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Nebenwirkungen vom Johanniskraut möglich?

piccolina92
Hallo Zusammen

Da sich mein Emotionaler Zustand verschlimmert hat hane ich mich entschieden mit doch mit der Einnahme von Antidepressiva zu unterstützen. Da Fluoxetin in den ersten Tagen unnerträgliche Nebenwirkungen hatte probiere ich nun das Johanneskraut.

Ich habe gestern am morgen 1 Tablette mit 500mg eingenommen und gegen Abend begann ich starkes Sodbrennen und innerliche Unruhe. Ich konnte nicht stillliegen und habe ca 2 Stunden geschlafen mehr konnte ich nicht. Fühle mich völlig unter Strom und nicht im gleichgewicht. Ich muss allerdings sagen dass die Unruhe bereits am Donnerstag ohne Medikamente begonnen hat. Kann Johanneskraut wie bei den chemischen eine erstverschlimmerung machen und die nw gehen danach weg ?

Habt ihr Erfahrungen gemacht?

Vieleb Dank für eure Hilfe

13.09.2020 10:39 • #1


S
Soweit ich weiß darf man es nicht zusammen nehmen, außerdem macht es die Haut sehr empfindlich was Sonne betrifft, die Wirkung ist eher schwach

13.09.2020 17:19 • x 1 #2


A


Hallo piccolina92,

Nebenwirkungen vom Johanniskraut möglich?

x 3#3


S
Bei Unruhe hilft Lavendelblütentee lose aus der Apotheke auch Kamilenblütentee, geh viel spazieren oder Radfahren, weil dies Stresshormone reduziert, gut auch ATEMÜBUNGEN

13.09.2020 17:23 • x 1 #3


piccolina92
Zitat von Sothesoul:
Soweit ich weiß darf man es nicht zusammen nehmen, außerdem macht es die Haut sehr empfindlich was Sonne betrifft, die Wirkung ist eher schwach


Vielen Dank für dein Feedback. Ich nehme nur das Johanneskraut, fluoxetin habe ich nicht ausgehalten.

13.09.2020 17:57 • x 1 #4


piccolina92
Zitat von Sothesoul:
Bei Unruhe hilft Lavendelblütentee lose aus der Apotheke auch Kamilenblütentee, geh viel spazieren oder Radfahren, weil dies Stresshormone reduziert, gut auch ATEMÜBUNGEN


Vielen Dank für das Feedback. Hast fu auch Erfahrungen mit Antidepressivas gesammelt ?

13.09.2020 17:58 • #5


bones
Zitat von piccolina92:

Vielen Dank für dein Feedback. Ich nehme nur das Johanneskraut, fluoxetin habe ich nicht ausgehalten.


Wie lange hast du das fluoxetin denn eingenommen? Frage daher weil fluoxetin eine sehr lange hwz besitzt. Man muss eine gewisse Zeit frei von fluoxetin sein. Daher kann ich mir vorstellen, dass es schon damit zusammen hängen kann.

13.09.2020 18:35 • #6


piccolina92
Zitat von bones:

Wie lange hast du das fluoxetin denn eingenommen? Frage daher weil fluoxetin eine sehr lange hwz besitzt. Man muss eine gewisse Zeit frei von fluoxetin sein. Daher kann ich mir vorstellen, dass es schon damit zusammen hängen kann.



Ich habe es 2 Tage eingenommen ( ich weiss ist zu wenig ) aber ich konnte die 2 Tagen nicht aushalten hatte starke übelkeit und sodbrennen unruhe an schlaf war nicht zu denken hatte angstzustände, dann habe ich 1 woche pausiert und gestern mit de Johanneskraut begonnen

13.09.2020 18:41 • #7


piccolina92
Zitat von piccolina92:


Ich habe es 2 Tage eingenommen ( ich weiss ist zu wenig ) aber ich konnte die 2 Tagen nicht aushalten hatte starke übelkeit und sodbrennen unruhe an schlaf war nicht zu denken hatte angstzustände, dann habe ich 1 woche pausiert und gestern mit de Johanneskraut begonnen


Falsch sorry fluoxetin habe ich vor 2 wochen das letzte mal eingenommen aber ebe nur 2 tage

13.09.2020 18:42 • #8


bones
Dann hast du nix zu befürchten was. Fluoxetin betrifft. Nun ich würde es aber mit dein Arzt erstmal drüber reden, eher du eigenständig was unternimmst. Mit wieviel hast du denn angefangen bei Johanniskraut?

13.09.2020 20:04 • #9


piccolina92
Zitat von bones:
Dann hast du nix zu befürchten was. Fluoxetin betrifft. Nun ich würde es aber mit dein Arzt erstmal drüber reden, eher du eigenständig was unternimmst. Mit wieviel hast du denn angefangen bei Johanniskraut?


Ich habe leider erst in 3 wochen einen Termin muss mir morgen einen früheren geben lassen
Ich habe mit 500 mg angefange daher finde ich die nebenwirkungen etwas seltsam

13.09.2020 20:39 • #10


Blume71
Hallo!

Diese Nebenwirkung könnte ich bei mir nicht beobachten.

Am besten besprichst Du es mit dem Arzt.

Es gäbe ja auch noch pflanzliches Lasea - mit Lavendel - soll bei Unruhe helfen oder von Pascoe ein pflanzliches Präparat Neurapas Balance mit Passionsblume, Johanniskraut und Lavendel - stimmungsaufhellend und gleichzeitig beruhigend.
Ich glaube, Johanniskraut ist vorwiegend stimmungsaufhellend. Aber da kann Dir der Arzt mehr zu sagen.

Alles Gute!

13.09.2020 20:47 • x 1 #11


bones
Nun normal fängt man mit einer niedrig dosierten an. Also 250mg. vielleicht verträgst du es nicht. Und johanniskraut wird oft bei leichter depressiver Episode gegeben.

Ja unbedingt früher ein Termin geben lassen. Oder telefonisch das abklären.

13.09.2020 21:06 • x 1 #12


Greta
Lese gerade dieses Thema und möchte hinzufügen, dass Johanniskraut die Wirkung der Pille herabsetzen kann.

Ich selbst nehme derzeit 75mg Sertralin und dazu morgens ein Lavendelpräparat. Damit geht's im Moment ganz gut.
Wenn doch noch mal Unruhe aufkommt, helfen mir die Bachblüten-Rescuetropfen.

29.12.2020 12:04 • x 1 #13


piccolina92
Zitat von Greta:
Lese gerade dieses Thema und möchte hinzufügen, dass Johanniskraut die Wirkung der Pille herabsetzen kann.

Ich selbst nehme derzeit 75mg Sertralin und dazu morgens ein Lavendelpräparat. Damit geht's im Moment ganz gut.
Wenn doch noch mal Unruhe aufkommt, helfen mir die Bachblüten-Rescuetropfen.


Hallo Greta

Danke für deinen Beitrag.
Ich nehme die Pille gottseidank nicht.

Ich bin auf Johanneskrauttropfen umgestiegen, ich nehme diese seit 3 Wochen doch meine Symptome sind im Moment recht akut. Daher denke ich darüber nach auf Medikamente umzusteigen obwohl ich etwas Angst davor habe
Ich will jedoch dass dieser Zustand aufhört

29.12.2020 12:28 • #14


A


Hallo piccolina92,

x 4#15


Greta
Hallo Piccolina92,

soweit ich weiß, braucht das Johanniskraut eine Weile, bis es wirkt.

Deine Angst vor den Medikamenten kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ganz ähnlich, und ich habe lange versucht, mich mit Johanniskraut, Lavendel und anderen pflanzlichen u. homöopatischen Mitteln über Wasser zu halten.
Das hat leider nur bedingt funktioniert (ich habe eine rezidivierende mittelschwere Depression).
Vor ungefähr acht Jahren bin ich dann mit Citalopram gestartet. Das habe ich gut vertragen. Außer etwas Benommenheit in den ersten Tagen hatte ich keinerlei Nebenwirkungen. Mit Citalopram ging es mir gut.
Irgendwann habe ich die Einnahme immer öfter vergessen, und da ich mich trotzdem weiterhin gut fühlte, habe ich es vor etwa zwei Jahren dann komplett weggelassen.
Im Mai letzten Jahres meldete sich meine Depression wieder; ich hatte einen kompletten Zusammenbruch.
Meine Neurologin verschrieb mir Sertralin.
Da ich, wie du, Angst vor den Nebenwirkungen hatte, habe ich das Sertralin ganz langsam eingeschlichen, angefangen mit 25 mg. Dann hoch auf 50mg. Es hat eine Weile gedauert, bis es half. Nebenwirkungen waren Unruhe und Müdigkeit.
Aber meine Tochter, die das gleiche Medikament nimmt, riet mir zum Durchhalten, und nach vier Wochen wurde es tatsächlich besser.
Danach ging es mir eine Weile recht gut... bis Corona kam und dazu noch jede Menge Stress im Job. Ich fühlte mich komplett überfordert und entwickelte Angstzustände. Nun bin ich seit November krankgeschrieben und meine Neurologin hat das Sertralin auf 75mg erhöht. Damit komme ich klar. Allerdings bin ich immer noch nicht belastbar. Aber das braucht einfach noch Zeit.

Vielleicht kannst du nochmal mit deinem Arzt sprechen, auch über deine Bedenken.
Hast du einen guten verständnisvollen Neurologen?

Liebe Grüße
Greta

29.12.2020 13:01 • x 2 #15

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