Hallo Zusammen,
ein kleiner Zwischenbericht aus dem Glottertal.
Nach inzwischen 16 Tagen in der Klinik bin ich langsam auch angekommen. Mir ging es in den ersten zwei Wochen teilweise richtig schlecht und ich war oft sehr depressiv und fühlte mich schlecht. Am ersten Wochenende wollte ich schon die Koffer packen und wieder fahren. Meine Frau hat mich am Telefon davon überzeugt es nicht zu machen.
Das Personal in der Klinik ist durchweg sehr nett und wenn man Probleme hat wird sich um einen gekümmert. In der ersten Woche haben viele Anwendungen überwiegend nur aus Einführungen usw. bestanden. Erst in der zweiten Woche steigt man ins richtige Programm mit ein. Der Vorteil ist, das man aktiv an der Anwendungs- und Programmgestaltung beteiligt wird und so weit es therapeutisch vereinbar ist, auf die Wünsche eingegangen wird. Somit bekommt man seinen eigenen Wunschplan. Dieser wird wöchentlich bei der Visite abgestimmt und für die darauffolgende Woche kann man Änderungen einfliessen lassen.
Sehr viel Wert wird hier auf Gruppentherapien gelegt, da die Klinik der Meinung ist, das eine Einzeltherapie auchzu Hause ambulant durchgeführt werden kann. Für die Gruppentherapien finden Vorgespräche statt und man kommt in eine entsprechende Gruppe. Der Plan ist so aufgeteilt, dass man mindestens eine Gruppe pro Tag hat(Verteilt sich zum Beispiel auf Depressionstherapie, Konzentrative Bewebungstherapie, Ergotherapie, sowie Kurse....
Die Verpflegung ist gut aber hat manchmal Aussetzer und es ist zu mindestens nach meinem Geschmack nicht geniessbar. An anderen Tagen, zum Beispiel heute, schmeckt das Essen sehr gut (Heute gab es Hirschgulasch mit Spätzle und Gemüse). An den überwiegenden Tagen schmeckt es aber. Zimmer sind ordentlich und die meisten haben einen Balkon. Gereinigt werden diese, außer am Wochenende, täglich.
Ich denke das reicht für einen kleinen Bericht erstmal. Wenn Ihr was wissen wollt fragt ruhig nach.
Grüße aus dem Glottertal bei heißem und sonnigen Wetter(keine Wolke am Himmel)
Thomas
29.06.2008 11:31 •
#48