Liebe @Lost111,
habe mir heute darüber auch so meine Gedanken zu diesem Thema gemacht. Ich beobachte das in meinem Freundeskreis, inneren Zirkel aber auch so, dass selbst Menschen (von denen ich es tatsächlich durch unsere Verbundenheit weiß und aufrichtig beurteilen kann), Menschen, die recht glücklich mit normalen Hochs und Tiefs in ihrem Leben sind, dass selbst diese Menschen sich nicht immer selbst lieben. Jedenfalls nicht durchgängig oder sogar manchmal gar nicht.
Wie Wuslchen bereits schrieb, vielleicht bleibt das immer eine Herausforderung, die man haben wird und die einem mal besser und mal weniger gelingt. Ich finde Selbstliebe ist auch so die König*innendisziplin unter den menschlichen Fähigkeiten.
Was mir persönlich etwas hilft, aber mir erst vor kurzem bewusst geworden ist, ist
gelegentliche Rückversicherungen durch mir nahe stehende Menschen. Was voraussetzt, dass man diesen Menschen vertraut und sich offen mitteilt.
Wenn ich - nur ein harmloseres Beispiel - das Gefühl habe jemanden zu nerven, das dem anderen so mitteile und der*die andere mir dann rückversichert, dass ich nicht nerve und alles in Ordnung so ist, hilft mir das oft. Das gelingt nicht mit Allen, aber doch mit mitfühlsamen Menschen und kann eine große Stütze sein, sein Herz immer ein bißchen weiter zu öffnen, durch positive Erfahrungen. Immer ein Stückchen weiter.
Es ist eben doch sehr positiv prägend, wenn man auch im Außen getragen werden kann - so wie man ist - und es ist so arg herausfordernd und anstregend (!), diese Kraft immer nur einzig und allein in sich finden zu müssen.
Zitat: Zitat von Lost111 Dabei möchte einfach nur Jemanden, der mich in den Arm nimmt und sagt: Wir stehen das zusammen durch, ich bin an deiner Seite.
Das fühl ich sehr. Da reicht man sich einfach manchmal einfach nicht aus,
bei allen guten Gedanken.
Da möchte man sich fallen lassen und auch mal schwach sein dürfen.
Eine feste Umarmung.