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Tagesklinik Ablauf

Dys
@Freigeist Generell greift die sogenannte Nahtlosigkeit wenn man ausgesteuert wird. Das ist aber halt eine relativ undurchsichtige Geschichte. Denn formal musst Du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen um ALG1 zu bekommen. Wenn aber der MD dich als arbeitsunfähig erachtet, musst Du es dann tatsächlich nicht, beziehungsweise man wird Dich von Vermittlungsvorschlägen verschonen. Aber eben auffordern einen Reha oder Rentenantrag zu stellen. Da gehts nur ums Geld und welchem Kostenträger man die Zahlungen unterjubeln kann. Natürlich wird man im Rahmen der Mitwirkungspflicht alles tun müssen, wozu man formell aufgefordert wird und meist unter einer sogenannten Rrechtsfolgebelehrung.

Meiner Erfahrung nach, richtet sich der MD gerne nach Gutachten oder Befunde, die es schon gibt, wenn sie nicht zu alt sind. Daher ist es möglich, dass der dann laut Aktenlage so entscheidet, wie es die Rehaklinik sieht. Dann müsstest Du für diese 3-6 Stunden für geeignete Jobs zur Verfügung stehen. So ist es bei mir auch gewesen und ist es noch, obwohl ich eine teilweise EM Rente bekomme.

Was den Druck angeht, ist die Realität ja eigentlich garnicht so extrem, denn was bedeutet es schon, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen und mitzuwirken um einen Job zu bekommen. Genau genommen nichts. Erstens bedeutet es ja nicht, dass ich einen Job bekomme, nur weil ich mich darauf bewerbe. Zweitens selbst wenn mich ein Arbeitgeber zu einem Vorstellungsgespräch läd, habe ich den Job nicht zwangsläufig. Drittens, ich muss auch nicht den erstbesten Job annehmen und werde nicht automatisch sanktioniert. Viertens, die Möglichkeiten einen Job nicht zu behalten sind mannigfaltig. Meistens läuft es ja aus meiner Erfahrung darauf hinaus, dass es bei erstens oder zweitens schon erledigt ist.

Also selbst wenn Du ein paar Anschreiben im Monat „abliefern“ sollst, lässt sich das mit ein paar Vorlagen in denen man halt Adresse und Text entsprechend ändern muss, auch erledigen wenn es einem mal nicht so gut geht. Den Lebenslauf erstellt man einmal und Zeugnisse hat man eh. Die hängt man also nur ans Anschreiben dran.

Anfangs sah ich da auch Druck, aber mittlerweile sehe ich es relativ entspannt. Da ich aber tatsächlich wieder einen Job will, gebe ich mir Mühe bei den Anschreiben. Nur ist es ja auch so, kein Arbeitgeber wartet ausgerechnet auf mich.

Also hab bitte keine Angst davor, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen zu müssen.

VG Dys

30.03.2023 12:58 • x 1 #16


F
@Dys Hallo und danke nochmal,

Naja davor habe ich nicht so die Angst auch wenn einem das sorgen bereitet. Ich bin momentan halt nicht arbeitsfähig. Und die Rehaeinrichtung wollte natürlich zuversichtlich sein deswegen auch die 3-6 Stunden.

Was halt auch ein „problem“ ist ist das ich ja noch einen Job habe der „noch“ auf mich wartet und in den ich auch wieder zurück möchte. Aber es geht aktuell halt noch nicht. Und dort habe ich halt Angst vor einer negativen zukunftsprognose und einer Kündigung.

Und sich dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stellen obwohl man krank geschrieben ist und nicht arbeiten kann ist halt Irrsinn.

30.03.2023 13:36 • #17


A


Hallo Freigeist,

Tagesklinik Ablauf

x 3#3


Dys
@Freigeist okay, dass Du noch ungekündigt bist, ist nochmal eine andere Voraussetzung dafür, wie es weitergehen kann. Im Grunde würde da ja kein anderer Job infrage kommen. Eigentlich sollte alles auf eine Wiedereingliederung hinauslaufen und rein von der Befundlage 3-6 Stunden erwerbsfähig, würde da nichts dagegen sprechen, abgesehen davon, Du kannst es eben nicht. War denn eine Wiedereingliederung schon mal Thema bei deinem Arbeitgeber? Eigentlich sollte die üblicherweise ja am besten stattfinden, so lange noch Krankengeld gezahlt wird. Auch die Rentenversicherung könnte Übergangsgeld zahlen, während einer Wiedereingliederung, beispielsweise nach einer Reha. Allerdings kenne ich mich da nicht so gut aus. Hatte nur mal Wiedereingliederung während dem regulären Krankengeld Bezug.

Falls Du künftig bei deinem AG in Teilzeit arbeiten könntest, wäre halt eine teilweise EM Rente gut, um eben einen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Allerdings würde das natürlich voraussetzen, dein AG spielt da auch mit und bietet Dir die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten, da Du ja auch wieder in den Job willst. Hast Du denn mal mit deinem AG ein sogenanntes BEM Gespräch geführt? Eigentlich ist das ja Pflicht seitens des AG. Natürlich macht das nur Sinn, wenn Du eben auch tatsächlich wieder in der Lage bist, arbeiten zu gehen und sei es eben mit reduzierten Stunden.

30.03.2023 14:07 • #18


F
@Dys ganz so ist das nicht…das Arbeitsverhältnis ruht dann und man kann dann auch theoretisch einen Job machen der einfacher ist. Also eigentlich so wie als würde man keinen Job mehr haben.

Ja ein BEM hatte ich Mitte letzten Jahres. Da wurde aber nichts gemacht da ich noch stark in Behandlung war und man hatte sich darauf geeinigt das wir das nächste nach der Reha machen. Neuen BEM Termin habe ich in ~8 Wochen aber da bin ich auch total verunsichert auch weil ich dem Arbeitgeber keine Diagnosen sagen will. Naja wenn ich es muss werde ich wohl eine Wiedereingliederung versuchen aber da habe ich nur Angst um den Job wenn ich die Wiedereingliederung abbrechen muss was unweigerlich ab einem bestimmten Punkt passieren wird.

Eine volle EM Rente würde ich befristet eigentlich anstreben und wenn es besser wird wieder in meinen Job zurück. Aber das wird wohl auch nicht klappen.

30.03.2023 14:28 • #19


Dys
@Freigeist Das dass Arbeitsverhältnis dann ruht ist klar. Das theoretisch möglich wäre, einen Job zu bekommen, den man ausüben kann, seitens der Meinung der AfA oder der Rentenversicherung ist halt eben Theoretisch.

Wenn Du glaubst, Du schaffst eine Wiedereingliederung nicht und Du verlierst dadurch ohnehin den Job irgendwann ist es vielleicht zweckmäßiger, wirklich etwas anderes zu suchen und im Idealfall auch zu finden. Die EM Rente ist ja auch keine Erwerbsunfähigkeitsrente. Theoretisch würde es halt bedeuten, voll erwerbsfähig zu sein, wenn man tatsächlich körperlich und kognitiv in der Lage ist, mehr als 6 Stunden am Tag Kinokarten abzureißen obwohl man vorher als Raketeningenieur tätig war. Und leider wird es ja auch letztlich so gesehen. Meine halbe EM Rente wurde gerade wieder anstandslos für weitere 3 Jahre bewilligt und rein von der Logik her, müsste ein „Wunder“ geschehen, dass ich noch mal einen Teilzeitjob bekomme, den ich tatsächlich auch bewältigen kann. Erstens werde ich nicht jünger und leider auch nicht gesünder, aber das interessiert niemanden.

Tatsächlich ist es aber halt auch so, dass ich selbst ja auch der Meinung bin, irgendwie noch produktiv was für einen AG leisten zu können, wenn auch eben eingeschränkt. Nur deckt sich das halt nicht mit den Vorstellungen von Arbeitgebern, die natürlich die eierlegende Wollmilchsau, die bei bester Gesundheit ist und idealerweise für den gesetzlichen Mindestlohn Höchstleistungen erbringt, suchen und gerne hätten. Deshalb finde ich die Debatte um Fachkräftemangel so amüsant und bisweilen auch heuchlerisch. Als wäre es quasi unmöglich Menschen, die eh schon hier leben, nicht weiter zu qualifizieren und statt Minijobs anzubieten, eben sozialversicherungspflichtige Teilzeit Jobs. Da gehts halt nur ums Geld und den festen Glauben, das Migrant‘innen billiger zu haben sind. Und die Politik springt da natürlich drauf an, weils eben einfacher ist, als tatsächlich zu fördern, dass Menschen entsprechend ihrer vorhandenen Möglichkeiten in Arbeit gebracht werden. Aber das ist jetzt auch nur meine Ansicht und weiter will ich auch garnicht politisieren.

Persönlich wäre mir alleine aus finanzieller Hinsicht wohl natürlich mit einer vollen und unbefristeten EM Rente mittlerweile am besten gedient. Aber irgendwie denke ich, die Depression werde ich dadurch auch nicht los. Im Gegenteil, ich könnte mich dann noch mehr zurückziehen und würde es womöglich auch. Daher wäre eine angemessene Teilhabe am Arbeitsleben sicher förderlich für meine Genesung, denke ich jedenfalls noch.
Klar, ich könnte natürlich ehrenamtlich was tun und habe auch schon öfter überlegt was da in Frage käme. Leider habe ich da im Moment aber nichts passendes gefunden, denn es sollte natürlich auch nicht so sein, dass ich quasi noch draufzahlen muss um zu so einer Stelle zu kommen, sei es mit dem Auto oder den Öffis.

Zitat von Freigeist:
Eine volle EM Rente würde ich befristet eigentlich anstreben und wenn es besser wird wieder in meinen Job zurück. Aber das wird wohl auch nicht klappen.

Ganz ehrlich, ich sehe das auch so, aber ich habe auch eine eher pessimistische Weltsicht.
Ausgeschlossen wäre es aber auch nicht und wenn es so käme und dein AG es sich „leisten“ kann oder mag, wäre es natürlich toll. Nur mit jedem Jahr „Untätigkeit“ im Job, gehen üblicherweise auch Fertigkeiten verloren und natürlich kann es ja auch Veränderungen im Arbeitsablauf geben, die man dann ja garnicht mitbekommen würde. Das macht ja einen Wiedereinstieg auch nicht einfacher.

30.03.2023 15:19 • #20


F
@Dys ob ich ohnehin den Job verliere weiß ich nicht. Ich weiß zumindest das man auch seinen Arbeitsplatz behalten kann auch wenn man eine EM Rente bekommt.
diese sind ja auch nur befristet.

Ich weiß auch das wir in unserer großen Firma einige Langzeit kranke haben die nicht gekündigt wurden. Aber wie und ob der Arbeitgeber da unterscheidet weiß ja kein Mensch.

Ich würde ja auch sofort wieder versuchen zu arbeiten und wenn es nur 1-3 Stunden sind. Aber man bekommt neunmal nicht einfach so nur das halbe oder 3/4 Krankengeld bzw. ALG1 so wie man es grad hin bekommt. Sondern ganz oder garnicht. Es sei denn man hat das „Glück“ die halbe EM Rente zu bekommen. Und als leihe da durch alles durch zu steigen ist unmöglich. Das macht alles so viel Stress das ich durchdrehen könnte.

Ich habe Frau,Kleinkind und Haus ich muss Geld rein bekommen sonst sitzen wir auf der Straße. Dann der Kampf mit allen Behörden die glauben man könnte doch alles…solch ein Druck der da auf einem liegt…

30.03.2023 21:11 • #21


Dys
Ich bekam zu meiner halben EM Rente auch das halbe Krankengeld und nach der Aussteuerung das halbe ALG1. Aber 1/3 oder 1/4 Lösungen gibts natürlich nicht.

30.03.2023 22:38 • #22


F
@Dys ja das meine ich ja…aktuell hat man halt die A-Karte. Entweder man bekommt Leistungen und bleibt zu Hause oder man geht arbeiten und muss dann entweder von sich aus die Stunden reduzieren oder muss halt 40 Stunden arbeiten.
Meine Psychotherapeutin rät natürlich das man den hintern hoch bekommen muss. Aber sie weiß nur bedingt wie es mir geht und ich muss erst einmal zu Hause den hintern hoch bekommen.

Ich denke ich muss schauen was mir der Sovd rät. Es ist halt schwer genug eine halbe EM Rente zu bekommen.

31.03.2023 10:06 • #23


Dys
@Freigeist es kommt garnicht so sehr darauf an, was ein Sozialverband rät. Das zunächst wichtigste ist, dass die Befundlage eine Berentung hergibt und die behandelnden Ärzte das unterstützen. Da muss die „Krankengeschichte“ stimmig sein. Der Sovd oder VDK wird erst interessant, wenn es darum geht Widerspruch einzulegen oder das Ganze vor Gericht zu bringen.
Hast Du Dir mal so einen Rentenantrag angesehen? Falls nicht, empfehle ich Dir, lade Dir die nötigen Anträge mal auf der HomePage der Rentenversicherung herunter.
Obwohl ich schon lange im VDK war, habe ich damals meinen Antrag ganz alleine gestellt. Und nachdem ich bei zwei Gutachtern war, wurde mir eine halbe Rente bewilligt. Obwohl der eine direkt sagte, er könne keine Beeinträchtigung feststellen. Allerdings war der für die körperliche Verfassung zuständig. Der Psychiater, bei dem ich zur Begutachtung war, sagte nichts darüber aus, ob er eine Rente befürworten wird oder nicht. Am Ende hat er es aber wohl befürwortet, denn sonst hätte ich sie ja nicht bekommen.

Ich hatte mich damals eh drauf eingestellt, dass ich erst wieder in Reha gehen müsste, was ja eher die Regel ist. Aber die Befunde und Gutachten reichten dann ja wohl zum Glück aus.

Der Antrag ist auch nicht wirklich schwierig auszufüllen. Beim Selbsteinschätzungsbogen, ist es etwas schwieriger, weil es ja auch darum geht, was man sich noch zutraut oder von welchen Maßnahmen man sich eine Besserung versprechen würde, um wieder arbeiten zu können. Die Fragen muss man halt nach bestem Wissen und Gewissen beantworten, wie es am Ende so schön heißt. Im Endeffekt gehts da eher um die Glaubwürdigkeit, denn medizinisch betrachtet zählen dann eben nur die Befunde, welche durch die Ärzte erstellt werden, bzw. wurden.

Als ich den Antrag stellte, habe ich mich auch konkret geäußert, dass ich mich halt für halbtags noch arbeitsfähig betrachte. Vielleicht hätte ich eine volle Rente bekommen können, wenn ich mich diesbezüglich anders geäußert hätte, vielleicht hätte ich aber auch garkeine bekommen. Aber hätte hätte Fahradkette.

Es wäre wohl wichtig, mit Deinen Ärzten zu klären, wie sie sich bezüglich der Rentenversicherung äußern würden und dann einfach den Antrag stellen. Es wird ohnehin einige Zeit ins Land gehen, bis etwas beschieden wird. Aber natürlich kannst Du auch erstmal abwarten was der MD der AfA meint und ob man Dich eben vielleicht sogar dazu auffordert.

31.03.2023 14:13 • #24


F
@Dys danke nochmal für deine Zeit!

Ja das werde ich wohl abwarten. Dürfte ich einmal fragen ob du auch körperliche Einschränkungen hast? Oder beschränkt sich das auf das Psychische? Und was sagt oder fragt man da seine Ärzte? Stelle ich mir schwierig vor. Bei meiner Psychotherapeutin sieht das vielleicht anders aus.

Meine Neurologin ist für Kopfschmerzen und migräne / Schlafstörungen zuständig aber das psychische wiederum nicht.

Ob die so etwas befürworten weiß ich nicht.

31.03.2023 14:50 • #25


A


Hallo Freigeist,

x 4#11


Dys
@Freigeist bei mir war das körperliche hauptsächlich wegen einem Herzinfarkt, den ich 2008 hatte und daher als chronisch herzkreislauf erkrankt gelte. Muss ja deswegen auch täglich Medikamente nehmen, dass es nicht schlimmer wird. Die körperliche Einschränkung hält sich aber eben in Grenzen und der eine Gutachter war Kardiologe und allgemein Mediziner und damals war es ja auch tatsächlich so, dass ich diesbezüglich zwar einige Arbeiten nicht tätigen kann, aber halt andere schon. Daher ist ja eine generelle Erwerbsminderung nur diesbezüglich nicht gegeben. Entscheidend war da überwiegend die Psyche, die halt für in Frage kommende Berufe eben doch eine Einschränkung darstellt. So wurde es wohl anerkannt, denke ich zumindest, denn ich habe keine Einsicht in die Gutachten verlangt. Das hätte ich aber, wenn es zu einer Ablehnung gekommen wäre und dann im Zweifelsfall den VDK bemüht.

Was man seine Ärzte fragt, ist sicher individuell. Vor meinem Antrag standen ja Jahre der Behandlung und meine Leistungsfähigkeit war meinem Psychiater hinlänglich bekannt. Reha und Therapie waren nicht nachhaltig erfolgreich und dass ich es einfach nicht mehr hinbekommen konnte 9 Stunden am Tag zu arbeiten war offensichtlich. Daher sagte mir mein Psychiater auch Unterstützung zu, um wenigstens durch eine halbe Rente einen Verringerung der Arbeitszeit finanziell abfedern zu können, denn das soll die Rente ja tatsächlich leisten. Ich wollte damals und will auch heute noch, ja auch Teilzeit arbeiten.

Für mich war es halt auch schwierig, Job und Therapie irgendwie unter einen Hut zu bekommen in Vollzeit. Die Termine für Vollzeit Arbeitende, sind halt meist ausgebucht, wohingegen am späten Vormittag oder frühen Nachmittag eben Termine zu bekommen waren. Es war mir auch klar, dass ich nach einer Sitzung meistens wirklich nicht in der Lage war, noch irgendwas zu arbeiten, dass mir Konzentration abverlangt. Viel mehr habe ich auch eigentlich nicht geschildert, was das berufliche anging.

Letztlich hatte ich meinen Arbeitsvertrag auf 25 Stunden bei 5 Stunden täglich geändert und dementsprechend weniger Gehalt, was durch die Rente kompensiert wurde. Leider war das für meinen „tollen“ Chef kein Grund mir nicht in meiner Freizeit hinterher zu telefonieren und im Endeffekt schaffte ich es kaum nach 5 Stunden tatsächlich Feierabend zu machen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich dann gekündigt habe und erstmal wieder für 8 Wochen in der Klinik landete. Leidtragende war in der Zeit ja auch meine Frau und Sie sagte mal, sch.eiß auf den Job, der macht Dich kaputt. Als ich kündigte, war ich ja schon auch zuversichtlich, dass ich was in Teilzeit finde und auch die Therapie schlug einigermaßen an, aber dann kam Corona. Irgendwie wurde ja kaum mehr jemand gebraucht. Naja Pech gehabt. Und jetzt bin ich halt noch älter und unattraktiver für potentielle AG, was meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt meiner Ansicht nach, realistisch betrachtet, noch zusätzlich verschlechtert hat.

31.03.2023 16:25 • #26

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