Therapie-Erfolge / Therapieende setzt mich unter Druck

C
Hallo Ihr Lieben!

Erstmal tut es mir leid, dass ich mich hier so lange nicht blicken lassen habe bzw. nicht geschrieben habe! Entweder ging es mir so gut (für meine Verhältnisse ), dass ich lieber anderes gemacht habe oder es ging mir zu schlecht zum Schreiben... hätte gerne mehr über meine Therapieerfolge berichtet.

Habe nun fast 3 3/4 Jahre Therapie hinter mir, 2 Jahre davon mit 2 Sitzungen pro Woche... es war ein hartes Stück Arbeit aber hat sich mehr als gelohnt. Es hat mich quasi zu einem neuen Mensch gemacht.
Ich konnte dort große Brocken meiner Vergangenheit und Gegenwart verarbeiten, und kann nun vieles anders/positiver betrachten. Meine Persönlichkeit habe ich (wieder-)entdeckt und auch meine körperlichen Probleme sind viiiel besser! Also im Prinzip alles sehr erfreulich. Auch wenn mich gerade in guten Momenten eine Angst überkommt, dass genau jetzt was passiert, was wieder alles kaputtmachen könnte (Krankheit oä)

Dennoch habe ich immer noch Aufs und Abs... ich komme schneller wieder aus den Löchern raus, aber sie kommen (im Moment auch mal wieder) und dann ist es auch oftmals noch ganz schlimm. Gerade was das Thema Selbstwert angeht ist noch viel zu tun bzw. wackelig...
Mein Problem: ich habe nur noch 6 Sitzungen Therapie... weiß nicht, ob die Thera es nicht mehr für nötig hält noch mehr zu beantragen oder ob ich gar keine mehr kriegen würde (der Antrag war zuerst für Kurzzeittherapie, danach Langzeit- tiefenpsychologische Psychoanalyse). Und desweiteren habe ich den Eindruck sie versucht möglichst wenig darüber zu sprechen, ob und wie schwer es für mich ist, wenn das Therapieende kommt (sie ist für mich ja auch eine Bezugsperson geworden). Mir ist schon klar, dass sie es nicht überbewerten will, damit es mir nicht wie es Schlimmes erscheint, trotzdem habe ich damit irgendwie ein Problem...
Einerseits denke ich, es ist schon ok so, ich muss dann auch mal wieder alleine weitergehen... auf der anderen Seite frage ich mich dann aber - kommt sie jetzt nicht mehr bei mir weiter, werden die Depressionen immer ein Teil meines Lebens bleiben??
Und, MUSS ich bis in ein paar Wochen sozusagen gesund sein? Oder ist das öfter so, dass man entlassen wird ohne wieder ganz gesund zu sein?? Oder sind das keine Depressionen mehr, sondern schon normale Tiefs?!
Bei mir kommt ein bisschen das Gefühl abgeschoben zu werden auf, aber ich weiß nicht ob das berechtigt ist....

Würde mich riesig über Antworten oder evtl. Erfahrungsberichte freuen!

Liebe Grüße, Cleo
PS: ein dickes Dankeschön an dieser Stelle auch mal an das Forum und die Mods! Mir wurde hier so über manche schwere Stunde hinweggeholfen.

24.09.2011 17:02 • #1


soulmate88
Hallo cleo,

irgendwie kann ich dein Geschriebenes richtig gut nachvollziehen. Schön, dass es dir so gut geht! Deine ersten beiden Absätze lesen sich echt gut! Und ab dem dritten Absatz kommen die Zweifel. Klar hast du Angst wieder zurückzufallen. Aber ich glaube es wird eine ganz neue Erfahrung sein, dass du es auch wirklich alleine schaffst. Rufe dir deine Erfolge oft ins Bewusstsein, vielleicht gewinnst du so noch mehr Sicherheit.

2011 ist bei mir ein Jahr, wo es mir ziemlich gut geht. Aber auch ich habe Höhen und Tiefen - dennoch kann ich gut damit leben. Es ist alles nicht mehr so extrem. Und es ist schön, auch die positiven Dinge zu spüren. Ich versuche es oft zu genießen, dass es mir gut geht, denn letztes Jahr war echt für die Tonne.

Kann man ganz gesund denn definieren? Ich denke nicht. Wir alle, die Depressionen o.ä. haben oder hatten werden bestimmt noch mit diesen Themen im Leben konfrontiert, schließlich war es ein Teil unseres Lebens und gehört halt zu unserer Lebensgeschichte. Aber es klingt so, als hättest du wirklich viel geschafft und wenn es dir gut geht, was es ja jetzt die meiste Zeit tut (?), ist es doch egal ob man es gesund nennt. Wichtig ist doch, dass du dich gut fühlst und leben kannst, nicht wie man diesen Zustand bezeichnet. So sehe ich es zumindest. Ich bin Borderliner, aber der Borderline-Anteil in mir ist sehr klein geworden, auch wenn er immer dableiben wird. Aber mittlerweile weiß ich wie ich damit umzugehen habe und somit lasse ich den Borderliner nur selten und möglichst kontrolliert raus.

So, liebe cleo, ich wünsche dir wirklich alles Liebe und glaub an dich und deine Erfolge!

PS: Ich hätte auch das Gefühl abgeschoben zu werden, gerade wenn man ein gutes Verhältnis zur Psychologin hat. Aber ich denke zur Therapie gehört auch loslassen. Du schaffst das! Ich würde das Therapieende bei deiner Psychologin nochmal ansprechen, es sollte ja schon einen richtigen Abschluss geben. Mir wäre es zumindest wichtig, nicht einfach so zu gehen, sondern...ja keine Ahnung...es auch als etwas Schönes anzusehen. Als Erfolg, nach diesem langen und steinigen Weg nun am Ziel angekommen zu sein.

Liebe Grüße
souli

24.09.2011 17:44 • #2


A


Hallo cleo,

Therapie-Erfolge / Therapieende setzt mich unter Druck

x 3#3


C
Vielen Dank für deine Antwort und Tips, Soulmate! Interessant auch zu lesen, wie es bei dir so lief.

Ja, es ist wohl ein bisschen so, dass ich dem Braten noch nicht so recht traue, in mich vertraue... ich könnte dir auch die Frage ob es mir meistens gut geht auch nicht wirklich beantworten. Denn irgendwie nehme ich es oft noch bewusster wahr, wenn es mir schlecht geht. Wenn es mir gut geht, nehme ich das halt einfach so an (manchmal genieße ich es natürlich auch bewusst) und denke nicht drüber nach.

Ich habe eigtl schon das Vetrauen in meine Therapeutin, dass sie mich nicht alleine in die Welt rauslässt, wenn sie mich dafür noch nicht bereit hielte.. alerdings gibt es halt auch die begrenzte Stundenanzahl, wo ich nicht weiß wieviel Einfluss sie darauf hat. Eigtl. müsste ich das nochmal mit ihr besprechen...
Vor lauter Angst überlege ich nun auch, schon früher aufzuhören und mir noch ein, zwei Stunden als Reserve für Notfälle aufzusparen... andererseits fällt das Therapieende sowieso schon in den Nov., wo es mir erfahrungsgemäß nicht so gut geht und dann auch noch Weihnachten vor der Tür steht....das bereitet mir sowieso Kopfzerbrechen.

Na ja, auf jeden Fall meinte sie schon sowas von Abschluss-Sitzung und das wir noch besprechen wie es danach weitergeht.
Ich habe ja schon zwar ein sehr gutes Verhältnis zu ihr, aber eben distanziert . Ich weiß auch so gut wie gar nichts über ihr Privatleben.

Ich weiß, ich muss sie dann auch loslassen und im Prinzip fällt das auch ganz passend mit meiner Ablösung von meinen Eltern und dem Erwachsenwerden bei mir zusammen... hat sich so viel verändert bei mir im letzte Jahr, irgendwie ist alles anders und neu! Das ist schön, aber auch anstrengend.....

Liebe Grüße, Cleo

24.09.2011 18:14 • #3


K
Hallo Cleo,
ich kann Deine Angst,den Weg alleine gehen zu müssen, sehr gut verstehen, aber jeder neue Weg, bringt Dich auch ein Stückchen vorwärts!
Deine Therapeutin, ist die Krücke, die Du gerne zum festhalten, behalten möchtest ----- nur die Krücke will Dich nun alleine weiter laufen lassen.
Sehe es einmal von der anderen Seite aus ---- Du wurdest und wirst zur Zeit noch begleitet, aber alles wird auch einmal beendet. Deine Zeit ist nun da und glaube an Dich ------ Du schaffst es!
Es grüßt Dich
Kämpfer

24.09.2011 19:10 • #4


C
Auch an dich vielen Dank für deine verständnisvollen Worte, Kämpfer!

Ich bin auch durchaus etwas gespannt darauf wie es wird, ohne Therapie auszukommen... vllt entfaltet sich so manches auch erst noch, was in der Therapie sozusagen gesät wurde. Letztlich schafft es ja auch wieder Freiraum für neues. Im Moment überwiegt halt noch die Angst... es war schließlich eine lange Zeit.
Hoffe, dass ich die letzten Stunden dort nicht total verstumme, weil ich denke, dass ich jetzt keine Probleme mehr haben darf...das blockiert mich schon ein bisschen, aber ich versuch mal nicht zu sehr darüber nachzudenken.

Liebe Grüße, Cleo

24.09.2011 19:47 • #5


S
Liebe Cleo,

schön, mal wieder von Dir zu hören!

Zitat von cleo:
Ich habe eigtl schon das Vetrauen in meine Therapeutin, dass sie mich nicht alleine in die Welt rauslässt, wenn sie mich dafür noch nicht bereit hielte.. alerdings gibt es halt auch die begrenzte Stundenanzahl, wo ich nicht weiß wieviel Einfluss sie darauf hat. Eigtl. müsste ich das nochmal mit ihr besprechen...

Das würde ich an Deiner Stelle auch tun. Berichte ihr doch von Deinen Ängsten und frage sie ganz direkt, ob sie der Meinung ist, dass Du alleine zurecht kommen könntest.

Ich persönlich habe ein Therapieende noch nicht so erlebt (ich habe zwar letztes Jahr eine Psychoanalyse abgebrochen, aber aus freien Stücken, weil ich mit dieser Form der Therapie und dem Therapeuten nicht mehr zurecht kam), aber ich kann mir gut vorstellen, dass solche Ängste und Sorgen auftreten können, das würde mir bestimmt genauso ergehen.

Wie ich hier aber auch schon öfter gelesen habe, handhaben es manche
Therapeuten so, dass sie die letzten Therapiestunden in größeren Abständen abhalten (vierzehntägig oder sogar drei- oder vierwöchentlich), damit es dem Patienten leichter fällt, sich zu verabschieden.
Wäre das auch eine Option für Dich?

Halte Dir auf jeden Fall vor Augen, dass, wenn es Dir ohne Therapie wieder erheblich schlechter gehen sollte, es bestimmt wieder einen Weg der Hilfe und Unterstützung für Dich geben wird.

24.09.2011 22:36 • #6


C
Liebe Sonnenblume,

freue mich über deine Antwort! Erinnere mich, dass du mich hier auch eine ganze Weile sehr unterstützt hast.

Zitat von Sonnenblume20:
Wie ich hier aber auch schon öfter gelesen habe, handhaben es manche
Therapeuten so, dass sie die letzten Therapiestunden in größeren Abständen abhalten (vierzehntägig oder sogar drei- oder vierwöchentlich), damit es dem Patienten leichter fällt, sich zu verabschieden.
Wäre das auch eine Option für Dich?

Halte Dir auf jeden Fall vor Augen, dass, wenn es Dir ohne Therapie wieder erheblich schlechter gehen sollte, es bestimmt wieder einen Weg der Hilfe und Unterstützung für Dich geben wird.


Ja, an sowas dachte ich auch schon, ob ich die letzten Stunden in größeren Abständen verteile... sie hat das jetzt von sich so nicht vorgeschlagen, aber ich frage mal.
Sie hat mich in der letzten Stunde gefragt, ob es denn auch etwas bestimmtes gäbe was ich mit ihr noch besprechen wolle; das gab mir ein bisschen das Gefühl, als ob sie alles was jetzt noch von mir kommt als nicht mehr soo dringend empfindet, oder sich denkt das haben wir ja jetzt zum 100.mal besprochen. Das hemmt mich jetzt ein wenig.

Das ist halt das was ich mich frage, kann ich im schlimmsten Fall wieder Hilfe bekommen? Hm, hätte es irgendwie gut gefunden wenn sie das schon mal mit mir besprochen hätte und nicht erst in der letzten Stunde...

Liebe Grüße,
Cleo

25.09.2011 09:47 • #7


achtsamkeit
Liebe Cleo.

ich kann dich sehr gut verstehen.
Also du solltest auf jeden Fall die letzten Stunden weit auseinander ziehen. Sprich alle 3 oder 4 Wochen eine Stunde. So mache ich das jetzt auch und merke, dass ich so weiß, dass ich immer noch zu meiner Thera gehe, aber wie bei dir bin ich auch wesentlich stabiler geworden durch die Therapie.
Ich habe 2008 bis jetzt durchgängig Therapie und die Stunden erschöpft.
Meine Therapeutin könnte eine Fortsetzung beantragen, die Krankenkasse würde dem auch zustimmen, aber dafür müsste ich die Therapeutin wechseln. Das ist so geregelt, weil ja eigentlich die Therapie vollen Erfolg bringen soll. Und man darf nur eine bestimmte Zeit bei einer Therapeutin sein. (Das finde ich und auch meine Therapeutin doof, aber leider ist es so.)
Du solltest deiner Thera sagen, dass dir der Gedanke, dass die Therapie bald zuende ist Angst macht und welche Alternativen es geben würde.
Liebe Grüße Pelle

25.09.2011 11:13 • #8


S
Zitat von cleo:
Sie hat mich in der letzten Stunde gefragt, ob es denn auch etwas bestimmtes gäbe was ich mit ihr noch besprechen wolle; das gab mir ein bisschen das Gefühl, als ob sie alles was jetzt noch von mir kommt als nicht mehr soo dringend empfindet, oder sich denkt das haben wir ja jetzt zum 100.mal besprochen. Das hemmt mich jetzt ein wenig.

Das kann ich auch gut verstehen, aber Du musst ihr nichts beweisen. Also damit meine ich, nur weil das Ende der Therapie naht, musst Du ihr nicht beweisen, dass jetzt alles O.K. ist.

Deine Ängste und Sorgen darfst Du ihr auf jeden Fall schildern. Und wenn Dich irgendein Thema von Dir noch beschäftigt, darfst Du das auch sagen.

25.09.2011 11:55 • #9


C
Liebe Pelle,

vielen Dank für die Info bzw. deinen Erfahrungswert. Ich werde das mal ansprechen, ob wir die letzten Std. vllt 2-wöchig verteilen können. Obwohl ich im Moment mal wieder in ein Tief rutsche und mir daher noch schwer vorstellen kann, ob das ausreicht...
Aber ich glaube halt auch, dass es einem ein besseres Gefühl gibt, wenn man weiß man geht noch zur Therapie, das gibt ne Sicherheit.

Liebe Sonnenblume,

ja, ich setze mich da jetzt nicht mehr unter Druck - wenns mir schlecht geht oder ich mit manchen Sachen eben noch nicht ganz durch bin, ist es halt so, ich kann ja jetzt auch nix erzwingen. Das ist bei mir immer eher kontraproduktiv...
Sie hat halt in den letzten Stunden die positiven Sachen oder Fortschritte besonders betont oder hervorgeholt und oftmals dachte ich hinterher so, hm...jetzt habe ich die negativen gar nicht so dort lassen können. Aber wahrscheinlich wollte sie mir damit auch zeigen, wie weit ich schon bin. Und manchmal kommt es mir in der Tat auch so vor, als ob ich immer was schlechtes in meinem Leben finden würde....der Hang zum Schwarzsehen eben.

Hoffe du hast inzwischen eine für dich geeignetere Therapieform gefunden?! Die klassische Analyse wäre auch nichts für mich..

LG, Cleo

26.09.2011 15:58 • #10


C
Oh Menno, habe gerade einen langen Text getippt und nun ist alles weg... nun also die Kurzform:
Meine Therapeutin meinte, das mit dem 2-wöchig verteilen ginge nicht, da sie momentan keinen Patienten hat, der mit mir abwechseln könnte und somit die Stunde dann für sie ganz wegfällt. Bin da jetzt etwas enttäuscht, da hier so viele schreiben, dass ihr Therapeut das anbietet... zumal sie auch zugab, dass Nov. ein ungünstiger Zeitpunkt (für mich) ist, für das Therapieende.

Was mich aber beruhigt hat, es gibt wohl schon im Notfall (wobei ich schwer sagen kann, wann es ein Notfall ist bei mir) noch ein paar Stunden, die man danach ausmachen könnte, nur eben nicht mehr regelmäßig. Und in 2 Jahren könnte ich theoretisch auch wieder weitermachen mit der Therapie, auch bei ihr. Nur im Moment sind die Stunden erstmal ausgeschöpft.
Bis dahin gibt es höchstens noch die Möglichkeit eine Verhaltenstherapie zu machen, da es eine andere Therapieform ist; da weiß ich allerdings nicht, ob das bei mir so viel Sinn macht -das wäre mehr zur Überbrückung und vllt Schadensbegrenzung ;-).

Im Moment kann ich dieser Zeit leider nicht besonders optimistisch entegen sehen... merke, wie mir der Herbst jetzt schon wieder zu schaffen macht.

06.10.2011 21:21 • #11


M
Hallo Cleo,

Zitat:
Im Moment kann ich dieser Zeit leider nicht besonders optimistisch entegen sehen... merke, wie mir der Herbst jetzt schon wieder zu schaffen macht.

hast du schon mal überlegt, ob es bei euch eine Selbsthilfegruppe gibt, die vielleicht für dich hilfreich sein könnte. Das mal so als Anregung-

06.10.2011 21:33 • #12


C
Hallo Mag,

vielen Dank für die Anregung. Bin mir da nur unschlüssig, ob mir das eher helfen würde oder evtl. auch runterziehen könnte bzw. mitnehmen würde, was die anderen so von sich erzählen. Aber ich werde auf jeden Fall mal drüber nachdenken.

Ein großes Problem ist für mich halt auch, dass ich das Gefühl habe die Thera dann zu verlieren, und ich sowieso in letzter Zeit wieder sehr schmerzvoll mit dem Thema Verlust und Trennung konfrontiert war/bin.

LG, Cleo

06.10.2011 22:13 • #13


achtsamkeit
Hallo Cleo,
kann sehr gut nachfühlen, wie es dir nun geht. Kannst du deine Stunden auch selbst bezahlen? Bietet das deine Thera an. Wenigstens 1x im Monat, so dass du den Kontakt über die zwei jahre hälst? Oder kann es auch sein, dass deine Thera nicht mehr möchte? Frage doch mal was eine Stunde bei ihr kostet und ob du dann in großen Abständen weiter kommen könntest.
LG Pelle

07.10.2011 07:18 • #14


A


Hallo cleo,

x 4#15


C
Liebe Pelle,

danke für dein Verständnis und deine Überlegungen! Also selbst zahlen kann ich das momentan leider gar nicht (eine Std. bei ihr kostet 70 €), da es bei mir ohnehin gerade finanziell sehr knapp ist. Also sie meinte ja, dass es auch über die Krankenkasse möglich ist, dass ich ab und zu einer Sitzung kommen kann; aber das wäre wahrscheinlich nicht einmal monatlich.. da es wohl nur ein paar NotfallSitzungen sind, die genaue Anzahl hat sie mir nicht gesagt. Das wäre natürlich am besten, wenn ich wüsste ich kann dort zumindest noch monatlich hin.
Ehrlich gesagt,weiß ich im Moment nicht so wie ich das einzuschätzen habe, dass sie das nicht anbietet. Ihr müsse es doch auch wichtig sein, dass ich in Zukunft einigermaßen klarkomme?! Gestern bekam ich dann so ne Wut und hatte schon den Gedanken, gleich mit der Therapie aufzuhören, weil ich damit grad nicht gut klarkomme.

Ich glaube eigtl. nicht, dass es daran liegt, dass sie von ihrer Seite nicht mehr möchte, da es eben wirklich nur die begrenzte Std.anzahl gibt (das waren schon 2 Anträge, insg. 240 Std.) und sie schlug ja von selbst vor, dass ich in 2 Jahren auch wieder zu ihr kommen könnte.
Obwohl ich schon der Meinung bin, dass es nach über 3 Jahren mal ganz gut ist Pause voneinander zu haben, wenn man sich immer wöchentlich gesehen hat. Ich möchte mich da auch nicht zu sehr auf sie als Therapeutin fixieren; also ich kann es mir vorstellen auch mal zu wechseln, da ich inzwischen auch schon ziemlich genau ihre Reaktionen kenne und oft weiß was mir suggerieren will. Das hat Vor-und Nachteile. Vllt ist eine andere Sichtweise manchmal gar nicht schlecht.
Nur ganz von vorne alles nochmal durchkauen möchte ich auch nicht mehr, aber das ich denke das muss ja bei einem Therapeutenwechsel auch nicht unbedingt sein. Ich weiß ja gar nicht, was in 2 Jahren ist - ob ich hier überhaupt noch wohne usw. Bin ja so ein Nomade....weiter in die Zukunft zu planen fällt mir sowieso sehr schwer.
Muss mich mal noch zum Thema Verhaltenstherapie genauer erkundigen.

Wie geht es dir mit den Terminen alle 3-4 Wochen? Macht ihr das immer neu aus?
LG, Cleo

07.10.2011 11:34 • #15

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