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Schmerzen im Körper durch Depression

Piksieben
Kennt das jemand von euch?

In depressiven Phasen habe ich meist ein schweres Gefühl meiner Glieder. Doch jetzt ist es besonders schlimm. Ich habe richtige Schmerzen in den Gliedern.

Kennt das jemand von euch?
Was lindert es bei euch?

Gruß, Piksieben

09.10.2020 09:41 • x 3 #1


A
Das kenne ich auch. Nicht nur schwere Glieder und Muskelschmerzen, sondern auch Schmerzen durch Verkrampfung und Daueranspannung und inneres Vibrieren.
Gegen die Schmerzen in den Beinen habe ich ein Medikament gegen restless legs bekommen. Es hilft nach sehr kurzer Zeit für etliche Tage. Nehme es also nach Bedarf. Ansonsten hilft mir Wärme in jeglicher Form, moderate Bewegung wie Umhergehen oder gemächliches Spazierengehen und nachweislich lindernd hat sich die Osteopathie gezeigt.
LG Mayke

09.10.2020 10:39 • x 3 #2


A


Hallo Piksieben,

Schmerzen im Körper durch Depression

x 3#3


djamila
Hallo @Piksieben ,
ja ich kenne das seit meiner Kindheit . Ja gute frage was hilft . Wichtig ist an den Ursachen zu Arbeiten . Bewegung Spazieren
Meditation , Magnesiumbäder , und vor allem nicht mit Gewalt die schmerzen weg haben wollen . Annehmen das sie auch zu dir gehören . Klingt jetzt vielleicht blöd aber rede mit Ihnen . Mir hat einiges schon geholfen nicht , immer Perfekt aber zumindest Besserung . LG Djamila

09.10.2020 10:44 • x 3 #3


Piksieben
Danke @Mayke und danke @djamila

Also bin ich damit nicht alleine. Würdet ihr sagen, dass eure Schmerzen sich verschlechtern umso schlechter ss euch psychisch geht?

Mein Problem ist auch, dass ich mich weitestgehend zuhause aufhalte da ich Angst habe von jemandem der Arbeit gesehen zu werden damit nicht geredet wird. Ich weiss das ich nur nichts machen darf was meine Gesundheit verschlechtern würde. Interessanter Weise ist vielleicht das Zuhausebleiben genau das Falsche. Wenn ich es von meiner Müdigkeit her überhaupt schaffe würde ich gerne mal in eine Therme oder so etwas ich versuche nun auch eine Reha oder Kur zu beantragen. Am Donnerstag ist meine Therapeutin aus den Urlaub zurück so das ich dann endlich alles besprechen kann.

Werdet ihr mit euren Beschwerden für voll genommen? Meine Hausärztin hat nichts dazu gesagt.

Liebe Grüße, Piksieben

09.10.2020 11:41 • x 3 #4


A
Wenn die Depression nicht zu deutlich ist und ich mich noch zu einer Unternehmung aufraffen kann, tut mir diese Mühe gut.
Therme ist toll! Nur zur Zeit? Wir haben eine Therme in 30 Minuten Entfernung. Aber der Einlass wird wegen Corona geregelt und da endet es schon mit freier Entscheidung und ich bleibe zu Hause.
Besprich dich bitte nächste Woche mit deiner Thera. Sie hat hoffentlich einen guten Rat für dich.

Und nein, meine Beschwerden werden nicht für voll genommen. Da muss erst was passieren, z.B. dass ich falle oder mir schwindelig wird oder ich vor Schmerz weine, dass es meiner Umgebung schwant, wie es mir tatsächlich geht.

Geredet wird immer, falls man gesehen wird. Hast du denn deine Arbeitsstelle vor Ort?

09.10.2020 12:27 • x 2 #5


E
Hallo Pieksieben,
ich habe auch seit Jahren, gefühlt im ganzen Körper, Schmerzen.
Da ich immer dachte, dass es an mir liegt - ich selbst schuld bin, weil ich kein Sport mache, weil ich übergewichtig bin, weil ich immer älter werde...
Vor Kurzem habe ich dann über Fibromyalgie gelesen.
Für mich ist es nun klar, dass ich darunter leide.
Immer wieder las ich, dass normale Schmerzmittel nicht helfen, habe solche auch ohne Erfolg genommen.
Meine Psychotherapeutin bestätigte meinen Diagnoseverdacht ebenfalls und erklärte mir, dass sie viele Patienten hat, die über ähnliche Schmerzen leiden.
Dann habe ich mich meinem Psychiater anvertraut. Ihm habe ich von dem erzählt, was ich gelesen hatte, nämlich, dass es spezielle Antidepressiva gegen Schmerzen geben soll. Auch er erzählte mir, dass er viele Patienten mit diesen Schmerzen in seiner Praxis hat.
Er hat mir nun Amitriptylin verschrieben, welche ich langsam von 10 mg bis 70 mg steigern kann. Er meinte, dass das Medikament eine Verbesserung geben könnte, ansonsten gebe es noch andere...
Noch weiß ich nicht, ob ich von diesem Medikament profitieren kann, weil ich es erst seit kurzem nehme.
Ich bin schon sehr erleichtert, dass ich mich überhaupt geöffnet habe und ernst genommen werde.

09.10.2020 12:31 • x 2 #6


Piksieben
@Mayke das tut mir leid das du nicht ernst genommen wirst. Es ist ja auch andauernd so das man sich für seine Depression rechtfertigen muss. Und ja ich kenne das. Nur weil man nicht bei allem weinst, heisst es nicht das es alles toll ist. Ich wünsche mir mehr Respekt gegenüber der ganzen Thematik.

Meine Mutter hat auch Fibromyalgie. Seit ewigen Jahren. Meine Therapeutin meint es wäre ausschließlich psychischer Natur. Doch das sehen z.B. meine Mutter und ich sowie auch viele andere Betroffene und Ärzte anders.

Danke euch. Ja, das mit der Therme und Corona ist dann wieder was anders. Versuche es erstmal mit einer Wanne. Meine Arbeit ist nicht ganz so nah aber aber nicht sehr weit entfernt und es sind nicht nur Kollegen oder Chefs sondern auch andere die einen von der Arbeit her kennen und einen vermissen etc... Da wird schnell geredet.

Ich war beim Arzt und habe mir ein neues Attest für die nächste Woche geholt. Ab Donnerstag soll dann meine Therapeutin weitersehen wie wir das machen. Es ist schon eine Tortur für mich auf der Arbeit anzurufen. Und jetzt steht ab nächste Woche dann auch noch Psychotherapie drauf. Na super ich finde das unangenehm weil dann nur noch geredet wird.

Ich wollte jetzt nicht extra ein Thema daraus machen. Kennt ihr euch damit aus. Umgehen kann man sowas nicht oder?

Liebe Grüße, Piksieben

09.10.2020 12:50 • #7


hlena
Ich glaube nicht,daß Fibromyalgie psychischer Natur ist.
Ich halte sogar eine genetische Komponente für möglich.
Ich würde mich an den Hausarzt wenden bzw.überweisen lassen an einen Rheumatologen.

09.10.2020 13:33 • #8


blossom79
Ich wusste gar nicht, dass Psychotherapeuten auch krank schreiben...?

09.10.2020 13:41 • #9


Jedi
Zitat von blossom79:
Ich wusste gar nicht, dass Psychotherapeuten auch krank schreiben...?


Ausnahme sind ärztliche Psychotherapeuten ! - diese dürfen Arbeitsunfähigkeit schreiben u. Medikamente verordnen.

So gilt es eine Reform anzustreben, dass auch Psychotherapeuten, die Kompetenz erhält,
zukünftig auch Arbeitsunfähigkeit schreiben können.

09.10.2020 14:44 • x 1 #10


hlena
So habe ich das auch verstanden.
Piksieben gibt die Verantwortung an ihre Thera,die ist gar nicht zuständig,sondern der Arzt

09.10.2020 15:17 • #11


Lost111
Hallo Pieksieben,

Zitat:
Also bin ich damit nicht alleine. Würdet ihr sagen, dass eure Schmerzen sich verschlechtern umso schlechter ss euch psychisch geht?


Das ist bei mir definitiv so. Ich merke jedes kleine Wehwehchen stärker und intensiver, wenn es mir schlecht geht. Vor allem der Nacken-/Schulter-Bereich ist immer sehr angespannt, aber auch eine allgemeine Schwere im ganzen Körper. Was ich dagegen mache? Ich mach mir z.B. ne schöne Badewanne oder versuche es mit Entspannungstechniken (wollte eigentlich mal mit Meditation anfangen... ).
Es ist ja nicht nur die äußere Anspannung, die mich körperlich belastet, sondern vor allem auch die innere, quälende Unruhe.
Ent-spannung zu finden ist nicht wirklich einfach für mich.
Ich würde mich wegen deiner Beschwerden nochmal an deine Hausärztin wenden. Warum hat sie nichts dazu gesagt?

LG Lost111

09.10.2020 19:38 • x 1 #12


E
@Mayke1
Zitat von Mayke1:
Und nein, meine Beschwerden werden nicht für voll genommen. Da muss erst was passieren, z.B. dass ich falle oder mir schwindelig wird oder ich vor Schmerz weine, dass es meiner Umgebung schwant, wie es mir tatsächlich geht.

es ist doch unglaublich das man als Mensch nicht ernst genommen wird, es ärgert mich immer wieder.
Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht.
Und....ich habe erst die Diagnose Fibromyalgie bekommen, vor ca. 10 Jahren ,was auch in einer Rheumaklinik bestätigt wurde, tja und als dann niemand weiter wusste- alles Psychosomatisch.

Lg. Maiblume

18.10.2020 12:35 • x 1 #13


hlena
Ich finde es ungeheuerlich,daß man sofort in die psychosomatische Schublade geschoben wird,
wenn man nicht mehr weiter weiß.
Da ist man praktisch als Patient in der Beweispflicht!
Als wäre man nicht schon mit den Symtomen gestraft genug.

18.10.2020 17:23 • x 1 #14


A


Hallo Piksieben,

x 4#15


E
Zitat von hlena:
Ich finde es ungeheuerlich,daß man sofort in die psychosomatische Schublade geschoben wird,
wenn man nicht mehr weiter weiß.
Da ist man praktisch als Patient in der Beweispflicht!
Als wäre man nicht schon mit den Symtomen gestraft genug.


Hallo hlena,
ich gehe genau aus diesem Grund schon gar nicht mehr zum Arzt, oder sagen wir mal so, sehr sehr ungern.
Denn egal was ich habe....einmal Stempel psychosomatisch immer psychosomatisch. Da kannste dir den Fuß gebrochen
haben = psychosomatisch

Pah....hatte letztes Jahr aufgrund dessen den Hausarzt gewechselt....und toll natürlich wusste der neue Hausarzt
auf Grund der Datenspeicherung auf der Versichertenkarte gleich -ah psychosomatische Patientin
Wenn ich es so betrachtet seh brauch ich nie wieder einen Arzt aufsuchen......hab ja meine lebenslange Diagnose.

Lg. Maiblume

18.10.2020 17:33 • #15

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