Also ich kann sagen,dass es mir zumeist gut geht.
Natürlich nicht durchgängig aber insgesamt bin ich wirklich froh,am Leben zu sein und kann das auch oft geniessen.
Natürlich gibt es Tage,an denen ich wieder anfange,alles in Frage zu stellen aber ich lebe tatsächlich gerne inzwischen.
Das hört sich evt. widersprüchlich an aber irgendwo hat die Krankheit auch befreiende Komponenten.
Dieses übliche angepasst sein hab ich lange versucht und doch nicht geschafft und irgendwann kam die Erkenntnis,dass das nicht das Schlechteste ist.
Im Grunde genommen sogar das Beste,was mir passieren konnte aber vom tiefen Leid hin bis zur Zufriedenheit war es ein schwerer Weg.
Hat sich aber gelohnt.
Nicht falsch verstehen,ich zweifel immernoch oft an mir und hadere auch manchmal mit den Einschränkungen aber ich habe oft Lebensfreude und werde sogar mit meinen Einschränkungen geliebt.
Das ist für mich das grösste Geschenk,das ich früher nichtmal ansatzweise für möglich gehalten hätte.
Weil ich dachte,wenn man mich sieht ,wirklich kennen lernt und erlebt,wie ich wirklich bin,(was ich selbst nicht wusste),würde sich jeder von mir distanzieren.
Auch,weil ich Angst vor mir selbst (meinem Inneren) hatte und dachte,ich sei ein grundsätzlich schlechter Mensch.
Das war alles wichtig zu erkennen und zu erfahren.
22.09.2023 20:40 •
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