4

Nebenwirkung von Escitalopram

hlena
Ich bitte um Rat.
Seit 4 Wochen nehme ich Escilopram 10 mg.
Nach ca.2 Wochen bekam ich Nebenwirkungen : starker Juckreiz am Kopf,Haarausfall und wiederkehrende Kopfschmerzen,die ich immer mit Tbl.behandeln mußte.
Inzwischen sind Juckreiz und Kopfschmerzen weg.Haarausfall hat sich reduziert,ist aber nicht weg.
Nach der Haarwäsche ist es besonders schimm.Inzwischen ist mein Haar ganz dünn und man sieht schon die Kopfhaut.
Soll ich das Medikament wechseln?

31.08.2020 23:39 • #1


A
Liebe hlena, guten Morgen!
Das sind ja fürchterliche Nebenwirkungen. Was sagt sein Arzt dazu? Wer hat dir das Medikament verschrieben, Hausarzt oder Psychiater oder Neurologe?
Ich schleiche gerade ein anderes Antidepressivum aus, daher kann ich dir leider zu deinem Medikament nichts sagen.
Es werden sich bestimmt noch andere User melden!
LG von Mayke

01.09.2020 05:46 • #2


A


Hallo hlena,

Nebenwirkung von Escitalopram

x 3#3


hlena
Der behandelnde Neurologe hat mir das Medikament verschrieben
Dies ist meine 2. Depression.Vor Jahren wurde ich von dem gleichen Neurologen erfolgreich
und ohne Nebenwirkungen mit Citralopram 20 mg behandelt.
Ich habe mit dem Neurologen wegen der Nebenwirkungen telefoniert.
Wir sind so verblieben : In 9 Tagen habe ich sowieso einen Termin und bis dahin beobachte ich die Situation.
Es ist so : Ich merkte schon recht bald,daß sich die Depression unter der Behandlung besserte.
Meine Überlegung war : alles ist besser als die Symtome der Depression zu haben.
Keiner garantiert mir bei einem Wechsel des Medikamentes,ob es überhaupt wirkt
und daß ich dann keine Nebenwirkungen habe.
Und außerdem : man kann ja auch Läuse und Flöhe haben.

01.09.2020 11:07 • x 1 #3


bones
Eins versteh ich nicht so ganz, denn du hast vor Jahren citalopram genommen und hat gut geholfen. Jetzt escitalopram. Warum? Warum nicht gleich wieder citalopram? Oder hast du das die ganz Zeit genommen und es wirkte nicht mehr, daher der Wechsel?

01.09.2020 21:25 • #4


hlena
Nein,das Citralopram habe ich abgesezt.
Die aktuelle Behandlung mit Escilopram erfolgte auf Vorschlag des Neurologen.
Vielleicht war ich zu naiv,als ich auf die Erfahrung des Neurologen vertraute.

01.09.2020 21:53 • #5


bones
Nun naiv würde ich nun nicht sagen. Es wundert mich nur. Normal nimmt man immer zuerst das was geholfen hat zuerst. Weil man weiß ja nie , ob eine andere medikatöse Behandlung auch Erfolg bringt und abgesehen bei vielen auch die Nebenwirkungen. Aber wenn dir das escitalopram hilft, ist es ja gut.

01.09.2020 23:08 • #6


hlena
Ja,das Escilopram hilft.
Es wäre alles gut,wenn nicht die Nebenwirkungen wären.
Ich habe das so verstanden : das Escilopram ist eine Weiterentwicklung des Citalopram,
also noch wirksamer und verträglicher.
Ist das nicht so?

02.09.2020 00:04 • x 1 #7


111Sternchen222
Liebe Hlena,
Zitat von hlena:
Escilopram ist eine Weiterentwicklung des Citalopram,
also noch wirksamer und verträglicher.
Ist das nicht so?

Das habe ich auch immer so verstanden, habe aber mit beiden Antidepressiva's keine Erfahrung. Was die Nebenwirkungen angeht, kann ich explizit zugeschnitten auf Escitalopram nichts sagen. Bei meinem ADwar es allerdings so, dass ich nach sechs Wochen vorübergehend Nebenwirkungen hatte. Dass hat sich nach weiteren ca. 3Wochen wieder eingespielt.
Hab den Mut, die 9Tage nocht durchzuhalten. Vielleicht pendelt es sich ein.
LG Sternchen

02.09.2020 05:50 • x 1 #8


bones
Zitat von hlena:
Ja,das Escilopram hilft.
Es wäre alles gut,wenn nicht die Nebenwirkungen wären.
Ich habe das so verstanden : das Escilopram ist eine Weiterentwicklung des Citalopram,
also noch wirksamer und verträglicher.
Ist das nicht so?


Nun noch mehr verträglicher mag ich bezweifeln. Aber wirksamer als citalopram kann es sein. Meistens ist es so, wenn man auf citalopram gut fährt, dann hilft das escitalopram in den meisten Fällen auch. Kann , muss aber nicht. Ich selber habe da kein Unterschied gesehen.

02.09.2020 11:31 • #9


B

06.11.2020 20:36 • #10


DownTown
Hallo Binooo,
bei Psychopharmaka ist das immer so eine Sachen mit denen Nebenwirkungen. Bei mir ist es auch immer so, dass sich die Symptome erstmal verschlimmern. Es ist nicht leicht das richtige Medikament und die passende Dosis zu finden, die einem hilft. Man muss gemeinsam mit dem Arzt abwägen, ob es sinnvoll ist die Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen oder nicht. Es hängt auch immer von den Nebenwirkungen ab. 10 Tage sind, wenn ich aus meinen Erfahrungen spreche, noch nicht lange. Wirst du ärztlich betreut?
Halte durch, es lohnt sich!
Liebe Grüße
DownTown

06.11.2020 21:01 • #11


B
Hallo,

Ja ich habe nen Arzt und der meinte das es normal sei und ich da 3 Wochen abwarten soll , als Notfallmedikament hat er mir larozepam mit gegeben und meinte ich soll das nehmen falls die Nebenwirkungen schlimmer werden , Trau mich allerdings nicht , weil das wohl schnell abhängig machen soll

06.11.2020 21:07 • #12


Lost111
Hallo Binooo,

auch ich denke, dass es erstmal einige Zeit braucht, bis ein Antidepressivum wirkt/wirken kann. Die Geduld muss man leider haben. Ich habe auch Lorazepam als Notfallmedi. Dein Arzt hat dich ja aufgeklärt.
Gib die Hoffnung auf Hilfe bitte nicht vorschnell auf.

LG Lost111

06.11.2020 21:20 • #13


DownTown
Zitat von Binooo:
Hallo,

Ja ich habe nen Arzt und der meinte das es normal sei und ich da 3 Wochen abwarten soll , als Notfallmedikament hat er mir larozepam mit gegeben und meinte ich soll das nehmen falls die Nebenwirkungen schlimmer werden , Trau mich allerdings nicht , weil das wohl schnell abhängig machen soll


Das hört sich vernünftig an. Diese Warterei ist wirklich furchtbar und sie raubt einem die letzten Kräfte. Das ist wirklich fies. Aber die Kombination aus Medikation und Verhaltenstherapie ist top. Und dass du dich nicht traust Lorazepam zu nehmen ist gar nicht schlecht. So kann man sich selbst und die Attacken bissl austricksen...wobei es aber auch kein Beinbruch ist, wenn man das Lorazepam mal nimmt. Es kann wirklich für kurze Zeit auch mal ein Segen sein. Aber ich bin genauso...ich hab da auch immer mega Schiss vor, weil man ja allgemein viel negatives hört was Psychopharmaka angeht. Aber meiner Meinung nach, gibt es einen Grad der Erkrankung, der die Medikation unabdingbar macht. Von daher vertraue deinem Doc und versuche zuversichtlich damit umzugehen.
DownTown

06.11.2020 21:59 • x 1 #14


A


Hallo hlena,

x 4#15


Bommer
Der Beitrag ist nun zwar schon 5 Tage alt aber ich wollte auch mal kurz meine Erfahrungen, bisher mit Escitalopram geben.
Ich nehme es jetzt seit 14 Tagen, vom ersten Tag 10mg, wegen Depression. Den Samstag und Sonntag drauf hat sich die Depression stark verschlimmert. Vermutli9ch auch weil ich keine Kraft hatte. Und ich auch keine Kraft investieren wollte. Aber auch und vermutlich vor allem wegen den ersten Nebenwirkungen/Verschlimmerungsschub.
Seit her ist es schon besser geworden, auch wenn ich heute mal nochmal durchhänge.

Anfang letzte Woche hatte ich auch ein Zittern und extreme Anspannung gehabt. Das hat sich aber nach zwei Tagen gelegt. Jetzt spüre ich soweit keine Nebenwirkungen. Die Wirkung soll ja so ca. drei Wochen brauchen. Ich werde mal bis ende der dritten Woche warten. Sollte es nicht spürbar besser werden spreche ich mal eine höhere Dosierung an. Weil prinzipiell glaube ich das es bereits in gewisser weise wirkt.

11.11.2020 13:53 • #15

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag