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Sertralin Erfahrungen mit Nebenwirkungen

111Sternchen222
Ich denke 4 Monate sind eine lange Zeit und zwischen dir und dem Personal scheint nicht das nötige Vertrauen zu herrschen, dann muss man was verändern.
Ich drück dir die Daumen dass es schnell klappt mit dem Wechsel. Wann bekommst du Bescheid?

03.11.2019 10:02 • x 2 #76


S
@111Sternchen222

Ja das ist das Hauptproblem.
Anfang nächster Woche hieß es.
Danke Dir!

03.11.2019 10:11 • #77


A


Hallo Jana1234,

Sertralin Erfahrungen mit Nebenwirkungen

x 3#3


111Sternchen222
Na das wäre ja dann Mogen quasi!

03.11.2019 10:13 • x 1 #78


S
Ich hoffe es. 4 Monate hier und es geht mir schlechter als zu Beginn. Das geht nicht.

03.11.2019 10:20 • x 1 #79


Alexandra2
Moin @skygirl,
Es ging mir nie wirklich gut, heute weiß ich, daß die Depression im Kleinkindalter begann. Ich musste mich arrangieren, habe mich lebenslang in Aktivitäten gestürzt.
Die jetzige Phase hat mich an den Abgrund gebracht, da war ich ca 3 Jahre lang. Ich habe mich stur an das Nicht nachdenken gehalten. Das hat mich davor bewahrt, nicht wahnsinnig zu werden.
Jetzt langsam komme ich anders zu mir und es tut so wohl, viele Zusammenhänge zu sehen. Ich habe mich davor immer gefühlt, als wäre ich auf einem fremden Planeten gelandet. Das ist vorbei. Und allein darüber bin ich unendlich erleichtert.
Ich drücke Dir die Daumen, daß Du für die offene Station grünes Licht bekommst und Du schnell dorthin kannst.
Dürftest/könntest Du mit Deinem Sohn skypen? Vielleicht hilft das, kann Dich aber auch zurück werfen.
Als ich meinen Sohn wochenlang ganz allein lassen musste (er war älter als Dein Sohn), haben wir täglich kurz telefoniert, das tat mir gut. Mütter hören an der Stimme des Kindes, wie es ihm geht. Ihn allein zu lassen, hat mich sehr berührt, und doch musste ich stark sein. Diese Telefonate waren ein wichtiger Anker und die beruhigten mich.
Liebe Grüße Alexandra

03.11.2019 10:36 • x 1 #80


S
@Alexandra2
Danke Dir!
Ich habe überlegt, ihm ein eigenes Handy zu schenken, wo ich ihn erreichen kann. Das würde vielleicht gegen die schlimme Sehnsucht helfen. Das kann ich so gut nachfühlen, dass Dir die Trennung das Herz gebrochen hat.

Ich habe gerade mit der Pflegerin gesprochen, dass mir das Vertrauen in die Behandlung fehlt, weil wir 4 Monate auf der Stelle treten. Evtl schaffe ich eine Verlegung ins Uniklinikum.

Nicht nachdenken wäre auch für mich ein sinnvolles Konzept. Ich denke ständig und viel zu viel über meine Symptome nach, was das mit der Benommenheit ist und wie ich es los werde und das ist gerade falsch. Ich kann das so schlecht annehmen, habe deshalb Ängste.

Hat sich bei Dir die Symptomatik verändert /verbessert?

Liebe Grüße
Christiane

03.11.2019 11:08 • #81


S
@Alexandra2
Ich lasse mich so schnell es geht ins Uniklinikum verlegen. Auf die offene Psychosomatikstation. Warst du auch über einen längeren Zeitraum stationär?

03.11.2019 12:04 • x 1 #82


Alexandra2
@skygirl
Ja, das erste Mal 11 Wochen, dann nach Reha Tagesklinik, dann später 6 Wochen
Es wurde besser als alle Diagnosen gestellt waren und ich einen Gdb von 50 bekam, der intensive Behandlung durch die Eingliederungshilfe ermöglicht/e anfangs 4 Termine wöchentlich, jetzt 3 plus Ergo, plus Medikamente.
Die Symptomatik ist weniger quälend und ich kann wieder etwas tun, die Erschöpfung hatte mich komplett ausgeknockt. Liebe Grüße Alexandra

03.11.2019 12:30 • x 1 #83


S
Hast Du noch oft diese Benommenheit im Kopf oder ist es weniger geworden?
Mich quält das zu sehr.

Da hast Du wirklich einiges hinter Dir, aber es geht eben um das Wichtigste. Psychische Gesundheit.
Hast Du Dein Kind bei Dir?

Darf ich fragen, wie alt Du bist?

Das Uniklinikum hat auch den Vorteil, dass sämtliche medizinische Dinge geklärt werden können.

03.11.2019 12:36 • x 1 #84


Alexandra2
Die Benommenheit ist morgens ca 2 Stunden nach dem Aufwachen, aber auch mal länger
Ich lasse mir wahnsinnig viel Zeit und hetze mich nicht (nicht mehr)
Mir ging es lange so wie Dir, ich kenne das Gefühl im Niemandsland, furchtbar. Dann würde zur schweren Depression A D S diagnostiziert, deshalb musste die Medikation angepasst werden, es wurde etwas besser. Aber nicht genug, in der Therapie stellte sich die Entwicklungstraumatisierung heraus und damit begannen die Zusammenhänge sich zu formieren. Das macht es etwas klarer.
Mein Sohn lebt bei mir, er ist 20, ich 58.

03.11.2019 14:10 • x 1 #85


S
@Alexandra2

Ich weiß absolut nicht, was mit mir los ist, ob das nur die Depression ist. Ich stehe so neben mir. Komme mir oft wie außerhalb des Geschehens vor, ganz schlimmes Gefühl. Ich werde die Angst nicht los, dass das so bleibt. Könnte nur weinen.

Ja ich war erschöpft im Frühjahr, aber solch krasse Folgen? Da muss doch noch was anderes sein.
Ich habe Angst, nicht mehr zu genesen. Hattest Du auch Ängste wegen der Symptome?

03.11.2019 14:17 • #86


Alexandra2
Ja, und ich hatte Angst durchzudrehen.
Jetzt wo ich weiß, daß ich chronisch krank bin, erklärt sich manches. Aber ich bin nicht zufrieden mit meiner Lebensqualität, meine Therapeutin wird ungeduldig.
Das Abgetrenntsein von der Welt ist auch ein Symptom der Depression ua. Ich denke, die richtigen Medikamente müssten etwas bewirken.
Versuche, nicht nachzudenken, beschäftige Dich mit etwas, lenke Dich immer wieder ab.

03.11.2019 14:23 • x 1 #87


S
Ich habe auch so Angst, bin mit diesem Gefühl überhaupt nicht alltagstauglich. Vielleicht habe ich doch noch was anderes. Zum Glück wird im Uniklinikum gründlich untersucht. Ich denke meine Medikation stimmt nicht, sonst wäre ich doch nicht so neben der Spur.

03.11.2019 14:45 • x 1 #88


111Sternchen222
Sag mal wie war das noch gleich ? Du bekommst Sertralin und abify?

03.11.2019 14:52 • x 1 #89


A


Hallo Jana1234,

x 4#15


S
Sertralin 75 mg und Olanzapin 5 mg. Abilify ist weg.

03.11.2019 14:55 • x 1 #90

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