Ich habe eine turbulente Woche hinter mir, Ostermontag bin ich bei der Arbeit mit 2 Kollegen im Abstand von 1 Std. zusammengerappelt, aber ich habe mich beide Male durchgesetzt, ich habe zwar innerlich gezittert, brauchte aber nichts einzunehmen, habe mich auch nicht selbst verletzt. Ich habe mich, wie gelernt, auf das hier und jetzt konzentriert, habe abgewogen, ob es sich lohnt, habe gedacht ja, und es ging . Und trotz allem habe ich mit Freunden noch einen schönen Mittag verbracht, bis auf ein Erlebnis, da konnte ich mich aber wieder gut runterregulieren, habe mich nicht bis unendliche, hochgesteigert.
Dienstag hatte ich beim Aufstehen schon rasende Kopfschmerzen, bin Stimmungsmäßig abgerauscht, konnte nicht schlafen, wegen Flashbacks, da half kein Tresor und nichts. Ich habe dann noch ein beruhigungsmittel genommen, bin eingeschlafen.
Mittwoch bin ich um 5 Richtung Arbeit gefahren, fast eingeschlafen unterwegs, habe überlegt mich Krank zu melden, neeee das geht nicht, du warst grad im März krank.
Später bei der Arbeit bin ich fast eingeschlafen, im Stehen. Ich konnte nicht mehr. Meine Chefin meinte, so lasse sie mich nicht fahren. Mein Mann hat mich dann zu meinem Psychater gefahren, der hat mich dann krank geschrieben, gleich 2 Wochen.
Er meinte das könne nicht von den Medis kommen.
Ich könnte nur schlafen, das Essen kochen, Tiere versorgen ist Schwerstarbeit.
Donnerstag habe ich mal gegoogelt, was ich als Kind ca. (11-14) an Medis bekam, an das Baldriparan habe ich mich erinnert, auch an das andere Medikament, weil ich ja so ein Zappelphillip war. Imipramin, ich war geschockt.Das bekommt man auch bei ADHS. Ich bin dann wieder abgestürzt, habe mich aber nciht verletzt, sondern bin gelaufen, Chili, Parfüm, Haut eincremen, tief durchatmen, auf Dinge im Raum, riechen , Hören Schmecken. Es hat das erste Mal richtig gut mit den Skills geklappt, das scheinen meine zu sein, die mir helfen.
Ich denke, es gibt da einen Zusammenhang. Zwischen ADHS und spätere Borderline, oder Persönlichkeitsstörung.
Bei mir ist das schon 30 Jahre her, und man hat damals nicht für Peanuts den Arzt aufgesucht. Da ging man erst hin, wenn es gar nicht mehr ging. Ein Auto war da, da war mein Vater mit Arbeiten. Dann gabs noch den Zug, der kostete Geld, das wurde auch nicht ausgegeben, wenns nicht unbedingt sein mußte. ich habe aber große Erinnerungslücken während dieser Zeit.
Sind hier noch andere Borderliner, die schon älter sind, und sich evtl. daran erinnern, als Kind schon solche Antidepressiva bekommen haben ? Oder eine Persönlichkeitsstörung haben?
Ich weiß nicht ob es in den 70ern schon ADHS gegeben hat. LG Luzie
09.04.2010 18:18 •
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