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Psychiater wechseln?

Blume71
Zitat von Jenny83:
Hat dir das Valdoxan denn etwas gebracht?


Das kann ich gar nicht so sagen. 6 Wochen sind ja keine so lange Zeit. Wahrscheinlich war ich stabiler und bis auf die erhöhten Leberwerte hatte ich auch keine anderen Nebenwirkungen oder Befindlichkeitsstörungen.

Ich bin dann auf pflanzliche Medis umgestiegen, habe eine Weile Lasea genommen, dann eine Weile Neurapas Balance und jetzt nehme ich bereits eine ganze Weile Johanniskraut rezeptfrei. Ich war auch schon einmal am Überlegen, es abzusetzen, traue mich aber irgendwie nicht.

LG Blume

15.11.2019 19:46 • x 1 #16


S
Ich denke mal auch nicht, dass der Psychiater der einzige ist, der dich krankschreiben kann.
Mir hat bei meiner langen Erkrankung die Hausärztin die Arbeitsunfähigkeit ausgestellt.
Dein Hausarzt steht glücklicherweise hinter dir, meines Wissens kann der auch weiter Arbeitsunfähigkeit ausstellen.
Ein Psychologe halt nicht.
Lass dich bitte nicht verunsichern, ich war ja auch bei eingen- also so einer hätte mir grad noch gefehlt- macht mich wirklich wütend!
Ich habe Psychopharmaka bis - auf Notfall , also nach mehreren Nächten mit kaum Schlaf- Schlaftabletten nicht genommen. Mich liessen sie auch in der Psychosomatischen Klinik damit in Ruhe. Denke dass muss jeder für sich entscheiden oder eben fühlen, was der richtige Umgang mit Medikamenten ist. Ich bin auch ohne ( ausser eben gelegentlich Schlafmittel ) wieder auf die Beine gekommen- was ich auch diesmal hoffe. Also ich nehme verschieden homöopathische Mittel und hochdosiertes Vitamin D und eben vorallem Auszeiten.
Ich wünsche dir einen für dich guten Weg, lass dich von diesem Psychiater nicht verunsichern und vorschnell in die Arbeit jagen. Schlafmangel ist so kräftezerrend und krankmachend. Ich hab solange weiter gemacht, als ich aus lauter Müdigkeit beinah gegen eine Schranke gefahren bin.

15.11.2019 20:43 • #17


A


Hallo Jenny83,

Psychiater wechseln?

x 3#3


Fisch611
Ich hatte einige Nebenwirkungen vom Sertralin, zuerst Übelkeit und Durchfall, die Symptome (Depression und Angst) haben sich noch verschlimmert, Muskelzucken, Ohrgeräusche.mittlerweile (nach 5 Wochen) sind fast alle wieder weg. Ich wollte auch lange keine Medikamente nehmen, aber jetzt bin ich so froh, dass ich es durchgehalten habe. Allein der Weg zur Psychologin war für mich nicht mehr machbar. Ich habe jetzt ganz andere Möglichkeiten mich zu erholen: mache längere Spaziergänge, gehe zur Massage, mal einen Kaffee trinken. Das ging über Monate nicht mehr.

15.11.2019 20:46 • x 2 #18


E
Aber ganz schnell weg da

15.11.2019 21:54 • #19


J
@bones
Ja genau, 25 mg.
Dass es nicht abhängig macht und nicht sedierend ist, klingt sehr gut. Genau das möchte ich nämlich nicht.
Schlafmittel habe ich schon alle durch, davon hat keines gewirkt. Daher habe ich da jetzt auch keine große Hoffnung.

@Shana1967
Zitat:
lass dich von diesem Psychiater nicht verunsichern und vorschnell in die Arbeit jagen. Schlafmangel ist so kräftezerrend und krankmachend. Ich hab solange weiter gemacht, als ich aus lauter Müdigkeit beinah gegen eine Schranke gefahren bin.


Genau das ist es. Ich kann mich den ganzen Tag kaum auf den Beinen halten und Auto fahren ist mittlerweile schon teilweise sehr bedenklich. Wegen eines Beinahe-Unfalls bin ich auch überhaupt erst zum Arzt gegangen.

@Fisch611
Oh je, das klingt ja nicht so gut. Alle Achtung, dass du so lange durchgehalten hast.

16.11.2019 13:42 • #20


bones
Du wirst unter valdoxan am Anfang schon was bemerken, was die Müdigkeit betrifft. Aber wie bei andere Antidepressiva, legt sich diese Wirkung. Man wird nur etwas ruhiger ,so ach entspannter,was den Schlaf fördert.

Es gibt ja noch andere Alternativen. Dominal,promethazin (beide neuroleptika) usw
Amitriptylin, doxepin,mirtazapin, trimipramin usw

Man ist ja nicht den ganzen Tag sedierend,falls das deine Befürchtung sind. Die neuroleptika wirken direkt und die Antidepressiva brauchen seine Zeit, bis seine Wirkung sich entfaltet. Das sedierende an diesen Antidepressiva sind halt, dass man auch hier entspannter wirken kann. So schlafen kann und man aktiver werden kann nach gewiss zeit,wenn diese wirkung sich nun anschlägt. Dies kommt dann deiner Psyche zu gute, man ist ausgeglichener und sollte die sympte lindern. Grob mal zusammen gefasst.

16.11.2019 14:30 • #21


J
Amitriptylin hatte mir der Hausarzt im Februar verschrieben. Das fand ich extrem schrecklich. Ich war den ganzen Tag sediert, wie im Nebel, und konnte trotzdem nachts nicht schlafen.
Ich bin grundsätzlich eher ein Freund davon, die Ursachen zu beheben, statt die Symptome zu bekämpfen.
Durch die Schlafrestriktion hat sich schon etwas ein wenig gebessert. Ich schlafe zwar nicht länger (logisch bei einem Zeitfenster von 4 Stunden), dafür liege ich aber kaum noch wach im Bett.
Das längste war in der ersten Woche 1 Stunde.
Nun wurde das Zeitfenster nach einer Woche auf 5,5 Stunden erweitert. Damit komme ich gut zurecht, auch wenn es echt Disziplin braucht, die mir leider meistens fehlt. Am Wochenende konnte ich das Schummeln leider nicht unterbinden.

16.11.2019 15:01 • x 1 #22

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