Rentenantrag stellen, da Rehaantrag abgelehnt wurde?

S
Liebe mag,

vielen Dank nochmal für Deine Worte. Ich weiß, dass diese Angst und Unsicherheit jeder fühlt, der einen solchen Antrag stellt.

Da hilft nur, zu hoffen, dass alles gut wird!

Jetzt ist es soweit: Heute habei ich zwei Schreiben der DRV bekommen. Ich habe nächste Woche, am 18.02.2010 einen Gutachtertermin bei einer Psychiaterin.
Natürlich bin ich unheimlich aufgeregt. Wird sie mir glauben? Wie wird sie meinen Gesundheitszustand einschätzen?
Wird sie der gleichen Meinung sein, wie die mich behandelnden Ärzte?

Da ich weiß, dass hier schon einige Leute einen solchen Gutachtertermin hinter sich haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir schreiben könntet, wie es bei Euch war.

Auf was muss ich achten? Ich weiß, ich muss nur ich selbst sein, aber wenn man so aufgeregt und beunruhigt ist, ist das gar nicht so einfach.
Was kann mir dort passieren? Werde ich durch die Mangel genommen? Muss ich, obwohl ich der DRV bereits zweimal alle ärztlichen Befunde zugeschickt habe, diese nochmal mitbringen?
Was mache ich, wenn ich merke, nicht wertschätzend behandelt zu werden?

Fragen über Fragen, ich weiß! Aber ich wäre Euch wirklich dankbar, wenn ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen könntet, dann könnte ich besser gewappnet und vorbereitet dorthin gehen!

Schon mal ganz liebe Grüße

vom Sonnenblümchen

P.S. Dieser Thread könnte mittlerweile ja in den Bereich Rente verschoben werden, falls ihr das für notwendig haltet. Ansonsten kann er natürlich auch hier bleiben.

12.02.2010 14:06 • #16


M
Hallo Sonnenblume20,
Zitat:
Auf was muss ich achten? Ich weiß, ich muss nur ich selbst sein, aber wenn man so aufgeregt und beunruhigt ist, ist das gar nicht so einfach.
genau das ist doch einer der Gründe, warum du nicht arbeitsfähig bist und so solltest du dich auch geben. Es nützt doch nichts, wenn du dort gelassen erscheinst. Die Gutachterin soll sich ein Bild von dir machen, wie du mit allem umgehst.

Zitat:
Was kann mir dort passieren? Werde ich durch die Mangel genommen?
Von in die Mangel nehmen, kann nicht die Rede sein. Teilweise ist es so, dass man Fragebögen und Test (bei mir war es z.B. ein Konzentrationstest in Forum von einer Art Memorie bzw. gelesene Worte wiederzugeben)
Zitat:
obwohl ich der DRV bereits zweimal alle ärztlichen Befunde zugeschickt habe, diese nochmal mitbringen?
Ich würde dir empfehlen, Kopien von den Befunden mitzunehmen. Habe festgestellt, den Gutachtern liegt nicht immer alles vor.
Zitat:
Was mache ich, wenn ich merke, nicht wertschätzend behandelt zu werden?
Ich sage immer, so wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen, also nicht in Kampfstimmung dort hin gehen.

Schöne Grüße
mag

12.02.2010 17:55 • #17


A


Hallo Sonnenblume20,

Rentenantrag stellen, da Rehaantrag abgelehnt wurde?

x 3#3


S
Dankeschön,liebe mag.

So ein bisschen Zuspruch ist doch sehr beruhigend.

Ich werde versuchen, ruhiger zu werden und dort am Donnerstag so zu erscheinen wie ich bin. Anders geht es ja auch gar nicht. Mittlerweile ist es mir oft gar nicht mehr möglich, meine Maske, die ich jahrelang getragen habe, aufzusetzen. Ich werde sie am Donnerstag auf jeden Fall zuhause lassen.

Ich berichte dann, wie es war!

Bis dann!

sonnenblume20

15.02.2010 01:11 • #18


T
du weißt, ich bin in gedanken auch ganz fest bei dir!


hoffentlich ist es für lange zeit die letzte schwere hürde auf deinem langen weg zurück zum ich!

ich wünsche es dir von ganzem herzen

tinerl

15.02.2010 10:04 • #19


S
Liebe tinerl,

dankeschön für Deine lieben Worte. Ich werde also am Do da hingehen und wissen, dass so mancher hier an mich denkt.
Das wird mir bestimmt Kraft geben. Wenn ich ganz erhlich bin, habe ich eine Schei*****angst davor.
Ich weiß, dass es diesmal um alles geht, es wird eine Entscheidung für oder gegen meine Existenz getroffen, so fühle ich es zumindest. Ich bin auf ihre Weitsicht angewiesen, ich bin darauf angewiesen, dass sie erkennt, was mit mir los ist und vor allen Dingen, dass sie mir glaubt!
Ich muss mich in fremde Hände geben und kann irgendwie nichts tun, nur mich so zu geben wie ich bin.

Im Schreiben der DRV stand, dass ich den Termin telefonisch bestätigen sollte. Also habe ich angerufen und gemeldet hat sich die Gutachterin persönlich, aber nur mit Nachnamen. Ich hatte eigentlich eine Sprechstundenhilfe erwartet oder zumindestens erwartet, dass sie sich mit Namen der Praxis meldet. Das kam mir schon merkwürdig vor.Ich hatte schon Bedenken, dass sie gar nicht oder nicht mehr praktiziert und einfach nur der DRV ab und zu als Gutachterin zur Verfügung steht. Ich wollte im Internet über sie recherchieren, aber ich habe nichts gefunden außer wenigstens einem Praxiseintrag im Telefonbuch.

Ich bestätigte den Termin und sie sagte, Danke bis Donnerstag. Ihre Stimme klang am Telefon recht streng und kühl.
Das ist für mich dann wieder ein Grund, noch mehr in Panik zu verfallen. Sofort dachte ich, wenn die so streng ist, dann wird
das sicherlich ein Reinfall werden, zumal ich ja auch weiß, dass die DRV sparen muss und sicherlich auch von den Gutachtern erwartet, dass sie nicht immer zu Gunsten der Patienten entscheiden sollen.

Das habe ich ja schon in der Reha gemerkt. Meine Therapeutin sagte mir damals, dass sie den klaren Auftrag und die Pflicht hat, mich zu rehabilitieren und dass sie so viel Patienten wie möglich arbeitsfähig entlassen muss. Für jeden nicht arbeitsfähigen Patienten müsste sie der DRV gegenüber Rechenschaft ablegen.
Also wird hier leider nicht jeder Patient als Individuum gesehen, sondern es wird nach Statistik und nach finanzieller Verfügbarkeit entschieden.

Aber es bleibt mir nichts anderes übrig, als dort hinzugehen und auf das beste zu hoffen.

Vielleicht sollte ich mir wirklich einen Zettel mitnehmen, wo ich alles aufschreibe, wie es mir geht, wie mein Tagesablauf aussieht, welche Einschränkungen ich im Alltag habe. Ich habe nämlich Bedenken, dass ich vor Aufregung gar nichts sagen kann oder die Hälfte vergesse.
Aber sieht das nicht blöd aus, wenn man die Sachen von einem Zettel abliest?

Naja, es wird schon werden!

Lieber Gruß

vom Sonnenblümchen

15.02.2010 14:29 • #20


M
Hallo Sonnenblume

Zitat:
Vielleicht sollte ich mir wirklich einen Zettel mitnehmen, wo ich alles aufschreibe, wie es mir geht, wie mein Tagesablauf aussieht, welche Einschränkungen ich im Alltag habe. Ich habe nämlich Bedenken, dass ich vor Aufregung gar nichts sagen kann oder die Hälfte vergesse.
genau das solltest du ihr sagen, dass du dir Notizen über deine Erkrankungen gemacht hast, da du vor lauter Aufregung keinen klaren Gedanken fassen kannst.

Schöne Grüße
mag

15.02.2010 15:58 • #21


S
So, der Termin ist vorbei und ich habe es überstanden.

Es war aber nicht so schlimm, wie ich befürchtet habe.
Die Befragung der Psychiaterin hat eine Stunde gedauert und fand, was ich auch komisch fand, in dem Vorzimmer statt. Zwischendurch sind immer irgendwelche Leute an mir vorbeigelaufen. Ich konnte gar nicht so viel erzählen, weil sie alles immer gleich in den Computer eingegeben hat. Es wurde auch so viele allgemeine Dinge abgefragt, Daten von Vater, Mutter, Schwester, es ging gar nicht so viel über mich, hatte ich zumindest das Gefühl. Immer wenn ich was erzählt habe, hat sie mich zwischendurch gestoppt, weil sie ja alles eintippen musste. Da habe ich irgendwie immer mal wieder das Konzept verloren.
Sie hatte nur 2 Arztberichte vorliegen, den Rehaabschlussbericht und den letzten Befundbericht von meinem Psychiater.
Ich wollte ihr den Rest geben, sie hat sich den Befund des HNO-Arztes noch rausgepickt,den Rest wollte sie nicht haben.
Auch meine Aufzeichnungen über meinen Gesundheitszustand wollte sie nicht haben.

Ein bisschen komisch fand ich das schon.Ich denke aber, dass ich das wichtigste gesagt habe, obwohl mir mittlerweile schon einiges eingefallen ist, was ich nicht gesagt habe bzw. was ich hätte noch sagen sollen. Aber nun ist es ja vorbei.
Die Gutachterin war aber freundlich und das fand ich schon mal gut. Sie hat aber nichts darüber gesagt, wie sie mich einschätzt, aber ich denke, das ist auch normal, sie muss sich ja noch in Ruhe Gedanken machen.

Obwohl der Termin schon um 11.00 Uhr war, bin ich trotzdem erst um 16.00 da raus gekommen. Ich habe ihr erzählt, dass ich eine Störung des Gelichgewichtsorgans habe und sie hat zusätzlich mein starkes Händezittern bemerkt. Da hat sie mich noch einen Stock tiefer zu einem HNO-Arzt geschickt, der sehr viele Untersuchungen mit mir gemacht hat.
Eine Hirnstammmessung vom Kopf, Hörtests, ein Ultraschall vom Hals und der Halsschlagader, ein DVT (eine Art Röntgenuntersuchung nur ohne Strahlen) vom Kopf und noch einiges mehr. Das hatte ich nicht erwartet. Nach jeder Untersuchung musste ich wieder im Wartezimmer warten, Zwischendurch war Mittagspause und so hat sich das ganze bis 16.00 Uhr hingezogen.

Viel erzählt hat der mir aber auch nicht, nur dass die Störung des Innenohrs stark ausgeprägt ist und er sie bedenklich findet. Es war eine Schnellabfertigung und er hat nur gesagt, er würde dann einen Bericht schreiben, der an die Gutachterin gehen würde.
Ich habe zwar kein besonders gutes Gefühl, weil ich sie auch nicht einschätzen konnte. Sie hat eben einfach nur alles notiert, aber natürlich keine Kommentare abgegeben.

Jetzt heißt es abwarten und wieder mal das Beste hoffen!

Vielen Dank fürs Daumendrücken. Ich werde wieder berichten, sobald ich den Bescheid habe. Das wird ja sicherlich noch recht lange dauern!

Viele Grüße

vom Sonnenblümchen, was trotzdem erleichtert ist, es hinter sich zu haben!

18.02.2010 19:32 • #22


S
Juchu, es ist vollbracht.
Mein Antrag auf EU-Rente ist genehmigt worden und das beim ersten Anlauf. Ich bin wirklich ganz überrascht, hatte ich mich doch schon auf einen Widerspruch eingestellt, weil viele Erstanträge ja wohl erst mal abgelehnt werden, vor allem in meinem Alter, ich bin erst 44.

Ich habe allerdings noch keinen Bescheid , sondern ledigklich ein Schreiben der Rentenversicherung erhalten, in dem sie mir noch ein Formular für den Arbeitgeber übersandt haben. Desweiteren haben sie mir lediglich bestätigt, dass ich Anspruch auf volle EU-Rente auf Zeit habe. Mehr stand nicht drin. Keine Angaben über Höhe und Dauer der Rente.

Dann haben sie mir noch zwei verschiedene Termine des Rentenbeginns angeboten.

Einmal den 01.08.2008 (ich bin seit 14.01.2008 Arbeitsunfähigkeit und war vom 01.08.bis 24.08.08 zur Reha, aus der ich arbeitsunfähig entlassen wurde).
Zum anderen haben sie den 01.09.2009 angeboten, weil ich im September 2009 auf Aufforderung des AA einen zweiten Rehaantrag stellen musste, der abgelehnt wurde mit der Begründung, dass die Erwerbsfähigkeit nicht gebessert werden könnte.Ich soll mich für einen Termin entscheiden.Ich war überrascht darüber, dass man dahingehend eine Auswahlmöglichkeit hat.

Jetzt auch gleich meine Fragen:

Wenn ich den 01.08.2008 wählen würde, was hätte das für Vorteile oder auch für Nachteile?
Da ich erst am 13.07.09 ausgesteuert wurde, habe ich in der vorliegenden Zeit auch im Krankengeldbezug noch teilweise Prämienzahlungen meines AG erhalten, die im November und April ausgezahlt wurden. Die hätte ich wahrscheinlich nicht erhalten, wenn ich schon in Rente gewesen wäre, was ich ja zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste. Müsste ich die dann zurückzahlen?
Wenn eine Rente nur befristet ist, dann könnte es ja sein, dass sie beispielsweise auf 2 Jahre befristet wird.
Wenn ich dann aber den 01.08.2008 wählen würde, würde sie ja schon dieses Jahr im August enden und ich müsste dann jetzt gleich eine Verlängerung beantragen. Sehe ich das richtig?

Welche Vor- und Nachteile hätte es, wenn ich den 01.09.2009 als Rentenbeginn wählen würde?

Da meine Rentenberaterin gerade im Urlaub ist, möchte ich die Fragen hier im Forum stellen und freue mich über Antworten.

27.03.2010 00:50 • #23


F
... ich freue mich gerade so mit dir ...

Ich lese es gerade, natürlich beneide ich dich auch ein wenig.

Was für eine Erleichterung, was? ... Direkt beim ersten Anlauf !

Egal, wie alt du bist und diese Rente erhältst, du hast dir deine Krankheiten ja nicht ausgesucht. Jetzt kannst du dich sicherlich erst einmal zurücklehnen und ausspannen von dem ganzen Streß.


Zu dem anderen kann ich dir nichts schreiben. Ich dachte nur, oh weia, dann ginge das ja im August direkt wieder los. Du kriegst hier sicherlich befriedigende Antworten.


LG
Angelika

27.03.2010 09:03 • #24


M
Hallo Sonnenblume,
Zitat:
Mein Antrag auf EU-Rente ist genehmigt worden und das beim ersten Anlauf.

super, ich freue mich für dich.

Zitat:
Wenn ich den 01.08.2008 wählen würde, was hätte das für Vorteile oder auch für Nachteile?

Sei vorsichtig, wenn du ein Schreiben von der Krankenkasse seinerzeit erhalten hast, wo inetwa steht, dass eine Umwandlung in EU-Rente folgendes zu beachten ist ........Wenn das der Fall ist, solltest du das mit der Krankenkasse abklären, damit du später keine Probleme bekommst.

Ich hatte auch die Alternative, entweder ab Rehaantragstellung oder ab Rentenantrag die EU-Rente bewilligt zu bekommen und aufgrund des Schreibens von der Krankenkasse mußte ich das Datum der Rehaantragstellung benennen.

Zitat:
Da ich erst am 13.07.09 ausgesteuert wurde, habe ich in der vorliegenden Zeit auch im Krankengeldbezug noch teilweise Prämienzahlungen meines AG erhalten, die im November und April ausgezahlt wurden. Die hätte ich wahrscheinlich nicht erhalten, wenn ich schon in Rente gewesen wäre, was ich ja zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste. Müsste ich die dann zurückzahlen?
Da würde ich keine schlafende Hunde beim AG wecken.

Zitat:
Wenn eine Rente nur befristet ist, dann könnte es ja sein, dass sie beispielsweise auf 2 Jahre befristet wird.
Wenn ich dann aber den 01.08.2008 wählen würde, würde sie ja schon dieses Jahr im August enden und ich müsste dann jetzt gleich eine Verlängerung beantragen. Sehe ich das richtig?
Die Frist weißt du ja noch nicht, es können ja auch 3 Jahre sein bzw. unbefristet.

27.03.2010 09:49 • #25


F
Ach, ja, da fällt mir auch ein, dass die Krankenkasse mir irgendwann ein Schreiben zugesandt hat, dass sie mir nun empfehlen, den EU-Rentenantrag zu stellen. Ich meine, da stand sogar drinnen, dass eine Entscheidung, den Antrag wieder zurückzunehmen, mit ihnen abgesprochen werden müsse. Ich will das aber nicht so einfach daher schreiben, sondern werde das noch einmal prüfen. In den Tiefen meines Blätterwustes.

Ich denke mir, dass sich die Krankenkasse ja ihre Gelder von der Rentenkasse zurückfordern wird mit Tag der Antragstellung?

LG
Angelika

27.03.2010 11:12 • #26


A


Hallo Sonnenblume20,

x 4#12


S
Liebe mag, liebe Angelika,

vielen Dank für Eure Antworten.

@Angelika, ja, das war wirklich eine Erleichterung, das kann ich so bestätigen.Zumal ich ja auch hier mitgelesen habe und sah, welche Steine so manchen Usern in den Weg gelegt wurden.
Gerade auch bei Dir habe ich immer mitgelesen und war teilweise fassungslos, welche Hürden Du immer nehmen musstest und ja auch noch musst und welch lange Zeit dies nun jetzt schon dauert. Dafür hast Du mein tiefes Mitgefühl!
Ich wünsche Dir wirklich von ganzem Herzen, dass es bald zu einer für Dich positiven Entscheidung kommt! Trotzdem Hut ab, wie Du immer gekämpft und nicht aufgegeben hast!
Alleine schon die Tatsache, zu wieviel Gutachtern Du musstest und jedesmal immer wieder die Anspannung und das Wissen, der Meinung dieses Menschen ausgeliefert zu sein!

Zitat von mag:
Sei vorsichtig, wenn du ein Schreiben von der Krankenkasse seinerzeit erhalten hast, wo inetwa steht, dass eine Umwandlung in EU-Rente folgendes zu beachten ist ........Wenn das der Fall ist, solltest du das mit der Krankenkasse abklären, damit du später keine Probleme bekommst.

So ein Schreiben der Krankenkasse habe ich Gott sei Dank nie erhalten. Ich hatte wohl sehr viel Glück mit meiner Krankenkasse. Den Rehaantrag habe ich zwei Monate nach Erkrankung freiwillig zusammen mit meinem Psychiater gestellt. Ich wurde von der Krankenkasse dazu nicht aufgefordert. Und auch nach der Reha haben sie mich absolut in Ruhe gelassen. Ich habe immer anstandslos bis zum Schluss mein Krankengeld erhalten, ohne mit irgendwas unter Druck gesetzt zu werden.
Sie haben lediglich mehrmals versucht, Kontakt mit meinem AG aufzunehmen, um anzufragen, wie es mit einer Versetzung aussieht und ob mein AG mich überhaupt unterstützt. Eine Antwort vom AG haben sie nie erhalten, immer nur die Mitteilung, es sei alles in Arbeit. Daraufhin haben sie es aufgegeben und weiterhin das Krankengeld gezahlt.

Ich denke mal, dass ich das Datum 01.09.2009 (Datum der zweiten Rehaantragstellung) wählen werde. So ist der Aufwand erst mal geringer, ich habe noch Zeit mit einem evt. Verlängerungsantrag (auch wenn ich die Frist nicht weiß, so hat die Rentenversicherung geschrieben, dass die Rente nur auf Zeit genehmigt wäre) und so muss nur das AA mit der DRV abrechnen, denn ich erhalte seit Juli letzten Jahres ALG 1.

Alos nochmals lieben Dank für Eure Antworten!

27.03.2010 14:50 • #27

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