Nach Therapie wieder gesund werden - Erfahrungen?

L
Hallo Nogua,
Schön, dass du dich meldest!
Das Programm von Deepak Chopra mache ich ja auch. Hinke auch noch hinterher. War heute bei Tag 4. Die Meditationen finde ich gut.
Für das Thema Abnehmen sind ja Gewohnheiten sehr gut geeignet.
Wär schön, wenn du dich wieder meldest.

Liebe Kellerassel, von meinem heutigen Tag berichte ich morgen. Jetzt ist es schon spät und ich bin sehr müde.

Gute Nacht!
Liese

20.03.2016 23:55 • #46


L
Hallo Nogua und Kellerassel,

ja, Kellerassel, jeder Tag ist eine neue Gelegenheit, es anders oder so gar besser zu machen.
Dann wollen wir mal weiter üben. ;-)

Im Moment übe ich, Rückschläge hinzunehmen und darauf zu vertrauen, dass es wieder besser wird. Schließlich ist es ja immer besser geworden.


1. um 23:00-23:30 ins Bett gehen; vor 8:00 Uhr bzw. weniger als 1 Stunde nach dem Aufwachen aufstehen
Ich bin erst um 1:00 Uhr ins Bett gegangen. :-( Und habe dann gut ausgeschlafen.
Ich will weiterhin um 23:00 Uhr ins Bett gehen. Das hat sehr viel Einfluss darauf, wie mein folgender Tag wird. Es gibt ja nur zwei Fälle:
a) Es geht mir sehr gut und ich kann mich nicht trennen von dem, was ich gerade mache.
b) Ich hänge nur so rum und komme aus Trägheit nicht hoch.
Ich fühle, dass ich mit beidem umgehen kann, wenn ich mir ein bisschen mehr Mühe geben.

2. jeden Tag einmal das Haus verlassen:
Konnte mich zwar schwer aufraffen. Aber ich war bei meiner Mutter.
Heute war ich bei der Kosmetik. Bin schoon wieder hübscher geworden! ;-)

3. achtsam meinen Tagesablauf beobachten
Das gelingt mir schlechter, wenn ich früh am Tag einen Termin habe. Morgen wird es wieder besser. Da muss ich erst abends aus dem Haus.

4. nicht so viel am Computer spielen:
Das ist was, was mir weniger gut gelingt, weil ich es zur Beruhigung brauche. Ich habe aber in der letzten Zeit gelernt, dass es von selbst weniger wird, wenn ich mich gut beschäftige.

5. weniger naschen, max. 55 g Zucker - das sind 100 g Vollmilchschokolade - oder max. 100 g Masse an Süßigkeiten - ist noch ziemlich viel, aber für meine Verhältnisse schon ein Fortschritt:
Heute 274 g Eis (500 ml): 61 g Zucker :-(
Bin aber an der ganzen Schokolade vorbeigekommen, dann allerdings fürs zu große Eis entschieden.
Ich merke echt schon sehr große Fortschritte. Ich kaufe viel weniger Zucker und Kalorien eine.

6. Alle Dreiviertel Stunde aufstehen und bewegen (mit Wecker)
Ich übe. Ich merke, dass es mir gut tut, darauf zu achten.

7. 10 min morgens und 10 min abends meditieren oder Entspannungsübung:
Das geht jetzt mit der Meditation von Depak Chopra ganz gut. Morgens sehr gut zum Entspannen, auch von den Ängsten vor der Reise, die jetzt immer näher kommt, und abends perfekt zum Einschlafen.

8. Positives vom Tag
vorgestern
. Kosmetik
. Mein neues Hörbuch
. die Meditationen

Euch eine schöne Woche!

21.03.2016 17:52 • #47


A


Hallo Liese,

Nach Therapie wieder gesund werden - Erfahrungen?

x 3#3


K
Hallo Nogua,
schön, dass du mitmachst! Würde mich auch freuen, weiterhin von dir zu hören. :-D
Mit meiner Meditation hinke ich leider auch momentan hinterher. Vielleicht sollte ich auch mal wieder eine geführte Meditation versuchen. Irgendwas, was mir gerade angenehmer ist und leichter fällt.

Liebe Liese,

mit den Rückschlägen geht es mir ganz genauso. Ich frage mich, ob ich nicht einfach auch zu viel von mir erwarte. Sicherlich hatte ich schon Phasen, in denen es mir wesentlich besser ging. Aber auch welche, in denen alles deutlich schlechter war. Jetzt geht es mir ja darum, meine Problemthemen an der Wurzel zu packen, in der Hoffnung, besser mit ihnen umgehen zu lernen. Bis sie irgendwann nicht mehr ins Gewicht fallen und mich vielleicht dann nichts mehr so schnell umhauen kann. Aber um an diese Wurzeln zu kommen, muss man eben erstmal die Hände in den Schlamm graben, bevor ein hübsches Blümchen wachsen kann. (Oder so ähnlich... :-D)

Du hattest erwähnt, dass dir die Gedanken ans Arbeiten Probleme bereiten. Wenn du magst könnten wir mal sammeln, was wir generell am Arbeiten mögen. Was Spaß gemacht hat oder uns Spaß machen würde und die schönen Erfahrungen. Das kann helfen, das Thema aus einem anderen angenehmeren Blickwinkel zu betrachten. (Aber nur, wenn du magst. ;-) Ich glaube, das könnte ich auch noch in meine Liste der Ziele für mich mit aufnehmen... Alleine mag ich momentan nichts dazu sammeln.)

- täglich 15 Minuten Meditation
Gestern und heute leider nichts gemacht. Entweder probiere ich noch eine geführte Meditation oder mache wieder eine zum Einschlafen.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives und meine Erfolge bewusst mache
Gestern morgen eine, heute mehrere. Morgens nach dem Aufwachen klappt das ganz gut. Heute nach der Arbeit kam ich eher in den Fluchtmodus und es hat bis zum Abend gedauert, bis ich etwas abschalten wollte (gekonnt, hätte ich jederzeit, wenn ich gewollt hätte ;-)). Aber ich habe es dann doch noch geschafft, mir meine Gefühle anzuschauen und meine Übungen zu machen. Ich hatte das erst als Rückschlag gewertet, dass meine Laune wieder so im Keller war. Aber eigentlich ist es doch in Wirklichkeit ein Erfolg, dass ich dazu in der Lage bin, jetzt eine Übung zu machen, anstatt nur zu flüchten.

Kam heute gut aus dem Haus und habe meine Arbeit gut gemacht, obwohl ich mich sehr matschig gefühlt habe. Auf der Arbeit habe ich mir bewusst gemacht, wenn meine Angst-Automatismen angesprungen sind und mir gesagt, dass das Verhalten der anderen nichts mit mir zu tun hat. Wenn z.B. jemand aufsteht und in meine Richtung geht, heißt das nicht, dass er etwas von mir will oder ich ihn anschauen muss. Wenn ich lockerer bin, dann mache ich das irgendwann automatisch, wenn ich mit jemandem gut klar komme. Aber momentan ist es eben noch anders.
Die Angst fand ich heute recht nervig, habe sie aber so gut es ging zu akzeptieren versucht.

- Positives an Menschen finden
Es war heute viel angenehmer auf der Arbeit. Habe kurz neue Leute kennengelernt, die sehr nett gewirkt haben und auch interessant. Finde es lustig die Kollegen mitzuverfolgen, wie sie aufeinander reagieren.
Und auf dem Nachhauseweg vom Supermarkt lief ich die ganze Zeit einer Dame hinterher, die sich dann als eine Nachbarin herausstellte. :-D Bei unserer kurzen Unterhaltung ist mir aufgefallen, wie sehr ich noch vom Negativen rede. Da muss ich echt mal aufpassen, damit ich das ändere.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Viel TV, viel Blödsinn im Internet schauen. Dazwischen habe ich zumindest weiter in der Wohnung geräumt, gehandwerkert und überlege, die Möbel umzustellen. Habe mir dafür extra eine Computergrafik erstellt und rücke die Möbel dort nun hin und her.

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Ich halte mich weiterhin gut von zu süßen Sachen fern. Mir ist aber auch gerade nicht so danach. Außer Chips. Die konnte ich noch nicht ganz loslassen. Aber langsam esse ich auch mehr Erdnüsse und Pistazien zwischendurch.

Viel Erfolg euch beiden weiterhin!

21.03.2016 21:16 • #48


L
Hallo Nogua,

schön, dass du auf alle Fälle unsere Mitleserin bist. :-)
Du hast geschrieben, dass du nicht allein schaffst abzunehmen. Für mich hat Abnehmenwollen ganz oft was mit Depression zu tun. Ich war zuerst aktiv in Abnehmforen. In diesen Foren ist immer viel mehr los als hier. Auf die Dauer hatte ich allerdings das Gefühl, dass ich ständig verbergen musste, dass ich eigentlich nur depressiv bin - was auch immer das bedeutet. Ich glaube, irgendwas mit Scham, mit Selbstbewusstsein, nicht an sich glauben können...

Liebe Kellerassel,

ja, inzwischen kommen mir auch Fragen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Solange alles gut läuft, ist es ein gegenseitiges Anfeuern; wenns schlechter wird, ist es Jammern und Trösten. Und das wollen wir beide ja gerade nicht. Aber ich will darum noch nicht aufgeben. Es können auch nur innere Widerstände sein, mit denen jeder gesunde Mensch zu kämpfen hat. Und alles bleibt ja auch in Bewegung - die Aufgaben, die man für sich wählt, damit man sich besser fühlt, können ja jeder Zeit angepasst werden. Ja, genau, die Hände in den Schlamm graben. ;-)


1. um 23:00-23:30 ins Bett gehen; vor 8:00 Uhr bzw. weniger als 1 Stunde nach dem Aufwachen aufstehen
geschafft! :-)

2. jeden Tag einmal das Haus verlassen:
Gestern Kosmetik, heute abend Gruppentherapie.

3. achtsam meinen Tagesablauf beobachten
Ja, ich beobachte.
Ich merke, dass ich mich sehr leicht ablenken lasse und viele Dinge machen will. Das ist ein großer Fortschritt im Gegensatz zur Depression. Ich habe wieder Interessen.
Ich will besser bei dem bleiben, was ich gerade mache und das aufschreiben.

4. nicht so viel am Computer spielen:
Das geht heute gut.
Ich fühle noch das Bedürfnis, mich in meinen Ruhemodus zurückzuziehen und einfach ALLES nicht zu machen. Kellerassel, du nennst das Lebensflucht. Ist bei mir das selbe.
Aber ich bleibe im aktiven Modus, muss mich nur zurücknehmen, langsamer und achtsamer.

5. weniger naschen, max. 55 g Zucker - das sind 100 g Vollmilchschokolade - oder max. 100 g Masse an Süßigkeiten - ist noch ziemlich viel, aber für meine Verhältnisse schon ein Fortschritt:
Gestern 274 g Eis (500 ml): 61 g Zucker :-(
Und dann noch einen gezuckerten Sahnequark (geschenkt bekommen) :-(

Habe heute in einem Nieuwsbrief den Vorschlag gelesen, mit sich selbst oder anderen, einfach um die Ehre, Wetten abzuschließen. Das soll Glückshormone anmachen.
Also: Ich wette mit mir um die Ehre, um das Geschenk einer guten Meinung von mir selbst, dass ich mir heute abend nichts Süßes kaufen werde. Und das sogar, trotzdem ich nach der Gruppentherapie immer sehr aufgewühlt bin und DENKE, was zu brauchen.

6. Alle Dreiviertel Stunde aufstehen und bewegen (mit Wecker)
Es ist schwer, bei dem Chaos im Kopf eine Arbeit-Pause-Struktur reinzukriegen. Aber ich bemühe mich!

7. 10 min morgens und 10 min abends meditieren oder Entspannungsübung:
ja, die Chopra-Meditationen. Allerdings nicht zum Abschalten, sondern zum Ein- oder Weiterschlafen.
Ich will heute noch was anderes machen.

8. Positives vom Tag
. Bin aufgestanden und hab gedacht: Wie schön ist es doch, allein zu wohnen.
. Freue mich, dass ich nicht mehr die schlechte Laune der Depression habe.
. Freue mich auf meine Reise

9. Was schön ist am arbeiten
Kellerassel, den Punkt habe ich jetzt für dich aufgenommen.
Ist allerdings durch meine letzten Arbeitsstellen ein bisschen ein Trigger.
Ich fange mal sachte an:
. freundlich sein können und lachen
. Es macht Spaß, wenn man was gut kann. Dann geht man gern zur Arbeit.
. Man kommt mehr raus, sieht was von der Welt.
. Man hat mehr Geld zur Verfügung.
. Man ist lebendiger.

22.03.2016 11:39 • #49


K
Liebe Liese,

wenn ich mir bewusst mache, wie gut ich hier reflektieren kann und wieviel wertvollen Input ich durch das Lesen deiner Ziele und deren Umsetzung erhalte, dann glaube ich daran, dass sich auf jeden Fall etwas zum Besseren verändert.

Gratulation zum erfolgreich geschafften Punkt 1!
Deine Wette ist angenommen. ;-)
Und es freut mich, dass du so viele positive Erfahrungen und Erkenntnisse machst und hast!

- täglich 15 Minuten Meditation
Heute geschafft! Geführte Meditation.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives und meine Erfolge bewusst mache
Wie immer eine morgens. Dann später noch einiges gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich bei aufkommender Angst oder Sorgen, die ich Zuhause habe, nun hinschaue, statt wie gewohnt mich mit irgendwas abzulenken zu versuchen. Dabei sind mir die Gedanken bewusst geworden, die hinter diesen Angstgefühlen stecken. Ich konnte sie recht neutral betrachten und sogar entkräften. Dadurch habe ich mich auch auf die Meditation einlassen können. :-)
Im Grunde ist es das, was mir auch in der Therapie geraten wurde. Nur war ich damals gar nicht in der Lage, mir meine Änsgte anzuschauen. Dafür schaffe ich es jetzt, auch dank diesem Thema hier!

- Positives an Menschen finden
Eine liebe Kollegin hat sich heute verabschiedet, da es ihr letzter Tag war und sie hat mich spontan umarmt. Das fand ich sehr schön.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Habe heute viel geschlafen und Haushalt gemacht. Den Rest der Zeit habe ich mit Übungen verbracht. Eigentlich soll man sie ja als Spiele bezeichnen, da sich Übung eher nach Anstrengung anfühlt. Und ja, ich hatte auch Spaß dabei.

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Bekam heute was Süßes geschenkt und konnte dann doch nicht widerstehen. Und stelle mal wieder fest, dass ich Zuckerguss einfach nur gruselig finde. Als Ausgleich habe ich mich dann über den Apfel hergemacht, den ich schon die ganze Zeit zur Arbeit spazieren trage. Mittagessen war heute sehr gesund und lecker. Einen Erstatz für Brötchen habe ich leider noch nicht besorgt. Ich gestehe, momentan zu faul zu sein, mir abends noch einen Salat zu machen.

Was schön ist am arbeiten
Ist auch für mich kein leichtes Thema. Wenn es einem von uns zu viel wird, dann geben wir einfach Bescheid, ja?

Hm, ich grabe mal ein bisschen was Positives aus:
- ich habe sehr liebe und interessante Leute kennengelernt, sowohl Mitarbeiter als auch Chefs
- bewunderswert fand ich jene, die ihrer Arbeit mit sehr viel Leidenschaft und Begeisterung nachgehen. Die förmlich vor Lebendikeit sprühen, wenn sie nur davon erzählen. Und regelrecht süchtig danach sind, dem nachzugehen, was ihnen so großen Spaß macht. Das wünsche ich mir für mich auch. Erstmal im privaten Bereich und dann mal weiterschauen.
- wenn eine Arbeit leicht geht, nutze ich das ab und an ganz gerne, um gedanklich runterzuschalten oder mich mit angenehmen Themen zu beschäftigen, wenn es mir gut geht
- mehr Geld zur Verfügung zu haben, ist toll

22.03.2016 21:33 • #50


L
Liebe Kellerassel,

ich habe dir gerade eine private Nachricht geschickt. Und dabei gemerkt, dass du mir vor Wochen auch eine geschickt hattest. Hatte gar keine Benachrichtigung bekommen. :-(


1. um 23:00-23:30 ins Bett gehen; vor 8:00 Uhr bzw. weniger als 1 Stunde nach dem Aufwachen aufstehen
Halbe Stunde zu spät. :-(

2. jeden Tag einmal das Haus verlassen:
Gestern Gruppentherapie. Heute Arzt.

3. achtsam meinen Tagesablauf beobachten
Bin heute schon durch ein sehr schönes Stück Grün gegangen, quer über ein Flusstal/Wanderweg/Wiese/kleines Waldstück/Schrebergärten. War richtig schön. Wenn nur nicht immer die Angst wäre, könnte man Natur besser genießen.

4. nicht so viel am Computer spielen:
Gestern Abend schon, brauche ich einfach - noch. Heute noch nicht. Mach ich aber noch.
Also das ist so ein Punkt, wo ich mir nicht so sicher bin, ob das nicht auch wieder von selbst weggeht. Wenn ich mehr anderes zu tun habe und weniger depressiv-traurig bin, spiele ich ja auch weniger.
Ich will mich hier nicht mehr verteufeln. Im Grunde ist es wie bei der Ernährungsumstellung. Man darf sich nicht Verbote auferlegen, sondern trachten mehr Gesundes zu essen. Dann wird das Ungesunde weniger.

5. weniger naschen, max. 55 g Zucker - das sind 100 g Vollmilchschokolade - oder max. 100 g Masse an Süßigkeiten - ist noch ziemlich viel, aber für meine Verhältnisse schon ein Fortschritt:
Allerdings kann ich noch so viel Gemüse essen. Der Appetit auf Süßes hört einfach nicht auf.
Gestern habe ich ja die Wette abgeschlossen. Hab ich verloren. :-(
Bei der Gruppentherapie wurde über mich gesprochen. Das hat mich echt so aufgewühlt, dass ich was brauchte und sogar mehr als 100 g: 9 Schokoküsse= 133 g Zucker.
Das wird wieder besser. Ich drück mich jetzt einfach mal, tröste mich wegen meiner Enttäuschung über mich selbst und erklär mir, dass ich doch schon Erfolge hatte, seit ich - meistens - nur noch 100 g Süßes kaufe.

6. Alle Dreiviertel Stunde aufstehen und bewegen (mit Wecker)
Ich bemühe mich und denke weiter dran.

7. 10 min morgens und 10 min abends meditieren oder Entspannungsübung:
Gestern hatte ich noch 10 min wachen Geistes meditiert, heute noch nicht.

8. Positives vom Tag
. der Spaziergang durch die Natur
. die Schokoküsse waren herrlich.
. der Austausch mit Kellerassel
. Der Ultraschall hat ergeben, dass alle meine inneren Organe vollkommen in Ordnung sind
. Gestern hab ich so viel gekocht, dass ich heute und morgen nicht mehr kochen muss.
. Ich höre jetzt Ein ganzes halbes Jahr wieder von vorn, weil ich nicht mehr weiß, wo ich letztens aufhören musste. Es gefällt mir wieder sehr gut.

9. Was schön ist am arbeiten

. freundlich sein können und lachen
. Es macht Spaß, wenn man was gut kann. Dann geht man gern zur Arbeit.
. Man kommt mehr raus, sieht was von der Welt.
. Man hat mehr Geld zur Verfügung.
. Man ist lebendiger.
. Mir macht Spaß, wenn ich anderen helfen kann und Dankbarkeit spüre.
. Man gehört zu einer Gruppe dazu.
. Man sieht Menschen, ist nicht allein.
. Man kann mal was kopieren.
. Man kann sich austauschen über Ämterangelegenheiten.
. Man kann Todos abhaken.

10. Menschen
Ja, Kellerassel, wenn ich auch nicht wirklich Angst vor den Menschen habe. Ich habe eigentlich schon auch Probleme. Ich will immer nur meine Ruhe haben. Menschen können manchmal so nervig und aggressiv sein und ja, ich weiß auch oft nicht, was ich sagen soll. Oder ich sage Dinge, die ich hinterher dumm finde und bereue. Dann ärgere ich mich über mich. Also ziehe ich mich viel zu oft zurück und bedaure dann, dass ich nicht richtig dazu gehöre oder ich sitze in meinem Zimmer und werde depressiv. Das Thema will ich hiermit schon mal für mich eröffnen. Werde bald viele Menschen treffen. Dann wird das aktuell.

23.03.2016 15:15 • #51


L
Kellerassel, lässt du in deinen Einstellungen zu, dass man dir private Nachrichten schickt?
Meine PN steckt immer noch im Ausgangsordner ...?

23.03.2016 20:49 • #52


K
Liebe Liese,

deine Nachricht ist angekommen und ich habe dir eine zurückgeschrieben. ;-)

Bis zu deiner Antwort mache ich erstmal hier weiter. :-)

Ich mag deine vielen positiven Dinge, die du gefunden hast! :-D

- täglich 15 Minuten Meditation
Tja, aus einem ich lege mich mal kurz hin wurde stundenlanges schlafen. Zur Meditation war ich zu müde. Habe schon heute morgen gemerkt, dass ich gesundheitlich ausgelaugter bin. Das macht mir schon zu schaffen, da ich mich frage, wie das auf diese Weise weitergehen soll. Ich freue mich riesig auf die Feiertage und hoffe, dass ich mich dann mehr erhole und es nächste Woche besserw wird.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives und meine Erfolge bewusst mache
Morgens klappt es super!
Als ich nach Hause kam, habe ich mich sehr gestresst gefühlt und der innere Ruf danach, mich dringend aus der Realität zurückzuziehen, war enorm. Dann gabs da eine Sache, wegen der ich mich noch mehr gestresst habe. Ich konnte es erfolgreich klären. Und habe danach dann endlich eine Übung gemacht, die mir auch wirklich sehr geholfen hat.
Mein nächstes Ziel ist, meine Übung noch früher zu machen, wenn ich bereits merke, dass meine Stimmung im Argen ist. Das wäre dann ein weiterer riesiger Fortschritt. :-) Die Erfahrung heute werte ich auch als einen. Vor allem, weil ich recht standhaft geblieben bin und nicht in TV-Serien abgetaucht bin!
Dann habe ich mir noch das Thema Malen angeschaut und mir bewusst gemacht, dass es mir auch sehr viel Spaß machen kann, wenn ich meine Einstellung ändere.

Auf der Arbeit habe ich weiter probiert, meine Angstgedanken abzumildern und mehr zu akzeptieren, dass mir momentan einfach noch nicht danach ist, auf andere Leute zuzugehen, sofern ich mich nicht wohl damit fühle. Dafür reagiere ich, wenn ich angesprochen werde, ganz ok. Und helfe auch jemandem automatisch, wenn ich merke, dass ich helfen kann. Was dann auch erfreut angenommen wurde.

- Positives an Menschen finden
Habe liebe Kollegen. :-)
Ich bewundere das Selbstbewusstsein mancher Leute und dass sie sich für andere einsetzen, die unsicher sind.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Zumindest bin ich nicht geflüchtet! Und ich schreibe hier, statt grummelig wieder ins Bett zu gehen und bekomme gerade bessere Laune. ;-)

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Mehr Gemüse auf die Arbeit mitgenommen. Heute nochmal viel Gemüse eingekauft. Leider fungieren die Chips immer noch als Nervennahrung. Habe aber dann zu Nüssen gewechselt. Und die Chipspackung ist tatsächlich immer noch nicht leergefuttert. Das ist ein guter Fortschritt!

Was schön ist am arbeiten
- ich komme unter Menschen und merke nun eher, was in meinem Denken noch vor sich geht und wie ich mich fühle. Und kann dann mit meinen Übungen dort ansetzen.
- zu wissen, dass meine Arbeit für andere Leute sehr nützlich ist
- zu erfahren, dass ich auch mit langweiligen Aufgaben besser klarkommen kann
- täglich raus zu kommen
- auf dem Heimweg fällt es mir leichter noch etwas einzukaufen, so dass ich gut versorgt bin
- ich lerne Neues kennen und entdecke zuweilen Dinge, die mich interessieren

So und jetzt hoffe ich, dass ich wieder einschlafen kann. Aber ab morgen ist das ohnehin alles locker, dank des anstehenden Feiertages. :-D
Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag!

24.03.2016 00:22 • #53


K
- täglich 15 Minuten Meditation
Habe ich noch nicht gemacht. Evtl. wieder was zum Einschlafen.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives und meine Erfolge bewusst mache
Habe mehrere Übungen gemacht.
Auf der Arbeit kamen mir irgendwann lauter Lustige Dinge in den Sinn, die ich letztens gelesen hatte und so war ich gegen Ende recht gut gelaunt. Auch Zuhause konnte ich über einiges lachen. Das hat mal gut getan.
Ich habe heute noch einiges erledigt, mir ein neues Oberteil gekauft und schöne Kleidung gesehen, die ich nächste Woche anprobieren möchte.

- Positives an Menschen finden
Gab heute ein paar positive Sachen, die mir aufgefallen und bewusst geworden sind. Die Verkäufer waren alle sehr freundlich, ebenso die Autofahrer.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Bin gestern Nacht doch noch lange aufgeblieben und habe gelesen. Ich war einerseits zu wach, andererseits, wollte ich mich auch ablenken.
Ich werte das Kaufen des Oberteils als etwas, das mir auch Spaß gemacht hat. Lustige Sachen im Internet gelesen. Nebenbei was Lustiges im TV laufen lassen, während ich das Gefrierfach vom Eis befreit habe.
Ansonsten sitze ich gerade noch vorm TV und warte darauf so müde zu werden, dass ich dann zeitig ins Bett gehe.

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Wieder Obst und Rohkost mit dabei gehabt. Den Hirseeintopf weiter gegessen. Und das Obst verwertet, das dringend gegessen werden musste. Und reines Kakaopulver dabei kommt zum Glück ohne Zucker aus.

Was schön ist am arbeiten
- die Feiertage, haha
- ich mag, wenn ich eine Arbeit mache, die mich interessiert und mir auch Spaß macht. Etwas mehr im kreativen Bereich. Oder auch ein Themengebiet, über das ich mehr wissen möchte.

Heute gab es keinen Nachmittagsschlaf, da ich zwischendurch nochmal raus musste. Habe bestimmt die Hälfte nicht geschrieben, was es noch alles an Positiven gab und bin gerade auch einfach viel zu müde. Ich freue mich auf morgen und hoffe, dass ich es schaffe, rechtzeitig ins Bett zu gehen, damit ich den Morgen für mich nutzen kann, um zu meditieren und weiter zu üben. :-D
Gute Nacht!

24.03.2016 21:44 • #54


K
Liebe Liese und liebe Nogua,

habt ihr den Feiertag gut verbracht?
Bei mir war es relativ entspannt.

- täglich 15 Minuten Meditation
Ja und ich habe es genossen heute dafür einfach Zeit und Energie zu haben.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives und meine Erfolge bewusst mache
Habe angefangen, intensiver an mein Angstthema zu gehen. Dementsprechend bin ich recht aufgewühlt. Ich hoffe, das wird besser, je weiter ich mit der Methode vorankomme.
Und es kamen noch ein paar andere Dinge hoch, die ich lange einfach nur geschluckt habe, die mir aber nicht gefallen. Ich merke, ich will endlich mehr Veränderungen in meinem Leben!
Habe eine Entscheidung getroffen, mit der ich mich nun etwas besser fühle und etwas aufgearbeitet, was mich geärgert hat. Zwischendurch ging es mir mal ganz gut und ich hatte gute Laune.

- Positives an Menschen finden
Etwas Positives fällt mir ein, wenn ich an die lieben Menschen in meinem Leben denke.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Gestern bin ich tatsächlich früh ins Bett gegangen. Dafür habe ich heute wieder etwas TV geschaut.
Habe probiert, das Malen wieder aufzunehmen. Das wollte aber nicht so recht gelingen.

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Außer einem Rest Chips habe ich mich an gesunde Lebensmittel gehalten. Lust auf Süßes hatte ich zwischendurch. Liegt vielleicht auch daran, dass ich gerade Tropfen einnehme, die nach flüssigen Werthers Echte schmecken. Da wäre mir ein bitterer Geschmack lieber gewesen. Muss doch nicht überall Zucker und Süßaroma rein! ;-)

-Was schön ist am arbeiten
- Aus der Bude rauszukommen
- was Sinnvolles tun
- motivierter sein, was zu tun, weil andere Leute im selben Raum auch arbeiten

25.03.2016 20:31 • #55


L
Liebe Kellerassel,

Das klingt spannend - deine Entscheidung. Magst du mir darüber erzählen!

Ich muss erstmal prüfen, ob ich mit meinem Tablett posten kann, ehe ich viel schreibe. Mit dem Smartphone wurde mir übermittelt, dass meine IP auf der schwarzen Liste steht (keine Ahnung warum!) und ich deshalb nichts ins Forum schreiben konnte. Eine PN ging.

Bei mir überstürzen sich gerade emotionell die Umstände: meine Tochter, die ihren Vater zu Besuch hat; der Vortrag eben - ein Ehepaar mit 3 Kindern hat 3 Jahre lang im Wohnwagen eine Weltreise gemacht; leben nach den 7 Gesetzen; mein Wiedereinstieg in die Menschenwelt hier in der Jugendherberge mit 100 Leuten; meine Gedanken, wie ich mit diesem hier Angefangenen weiter gehen will - glaube, dass ich auf einem neuen Level beginnen muss/will/kann.

Wenn es wieder nicht geht, schicke ich diesen Text per PN.

Liebe Grüße von Liese

26.03.2016 11:45 • #56


K
Liebe Liese,

dann schreibe ich dir einfach eine PM zurück und schreibe dazu meine Erlebnisse vom Tag. :-D

26.03.2016 21:39 • #57


K
An jene die evtl. mitmachen möchten, Liese und ich schreiben derzeit per Privatnachricht. Wer hier weitermachen möchte, sagt einfach Bescheid. Ich antworte und mache gerne mit.

31.03.2016 19:20 • #58


K
Mag denn keiner mit mir spielen? *lach*
Ach, ich schreib mal hier weiter, um die Routine beizubehalten.

- täglich 15 Minuten Meditation
Gestern, nicht...glaube ich. Heute ja. Stille Meditation.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives, Erfolge und Verbesserungen bewusst machen
Übungen: Gestern kurz. Heute dafür wieder mehr.
Nachdem mich das auf der Arbeit so getrigfert hab, bin ich nun am Thema dran, besser damit umzugehen, wenn Leute andere Ansichten und Meinungen haben, die mit meinen nicht übereinstimmen. Ich will mich davon nicht mehr beeinflussen lassen und einfach jedem seine Weltsicht gönnen. D.h. dass ich mich neutral dabei fühlen will. Besser noch, das alles nicht ernst nehmen und an irgendwas denken, was mir gute Laune bereitet.
Nachdem es mir die letzten Tage nicht sehr gut ging, war es gestern wieder besser. Auch körperlich, meine ich, dass es etwas besser geworden ist.
Habe mich dem Haushalt weiter gewidmet.

- Was ich an Menschen mag
Dass ich Leute kennenlerne, die daran interessiert sind, mich mehr in Gespräche einzubinden, damit ich mich wieder mehr daran gewöhne.
Ein schönes Gespräch von gestern hat mich dem Chatten wieder etwas näher gebracht.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Chatten, Musik hören, Zeug im internet nachschauen
Heute sogar Malen :-D

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Heute gab es endlich wieder frisch zubereitetes Gemüse.

-Was ich schön finde am Arbeiten
Abwechslung
mehr Geld
Erfahrungen mit Menschen sammeln

02.04.2016 12:57 • #59


A


Hallo Liese,

x 4#15


K
Hallo zusammen,

ich frage mich, wie ich mit all diesen Dingen umgehen kann, die mich so stark belasten. Wie hält man es in einer Wohnung aus, in der man so viel von den Nachbarn mitbekommt, wenn ich mich so sehr nach Stille und Ruhe sehne? Wie kann ich darauf hoffen, endlich in ein ruhiges Zuhause zu kommen, auf dem Land, wenn ich finanziell vom Amt abhängig bin?
Diese Fragen und mehr beschäftigen mich gerade. Ich möchte mich nicht unterkriegen lassen. Entscheiden, mich trotz allem gut zu fühlen und die Hoffnung aufrecht erhalten!

- täglich 15 Minuten Meditation
Gestern, nein. Heute geführte Meditation. Hat gut getan.

- mindestens eine Übung schriftlich machen, für bessere Laune; mir Positives, Erfolge und Verbesserungen bewusst machen
Übungen: Gestern nur wenig. Heute wieder mehrere.
Positiv ist, dass gestern viel Schönes war.
Heute: auf der Arbeit war es angenehm ruhig, habe ein paar Sachen erledigt. Mich kurz in den park gesetzt und den Leuten beim Spielen und Entspannen zugeschaut. Und mich gefragt, wie das wohl ist, wenn man sich so gut fühlt und Freunde hat, mit denen man einfach gerne zusammen ist.
Verbessert hat sich wohl, dass ich trotz der heftigen Negativerfahrungen, die derzeit sind, meinen Kopf irgendwann wieder erhebe und weitermache.

- Was ich an Menschen mag
Repsektvolles Miteinander, aufeinander achten.

- etwas machen, was mir Spaß macht und nichts mit Lebensflucht zu tun hat
Mir war eher danach, mich mit TV abzulenken.

- Gemüse und Obstanteil erhöhen, dafür Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker versehen sind, reduzieren
Auch heute habe ich die Finger von meinen Süßigkeiten gelassen. Sie liegen weiterhin auf meiner Arbeitsstelle.

-Was ich schön finde am Arbeiten
- die Ruhe
- das Gezwitscher der Vögel durchs Fenster zu hören
- liebe Menschen
- Ablenkung von den Sorgen

04.04.2016 20:38 • #60

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