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Seit der Kindheit depressiv - fühle mich leer und unverstanden

MamivonVier
Wow danke!

08.03.2020 21:52 • x 1 #16


buddl1
wie bei dir zu lesen ist,
ist doch weit mehr zu richten, was in Schieflage geraten ist.
natürlich kann ein Hund durchaus ein wichtiges Detail der eigenen Stabilität sein,
wir haben auch so einen, aber eben bedarf es, dass alle ihren Teil dazu beitragen sollten, dass auch er sich bei euch wohl fühlt. und da unser Hund letztlich eben von der Frau gekauft wurde, nun wir dennoch alle auch diesen wissen lassen sollten, dass er ebenso ein Teil der Familie sei. die Wahrheit aber ist, über Jahre ignorierten die Kinder ihn und letztlich,
wenn ich von der Arbeit komme, seinen Augen nicht ausweichen kann und mit ihm seine Runde dreh. Die Frau derweil ja arbeiten ist.
diese allgemeine Rollenfindung, was Frau zu tun und zu lassen hat, ja sie ist noch stark verbreitet, war aber nie ein Thema für uns, gerade bei Geburtstagen, nein an den Kindertisch gehörst du sicher nicht,
es ist Aufgabe von beiden und auch der anderen, sich gemeinsam mit den Kindern zu beschäftigen.
auch wir erhielten dazu Kommentare wie immer müsst ihr mit Kindern kommen
ja, sie sind ein großer Teil unseres Lebens und man so kam es dass über die Zeit wir ausgeladen wurden.
dann ist es eben so und ehrlich unsere Kids sind jetzt jenseits der 20 und wir alle verzichten auf solche Freunde und Verwandte!
ich wollte dich nicht mit meinen Zeilen angreifen, sondern stärken darin die Verantwortung mit dem erforderlichen Selbstbewusstsein vertreten zu können, sich nicht auf die klassische Rolle fixieren zu lassen.
Ja der Arbeitstag deines Mannes beträgt 9 oder 11h, deiner 14-oder mehr, nur welcher wird bezahlt?
sich dieser bewusst zu sein, dass auch er nach seiner Arbeit nicht nur Pflichten, ja wer sich für Kinder gemeinsam entscheidet hat Pflichten, länger als man glauben mag.

wenn das mit der thera klappt, dann ist dem nicht zu widersprechen, auch wenn die nie den Abwasch oder aufräumen werden.
ein Mutter Kind-Kur, dass könnte vor allem für dich eine Selbstfindung werden, dem Leben wieder standhaft entgegen zu treten, der Alltag holt einem schon wieder ein.

Aber, diese Familienphase ist nicht die härteste, jede hat ihre Herausforderung, selbst wenn sie jenseits von 20 sind, gibt es Spannungen die zu bewältigen es gilt.
im Gegenteil, in dieser bewegten sich die Kinder noch an leicht zu haltenden Zügeln
und die Worte einer Schwiegermutter, werden immer da sein, egal was du machst, das richtige kaum zu treffen sein.
ihr müsst euch einig sein du, dein Mann und ja alle Kinder!
buddl1

09.03.2020 08:20 • x 3 #17


A


Hallo MamivonVier,

Seit der Kindheit depressiv - fühle mich leer und unverstanden

x 3#3


MamivonVier
Momentan fühle ich mich wieder so alleine.
Mein Mann hat keinerlei Verständnis dafür wenn es mir nicht gut geht.
Er hat nur dumme Sprüche für mich übrig oder jammert selbst so laut darüber dasEr ja immer alles alleine machen muss das ich noch mehr untergehe!

Ich bin so müde.
Müde des Lebens.
Was macht es für einen Sinn sich jeden Tag zu quälen? Es ändert sich nichts und ich kann nichts tun.

14.03.2020 16:33 • #18


buddl1
es ist leicht, den anderen mit dummen Sprüchen zu belegen,
als das eigne Herz zu öffnen.
wenn man doch so hofft,
auf Verständnis, Hilfe oder eben auf Liebe.

schau,
es gibt keine leichte Zeit,
man merkt so selten wenn man das Glück zu Hause ist,
aber sofort, wenn man glaubt, das es einen verlassen hat.
sich selbst immer wieder neu motivieren,
sich gegebenenfalls auch neu erfinden,
sein Leben, seine Berechtigung seine Achtung zu erkennen,
wenn es die anderen nicht tun.

in solchen Zeiten man nach eben diesen Werten bettelt,
wie ein Hund, in seinen Augen so viel zu lesen ist,
warum erkennt das der andere nicht?

viele solcher Tage wird es geben, denen zu entgegnen es ist
die eigenen Kinder auf die man schauen kann,
sie sind da,
nehmen gewohnt all die gegebene Liebe an,
man froh ist, wenn mal mehr als ein Lächeln zurück gegeben wird.
aber genau dafür leben wir, kämpfen wir und ja auch leiden wir.
was wäre, wenn wir nicht mehr so funktionieren würden,
so über Nacht, all das einstellen, was bisher wie selbstverständlich von uns erwartet wird?
was, wäre dann?
sie werden fragen, schimpfen und verwundert sein.
würde einer uns helfen?

blieb einfach mal liegen,
ja, genau am Sontag,
stell alles ein, kein Wort, kein Tun,

würde er zu dem zurück finden,
zu dem was eure Liebe begründete?
buddl1,

15.03.2020 09:30 • x 1 #19


MamivonVier
Danke für deine Worte!
Leider ist liegen bleiben nicht das was ich kann.
Das ist SEIN Ding!
ER bleibt am Wochenende IMMER lang im Bett und wenn ich nicht aufstehen würde müssten sich die kinder allein versorgen und da ist eben das Mamaherz zu groß.

Wenn ich mich mal aufs sofa setze,so ganz unverschämt am Mittag dann werd ich schon blöd angeschaut so von wegen hast du nichts zu tun

15.03.2020 09:41 • x 1 #20


MamivonVier
Ich hab einfach noch zu viel Angst mich so richtig mit dem Thema Trennung auseinander zu setzen und mit ihn darüber zu sprechen.
Angst vor den Gefühlen die dann vielleicht doch durch brechen und Angst davor was es den Kindern antut!

Es würde komplett alles auseinander brechen!
Momentan geht es eben mir schlecht aber die kinder stehen sehr zu ihrem Papa und ich will ihnen das nicht nehmen.ich will nicht so arrogant sein und nur an mich und mein wohl denken

15.03.2020 09:50 • x 1 #21


buddl1
es ist nicht arrogant auch an sich zu denken,
du bist nicht der Sklave deiner Familie sondern eine gleichberechtigte Person!
und genau dieses gilt es einzufordern oder eben alles in Frage zu stellen,
was eine Ehe verbinden sollte.

sicher keiner will gleich alles aufgeben, eine Trennung ist ein sehr harter Schlussstrich,
aber weiter zu leiden und letztlich das auch von den Kindern so gespiegelt zu bekommen.
nein, gerade weil sie die gleiche Achtung und Liebe geben sollten, muss darüber ernsthaft
gesprochen werden.
und wenn er dies nicht will,
muss es erzwungen werden.

auch ich war ein Scheidungskind
und ehrlich,
auch wenn der Vater mir sehr gefehlt hat,
aber diesen brauchte ich nicht!
auch nicht um der eigenen Verantwortung bewusst zu sein.
buddl1,

15.03.2020 11:47 • x 1 #22


Jedi
@MamivonVier !

Zitat von MamivonVier:
Angst davor was es den Kindern antut!

Kinder lernen durch sehen u. hören u. beobachten, wie Mama u. Papa miteinander umgehen.
So machen sie oft wenig gute Erfahrung, für ihr späteres Leben, wenn sie selbst einmal eine Partnerschaft leben wollen.
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Zitat von MamivonVier:
die kinder stehen sehr zu ihrem Papa

Das dürfen u. sollen sie auch weiter !
Manche Kinder sind besonders ihren Eltern gegenüber anschmiegsam, wenn sie spüren, dass etwas zwischen den Eltern nicht stimmt u. haben auch natürliche Ängste davor, dass die Eltern sich trennen könnten.
Eine solche Kompensation belastet Kinder oftmals noch bis in ihr Erwachsenen Leben.
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Zitat von buddl1:
auch ich war ein Scheidungskind
und ehrlich,
auch wenn der Vater mir sehr gefehlt hat,
aber diesen brauchte ich nicht!

@buddl1 hat es gut ausgedrückt, der Vater hat ihm gefehlt, aber diesen brauchte er nicht.
Ja Kinder brauchen ihre Eltern, aber Eltern, die ihre Probleme nicht lösen können, wo viel Streit u. Abwertung herrscht,
eine solches Familienleben wirkt eher da schädlich.
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Zitat von MamivonVier:
zu viel Angst mich so richtig mit dem Thema Trennung auseinander zu setzen und mit ihn darüber zu sprechen.

Ich wünsche Dir den nötigen Mut, dieses Thema einmal anzugehen u. dies auch mit deinem Mann zu besprechen,
villt. auch, dass sich etwas verändern kann.
Eine Trennung kann, ist aber auch nicht immer die Lösung, nur wenn es wirklich von beidenseiten her,
nicht mehr weiter geht.
Angst ist immer ein schlechter Ratgeber u. der beste Verhinderer für alles mögliche, was für ein Zufriedenes Leben
aber wichtig sein kann.

15.03.2020 20:39 • x 1 #23


A


Hallo MamivonVier,

x 4#9


MamivonVier
Danke, ich muss mir jetzt erstmal Gedanken zu deinen Aussagen machen!

15.03.2020 20:55 • x 1 #24

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