. das mit den Frage stellen, sicher sehr gut gemeint ist,
jedoch muss der Moment geeignet sein und.
da spreche ich leider aus Erfahrung,
es ist besser nichts zu fragen, warten bis sie selber kommt.
auch wir stellten unsere Tochter damals einfache Fragen,
mal nur eine mal zwei, wenn wir uns mal auf Augenhöhe trafen.
doch schnell geriet sie in Zorn, Hysterie und.
ja und lief wieder weg.
es begann in der 9. Klasse,
ging einfach nicht mehr hin.
die unsinnigen Briefe vom Schulamt,
das sinnlose Suchen nach Hilfe beim Jugendamt.
auf die wenigen Frage die wir eben wie vorgeschlagen, wir stellten,
sie uns anschrie, das ihr alles egal sei, sie will nur weg,
will nur leben, ja von was den,
sie verlangte die Steuerkarte ging dann mi7 17 mehr illegal als legal Arbeiten,
uns wurde das Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr gestrichen, weil sie sich weder
beim Amt meldete noch eine Lehre anfing.
wir sollten sie in Ruhe lassen, ihr Leben leben lassen, zusehen wie sie abrutschte
ohne halt ganz nach unten,
jede
jedes aber du musst doch sie nur wütender machte,
uns mehr trennte als einen gemeinsamen Weg.
wir alten, was nützt uns unsere Weisheit darüber wie die Welt für uns funktionieren kann,
wenn das eigene Kind sich gegen alles und jeden verwehrt,
sie in fremden Betten diese Liebe suchte und doch nur mehr Enttäuschung fand.
Fragen zu stellen,
es bedeutet Antworten zu erwarten,
eben genau die hatte sie nicht und wollte sie auch nicht finden.
heute die Welt endlich wieder auch für sie einen Boden gefunden hat,
nicht alles was in Büchern geschrieben steht, was Unwissende von Ämter oder sonst wem,
gesagt wird, wir konnten nur loslassen
und Trost in unseren Tränen finden.
buddl1,