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Speiseplan gegen Depression

Axel61
Ich muss leider feststellen, dass mir das, was ich momentan gerne esse/trinke weger körperlich noch seelisch gut bekommt.

Klar: Is mehr Gemüse und Obst und trink keinen Alk.. Aber das Wissen reicht leider nicht zur Motivation.

Was ist denn am besten für die Nerven? Wie wäre es denn einen Speiseplan zu erstellen, der der Seele gut tut, und wenig Kalorien hat?

27.11.2019 21:01 • x 5 #1


PapaWutz
Ja Gemüse. Versuche ich auch mehr von zu essen. Aber irgendwann muss wieder ein zwei drei Burger her.

Ich esse ab und an Möhren. Und Cashewkerne. Kalorien arm? Kein Plan. Schmeckt mir. Und wirkt nicht so mastig. Beim essen gelingt es mir nicht irgend etwas um zu stellen. mit dem Rauchen auf zu hören war da einfacher.

Gut für die Seele: auf jeden Fall Schokolade! Nougat! Ohh jaaa.
Und Burger.

Meine Meinung: Alles essen was man möchte, nur dann nicht zu viel davon.

Ein kleiner Burger ab und an,
schon fange ich zu lächeln an.
Höhöhö

27.11.2019 21:37 • x 2 #2


A


Hallo Axel61,

Speiseplan gegen Depression

x 3#3


S
Ich finde die Idee gut, vorallem möchte ich mehr Bewusstheit in meine Ernährung bringen.
Wenn es mir nicht gut geht, greife ich am liebsten zu ungesunden Zeugs, Zucker- Kuchen.- viele ungesunde Kohlenhydrate, das wirkt sich nicht positiv aus, ist eher einfach ein Pusher.

Ich hab mir gerade selbst ein bewusteres Ernährungsprogramm, ohne viel Druck und natürlich mit kleinen Ausnahmen- wenn ich möchte. Also eine Woche gesunde Lieblingsspeisen, die ich besonders zu dieser Jahreszeit mag und natürlich selbst zubereiten:
Suppen
Eintöpfe (herzhaft/Scharf)
Currys
Schupfnudel mit Gemüse
Kartoffeln/Spinat/Ei
Omeletts
Ofengemüse mit Schafskäse
Ich mag alle Varianten von Kartoffeln und hab sogar gelesen dass die psychisch erden
Morgens warmen Brei mit verschiedenen warmen Obst und Nüssen- lecker

hab mal Babymuffins ohne zucker mit Banane und Apfel gebacken- köstlich, könnte ich am Wochenende machen, Essen im Rahmen meiner EnergieMöglichkeiten zelebrieren

Meine Favoriten aus der Kindheit und absoluter Seelenschmeichler sind VanillePudding und Pfannkuchen- die wirken immer noch

usw,
kein Alk., wenn geht kein Zucker - wenig Brot, aber vorallem MIR keinen Druck und Stress machen

27.11.2019 21:43 • x 3 #3


PapaWutz
Zitat von Shana1967:
Suppen
Eintöpfe (herzhaft/Scharf)
Currys
Schupfnudel mit Gemüse
Kartoffeln/Spinat/Ei
Omeletts
Ofengemüse mit Schafskäse


Oh das klingt alles lecker. Hm mag ich auch. warum mache ich diese Dinge eigentlich nicht öfters.

27.11.2019 21:51 • x 2 #4


S
ich mach sie leider auch nicht so oft im Moment,
aber hab mir eben für die nächste Woche vorgenommen- hab ja Zeit, bin zu Hause- kann mich um gutes Essen kümmern
und vieles kann man für 2 Tage kochen, Eintöpfe schmecken am zweiten Tag meist sogar noch besser

-der Antrieb fehlte häufig und die Energie in den letzte Monaten, leider

27.11.2019 21:56 • x 1 #5


Wuslchen
Zitat von Shana1967:
Kartoffeln und hab sogar gelesen dass die psychisch erden

Wenn die psychisch erden, dann bin ich Humus - passt auch, so matschig und zerbröselt wie ich mich fühle. . .

Ansonsten habe ich meine Ernährung vor ein paar Jahren irgendwie im Selbstläufer ziemlich radikal umgestellt, da mir all dieses künstliche Zeug in unserem Industriefutter zu eklig wurde. Also unverpackt einkaufen, selber kochen und fast nur noch vegetarisch. Von einem 3x täglich MUSS Fleisch ins Wusl zu teilweise sogar vegan. Aber wenn man einmal anfängt sich damit wirklich auseinanderzusetzen, dann ergibt sich der Rest irgendwie von selbst. Selber kochen, möglichst nur noch regionale Produkte und Tierisches nur, wenn die Haltung vertretbar ist - und das ist dann so teuer, was ich gerechtfertigt finde, aber damit kaufe ich es halt nicht mehr und siehe da, es geht auch.
Auf meine Schokolade verzichte ich aber nicht, die bestelle ich sogar kiloweise, weil ich so viel davon futtere, wobei ich es echt vertrage. Geht auch fair gehandelt, sogar vegan und dabei mega lecker.

Naja, Thema Kartoffeln. Esse ich fast ausschließlich. Morgen kommt mein neuer Schwung Gemüse, da habe ich diesmal vor Nudeln dazu zu machen. Aber Kartoffeln kommen trotzdem mit, ohne geht einfach nicht.

Ohne Antrieb finde ich das Kochen nach wie vor nicht schlimm, aber bei mir ist das auch Beruhigung, Ablenkung, Hobby. Trotzdem kenne ich es natürlich auch, dass ich so gar keinen Bock hab mich aufzuraffen. Aber ich habe halt nix anderes im Haus, also habe ich gar keine andere Wahl als mich irgendwann in die Küche zu stellen. Jemand, der nicht gerne kocht, hat es da sicher wesentlich schwerer. Alles selbst zu machen, vor allem auch das Brot backen etc., wird mir so oft vorgeworfen, könne ich ja jetzt so gut, da ich zu Hause bin. Tja, aber das habe ich bereits über ein Jahr so gemacht als ich noch mehr in der Arbeit anzutreffen war, als daheim. Wenn man das will, dann geht das - und zwar ganz ohne lange Essenspläne und strikte Listen. Ich hab's halt einfach gemacht und gut ist. Hab da nicht sonderlich viel drüber nachgedacht. Vielleicht ist das das Geheimnis?

27.11.2019 22:15 • x 2 #6


S
Hummus --- lecker lecker lecker- wie ein Grossteil der arabischen Küche (Salate mit Granatapfel ), da es mir die letzten Tage nicht so gut geht musste es etwas süss -sehr süss sein, Baklava. Davon kann ich nur wenig essen, superlecker mit Pistazien und Nüssen, das festliche Essen nach Ramadan.
Ansonsten habe ich da auch nichts im Haus, weil ich nicht damit umgehen kann. Ich bewundere dich, dass du kiloweise Schokolade im Haus haben kannst.
Und ich liebe Falafel ( glaub jedoch nicht dass das so gesund ist )-weil es frittiert ist.
Einmal die Woche ist mittags Falafeltag ( nicht selbsgemacht)
Ich esse auch schon seit 30 Jahren veggie und dadurch dass mein Kühlschrank kaputt ist und ich eine Entscheidungshemmung (freistehend oder wieder integriert) für einen Neukauf habe, habe ich die letzten 2 Monate gemerkt, wie es doch gut ist weniger Milchprodukte zu essen. Es klappt gut !
Wurde bei mir auch ausgetestet.
Ja jeden Tag was ganz feines Essen , das ist für mich ein Zeichen, dass ich besser auch psychisch in der Spur bin. Manchmal darfs dann auch der BigVegan von Mac sein,
dieses ganze Strenge möchte ich einfach reduzieren.
Essen ist einfach etwas ganz wunderbares und wenn es mir nicht schmeckt, dann ist irgendwas sehr im argen

Nudeln+ Kartoffeln wie geht das? Was machst du wie damit ? Ich kenne das nur mit Reis und dann eben Kartoffelcurry dazu.

Was auch lecker ist und einfach : Süsskartoffeln grösser als die normalen Kartoffeln schneiden, beide mit Olivenöl* Kräuter mischen. In den Backofen und die letzten 15 min Schafskäse drüber. Wenn ich sehr motiviert bin kommt da auch Fenchel am Anfang dazu.

Jetzt ist die grosse Frage, was gibts morgen bei mir ?

27.11.2019 22:39 • #7


Wuslchen
Zitat von Shana1967:
Hummus --- lecker lecker lecker

Ich sagte Humus, nicht Hummus. Humus = Erde, aber Hummus find ich auch lecker.

Zitat von Shana1967:
wie ein Grossteil der arabischen Küche

Jep, da kann ich mich auch rein legen.
Baklava finde ich großartig, aber ich komme selten an gute ran und selber machen wollte ich die noch nie - zu viel Gepappe. Dafür mache ich demnächst wieder Lebkuchen und die sind bombastisch gut.
Ja, die Schoki kann ich auch massenhaft futtern, das ist für viele echt fies, denn ich bin wirklich dünn. Gute Gene und ich mag das natürlich, weiß aber auch wie gemein es für die anderen ist. Allerdings habe ich schon immer ein recht gutes Gefühl gehabt was ich essen kann und will. So kommt es vor, dass ich an einem Tag völlig vergesse zu essen, wenn ich nix mache, an einem Tag, der voll gepackt ist, gehen aber locker zwei Restaurant Portionen in mich rein inklusive Nachtisch. Ich esse nach Bedarf und den nennt mir mein Körper. Auch schwierig für jemanden, der das so nicht kennt, ich weiß. Das klingt bei mir immer so einfach und ist es für mich auch, aber ich weiß, dass es anderen nicht so geht und die damit echt große Schwierigkeiten haben.

Die Idee mit dem Kochbuch hier finde ich total prima, übrigens!

Ne, die Kartoffeln gehen nicht zusammen mit den Nudeln. Also, könnte man vermutlich auch, mache ich aber nicht. Es gibt bei mir, denke ich, morgen und Freitag Bratkartoffeln, weil ich übers Wochenende weg bin. Je nachdem wann ich zurück bin, mache ich dann am Sonntag oder Montag die Nudeln. Es ging mir eher darum, dass ich Kartoffeln immer im Haus habe, weil ich sie fast ausschließlich esse.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich viel ausgewogener esse und wesentlich experimentierfreudiger beim kochen bin seit ich alles selber mache. Ich habe schon früher gerne gekocht, aber seit der Umstellung macht es mir noch mehr Spaß. Spinatknödel mit Tomatensoße, selbst gemachte Pizza, die nur 5 Minuten im Ofen braucht, TUC Cracker, Schokopudding, Griesbrei, Kartoffelaufläufe in jeder Form. . . Es gibt so vieles und das geht so schnell. Beim Pudding z.B. gibt es keinen Unterschied zwischen selber machen und Tütchen schnappen.

Ups, ein Lieblingsthema, ich hör jetzt mal auf.

27.11.2019 23:22 • x 1 #8


S
Spinatknödel mit Tomatensauce , mmmmh!

Ich habe noch nie das Essen vergessen ! Staune bei Menschen wie dir- die das können . Und die haben eine ganz natürliche Regulierung. Ich könnte auch niemals vergessen, dass ich Schoko und Co im Haus habe, und das würde mich ständig umtreiben. Ich akzeptiere es einfach, dass ich damit nicht umgehen kann, es auch nicht mehr lerne in diesem Leben und kauf es nur ab und zu.Wenn ich unbedingt chips will, dann kauf ich nur die teueren 50 g Packungen, weil alles andere überlebt den abend nicht!
Aber ich trickse mich selber auch ein bisschen aus , Lebkuchen mag ich auch so gerne und ab und zu gibt es mit vollen Genuss einen. Aber ich habe Lebkuchengewürz da, und das streu ich über Joghurt ,
Obst und überall wo es dazu passt. Das ist dann alles Lebkuchen
Ach ja, ich wohne über der leckersten Bäckerei der Stadt - aber schon länger und deswegen diszipliniert nicht jeden Tag mir schnell meine Kaloreinbomben zu holen.

28.11.2019 00:21 • #9


111Sternchen222
Ich bin eigentlich durch und durch low carb Fan.wenn ich nicht gerade in der Panikstörung feststecke da bin ich knoppersvernichter.muss langsam besser werden, Hose zwickt schon.
Lg Sternchen und Knispel

28.11.2019 07:32 • #10


Wuslchen
Zitat von Shana1967:
Ach ja, ich wohne über der leckersten Bäckerei der Stadt

Hehe, ich auch.

Mir fiel gerade ein was ich zu starken Deprizeiten gerne gekocht habe als mir das alles noch egal war. Für jemanden, der Fisch mag, ist das prima, finde ich: ein Stück Lachs mit Reis und dazu Salat oder einfach nur Zitrone drüber, wenn ich mich nicht zum Salat machen aufraffen konnte. Aber das gibt es alles servierfertig. Den Kochbeutelreis ins Wasser, der Lachs darf halt bissle auftauen, aber braucht dann nur ein paar Minuten in der Pfanne und den Salat gibt's ja verzehrfertig verpackt zu kaufen, da muss dann nur noch Essig und Öl drüber. Hab ich damals oft gemacht, weil verschiedene Salate drin sind und ich mir keine Mühe machen brauchte und der Kochbeutelreis brauch einfach keine Aufmerksamkeit.
Oder diese fertigen Gnocchi mit Tomatensoße oder Spinat-Ricotta Nudeln auch mit einer Soße nach Wahl.

Es gibt wirklich ganz viel, das man auch als Kochmuffel schnell machen kann und das besser ist als Tiefkühlpizza oder Burger aus dem Kühlregal. Ja, die hab ich früher auch gegessen.

28.11.2019 08:56 • x 1 #11


S
Fisch esse ich zwar auch nicht, aber für solche Zeiten gibt es ja inzwischen viele Veggie Produkte,
schnell in die Pfanne
Gnocchi, Schupfnudeln mir gebratenen Zwiebeln uns Champions mit Tomatensauce oder Pesto ist auch eine gute Wahl in Kochantriebsschwächezeiten

oder fertige BioEintöpfe ( Chilli sin carne) - nur im Topf erwärmen. fertig

So schnell Lebensmittel sind bei mir immer dabei, als Vorsorge mich nicht mit endlos belegten Broten vollzustopfen + Süsskram vom Bäcker

Keinen Kühlschrank im Moment zu haben bedeutet auch viel bewusster einzukaufen und ich hab nur minimal Lebensmittel, die nicht verwertet werden, keine zig offenen Aufstriche die im Kühlschrank verderben. Ist eine gute Erfahrung- leben ohne Kühlschrank - eine zeitlang, zumindest im Winter

Gekauft habe ich unter anderem:
Paneer, der indische Käse der so lecker ist in Spinat oder über Salat (angebraten)
Linda- Kartoffeln (das sind meine liebsten)
Champions kommen angebraten fast überall dazu
Hipp-Obst-Gläse ( super für den schnellen Süßigkeitshunger)
Baby Bananen( mag ich so gern- ist zwar nicht umweltlieb)

Ich hab immer gerne eine Auswahl , so dass ich dann doch nach dem Lustprinzip wählen kann
Heute gibts erstmal Gemüselasagne - da freu ich mich sehr darauf

Dann habe ich als Nahrung für sie Seele die neue Happinez ( mit KleinTagebuch dazu) gekauft und eine Gesichtsmaske ( die letzten Tage sieht man mir arg an)

28.11.2019 10:06 • #12


A
Zitat von Shana1967:
Hipp-Obst-Gläse ( super für den schnellen Süßigkeitshunger)


Das kann ich nur bestätigen. Ich gehe auch regelmäßig in der Kinderabteilung vorbei und kaufe ein paar Gläschen. Auch der Grießbrei ist nicht zu verachten und vor allem, diese Zwischenmahlzeiten schlagen mit den Kalorien nicht arg zu Buche!

28.11.2019 11:22 • x 1 #13


S
Mayke, auch die HiPPs Müsli sind sehr lecker.

Ich hab mir für heute einen großen Grundsalat gemacht,
den pepp ich mit gebratenen Tofu, Paneer Käse, Champions und Ei auf.
Gebratene Paprika, Karotten usw mag ich auch gerne auf Salat- scharf. Kombi kalt und warm.
Vitamine und Eiweiss.

Bin immer noch von meinen Cortison-Infusionen mitgenommen und hoffe dieses Essen tut gut,

29.11.2019 09:07 • x 1 #14


A


Hallo Axel61,

Depressionen Hilfe Tipps

x 4#15


S
Neuer Tag, neues Ess-Glück:

Es freut mich, dass ich die Muse und Zeit habe mir zu überlegen, was ich wirklich essen möchte.
Gestern war ich sehr zufrieden und gesättigt. Ich bin nicht für die kleinen Portionen, sondern fühl mich wohl wenn ich richtig satt bin mit etwas was mir gut schmeckt. Also große Portionen Leckeres

Mir ist noch eine gute schnelle Depri-Ess-Versorgung eingefallen:
Tomaten/ Gemüsesäfte( Bio) mit 3/4 warmen Wasser aufgiessen und richtig gut würzen. Macht warm und sehr satt mit wenigen Kalorien. Sehr gut vor der Hauptmahlzeit und zwischendurch.
Ich glaube, heute ist mir nach Gemüsecurry oder oder oder/ hab ja noch Zeit- versuche meist den 16/8 oder 14/10 Rahmen einzuhalten.

In schlechten Zeiten hab ich einfach die Neigung den ganzen Tag ungesund vor mich dahin zu essen- als Trost, Beruhigung und nehme dann natürlich zu- schnell.
Das macht mich jedoch nicht glücklicher.

30.11.2019 07:58 • x 1 #15

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