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Tagebuch meines Wesens

Debra
Heute bin ich zur zweiten Kennlernstunde gegangen von meiner neuen Psychotherapie. Ich versuch im Moment wieder wie ein Phönix aus der Asche mich wieder neu zusammen zu setzen. Ich habe mich ziemlich verloren.
Insgesamt geht es mir momentan einfach nicht gut.
Mir fehlt das ganze bisschen drum herum um den Alltag.
Ganz im Allgemeinen fühle ich mich auch lange schon keiner Altersgruppe und Generation mehr gewachsen. Zum einen die 30 er mit Mann, Haus und Kindern und zum anderen den in den 20ern Alk, Schlafen, Arbeiten und Bettenwechsel. Wenn ich selbst meine Partner wechsel komm ich mir manchmal richtig kindisch vor. Manchmal frag ich mich wie die Eine Gruppe zur Anderen wird wann und wie.
Im August geh ich Fachabi machen Schule und Arbeiten. Vielleicht wird es dann einfacher. Aber ja nach meinem nachgeholten realabschluss 2018/19 bin ich da nicht so ganz überzeugt zur Schule gehen. Aber lustig wird das. Vor allem wenn ich denke das beschäftigt dich nach der Schule. Also ich geh zum Spielplatz und hab eben die Aufsicht.
Junge Eltern sind in meinem Dorf und in meiner Gegend ein 6 er im Lotto in meinem Kindergarten auch leider eine Rarität. Ich wohne in ner sch. Gegend. Nun den Junge Mütter mit psy. Krankheit sind dann natürlich nadel im Heuhaufen. Eine kenne ich aber die wohnt natürlich so das man mit dem Bus so gut wie gar nicht hinkommt. Und ka wir sind immer noch nicht warm miteinander.
Alltag ist momentan anstrengend 6:30 aufstehen. Um 8 Uhr ist mein Sohn mit dem Fahrrad beim Kindergarten. Und dann geht's bei mir los. Dann ist um? 14 Uhr Kind abholen. Etwas draußen rumrennen. Er spielt. 6 Abendbrot? 8 hinlegen. Dann meine Zeit. Netflix, Musik wieder fertig von vorne.
Jetzt bei meinen sch. Launen gestaltet sich das im Gesamtbild leider schwierig und unzufrieden stellend an manchen Stellen. Ja leider gelingt die Schauspielkunst manchmal nicht ganz für meinen Sohn. Ja er merkt es. Mist.
Gottseidank obwohl ich nicht nähen kann geh ich zum bewo zukünftig zweimal die Woche nähen oder mich vernähen. Aber vielleicht seh ich ja ein paar Bekannte von der Tagesstruktur dann hab ich ein bisschen Gemeinschaft.
Ich frag mich wann endlich wieder der normale Wahnsinn zurück sein wird. Mit Fußballverein, Schwimmverein, Kinder Turnen und Fitness Studio.

06.05.2020 17:46 • x 4 #1


Debra
Nach jahrelangen Streits ist die Beziehung zwischen mir und meiner Mutter erkaltet. Oft redet man nur noch das Nötigste und ich will sie ja nicht beunruhigen auch meine Sorgen teile ich schon lange nicht mehr mit ihr. Jedesmal wieder in der Klinik gibt sie an das sie mit meiner Erkrankung überfordert und nicht weiß was sie machen soll. Eigentlich schon als es in der Jugend damit anfing. Umarmt werde ich schon jahrelang nicht, höchstens zum Geburtstag das ist das Höchstmaß was man erwarten kann da schon angesprochen, selbstversucht, bringt nix mehr. Wir reden über das Kind. Das wars.
Mein Vater ist Alk. und ich feier das die Kneipen zu haben. So oft hab ich ihn noch nie bei uns gesehen. Er war schon immer sehr wortkark, Kettenraucher und in sich gekehrt. Außer wenn man ihn betrunken antraff war er sehr mitteilsam...
Meiner Schwester gehe ich auf den Geist haben aber nichtsdestotrotz eher weniger eine Bindung.
Und sonst meine Oma mütterlicherseits ist hypersensibel und leidet unter Depressionen.
Meine Oma väterlicherseits war resolut und autoritär. Mittlerweile aber auch mit Altersdepressionen verhermt. Ihr Zorn ist weitgehend verraucht.
Mein Sohn ist der Erste, der mit einer Erziehung ohne Gewalt aufwächst. Es kann also nur besser werden. Meine Hoffnung liegt in ihm. Wir haben eine tolle Mutter-Kind Beziehung. Ich leide mitunter an einer mittelschweren Depression. Gebe aber täglich hier mein Bestes. Elias hat leider keinerlei Kontakt zu seinem Vater. Da dieser nicht erwünscht ist und auch vor der Geburt abbrach.

06.05.2020 18:59 • x 4 #2


A


Hallo Debra,

Tagebuch meines Wesens

x 3#3


F
liebe Debra,

vielen Dank für deine ehrlichen und aufrichtigen Worte, das schätze ich ganz arg an dir. Und DU darfst mit DIR und deinem Leben neu anfangen, weil DU einfach wertvoll bist. Je älter wir werden, desto routinierter scheint unser Leben abzulaufen.
Durch die vielen Wiederholungen, die wir erleben, vergeht die Zeit gefühlt schneller.

Doch durch neue Erfahrungen und erstmalige Erlebnisse verlangsamt sich dein individuelles Zeitgefühl.

Bei mir im Leben gab es auch mal so einen Neuanfang. Hatte so was die Nase voll von Alk und Dro., weil die mich einfach nur kaputt machten und mich zerstörten. Auch weil mein Vater mein Leben als sinnlos ansah, mich und meine Mutter oft brutalst verprügelte, das ich mich auch nicht mehr so raus traute.

Dauernd wechselnde Freundinnen hatte ich jetzt nicht so, dafür war ich echt zu schüchtern. Selbst nach viel Alk und Dro.
hatte ich doch für mich ein gewisses Schamgefühl. Heute bin ich dankbar dafür.

Vielleicht kannst du dir dein Kind als Beispiel nehmen. Sie sind in vielem Anfänger auf einer Entdeckungsreise durch ihr Leben. . Kinder sind unglaublich neugierig, offen und ehrlich, leben viel stärker im gegenwärtigen Augenblick jetzt und
hier,,als wir durch Erfahrungen beeinflusste Erwachsene.

Denn die tiefsten Prägungen unseres Lebens finden in unserer Kindheit statt. Wenn du da geliebt und angenommen wirst wie du bist, dich geliebt fühlen darfst, das kann ein ganzes Leben positiv prägen.

Aber wenn du schon als Kind abgelehnt wirst, das kann uns Leben sehr negativ prägen, wir haben wenig Selbstvertrauen, Krisen ziehen uns viel mehr runter, Enttäuschungen halten wir ganz schlecht aus.

Doch wir können und dürfen einen Neuanfang für unser Leben wagen. Wenn du bereit bist, dein Leben so anzunehmen wie es war, aber bereit bist für eine Veränderung, dann kann da sehr viel Gutes und Schönes für dich entstehen. Eine neue Hoffnung, neuer Mut, Zuversicht, Stärke......

Das wir unsere Herzen öffnen dürfen für das Schöne im Leben, die Wunder der Natur, die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Wir dürfen achtsam für uns selbst werden. Nicht alle Menschen meinen es nur gut mit uns. Es gibt so viele böse Dinge auf unserer Erde, Menschen die dich betrügen, ausnutzen, dich anlügen, schöne Worte machen, um Macht über dich zu bekommen, dich auszunutzen.

Oh liebe Debra, Du hast schon so vieles Negatives in deinem Leben erleben müssen. .........................................

Aber DU lebst noch, und ich wünsche dir von Herzen ganz viel Liebe für dich und deine liebe Tochter.....

In der Balance zwischen Achtsamkeit und Wachsamkeit zu leben, trotz negativer Erfahrungen, das Beste aus Deinem Leben machen, das wünsche ich dir liebe Debra von Herzen.

stille leise Grüße,

Frederick

06.05.2020 19:11 • x 2 #3


Debra
Vielen Dank für deine so mitfühlenden Worte. Ja ich brauche Zeit. Mindestens bis ich 30 bin. Aber ich werde weiter versuchen. Bestimmt gelingt mir irgendwann der Neustart.
Ja ich versuche es auch immer auf unserer Welt die Schönheit wahrzunehmen und meinen Sohn mitzuteilen. Er spielt auch schön im Wald. Ich mag es momentan echt lieber mich im Wald zu verstecken.
Ehrlichkeit ist manchmal ein bisschen unerwünscht in der Welt.
Geholfen hat mir aber vor Jahren schon der Rückzug aus Facebook und Instagram war sowieso nie meine Welt...
Vielleicht bleib ich einfach ein bisschen in meinem Tagebuch leben. Dann hat das wenigstens irgendwo Platz. Und vielleicht kann das nächste mal auch meinen Psychologen sagen. Wie alles zusammen hängt nach und nach. Noch ist alles durcheinander.

06.05.2020 19:54 • x 5 #4


Debra

06.05.2020 20:55 • x 3 #5


Dani82a
Zitat von Debra:
Geholfen hat mir aber vor Jahren schon der Rückzug aus Facebook und Instagram war sowieso nie meine Welt...


So ist es mir auch ergangen.
Seitdem ich diese Kanäle ausgeschaltet habe, fühle mich nicht mehr so unter Druck gesetzt mithalten zu müssen. Das Meiste von dem, was die Leute (vor allem auf Insta) posten, ist eh Augenwischerei.
Und was bringen einem zig Freunde bei FB, wenn man sich in der Realität nicht begegnet bzw nichts zu sagen hat?

Das war definitiv eine gute Entscheidung.

07.05.2020 10:18 • x 2 #6


S
Hallo Debra , wie geht es dir Heute ?

07.05.2020 15:41 • x 1 #7


Debra
Hallo nein es ist nicht schön wie es mir geht.

07.05.2020 18:29 • x 2 #8


F
liebe Debra,

DU ich finde es echt toll von dir, dass du dein Kind aufziehst, auch wenn der Vater sich aus seiner Verantwortung gedrückt hat. Trotz allem darfst du, so gut DU es kannst, ein gutes Leben weiter leben. Stück für Stück..So ein Puzzlespiel ist auch etwas durcheinander am Anfang, aber mit der Zeit ist immer ein Bild erkennbar.

Oh Leben kann manchmal wie ein Puzzlespiel sein. Doch du darfst jetzt Teil für Teil dein Leben für dich und dein Kind neu ordnen.

Ja das Leben, Menschen können sehr egoistisch sein. Und da musst du echt aufpassen. Trotzdem, du darfst für dich und dich und dein liebes Kind gut sorgen.

Früher wollte ich nie Kinder haben, aus meinen nicht so guten Erfahrungen zuhause. Dann lernte ich ein junges Ehepaar kennen, und sah, wie die wirklich Liebe für sich und ihre Kinder lebten. Oft war ich bei denen, auch öfters auf die Kinder aufgepasst. Und mit der Zeit merkte ich, hey, Familie geht ja doch, kann auch schön sein.

Ja liebe Debri, DEIN Leben darf auch schön sein. Und freue dich, wenn dir das immer mehr gelingt. DU bist wertvoll und wichtig, DU hast ein Recht, ein gutes Leben für DICH zu leben. DU darfst leben, dein Leben spüren, wieder lebendig sein.

Die wenigsten Eltern setzen ein Kind in die Welt, damit es sein Zimmer aufräumt, die Zähne putzt, Mathe lernt, auch wenn das zum Leben dazu gehört. Ein Kind darf in erster Linie leben, so etwas wie Freude im Leben empfinden..............
Das war mir auch für meine beiden Kinder wichtig, das sie gerne leben, mit Freude leben, auch wenn Krisen kommen...

Gut für dein eigenes Leben zu sorgen ist nicht egoistisch...............

Und das wünsche ich dir , gerade auch ein körperliches Wohlbefinden. Ein starker Körper trägt viel zu einem guten Leben für dich bei. Und auch gute Beziehungen für dich, ehrliche und echte Begegnungen...........


ganz viele liebe Grüße an dich,

in guten Gedanken für dich,


Frederick


wie schön du bist, du darfst dich annehmen............

07.05.2020 18:33 • x 2 #9


Debra
Die letzten Tage ging es wieder aufwärts. Ich fand jemanden in meinem Alter mit dem ich mich verabredet habe. Ich habe ihr zugehört und irgendwann habe ich einfach ehrlich gesagt wie es mir so geht. Dadurch wurde es auch leichter. Indem ich jemanden zugehört habe und helfen konnte in dieser Zeit. Am Ende hat sie mir auch zugehört. Wir und unsere Kinder können sich demnächst mal kennenlernen
Vielleicht war es ja gut das der Panzer bei mir auch mal rissig wurde. Ich habe einfach mal auf wie geht's sch. geantwortet. Vielleicht war genau das der Grund warum sie mich letztens einfach anrief. Und erzählt hat was bei ihr los ist.
Als dann ihr Freund sie verließ, bat ich Hilfe an und war einfach für sie da. So wie es jeder verdient hätte.
Und wie oft stand ich selbst schon im Regen als mir keiner mehr zugehört hatte.
Naja Muttertag war und in meiner Familie hat jeder geredet, keiner dem anderen zugehört und keiner sich was gegönnt. Es war das perfekte Chaos. Auf die Spitze trieb es meines Erachtens mein Stiefvater der durch Quarantäne trotz negativ Ergebnis unserer Familie oben vom Fenster aus anstieß. Da viel ich unten in unserem geschlossenen innenhof indem nur wir als Familie grillten, vom Glauben ab. Ja die Nachbarn könnten uns hören und anzeigen. Wir sind doch Paronoid. Aber absolut akribisch genau in meiner Familie mütterlicherseits. Wir haben Angst voreinander, Angst einen Fehler zu machen und überhaupt das Prestige über dem Gartenzaun. Zum Kotzen. Natürlich schützt Klugheit vor Torheit nicht. Aber jeder wills besser wissen, besser können besser machen. Ich bin erschöpft von dem um die Wette backen um die Wette machen als Mutter und von meiner Mutter, die mich und meine Schwester nach wie vor meiner Familie im Hamburg und Dortmund zur Schau stellen als wären wir Wunderkinder. Boah dieses Wetteifern. Ich habe mehr ich kann mehr ich weiß mehr
Und ich bin schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig. Ja depressiv. Okay das ist ja wirklich eine Katastrophe im Dorf. Bestimmt sind es wieder die Eltern und allgemein hier gönnt dem Anderen untereinander keiner mehr was.

10.05.2020 20:35 • x 2 #10


Debra
Richtig Mut gemacht hat mir das meine Stiefschwester mir zugehört hat wir wohnen zwar schon ewig nicht mehr in der Nähe. Aber es ist bestimmt der längeste bestehende Kontakt in meinem Leben. Sie ist gar keine Blutsverwandte. Aber wir sind zusammen aufgewachsen sie ist die Tochter der zweiten Frau meines Vaters. Meine Stiefmutter verstarb 2013 an Krebs und kurz danach musste sie wegziehen. Ich war für sie da aber ich schwör wir haben uns auch oft genug die Meinung gegeigt und uns die Augen ausgekratzt. ^^

10.05.2020 20:48 • x 3 #11


Debra
Ich schwör ich mache das wieder alleine. Während eine mindestens 10 Mann hat die sich alle gleichzeitig um die kümmern wollen. Und sie erzählt immer dasselbe, bekommt überall dieselbe Unterstützung. Während ich hier sitze und nicht mal die Frage kommt wie hälst du das hier und heute aus. Dein Schweigegelppde. Ist doch so. Hab ich denn sämtlichen Spaß verpasst. Jeden Tag Hausfrau und Mutter. Manchmal frage ich mich warum man nicht mit gar nichts außer sich selbst auskommt. Ich drücke mich hier rum. Ich bin seit einem Jahr und mindestens noch mehr allein. Meinen Geburtstag allein gefeiert. Den davor wurden mir die Kinder vorgesetzt. Die haben mir ein Geburtstagslied gesungen weil die Eltern Besuch hatten. Ich solle aufpassen die Kinder wollten unbedingt kommen. Hab ich nicht mehr verdient? Außer einfach nur hier geduldet zu sein. Lächel. Spiel. Sei für dein Kind da. Ist da draußen nichts richtiges? Selbst der letzte Ar. hier im Dorf und den Dörfern hat einen Partner. Während ich 2 Jahre verarscht werde. Wo ich ihn dann nur noch an den Kopf werfen kann. ICH DACHTE DU HAST MICH WIRKLICH VERMISST ABER DIR TATEN JA NUR DIE EIER WEH. Ja der hat es mehr als verdient. Mir seinen besten Freund zu krallen und mir die Zeit zu vertreiben. Insgesamt ich seh rot. Man ich habe mich bereits öfters gefragt ob ich nicht besser tot wäre. Allgemein kann ich uns nichts besseres bieten als das hier. So oft aufgestanden. So oft andere gerettet. So oft hat nichts geklappt. Ich bin müde. Niemand geht diesen Weg. Möglich das wir es nicht besser verdient haben. Vielleicht werde ich auch allein alt und hab niemanden der es mit mir ernst meint. Nein immer sind andere Probleme so viel wichtiger als deins. Dein Schmerz ist surreal. Du wirst ja wohl klar kommen. Sieht doch gut aus. Man sieht gar nicht das du was hast. Nee renn prinzipiell lächelnd in die Kreissäge. Wird Zeit das Corona vorbei ist. Das das Leben weiter geht. Ich geh allein weiter. Was solls? Wird doch eh nicht besser. Es wird nicht mal gefragt. Ist doch eh alles schlimmer als das hier. Mir egal langsam die Leute. Ich mach das immer mit so viel Herz. Ich bin doch jedem egal.

11.05.2020 21:58 • x 1 #12


Debra
Ich habe geträumt ich arbeite. Ich habe von netten Kollegen geträumt und welchen die echt ein wenig eigen waren. Ich habe mich unterhalten, im Altenheim meine Sache gut gemacht.
Hatte einen Chef der unten im Keller ein Szene Lied aus dem Gothic Metall hörte. Wir konnten ihn über die Kamera sehen. Wie er mitfieberte und sich seinen Ehering anzog. Ich habe nur gedacht gut ich bin nicht die Einzige die son Schaden hat. Merkwürdig die sind ja alle so. Gestern hab ich gebrochen mit meinen Gesetzen und hab ein B. getrunken. Ich versuch es so Ideal zu machen das ich denk das ist vielleicht doch ein kleiner Schritt nach vorne. Auch wenn es mir vorkommt als ob manche aus Mitleid Kontakt mit mir suchen. Es ist so eine falsche Freundlichkeit. Wie als mein Sohn zu den Kindern spielen ging. Die haben den wegen Corona die ganze Zeit gesehen. Zwar würde die Mutter nur mit anderen schlecht über mich reden. Die Kinder von ihr riefen aus Oh Nee. Als mein Sohn kam. Immerhin fragen sie oft nach ob sie bei mir Spielen kommen dürfen. Ich renne den dreien auch ehrlich gesagt nicht dauernd nach in meiner Wohnung oder im Wald. Ehrlich sie dürfen frei spielen und ganz im ernst wenn einer Zoff hat kommt einer eh und petzt es. Ich lass die Jungs gern auch mal unter sich während ich zwischendurch mal gucken geh. Ich finde es sowieso doof denen so gut wie alles zu verbieten wenn es ihnen und anderen nicht weh tut. Oft zeigen mir alle drei wenn es was Schönes zum Spielen bei mir gab. Meistens sind die Kinder so viel ehrlicher. Echt die mögen sich eher als die Eltern. Boah ich hatte es schon mit vielen von denen zu tun und oft genug waren es die Kinder die darunter leiden mussten und immer wieder fragen kann ich zu dem und dem. Doch wir können nicht mehr zu dem und dem. Manchmal frage ich mich wirklich bin ich zu inkompetent für eine Freundschaft.

12.05.2020 09:53 • x 1 #13


Debra
Letztes Jahr. Hatte ich nach drei Jahren Freundschaft eine Panikattake. Auslöser war mein Ex Freund der mir echt den Rest gab. Ich habe nicht mal Kraft gehabt nein zu sagen. Als er mir sagte wir Deutschen seien doch alle nur gut auf Schwänze. Ehrlich wir waren beide Lösungsorientiert hatten die ganze Nacht miteinander gesprochen.
Ich hatte meinen Probetag hinter mir. Ängste wegen Ehrenmord. Rauchte mittlerweile tonnenweise. Bestimmt war das was er sagte die Wahrheit und ich nahm ihm gerade Sprichwörtlich den Platz an der Sonne. Ich war echt eine wichtige Freundin der Familie gewesen daher blieb ich nach unseren zwei Jahren noch mit der Familie befreundet. Angst vor Diktaturenähnliche Macht - Familienstrukturen. Ich hatte lange Zeit Angst vor Männern nicht mal erklärbar. Ich blieb Single. Bis ich auch wieder respektvoller mit Männern umging. Mit einem ehemaligen Freund meines Exfreundes. Er steht aber zwischen den Stühlen. Aber er hat gemerkt das ich gar nicht so eine bin die von einem Mann ins nächste Bett springt. Hey dafür hatte ich auch noch nicht mal 10 Männer in meinem Leben und manche habe ich doppelt gekasted. Und massig Sabbatjahre hinter mir. Dann hat sein bester Freund allen erzählt das deutsche unten rum stinken. Und irgendwann wurde nur noch an mir rumgemäkelt. Ich hatte von interessiert mich null ein total schlechtes Körperempfinden entwickelt. Am ersten Mai 2019 verließ ich den besten Freund meines ex Freunds. Diagnose total A. und würde sogar seine Schwester umbringen wenn die falsch macht mit einem Mann und ja sein Vater wäre stolz und meine Freunde erst würde das ganze beklatschen. Am Ende hat er das nie gesagt. Kann plötzlich gar kein Wort Deutsch mehr. Und ich steh da als Lügnerin und denk mir Geschichten aus. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Angst vor ihm. Auf einmal ging ich mit Angst einkaufen lächelnd als ob nichts wäre mit der Angst das mir schnell von hinten einer mir schnell das Genick bricht während mein Kind vor mir im Einkaufswagen ist. Misstrauen regte sich vor meinen eigenen Freunden. Jeder Einzelne war mir so wichtig geworden. Ich hatte plötzlich Angst was wenn sich alle zusammen tun. Ich würde denen noch vertrauen.

12.05.2020 10:38 • #14


A


Hallo Debra,

x 4#15


Debra
Ich möchte endlich mal Genug für jemanden sein. Es gibt ja immer ein besseres Ideal und etwas was man zu einer Zeit falsch macht.

12.05.2020 12:20 • x 1 #15

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