was erzählen, ich habe mich mal wieder überreden lassen gestern Abend zu Saufen, was bei meinen Depressionen natürlich schei. ist.
Haben uns 2 Sangria reingezogen und im entdeffekt fühle ich mich wieder sehr schei., weil ich gesoffen habe und nicht nein gesagt habe.
Und heute gehts mir ziehmlich schei. Stimmungsmässig.
Wollte eigentlich von der Wohngruppe heute bei meinen Eltern schlafen aber meine Stiefmutter und mein Vater hatten sich wieder in der Wolle.
Deswegen muss ich doch wieder in der Wohngruppe schlafen.
Beschissen heute irgendwie alles hoffentlich wird die nächste Woche wieder besser.

12.11.2011 18:55 • #11


S
Hallo weißnichtt,

ich kenne diese Abstürze und die Tage danach. Aber es ist so wie es ist. Und es hat auch seinen Grund, warum du ab und an auf Alk. zurückgreifst. Wenn du Glück hast, soll es dir eine Lehre sein. Denn helfen tut es nicht, ganz im Gegenteil. Wir fühlen uns danach richtig schlecht.

Nimm dir vor das nächste Mal NEIN zu sagen.

Ich wünsche dir, dass es dir bald wieder besser geht.

Serafina

12.11.2011 19:07 • #12


W
Morgen um 8.00 Uhr fange ich an Praktikum bei mir in der Stadt zu suchen ich hoffe ich habe mal Glück und bekomme irgendwo eine Zusage.
Damit ich endlich was gegen die Langeweile bewältigen kann hoffentlich klappt es.
Wollte euch nur auf dem laufenden Halten.

13.11.2011 19:45 • #13


S
Dann wünsche ich dir viel Glück. Ich denke an dich und drück dir die Daumen.

Serafina

13.11.2011 19:47 • #14


A


Hallo weißnichtt,

x 4#15


W
Juhu habe endlich ein Praktikum gefunden bei einem Discounter bis Ende Dezember.
Endlich mal was positives.

14.11.2011 15:54 • #15

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