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Psychosomatische Klink und was nun?

F
Das mit dem Einschluss fand ich auch jedes mal belastend.
Es freut mich sehr für dich, dass du dich nahtlos wieder gut fühlen kannst zu hause.

19.02.2020 00:57 • x 1 #16


Manfred_62
Naja, nahtlos ist es nicht wirklich, hatte mir hier und da es etwas anderes vorgestellt, aber ist auch schwierig für andere, zumal noch einiges andere bzgl. OP's hier im Hause kurzfristig anstehen

19.02.2020 01:03 • x 1 #17


A


Hallo Manfred_62,

Psychosomatische Klink und was nun?

x 3#3


F
Oh Gott, da hat dich ja der Alltag gleich wieder voll im Griff.

19.02.2020 01:27 • #18


Manfred_62
Ja, leider, aber nicht zu ändern.

19.02.2020 01:33 • x 1 #19


Manfred_62
So wie der Tag begann. Auto springt nicht an, Termin bei Hausarzt ist nicht, da er Urlaub hat, also Vertretungsarzt gesucher, der dann bis Ende der Woche die Krankmeldung gemacht hat, also Montag nochmal los.

19.02.2020 15:00 • x 1 #20


Mo1901
Hi Manfred!
Willkommen daheim und im normalen Stress.
Schön das du die Fahrt gut überstanden hast. Jetzt gilt es sich wieder zu aklimatisieren und Kraft zu tanken!
Jetzt ist Kaffee zeit ,na wie wär's mit einem Tässchen?

Lieber Gruß
Mo1901

19.02.2020 16:08 • x 2 #21


C
Hallo Manfred,
willkommen im ganz normalen Chaos nach einem Klinikaufenthalt Raus aus der Glasglocke und rein ins kalte Wasser. Das kann extrem anstrengend sein. Für die nächsten Tage und Wochen wünsche ich dir viel Kraft. Und hab Geduld mit dir.

Für deinen Termin bei der Therapeutin würde ich dir gerne etwas mit auf den Weg geben:
Zitat von Manfred_62:
- Wie lange dauert erfahrungsgemäß ein Termin bis zum Beginn eine Therapie

Ich habe erst jüngst wieder die Erfahrung gemacht, dass eine allgemeingültige Aussage bezüglich dieser Frage nicht möglich ist: Ich habe mir im Januar die Finger wund telefoniert, um auch nur ein Erstgespräch zu bekommen. Überall nur Absagen. Ganz plötzlich hatte ich dann gleich Termine bei ZWEI Therapeuten und konnte mein Glück kaum fassen. Beim ersten Gespräch kam dann aber sofort wieder der Dämpfer: Erstgespräch ja, aber dann Warteliste, mindestens sechs Monate und auch nur Gruppentherapie. Und woanders müsste ich es auch gar nicht erst versuchen, weil alles andere auch nicht schneller geht. Ich war so frustriert, wollte zu dem zweiten Termin schon gar nicht mehr hingehen. Zum Glück habe ich es dann doch gemacht. Der zweite Therapeut sagte nämlich, er mache keine Erstgespräche, wenn er nicht auch Therapieplätze frei hat. Ich konnte also SOFORT anfangen.
Aus dieser Erfahrung hat sich für mich gezeigt, dass es oftmals wirklich reine Glücksache ist, wann man eine Therapie anfangen kann. Glück und Beharrlichkeit. So frustrierend es manchmal ist, man darf sich nicht unterkriegen lassen. Auch würde ich dir empfehlen, wenn dir ein Wartelistenplatz angeboten wird, weiterzusuchen. Es ist absolut legitim auf mehreren Wartelisten zu stehen. Das ist gängige Praxis. Und aus eben diesem Grund sind die Wartezeiten am Ende auch manchmal gar nicht so lang wie ursprünglich angegeben.
Also: Falls das morgen nicht so läuft wie du es dir erhoffst, lass dich nicht entmutigen.

Alles Gute,
Carla

19.02.2020 18:24 • x 4 #22


Manfred_62
Wollte kurz eine Rückmeldung geben, der Termin bei der Therapeutin war leider ein wenig ernüchternt, Warteliste ja, aber Wartezeit 2-3 Jahre Nunja, heißt immer weiter telefonieren, habe schon 6 Anrufe gemacht, aber immer nur Absagen Bei der Krankenkasse noch Krankengeld beantragt, aber alles nur wie ein Roboter erledigt, bin echt komplett unter, auch wegen einer anderen Sache, die mir echt zu schaffen macht, wo ich wohl falsch reagiert habe und einen flaschen Eindruck hinterlassen haben.

Irgendwie schein die Spirale im Moment nur nach unten zu gehen

20.02.2020 16:00 • x 1 #23


F
Lieber Manfred, du weißt doch: Es gibt so Tage. . .
Lass den Kopf nicht hängen! Hast du schon mal bei der Krankenkasse nach Therapeuten gefragt?

20.02.2020 16:22 • #24


Manfred_62
Hallo,

ja bei der Krankenkasse war ich ja auch gestern noch, wegen Krankengeld. Aber mehr als die Adressen, die ich schon habe, hatten die auch nichts. Ich versuche es weiter, bis ich alle durchhabe. Mal gucken, welche Idee mein Hausarzt morgen noch hat.

21.02.2020 07:14 • x 1 #25


O
Zitat von Manfred_62:
Wollte kurz eine Rückmeldung geben, der Termin bei der Therapeutin war leider ein wenig ernüchternt, Warteliste ja, aber Wartezeit 2-3 Jahre Nunja, heißt immer weiter telefonieren, habe schon 6 Anrufe gemacht, aber immer nur Absagen


Es gibt die Möglichkeit über die Kassenärztlichen Vereinigung schneller einen Termin zu erhalten:https://www.krankenkassen.de/gesundheit/terminservicestelle/

Jedoch braucht man dazu einen Dringlichkeitscode der auf der Überweisung ausgestellt wird.
Diesen Code habe ich mir damals vom Hausarzt über das Telefon durchgeben lassen.


viel Glück!

21.02.2020 10:47 • x 1 #26


Manfred_62
Hallo,

so, jetzt war ich beim Hausarzt und konnte endlich mal den ersten vernüftigen Termin hinter mich bringen. Zunächst erstmal weitere 4 Wochen krank und ich sollte dringend versuchen einen Termin bzgl. weiter Termine für eine Psycholgischen Betreuung zu bekommen, einige Adressen und Tips wurden mir mitgegeben.

Sein erster Rat, ich solle mir bzgl. der Krankmeldungen erstmal keinen Druck machen und versuchen zur Ruhe zu kommen und weitere Beratungstermin zu bekommen. Alles in allem ein gutes und verständnisvolles Gespräch, bin froh, dass ich diese Hürde hinter mir habe, hatte ja einige Bedenken.

Jetzt geht also der Run auf einen Termin weiter.

24.02.2020 11:34 • x 1 #27


F
Lieber Manfred ich freue mich mit dir, dass dieser Druck jetzt wenigstens gehen kann.
Eine Zeit ohne Grübeln und mit vielen wertvollen Erkenntnissen wünsche ich dir!
UND dass du auch den Suchmarathon endlich erfolgreich beenden kannst!

24.02.2020 13:16 • x 1 #28


Ylva
Lieber Manfred!
Habe eben festgestellt, dass wir derselbe Jahrgang sind.
Es tut mir Leid, dass es bei euch in D so lange dauert, bis man Termine bekommt - bei uns in Ö ist das einfacher - vielleicht, weil wir so ein winziges Land sind?
Das Ausmachen von Terminen fällt mir auch sehr schwer - überhaupt das Telefonieren schon.
Mein Rettungsanker der Club Aktiv von der Caritas, wo sich psychisch Kranke treffen und miteinander Freizeit verbringen können, wurde nun wegen dem Corona-Virus auf unbestimmte Zeit geschlossen.
So Tag für Tag zu Hause zu sitzen tut mir gar nicht gut.
Zum Glück hat mir meine (sehr liebe) Psychotherapeutin eine Mail geschickt, dass die (wöchentlichen) Termine bei ihr nicht ausfallen, und dafür bin ich sehr dankbar!
Ich wünsche dir viel Kraft für das Ausmachen deiner Termine.
Liebe Grüße schickt dir Ylva

16.03.2020 11:05 • x 1 #29


A


Hallo Manfred_62,

x 4#15


Manfred_62
Moin zusammen,

Sorry, aber aufgrund der akzuellen Lage waren die letzten Wochen ziemlich anstrengend und ich habe keine Zeit gefunden

Aber jetzt mal das Neueste von mir und der jetzigen Situation.
Als erstes, JA, ich habe Glück gehabt und einen Therapieplatz bekommen, dass dritte Vorstellungsgespräch, nach 6 Absagen am Telefon, waren endlich mit Erfolg gekrönt Die Therapeutin hat mich als Akut eingestuft und mir angeboten, eine Therapie zu beginnen bei ihr. Mittlerweile bereits 3 Termine gehabt und ja, es passt.
Während eines Gespäches bekam ich den BDI Test, kennen wahrscheinlich viele, naja, bei dem Test hatte ich 38 Punkte, leider desto höher desto schlechter, nach ihren Aussagen ab 18 Punkte schwer Depessiv Mit dem Ergebnis, dass sie vorgeschlagen hat, bzw. sagte, dass ich eigentlich in stationäre Behandlung gehöre und ich so wie jetzt nicht mehr lange durchhalten würde......

Die aktuelle Situation ist natürlich alles andere als Aufbauend, ich versorge 2 Pflegefälle (Mutter 88 Jahre, Pflegegrad 4, Tochter 30 Jahre, Pflegegrad 5+) und jetzt wo die Tagespflege für meine Mutter und die Tageseinrichtung für meine Tochter seit über 6 Wochen geschlossen sind, komplette Betreuung zu Hause. Meine Partnerin ist 3 Tage nach meiner Reha akuterweise an einer Leberzyste operiert worden, 1/3 musste entfernt werden, also gesundheitlich ebenfalls komplett runter. Ab heute geht sie wieder arbeiten und der Tag gehört mir mit derHauptpflege sozusagen alleine........

Krank geschrieben bin ich natürlich noch, weiß nur nicht, wie lange das so noch geht bis ich einen Termin zur Begutachtung oder dergleichen bekomme, ich warte und habe viele Arzttermine, die ich irgendwo reinschieben muss. Als nächstes steht der Orthophäde an, wegen der Schmerzen im Rücken und den Beinen..........

Wie geht sowas weiter, bin jetzt kurz vor 59 Jahre und ich frage mich, wie lange noch Krank geschrieben, wie fange ich wieder an, fange ich wieder an etc. Ja, und der Antrag auf Schwerbehinderung muss ich auch noch stellen wegen Depression, Darm-Op mit Entfernung von 40 cm, Rücken, Schlafapnoesyndrom........

Tipps, Erfahrungen, wie das alles weitergehen kann?

Würde mich freuen, von euch zu hören, im Moment ist für mich vieles im Dunkeln........

Gruß
Manfred

04.05.2020 17:54 • x 1 #30

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