58

Psychotherapie - meine Erfahrung

Silentium
Ne, wenn ich ne Psychologin wäre, wäre ich garantiert nicht hier. Wenn du meinst, dass du einen Anspruch auf Krankengeld, dann gut. Deine Ansicht. Ich habe meine Ansichten und das hat nichts mit herablassenden Meinungen zu tun

03.10.2021 19:45 • x 3 #16


E
Eine Therapeutin die ihrem Patienten droht , da überschreitet sie ihre Kompetenz , das kann sie gar nicht , ist ja kein Arzt

03.10.2021 19:46 • #17


A


Hallo Nichtdiemama,

Psychotherapie - meine Erfahrung

x 3#3


Kate
Zitat von Excellent66:
Eine Therapeutin die ihrem Patienten droht , da überschreitet sie ihre Kompetenz , das kann sie gar nicht , ist ja kein Arzt

Du meinst also ein Arzt könne dies?! So so
oh man

03.10.2021 19:53 • #18


E
Selbst ein Arzt, kann so schnell niemanden Zwangseinweisen, da müsste schon eine Fremd oder Eigengefährdung vorliegen

03.10.2021 19:53 • #19


E
Zitat von Kate:
Du meinst also ein Arzt könne dies?! So so oh man

Nein meine liebe Kate , ich meinte eine Zwangseinweisung , aber lieb von mir das du an mich denkst

03.10.2021 19:55 • #20


N
@silenentium

Ich habe in den letzten 10 Jahren rd 85.000 Euro für meine Krankenkasse bezahlt (verdiene seit meinem Berufseinstieg kontinuierlich über der Beitragsbemessungsgrenze, somit habe ich ab Tag 42 einen Anspruch auf Krankengeld.

Wie bereits erwähnt, ich will wieder arbeiten und auch gesund werden.

A B E R mich zu einer Therapie zu zwingen die mir NACHWEISLICH seit 28 Jahren noch NIE etwas gebracht hat (außer, dass sich meine Krankheit verlängert hat), sehe ich nicht.
Wenn es bei Ihnen so war schön, bei mir eben nicht. Ich finde es auch eine Verschleuderung von Versichertengeldern für eine (bei mir) völlig unwirksame Therapieform zu bezahlen.

Deshalb meine Frage was ich tun kann um dem zu entgehen.

03.10.2021 20:01 • #21


Kate
Und wenn Du Dir einen Therapeuten auf Selbstzahlerbasis suchst? Vielleicht ist der ja besser als ein "Kassentherapeut"

03.10.2021 20:12 • x 1 #22


N
hatte ich bereits 2000 Euro in den Sand gesetzt.
Wäre im jetzigen Fall aber auch nicht ratsam, da die Krankenkasse auf einer Therapie besteht.

Hinzukommt bei mir wirkt Psychotherapie einfach nicht.
Ich hab alle Verfahren mehrfach "durch".
Gut einige Male hab ich auch abgebrochen weil ich nach 59 Stunden keinen Fortschritt sah.

Ich bin mittlerweile soweit mit irgendeinem ein "Gentlemans Agreement" zu treffen, dass man mich auf dem Papier behandelt er dass abrechnet von mir auch noch Geld bekommt und mich in Ruhe lässt. Ob die was erfinden, wenn ich dort bin oder wenn ich nicht hingehe ist ja - im Prinzip egal

03.10.2021 20:38 • #23


Kate
Zitat von Nichtdiemama:
Hinzukommt bei mir wirkt Psychotherapie einfach nicht.

Und nur Tabletten, die dafür aber regelmäßig und über eine lange Zeit?

03.10.2021 20:52 • #24


N
ja, die wirken bei mir wenigstens und wenn ich es heraufziehen sehe rechtzeitig.
Ich nehme meist Venaflaxin 200 mg hat auch noch den Nebeneffekt, dass die Konzentrationsfähigkeit steigt und man sich wacher fühlt (in meinem Job nicht zu verachten).

Die einzige (sehr männliche Nebenwirkungen)
tritt zwar auf, da ich aber keine Frau/Freundin hab fällt dass nicht weiter ins Gewicht.

Sollte ich derartige Bedürfnisse haben gibt es auch Medikamente

03.10.2021 21:21 • #25


Ziva
Puh* das liest sich hier ziemlich wütend und .. Mhn, ich hab da fast gar keine Worte für. Zu meinem Mini würd ich sagen "Du bist heute ganz schön "mäh"! (Verärgert, wütend, uff Krawall gebürstet..)

Mhn also ich bin der Meinung, dass ganz egal wie lang man schon depressiv ist und wie oft man schon in einer Klinik etc. war .. dass es nie schlecht sein kann, wenn man es immer wieder versucht. Ich kann verstehen, dass es mühsam und zermürbend ist, wenn die Dinge so bleiben, wie sie sind. Man muss es selbst einfach auch wollen. Das ist wohl das Wichtigste. Irgendjemand über mir hatte es schon erwähnt, dass man Kennenlerngespräche nutzen kann - bis zu fünf Stunden. Wenn ich in diesen Sitzungen über mich rede, merke ich schnell, ob es passt oder nicht.

So wie du hier schreibst, bekomme ich leider das Gefühl, dass nur die anderen alles falsch machen. Obwohl du schreibst, dass es ja auch an dir liegt. Das andere wiegt hier für mich aber mehr. :/

Dass Hartz4 nicht greift, wenn man Vermögen hat, finde ich - übrigens egal in welcher Konstellation - ob krank oder nicht - richtig. Da gibt es aber noch andere Möglichkeiten, niemals kommt es in D soweit, dass du deine Rechnungen nicht zahlen kannst.

Obwohl das nicht mein Punkt sein soll.
Ich wünsche mir irgendwie für dich, dass du - trotz deiner langen depressiven Geschichte - einen etwas breiteren Blick bekommst. Dass du Hilfe annehmen kannst und diese auch zulässt. Und dass du nicht gleich vieles schlecht redest, nur weil es früher auch schlecht war.

Ich war in meiner Jugend auch schon in Kliniken und da ist auch nicht alles rund gelaufen. Natürlich setzt das einem zu und tut weh und man fühlt sich dadurch noch schlechter - aber ich hab auch Hoffnung. Hoffnung darauf, dass die Zeiten sich geändert haben. Hoffnung darauf, dass die Menschen, die über mir stehen / die etwas entscheiden können, besser mit mir umgehen. Hoffnung auf eine bessere Therapie. Hoffnung für mich. Und das alles, weil ich mich wieder öffne.

Das wünsche ich dir auch.
Du klingst leider sehr negativ und abgeklärt.

Das find ich schwierig.

Alles Gute für dich!

Viele Grüße,
Ziva*

03.10.2021 21:27 • x 3 #26


N
ich bin vor allem deswegen wütend, weil ich anstatt mir die Zeit zu geben, dass meine Medikamente wirken. Ich zu einer Therapie gezwungen werden soll, die mir nachweislich nichts bringt sondern sogar schadet.

Während meiner Zeit in Hongkong,

03.10.2021 21:34 • #27


Ziva
Ich trau mich jetzt mal das zu schreiben..

Ich glaube eine Therapie bringt nur dann nichts und schadet dir, wenn du dazu nicht bereit bist und dich nicht öffnen kannst.

Leider glaub ich absolut gar nicht, dass es nur schlechte Therapeuten in deinem Umkreis gibt. Das kann einfach nicht sein.

03.10.2021 21:46 • #28


N
der Umkreis wäre

München, Frankfurt, Zürich, Wien und Köln
Es gibt einfach Menschen bei denen Psychotherapie nicht wirkt. Ich werde z.B nie ein Frauenheld oder ein guter Koch sein. Genauso wie manche Medikamente helfen und nicht helfen genau so ist es mit Psychotherapie bei 30 Prozent wirkt es nicht. Nur sollte man dies als Krankenkasse auch respektieren und nicht jemand in eine für ihn schädliche Therapie zwingen

03.10.2021 21:59 • #29


A


Hallo Nichtdiemama,

x 4#15


Silentium
Irgendwie weiß ich nicht, welchen Rat du dir erhoffst. Was soll man da denn raten. Du hast für dich festgestellt, dass es für dich nur Therapie auf Zwang gibt, da dir keine Therapie hilft. Eine andere Meinung lässt du nicht zu. Ich glaube kaum, dass du hier einen für dich brauchbaren Rat bekommst.

03.10.2021 22:25 • x 5 #30

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag