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Niemals ohne Antidepressiva?

A
@Chiotoffee

Ich danke dir.

03.03.2023 14:38 • x 1 #46


C
Zitat von BlackKnight:
Hast du gut geschrieben.... ich versuche oder sehe es so: ich will diesen alten Zustand gar nicht mehr, ich will diese emotionalen Dramen, Ängste, ...

Danke dir.

ja, das will ich ja eben auch nicht..
Deshalb hab ich es bisher ja nicht geschafft die Medikamente abzusetzen.

03.03.2023 15:28 • x 1 #47


A


Hallo Chiotoffee,

Niemals ohne Antidepressiva?

x 3#3


C
Zitat von Bennyhuggi:
Ich habe jetzt schon Rhuytmen weg,also 12 Sitzungen. Der 1 Rhythmus war gut sauber Erfahrung. Lauter Gefühle in possitiver Form. Ich verspührte ...


Danke für deinen Beitrag!
Das hört sich sehr interessant an. Ich werde das bei meinem Arzt auch mal ansprechen.

Muss man hierfür zu einem Neurologen, oder kann der Psychiater auch diese Therapieform verschrieben?

03.03.2023 15:31 • #48


Bennyhuggi
@Chiotoffee Gerngeschehen,diese Therapie wird auch nicht so oft gemacht. Meine Neurologin/Psychaterin verschrieb mir diese Therapie. Informiere dich es ist interessant. LG

03.03.2023 15:42 • x 1 #49


bones
Nun ich möchte nun nicht jemand , die Hoffnung zunichte machen. Aber s-ketamin wird normal bei sehr schweren Fällen verordnet klinisch. Jemand der zwar depressiv ist, der/die aber in Stande ist, was zu machen, wird sowas normal nicht bekommen.

03.03.2023 20:14 • x 1 #50


Marylu
Hu, hu, ich habe auch schon Ketamin bekommen, auch bei nicht so schwerer Depression, aber als Nasenspray, ambulant. Ich lag also drei Stunden bei meinem Psychiater auf einer Liege, das Ketamin musste ich selber zahlen, die Behandlung nicht und er hat mir die Dosis als Nasenspray verabreicht. Da es ja ein Narkotikum ist, ist man ganz schön benebelt, aber positiv. Es hat schon etwas gebracht, aber nur kurzfristig.

03.03.2023 21:24 • x 2 #51


C
Zitat von Marylu:
Hu, hu, ich habe auch schon Ketamin bekommen, auch bei nicht so schwerer Depression, aber als Nasenspray, ambulant. Ich lag also drei Stunden bei ...


Mhhh, wenn es nur kurzfristig wirkt, scheint es mir auch nicht soooo sinnvoll für mich.

Kurzfristige narkotische Wirkung… wäre ein Alk. Abend sicher günstiger. ‍️

04.03.2023 19:03 • #52


Bennyhuggi
@Marylu Hallo ,na endlich jemanden der mit Ketamin Erfahrungen hat. Ich bekomme jetzt meinen 3 Block/Infusion und jeder verläuft anders. Ich kann aber von mir sagen das ich bestimmte Ereignisse aus der Vergangenheit besser verarbeiten kann.

04.03.2023 23:18 • x 1 #53


Bennyhuggi
Mehr Optionen habe ich nicht mehr, bin austherapiert leider. Also Strohhalm nehmen und dran ziehen.

04.03.2023 23:22 • x 1 #54


bones
Zitat von Bennyhuggi:
Mehr Optionen habe ich nicht mehr, bin austherapiert leider. Also Strohhalm nehmen und dran ziehen. ...

Was wurde denn bei dir alles versucht? Welche Medikamente hast du denn schon durch?

04.03.2023 23:54 • x 1 #55


Bennyhuggi
Hallo,viele,viele Medikamente lange Therapien. Tiefenpsychologie u.s.w. LG

04.03.2023 23:57 • x 1 #56


A
@Bennyhuggi
Guten Morgen,
Bennyhuggi.
Genau.
Sonst bleibt nichts mehr.
Nimm den Strohhalm und ziehe daran.
Mache ich auch so.
Seit 23 Jahren Depressionen und vielerlei Medikation, Bin ich nun bei Ekt gelandet.
Im August 22 eine Reihe von 6 Behandlungen.
Jetzt gerade wieder aus der Klinik raus, nach wieder 6 Behandlungen und.........................................................
Bin wieder In Mir Drin, fühle mich gut und passe gut auf mich auf.
Medikamente weiterhin, reduziert.
Alles Gute.

05.03.2023 06:45 • x 1 #57


C
Hey ihr Lieben,

Ist zwar etwas her mittlerweile, aber ich wollte ein kleines Update geben, um evtl. dem ein oder anderen Hoffnung zu schenken, der sich auch so „verloren“ fühlt.

Ich habe vor kurzem bei meinem Psychiater die Diagnose „ADHS“ erhalten, und mich dann ausführlich mit dem Thema beschäftigt.

Mir hat sich dadurch einiges erschlossen, und ich hatte nach jahrelangen Problemen das erste mal das Gefühl eine Antwort zu haben, mit der ich mich gänzlich identifizieren kann.

Diese Erkenntnis hat mir bereits sehr geholfen.

Meine Depressionen und Angststörungen habe ich leider weiterhin, aber ich bin hoffnungsvoll nun die Probleme an der eigentlichen Wurzel packen zu können.

Hatte eben einfach das Bedürfnis, das hier abschließend zu teilen.

Liebe Grüße und alles Gute an alle.

25.10.2023 20:59 • x 3 #58


Dakota
Zitat von Chiotoffee:
Hey ihr Lieben, Ist zwar etwas her mittlerweile, aber ich wollte ein kleines Update geben, um evtl. dem ein oder anderen Hoffnung zu schenken, der sich auch so „verloren“ fühlt. Ich habe vor kurzem bei meinem Psychiater die Diagnose „ADHS“ erhalten, und mich dann ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Mir ...

Das klingt doch positiv. Und wenn man endlich eine richtige Diagnose gestellt kriegt, das kann ja erleichternd sein. Habe Deinen Thread hier gelesen und ist interessant. Ich hatte in der Vergangenheit ein Medikament abgesetzt nach einigen Jahren. Habe langsam die Dosis verringert und konnte nach einigen Monaten komplett absetzen. Es war ein super Gefühl, denn das Medikament hatte mir zwar lange geholfen, aber hatte auch Auswirkungen auf meine Persönlichkeit. Da es mir gut ging, war es Zeit einen Absetzversuch zu starten. Es war positiv und ich fühlte meine innere Stärke nach all den Jahren wieder. Leider musste ich nach knapp 2 Jahren wieder was nehmen, als ich krank wurde. Aktuell nehme ich auch wieder Medis, aber ich weiß, dass in Zukunft eine Zeit kommen wird, wo es mir wieder zuverlässig und durchgehend gut gehen wird und dann werde ich wieder verringern und ausschleichen.

26.10.2023 14:42 • x 1 #59


A


Hallo Chiotoffee,

x 4#15


C
Zitat von Dakota:
Das klingt doch positiv. Und wenn man endlich eine richtige Diagnose gestellt kriegt, das kann ja erleichternd sein. Habe Deinen Thread hier gelesen ...


Hey, danke dir!
schade, dass es nicht von allzu langer Dauer war, aber trotzdem schön, dass du es längere Zeit ohne geschafft hast und Vorallem: das es dir auch gut ging!
ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du das bald wieder hinbekommst.


Bei mir ist ja leider jeder Absetzversuch innerhalb der letzten 10 Jahre gescheitert, selbst bei sehr langsamem ausschleichen, kam irgendwann der Punkt, an dem es nicht mehr ging.

Ich habe vor kurzem kurzzeitig ein ADHS Medikament bekommen und getestet, welches man jedoch nicht zusammen mit meinem Escitalopram einnehmen soll.

Ich war das Jahr über sowieso schon beim Ausschleichen und einer sehr geringen Dosis, wodurch ich es dann komplett weggelassen habe.
Leider hat es nicht lange gedauert und mir ging es psychisch so schlecht, das ich es wieder eingeschlichen habe. Nun bin ich einigermaßen stabil und kann „funktionieren“.

Diese ganze Thematik hat mir irgendwie gezeigt, dass die Probleme, die mit dem reduzieren kamen scheinbar unter anderem ADHS Symptomatik sind, mit der ich nicht umzugehen wusste. (Nach jahrelangem „Escitalopram-Schutzmantel“) Zusätzlich dann die Angstörung und Depression.

Ich denke, ich habe vielleicht irgendwie immer mein „ADHS-Ich“ vermisst, was durch die Medikamente „verschleiert“ wurde.
Dadurch konnte ich auch nie den „normalen Zustand“, mit Medikament, aber Depressions/Angst-symptomfrei, gänzlich akzeptieren.

Ich habe die letzen Wochen mehr über mich und meine Psyche gelernt, als in den vergangenen 10 Jahren.

Nun kann ich es kaum abwarten, eine Therapie zu beginnen und den richtigen Weg für mich zu finden.

Liebe Grüße und alles Gute.

26.10.2023 18:10 • x 1 #60

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