Liebe Wallis,
ich dachte gerade, daß ich anfangs der Erkrankung weder zuhören noch reagieren konnte. Ich war ein einziger 'Verzweiflungsblock'. Und wichtig wäre m.E. zu akzeptieren, daß er nicht reden mag/ kann/ will.
Ich könnte mir vorstellen, Du fährst zu ihm, setzt Dich zu ihm und schweigst gemeinsam. Man kann nicht nicht kommunizieren (Watzlawik?). Das setzt voraus, wirklich nicht zu sprechen.
Dort könntest Du fühlen, was Du wahrnimmst und er entscheidet ob er doch verbal kommunizieren möchte/ kann/ will.
Das ist auch ein Zugangsweg, aber er entscheidet. Das dürfte Dir schwer fallen, weil Du sicher viel besprechen möchtest.
Aber das würde ihn möglicherweise in die Enge treiben und die Situation verschärfen.
Liebe Grüße
Alexandra
13.03.2019 13:20 •
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