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Niemals ohne Antidepressiva?

C
@bones hey, danke für deinen Beitrag.

Ja, so ist es wohl.
Das akzeptieren ist scheinbar einfach die größte Hürde...

05.10.2022 20:55 • x 1 #16


bones
Nun ich habe schon lang damit abgefunden. Mir ist irgendwann bewusst geworden, dass es nun mal ein Teil von mir ist und daher die guten Phasen genießen soll. Weil dagegen ankämpfen werd ich nicht mehr. Wenn ich meine dunklen Phase wieder hab, dann ist es halt so. Ich weiß aber dennoch , dass es auch wieder gute Phasen kommen werden. Auch wenn sie nicht ewig halten werden. Hat bei mir etwas gedauert. Therapie hab ich noch 3 Sitzungen von über mehr als 3 Jahre Therapie , die ich hinter mir hab. Aber ich bin froh drum, weil irgendwann weiß man alles und da werden die letzten Sitzungen nix mehr viel bringen.

05.10.2022 21:29 • x 2 #17


A


Hallo Chiotoffee,

Niemals ohne Antidepressiva?

x 3#3


A
@Chiotoffee

guten Morgen
Akzeptieren, Ja.
Was bones schreibt, sehe ich auch so.
Wenn die dosis nicht mehr hilft, erhöhe ich, gehts besser, reduziere ich.
Es gibt tatsächlich Menschen die haben in ihrem Leben nur 1mal eine D. .
Die wird man hier selten finden, wenn überhaupt.
Ich habe vor 5 Wochen eine EKT-Behandlung machen lassen.
Nächste Woche bekomme ich 1 Erhaltungs-EKT, von 1 einzigen Behandlung, bin nach 2 Tagen dann wieder
raus aus dem Krankenhaus.
Darauf setzte ich jetzt.
Medika nehme ich weiterhin, reduziert.
Alles Gute

06.10.2022 05:08 • x 1 #18


C
@bones

Da hast du ja schon viel getan.
Hast du das Gefühl, die Therapie hat dir im Bezug auf die Depression geholfen?
Bzw etwas an deinem Verhalten verändert, wenn du dich in so einer ohase befindest?

Oder hat sie eher geholfen, darüber informiert zu sein und sie besser zu akzeptieren?

06.10.2022 09:10 • #19


C
@anir

Was ist den EKT?

Und wie meinst du, darauf setzt du jetzt?
Dass es dann vorbei ist mit der Depression? Erstmal oder langfristig?

Ich drücke dir die Daumen!

06.10.2022 09:13 • #20


bones
@Chiotoffee nein eher nicht. Die Therapie hat mir nicht wirklich geholfen. Das hat nur sekundär geholfen. Mehr hat es einfach mit der Einstellung zu tun. Aber ich habe die Therapie dennoch gemacht. Einfach als Hoffnung der Stabilität. Hab dann mit mir selber gearbeitet. Und dies waren mehr nicht schöne Zeiten. Aber es war wichtig gewesen. Nur durch diese Erfahrung, hab ich gelernt mehr auf mich zu achten. Auch waren Medikamente , eigentlich der Grund warum ich noch hier sitze. Sie haben mir sehr geholfen.

EKT ist nix anderes als elektrokonvulsionstherapie.

06.10.2022 09:40 • x 2 #21


C
@bones
Ok. Das ist ja eher ernüchternd, wo doch immer zur Therapie geraten wird.

Aber schön, dass du an dir selbst arbeiten konntest und es dir wss gebracht hat.

06.10.2022 14:44 • #22


bones
Nun man ratet natürlich, klar davon leben sie auch, weiterhin zb tiefenfundierte Therapie zu machen. Aber einE Therapie wird mit Sicherheit nix an mein depression ändern. Deshalb macht es kein Sinn. Die erkrankung kommt ohne Grund und verschwindet kurz ohne Grund. Da bringt mir keine Therapie wirklich was. Ich habe viel gelesen und mich informiert. Einzig was ich machen kann ist als Therapieform medikatöse Behandlung.

06.10.2022 16:21 • x 1 #23


C
@bones

Ja, das stimmt natürlich.

Mhh, ja ich glaube bei mir ist es auch so.

06.10.2022 20:48 • #24


A
@Chiotoffee
Guten Morgen.
Also.
Die D. kommt bei mir oft ohne Grund.
In den Jahren ,die ich das habe, habe ich ganz klar vieles gelernt was mir hilft und zu mir passt.
Ich kann das In der D. nicht anwenden, weil dann sehr oft der gesamte Sinn des Lebens in Frage gestellt ist und
das dauert mehrere Monate.
Ich kann es Aus der D. anwenden.
Meditation
Chakren-Meditation.
Progressive Muskelentspannung.
.............................................
Die Elektrokrampf-Therapie, die ich überhaupt das 1. Mal im Leben machte, diesen August, hat, ich hatte große Zweifel,
so super gewirkt.
Ich war 16 Tage in der Klinik, hatte 6 Anwendungen.
Damit das beibehalten wird, der gute Zustand, gibt es Erhaltungs-Therapie.
Die mache ich nächste Woche .
2 tage in die Klinik.
Angedacht alle 8 Wochen 1 einzige.
Wie eine Propylaxe.
Alles Gute dir und Euch

07.10.2022 04:58 • x 2 #25


C
@anir

Ja, das ist halt auch immer das schwierige, sobald man wieder stabil ist, kann ich zb schwer nachempfinden wie schlecht es mir wirklich ging.
Und wenn man drin steckt ist ja, under anderem, das komplette Denken verändert, sodass die guten Absichten dann schwer umzusetzen sind.

Ok, klingt interessant.
Dann wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg dabei!

07.10.2022 09:19 • x 1 #26


A
@Chiotoffee
Ich danke dir

19.10.2022 04:44 • x 1 #27


Marylu
Ihr Lieben,
voller Interesse habe ich den Thread gelesen. Ich nehme seit 12 Jahren Medikamente (Escitalopram, Quilonum und Quetiapin) Sie bekommen mir gut und während meiner zweiten schweren Episode sagte mein Psychiater, dass es eine Dauermedikation sein soll. Ich habe kein Problem damit, auch wenn es mir nicht immer gut geht. Es gibt eben Medikamente, die nimmt man zum gesund werden und welche, die braucht man, um gesund zu bleiben und solche sind die Antidepressiva. Das ist meine Meinung, allerdings, wenn es starke Nebenwirkungen gibt, sieht es anders aus. Habt alle einen schönen Tag.

19.10.2022 11:39 • x 5 #28


BlackKnight
Warum wollt ihr die Antidepressivas absetzen, wenn sie euch helfen ein normales Leben zu führen?

22.02.2023 16:32 • #29


A


Hallo Chiotoffee,

x 4#15


C
@BlackKnight

Weil sie mich, in meinem Fall, eben auch in meiner Persönlichkeit einschränken.
Und ich mir wünschen würde, einen Zustand erreichen zu können, in dem ich sowohl emotional als auch gesellschaftlich leben und nicht nur vorrangig „funktionieren“ kann.

02.03.2023 09:11 • x 1 #30

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