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Tagesklinik der Glaube daran fehlt

L
Bist Du da nicht unbrauchbar am nächsten Tag?

Selbst mit ausreichendem Schlaf fühle ich mich jeden Morgen als hätte ich am Abend zuvor eine Party gefeiert und gesoffen.

Wenn ich dann noch zu wenig Schlaf habe, sind die Kopfschmerzen und der Schwindel kaum zu ertragen. Ich schlafe dann auch ständig ein und kann mich kaum wach halten oder konzentrieren.

12.08.2019 01:46 • #16


Irgendeine
Zitat von LabelWriter:
Bist Du da nicht unbrauchbar am nächsten Tag?

Selbst mit ausreichendem Schlaf fühle ich mich jeden Morgen als hätte ich am Abend zuvor eine Party gefeiert und gesoffen.

Wenn ich dann noch zu wenig Schlaf habe, sind die Kopfschmerzen und der Schwindel kaum zu ertragen. Ich schlafe dann auch ständig ein und kann mich kaum wach halten oder konzentrieren.


Also wenn ich zum Frühdienst muss und nur 4-5h (i.d.R. schaff ich max. 6h) geschlafen hab, fällt mir das Aufstehen natürlich schwer. Auf der Arbeit geht es, weil wir i.d.R. ständig zu tun haben. Ich schlafe dann halt nachmittags. Dafür abends dann wieder zu spät. Ein Teufelskreis. Seit meiner Kindheit.

Ich hab aktuell Urlaub und bin die letzten Tage, trotz ausreichend Schlaf, auch nicht aus'm Bett gekommen, bzw. auf dem Sofa sofort wieder eingeschlafen. So lange ich was zu tun hab bzw. einen Grund hab, aufzustehen, geht's. Sonst nicht. Ich hab aber aktuell auch generell wieder Probleme mit dem Antrieb.
Aber ja, ich habe auch das Gefühl, dass es eigentlich egal ist, wieviel ich schlafe, ich komme trotzdem nicht hoch.
Bist du denn krankgeschrieben oder warum kannst du dir es leisten, so spät aufzustehen?

12.08.2019 01:55 • #17


A


Hallo LabelWriter,

Tagesklinik der Glaube daran fehlt

x 3#3


ZeroOne
Hi LabelWriter!

Zitat von LabelWriter:
Ich habe die Klinik jetzt mal per Mail kontaktiert und wegen eines Infotags oder -abends angefragt.


Finde ich cool, dass du den Schritt gemacht hast! Auch wenn die jetzt nicht regelmäßig Infoabende anbieten, so kenne ich es aus den meisten Kliniken, dass einem verschiedene Möglichkeiten geboten werden, die Einrichtung kennenzulernen - wenn man will. Und sei es, dass man den ersten Tag (oder Tage) als Schnuppertag nimmt und sich ggf. am Nachmittag dagegen entscheidet. Wie schon geschrieben, haben die meisten Kliniken eine Probezeit, in welcher der Aufenthalt von beiden Seiten beendet werden kann.

Was deinen Schlaf-Rhythmus betrifft, so denke ich persönlich, dass es von deiner Einstellung abhängt, ob du damit zufrieden bist und (beruflich, als auch privat) gut damit leben kannst, so wie es jetzt ist - auch in Zukunft. Und wenn nicht, dann ist eine Tagesklinik eine super Möglichkeit, zu einer anderen Tagesstruktur zu finden!

Ich persönlich leide seit gut 10 Jahren an massiven Schlafstörungen und muss sagen, dass mir die Tagesklinikaufenthalte dabei immer sehr geholfen haben! Ich gebe zu, dass die ersten Wochen immer eine Qual waren, bis es sich eingespielt hatte. Auch kostet es Kraft, ehrlich (auch zu sich selbst) zu sein und abends nicht zu den Tranquilizern zu greifen, die man in der Schublade hat und die einen entsprechend schlafen lassen würden.

Es ist hart, aber in der Klinik wissen die von deinem Problem und nehmen entsprechend Rücksicht. Mir wurde es nie krumm genommen, wenn ich mal im Sitzen eingeschlafen bin, oder es mit der Konzentration nicht besonders prickelnd funktionierte. Man hatte immer sehr viel Verständnis für meine Situation und hat mich entsprechend unterstützt. Aber eines ging natürlich nicht: morgens später kommen, oder mal eine Therapieeinheit für ein Nickerchen ausfallen lassen.

Auch sollte die Therapie dann schon so anstrengend sein, dass man abends irgendwann so platt ist, dass sich der Körper den benötigen Schlaf selbst in einem halbwegs passenden Rhythmus holt - so ging es zumindest mir und anderen Mitpatienten.

Insofern kann ich sagen, dass ich zu Klinikzeiten (sobald ich die Umstellungsphase hinter mir hatte) immer einen sehr guten Schlafrhythmus hatte und mich - trotz anstrengender Therapie - physisch und psychisch wesentlich besser als sonst fühlte. Dass ich es danach immer wieder mit dem Schlafrhythmus ver*beep* habe, lag ganz alleine an mir - da konnten die Kliniken nix für.

LG
ZeroOne

12.08.2019 09:45 • x 2 #18


L
Ich bin inzwischen das was ich nie sein wollte - langzeitarbeitslos.

Weinen letzten Job habe ich mehr oder weniger wegen Boreout verloren und da ich mit den Jobs der letzten 10 Jahre nur üble Erfahrungen gemacht habe kommen zu meinen Depressionen aktuell noch Ängste dazu einen neuen Job anzufangen. Ich bekomme richtig gehend Panik, wenn ich daran denke wieder einen Chef zu bekommen wie ich sie in den letzten Jobs hatte.

Wenn ich einen Job mache, dann mache ich eben auch zu 100% da sind Überstunden für mich vollkommen normal. Das wurde aber auch ausgenutzt und ich wurde in vielen Punkten verarscht. Oder der Chef war aggressiv und so vieles mehr. Ich hatte einfach kein Glück.

Im Moment versuche ich alles in den Griff zu bekommen. Die Ängste vor einem neuen Job, vor einem möglichen Aufenthalt in einer Tagesklinik, vor der Zukunft, den Finanzen und und und

Wie gesagt, wenn ich es dann schaffe ins Bett zu gehen schlafe ich sofort und wie ein Stein, da brauche ich auch Gott sei Dank keine Tabletten. Es seiden wegen der Krämpfe die ich Nachts habe und die wohl maßgeblich dafür verantwortlich sein dürften, dass ich mich am nächsten Tag fühle als hätte ich gesoffen.

Mir ist morgens schwindlig, ich fühl mich wie gerädert, jeder Muskel jeder Knochen tut weh.

12.08.2019 11:16 • #19

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