Positives Denken bei Depressionen - jeden Tag etwas mehr

Pyxidis
Liebe Ellen,

das freut mich so sehr!!!!
Ja, für Dich soll es rote Rosen regnen.

Alles Liebe nachträglich zum Geburtstag.

Liebe Grüße

Scorpio

26.09.2009 09:15 • #46


Ellen
Es geht wieder aufwärts, und ich traue mich, weiter meiner Sehnsucht zu folgen.

Ich trau mich was, und habe einen sehr netten Menschen kennengelernt.

Und ich habe endlich jemanden gefunden, der meine Leidenschaft teilt, und mit mir Badminton spielen geht.

Ich nehme mir zur Zeit nicht viel Zeit für das Forum, teilweise, um gut auf mich aufzupassen, und belastenden Themen nicht so viel Raum zu geben.
Aber auch, um an meinem realen Leben was machen zu können. Um wieder leben zu lernen.

Ich weiß, ihr versteht was ich meine und Ihr es mir nicht übel nehmt.

Liebe Grüße von Ellen

30.09.2009 22:02 • #47


A


Hallo Ellen,

Positives Denken bei Depressionen - jeden Tag etwas mehr

x 3#3


Gabi22
Liebe Ellen!

Zitat von Ellen:
Es geht wieder aufwärts, und ich traue mich, weiter meiner Sehnsucht zu folgen.

Ich trau mich was, und habe einen sehr netten Menschen kennengelernt.


Wie schön, ich freue mich ganz doll mit Dir und für Dich

Zitat von Ellen:
Ich nehme mir zur Zeit nicht viel Zeit für das Forum, teilweise, um gut auf mich aufzupassen, und belastenden Themen nicht so viel Raum zu geben.
Aber auch, um an meinem realen Leben was machen zu können. Um wieder leben zu lernen.

Ich weiß, ihr versteht was ich meine und Ihr es mir nicht übel nehmt.


Das ist doch super, genau so soll es ja auch sein.

Dann wünsche ich Dir ganz viel Spaß an Deinem neuen Leben, und das es ab jetzt nur noch positive Dinge für Dich gibt (zumindestens wünsche ich Dir das)!

01.10.2009 11:07 • #48


S
Ich schließe mich Gabi aus vollstem Herzen an!

Lieber Gruß vom
Sonnenblümchen

02.10.2009 00:12 • #49


Ellen
Ich überwinde Stück für Stück meine Angst, Angst, mir was schönes vom Leben zu nehmen.

Ja, sie schleicht sich ein, tut so, als würde ich das gar nicht haben wollen, sie verkleidet sich.

Ich nehme sie wahr,ich erkenne sie trotzdem, und geh weiter, weil ich weiß, daß das was da ist, mich täuschen will.

Ich will mir jetzt das größte Stück vom Leben nehmen, das süßeste, das schönste.

Und vielleicht wird mir schlecht, aber vielleicht macht es mich zum ersten Mal im Leben satt

03.10.2009 22:26 • #50


S
Zitat von Ellen:
Ich will mir jetzt das größte Stück vom Leben nehmen, das süßeste, das schönste.

Und vielleicht wird mir schlecht, aber vielleicht macht es mich zum ersten Mal im Leben satt


So könnte man sich das Paradies vorstellen.
Aber warum nicht endlich mal durch das Tor zum Paradies hindurchgehen?
Warum denn immer vor der Tür warten und aus Angst wieder zurück gehen?

Ich wünsche Dir so sehr, dass Du diese schöne Tür durchschreiten kannst und vor allem, dass Du satt wirst, dass du Dich genährt fühlst, dass Du all das süße und schöne erhalten kannst, was Du verdient hast!

Lieber Gruß vom

Sonnenblümchen

04.10.2009 12:01 • #51


Ellen
Ich geh da schon durch, wirst sehen, und wenn es eine Weile dauert.

Danke Dir für Deine Wünsche

Habe heute auf der Arbeit wieder mal mit kleinen Mitteln meinen Mitmenschen ein Strahlen auf´s Gesicht gezaubert,
das ist so schön.

Und wißt Ihr was mir vorher heute im Eiscafee draußen passiert ist?
Ich saß da bei einem Cafee, die letzten Sonnenstrahlen genießen bevor ich zur Arbeit mußte.

Plötzlich war da eine Frau auf dem Gehweg ein Stück weiter in heller Aufregung, weil ein kleiner junger Vogel sich auf ihrem Haar niederlassen wollte.
Der hat sie regelrecht verfolgt, und wir dachten erst, das teilweise grüne Haar hätte ihn angezogen.

Aber als sie weg war, flog er zu einem Päärchen, die 3 Tische weiter saßen, ihn geduckt immer wieder abschüttelten, dabei hat der arme Kerl gar nichts gemacht.

Irgendwann flog er mir auf den Kopf, vorsichtig schob ich meine Hand vor ihn, und er hüpfte drauf.
Ich nahm die Hand runter so, daß ich ihn sehen konnte, und der war so süß, pickte sacht an meiner Hand, als wäre er auf Futtersuche, guckte mich neugierig an,
hüpfte auf die Schulter, wieder auf meine Hand.
Es war unglaublich, wie zutraulich der war. Später kamen zwei kleine Jungen die sich mit ihm beschäftigten.

Das war ein schönes Erlebnis, ich hab noch nie einen so zutraulichen, wild lebenden Vogel erlebt. Das zauberte mir gleich Sonne in mein Herz.

Nächste Woche muß ich nur noch zwei mal arbeiten, bevor ich dann ab Freitag eine Woche Urlaub habe, und morgen in einer Woche fahre ich für 5 Tage nach bonn zur Meditationswoche. 5 Tage malen, tanzen, schreiben, körperarbeit und viele nette Menschen, und noch einiges mehr. Das wird schön, und ich freue mich schon sehr drauf

Schlaft schön

04.10.2009 22:33 • #52


N
Liebe Ellen,

ich hatte vorgestern ein ähnliches Erlebnis:
Als ich abends aus der Dusche kam, hörte ich ein leises Jammern vor meiner Haustür. Ich dachte mir noch: Hoppla, wie kommt denn eine meiner Katzen ins Treppenhaus - dort gehen sie sonst nie herein. Als ich die Tür öffnete, spazierte eine junge Katze herein. Sie war vielleicht 6 Monate alt, schaute kurz nach links und nach rechts und lief anschließend in meiner Wohnung herum, als ob sie hier zu Hause wäre.
Meine beiden Miezen ergriffen erst mal die Flucht...
Dieser kleine Kerl - er war ein Bub - war so zutraulich und verschmust, dass er mich sofort um den Finger (sorry: um die Tatze ;-) ) wickelte. Wie selbstverständlich ließ er sich auf meiner Couch nieder; schaute mal kurz zur Terrasse, ging raus, kam aber sofort wieder und machte es sich bei mir bequem. Nachdem er sehr mager war, bekam er natürlich abends auch was zu fressen.... hinterher rollte er sich zufrieden auf meinem Bett ein.

Da habe ich aber Bauklötzer gestaunt!!

Am nächsten Tag war das kleine zutrauliche Kerlchen inzwischen vom Fußende nach obben gerobbt und lag halb in meinem Arm... ich kann Dir gar nicht sagen, wie unglaublich schön ich diesen Moment fand!! - Andererseits dachte ich mir: irgendwohin gehört er doch... aber ich dachte mir: der Weg nach draußen ist frei, er kann tun, was er will...
Als ich gestern nach dem Sushi-Essen mit meiner Freundin heim kam, war er wieder fort. Im ersten Moment war ich bisschen traurig, andererseits ist es ok. -

Was können so kleine Wesen in uns auslösen...

Gute Nacht!

04.10.2009 23:04 • #53


Ellen
.....was heut gut lief?

Ich erinnere mich an diesen Thread hier, daran, daß ich ein Ziel habe und auf dem Weg bin

05.10.2009 19:10 • #54


Ellen
Ich geh weiter nach vorne, und habe mir in der vergangenen Woche mit einem großen Löffel das vom Leben genommen was ich haben wollte, brauchte.

Ich habe den Löffel immer richtig voll gemacht, und hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei.

Ich will von allem was abhaben, und ich höre nicht auf, es mir zu nehmen

17.10.2009 13:21 • #55


Ellen
In mir ist es ziehmlich durcheinander.

Zur Zeit ist alles irgendwie da, das Alte, allgegenwärtig, und doch nicht mehr wirklich mein Leben bestimmend - Zeit des Draufsehens, Zeit des Trauerns wahrscheinlich, so fühlt es sich an.

Und neben dem das Erwachen ganz anderer Empfindungen, schon eine ganze Weile, und die Lust auf Leben, und lieben, lachen, und darauf, die Frau zu sein, die ich eigentlich bin.

Ich habe vor 2 Wochen mal aufgeschrieben wer sie ist, was sie ausmacht, und es gefällt mir sehr was ich da sehe.

Es macht mir aber auch ein bisschen Angst, weil sie ganz genau weiß, was sie will, und keine Ruhe gibt bis sie es hat. Und sie geht nach vorne, sieht überall Wege die sie gehen kann, unmöglich gibt es nicht in ihrem Vokabular nicht.

Und immer wieder wenn ich mutige Schritte nach vorne wage, spüre ich auch meine Angst. Aber blitzschnell frage ich mich Was willst Du Ellen Leben!! Also, dann weiter

Und es klappt, ich geh weiter, und die Angst macht Platz für anderes.
Und ich glaube, ich bin dabei, mich zu verlieben, und ich spüre meine Vorsicht, aber auch meine Bereitschaft, es zu wagen.
Und weiß doch, es wühlt noch mal viel auf.

Aber ich will, ich will, ich will. Und ich werde dem Nebel, der sich manchmal um mich legen will schon klar machen, daß ich solche Schutzmaßnahmen nicht mehr brauche

19.10.2009 16:26 • #56


Ellen
Der Nebel verschwindet wieder, die Schwere die in den vergangenen Wochen noch mal wiedergekommen ist, und ich Angst hatte, daß sich das wieder festsetzt.

Es dauerte dieses Mal nicht so lang. Vielleicht weil ich weiß, daß ich diesen Schutzmechanismus nicht mehr brauche, und anders damit umgehe, und mich nicht resigniert zurück in die Vergangenheit verziehe, sondern weitergehe.

Es tut sooo gut, zu merken, daß ich immer mehr das richtige für mich tun kann.

Ich fühle mich heute wieder so wach, und ein ruhiges schönes Gefühl ist im Ansatz zu spüren.

Und ein bisschen Glück, wenn ich sehe wie nah das Leben für mich gerade ist, und auch im Hinblick darauf, daß sich zwischen mir und dem Menschen den ich kennengelernt habe, ganz langsam was zu entwicken scheint.

Und dieses Langsam fasziniert mich

Es ist so ganz anders als das was ich bisher kenne, schön und sanft und achtsam.

Na gut, dazu irgendwann mehr.

Ich bin so erstaunt, wie viel Kraft und Überlebensfähigkeit das zarte, helle, verletzbare in uns hat, wie ein Löwenzahn, der sich durch das schwerste Gestein einen Weg ans Licht bahnt.

Auch das ist immer noch in uns, und wir können es wieder wachsen lassen, das erfüllt mich gerade mit großer Freude, Dankbarkeit und macht mir meine unglaubliche Stärke bewußt.

Ein lange scheinbar aussichtsloser Kamf, aber niemals aufgegeben, aus dem ich als Sieger hervorgehe.
Und ich guck offen und frech in die Welt und denk - Guckt mal, mich gibts immer noch.

Das ist so ein gutes Gefühl.

Und es ist schön, Euch das nach all dem Schweren mitteilen zu können, und ich hoffe, es macht nicht nur mir Mut.

Habt einen schönen Tag

21.10.2009 13:05 • #57


Ellen
Ich war gesstern zum ersten Mal beim Ausdrucksmalen, und doch war es mir nicht so fremd, weil genauso prozessorienziert male ich meistens wenn
ich male.

Gut, gestern habe ich an einem Punkt weitergemalt, an dem ich das Bild normalerweise vielleicht zerissen hätte, und siehe da, aus etwas starrem, später zähfließendem ist was leichtes , luftiges geworden, daß mich tief aufatmen ließ.

Das war sehr interessant, und das war bestimmt nicht das letzte Mal, daß ich dort war.

Und sonst?

Ich glaube auch in meinem Leben stoße ich immer wieder auf scheinbar starres und zähfließendes,meine Gefühle, meine Lebendigkeit, Beziehungen, die ich in Gang gesetzt habe, manchmal, zwischendurch der Eindruck, ich kann das doch nicht, ein anderes Mal vielleicht, irgendwann wenn es leichter geht.
Normalerweise der Punkt, an dem ich es erst mal lasse, aber ich lasse es nicht, weil ich weiß, wenn ich auf den richtigen Zeitpunkt warte, wird daraus niemals was.
Es gibt keinen richtigeren Zeitpunkt als den, an dem ich selbst entscheide, daß er jetzt da ist. Und leben will ich, jetzt, hier und heute. Und bei allen Hindernissen die ich mir in den Weg stellen will, finde ich einen Weg, trotzdem weiterzugehen.

Was mir dabei immer wieder hilft, ist die knappe Frage an mich - Ellen, was willst Du? -
Und ich weiß was ich will, ganz genau. Auch weiß ich ganz genau, was ich nicht mehr will.
Und das zusammen ist mein Motor der mich antreibt, immer weiter zugehen, und es wird leichter mit jeder durchstandenen Schwierigkeit, und ich merke zunehmend, daß die Schwierigkeiten immer kleiner werden, und sich manchmal als Blöff herrausstellen, und einfach verpuffen.

Habt einen schönen Tag

25.10.2009 16:45 • #58


Ellen
Mir geht es gut im Moment. Ich fühle mich wach und lebendig, und fange nebenbei an, wirklich Grund in meine Wohnung zu bringen.

Ich bin dabei, wirklich alle Ecken freizuräumen, um wirklich überall dran zu kommen, das habe ich so lange nicht gemacht.
Und wenn ich damit fertig bin, kommt frische Farben.

Ich habe richtige Lust, Platz zu schaffen, Licht und Luft in alles zu lassen, auch in mir.

Da hat sich soviel angesammelt in den schweren Zeiten des vergangenen Jahres.
Jeden Tag nehme ich mir einen Teil vor, einen realistischen, damit ich nicht frustriert bin weil es nicht klappt, und das geht ganz gut.

Es kann ruhig langsam gehen, nur stehenbleiben nicht.

Liebe Grüße von Ellen

26.10.2009 23:36 • #59


A


Hallo Ellen,

x 4#15


Ellen
Nimm Deine Angst und gehe nach vorne, und da vorne wirst Du sehen, da ist nichts zum Angst haben.

Und ich geh weiter, und ich bleib nicht mehr stehen.

Egal was passiert, ich hab ein Ziel, und es gibt Wege dorthin.

30.10.2009 00:18 • #60

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