Hallo,
erst einmal vielen Dank für eure Beiträge.
Ja, es ist tatsächlich so, dass das Kribbeln im Kopf und auf der Nase nach der Einnahme (nüchtern) am stärksten ist, aber den ganzen Tag anhält.
Seit gestern habe ich den Einnahme-Zeitpunkt geändert. Ich nahm Citalopram sonst immer morgens und nun habe ich sie abends vor dem zu Bett gehen genommen. Es ist schon verwunderlich, aber je höher ich das Antidepressiva einsetze (sollte ja antriebssteigernd wirken), desto schläfriger werde ich.. Reduziere ich, geht es mir zwei Wochen wieder einigermaßen gut, anschließend kommt wieder ein kleiner Hänger. In dieser Zeit wird dann meist wieder die Dosis geändert.
Ich kann mir das alles nicht erklären.. Mir geht es zwar besser mit dem Antidepressiva als vorher, aber trotzdem kann ich mich kaum auf meine Arbeit konzentrieren, weil mit der Müdigkeit die Konzentration fehlt und mir schier die Augen zu fallen. Zusätzlich zum Konzentrationsmangel und den Sehstörungen kommt dann auch noch ein Schwindel, weil ich teilweise einfach Dinge nicht so wahrnehmen kann..
Wie gesagt, ich nehme Citalopram schon seit Ende Juli und solangsam sollte sich doch einmal eine Stabilität abzeichnen.. Oder nicht?
Jetzt versuche ich noch die veränderte Einnahmezeit und werde anschließend, sobald mein Arzt aus dem Urlaub ist, mit ihm sprechen..
Und wenn ich euch richtig verstanden habe, sollten sich die Nebenwirkungen nach einem halben Jahr geben?
Viele Grüße
still fighting
24.02.2009 18:10 •
#11