Hallo Mag und Pelle!
Also was eine Selbsthilfegruppe betrifft, bin ich etwas skeptisch... zurzeit merke ich, dass für mich der Kontakt zu gesundheitl. stabilen Menschen besser ist (sofern sie schon über Einfühlungsvermögen und Verstännis für mich verfügen). Ich habe ein paar Freunde, denen es selbst nicht so gut geht, und ich merke, dass sie mir dann oft auch nicht helfen können/wollen bzw. dass sich diese Freundschaften äußert kompliziert gestalten. Oft fühle ich mich von solchen Leuten auch ausgenutzt und ich habe die Befürchtung, dass sich in so einer Gruppe ähnliche Kontakte ergeben würden. Aber ich behalte es mal als eine Option im Hinterkopf.
Bisher habe ich mich noch nicht auf die Suche nach einer neuen Therapeutin gemacht; glaube ich bräuchte erstmal etwas zeitl. Abstand bevor ich eine neue Thera bei einer ganz andren Person beginne... ich wollte auch noch mit meiner aktuellen Thera besprechen, ob sie überhaupt denkt, dass mir diese Therapieform weiterhilft; zu Beginn meiner Therapie meinte sie nämlich, dass es in meinem Fall keinen Sinn macht eine Verhaltenstherapie zu machen. Im Moment denke ich halt in meiner Angst, alles besser, als gar keine Therapie.
Bin also momentan etwas ratlos... fühle jetzt auch ziemliche Widerstände und Wut gegen meine Thera und habe keine richtige Lust mehr zu reden, wenn ich dort bin.
Ich weiß - klinge sehr destruktiv, aber so ist meine Stimmung leider grad.....
LG, Cleo
PS: würde mich freuen, wenn vllt jmd noch berichten könnte, wie es ihm/ihr nach einer Therapie ging.
23.10.2011 14:14 •
#24