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Tochter wird stark depressiv

Dani82a
Lieber Jonas,

meine Nichte ist in der Pubertät und seit einiger Zeit in Therapie.
Sie war auch bereits in einer Klinik, die ihr geholfen hat.
Weiterhin hat sie Psychoterhapie und Ergotherapie.

Wenn eure Tochter auf einen netten Psychiater trifft und sie im Vertrauen kann, dann wird sie sich sicherlich öffnen und mitteilen können.

Es ist mit Sicherheit der derzeit beste Weg, den ihr mit mir und für sie gehen könnt.

12.06.2020 19:42 • #16


buddl1
hab Geduld,
sie muss sich öffnen,
den weg zurück zu Euch.
ich bezweifle dass ein Seelen-Kemptner dir die Gewissheit,
ihr den Frieden bringen wird.
Sie glaubt, dass keiner ihr helfen kann,
wenn dann nur der, der ihren Zustand zu verantworten hat.
dänge sie nicht, frag ob sie es überhaupt will, dorthin um sich da zu öffnen.

Zuviel was wir zu klein sehen,
zu groß, was ihr die Welt bedeutet,
und
sie will euch nicht belasten,
denn sie sieht die Schuld bei sich...

wenn sie nicht will, dräng sie nicht,
sei da, wie ihre Mutter, es gibt nichts was sie mehr brauch,
außer Euch...
buddl1,

12.06.2020 20:50 • #17


A


Hallo Jonas-Wagner,

Tochter wird stark depressiv

x 3#3


Dani82a
Es geht nicht darum, dass sie alsbald ihren Frieden findet, sondern darum, dass sie jemanden anvertrauen kann, was sie so sehr bedrückt, dass sie sich verändert.

Meine Nichte hatte mit niemandem von uns sprechen wollen - und die Therapie hilft ihr.

Ich finde es etwas unglücklich formuliert:
Zitat von buddl1:
ein Seelen-Kemptner


Viele von uns hier gehen zu einem Psychologen und fühlen sich da gut aufgehoben

12.06.2020 20:58 • #18


buddl1
ja, es ist sehr hart von mir formuliert,
doch,
tut er eben nichts anders,
er sucht die Seele zu richten, den Sinn,
ihren Sinn zu finden, zu richten was sie allein nicht kann
es ist eben nicht nur die Traurigkeit die es zu überwinden gilt.

und ja,
vielen hilft es mit eben jenen zu reden, sich zu öffnen, aber
auch darin gilt den richtigen für sich zu finden.
von vielen jedoch, einschließlich meiner Mutter und auch mich,
half es nicht...
.... als mein Bruder 1975 unverschuldet bei einen Unfall mit 9 Jahren starb...
meine Mum in ihrer Welt versank, wir andern beiden Kinder nicht trösten, nicht helfen konnten,
er auch nicht, bist heute es schwer ist darüber zu befinden, den Sinn darin...
auch als ich vor 10 Jahren, eben wegen der Problematik über unsere Tochter und noch so vielen
andern Konflikten, die kaum für ein andern zu verstehen sind, bei einem solchen war...
er meist auf seine Uhr nun schaute, zwar zuhörte doch keinen brauchbaren (aus)weg zeigte,
ich abbrach und allein diesen suchte.
womöglich hatte er ja nicht das richtige Werkzeug...

ich weiß nur,
es gibt kein richtig oder falsch,
wenn man es nicht versuchte
nur sollte kein Heiligenschein erwartet werden
denn letztlich wird sie darüber befinden und ihren Eltern zeigen
welcher Weg zu gehen sie bereit ist.

die Welt ist voller verrückter Menschen,
ich bin einer davon,
na und, es lebt sich ungenierter wenn andere einen dafür halten.
es bedarf weniger Erklärungen

ps: in keinen Fall war es aber abwertend gewesen,
wenn es so zu lesen war, entschuldige ich mich ausdrücklich dafür.
buddl1,

14.06.2020 08:26 • x 1 #19


P
Hallo Jonas,
Es würde mich interessieren, wie es euch und eurer Tochter heute, 1 Jahr später geht.
Ich bin seit 03/21 in einer ähnlichen Situation und empfinde es zeitweise als sehr schwer zu ertragen, versuche aber so wie ihr, meine Tochter zu unterstützen wo es nur geht.
LG

21.06.2021 14:29 • #20


J
Hallo Piamari,
es ist schwierig die letzte 12 Monate hier in einen Text zu fassen. Unsere Tochter hat eine starke Essstörung entwickelt und innerhalb kürzester Zeit sehr viel Gewicht angenommen. Im August letzten Jahres kam sie in eine Klinik ,in der sie 7 Monate lang war. Nach ihrer Entlassung war sie zwar stabiler, aber bei weitem noch nicht das was wir uns hofften. Zuhause gab es dann Probleme mit der ambulanten Psychotherapie was nicht von Vorteil war. Inzwischen hat sie eine Therapeutin, bei der sie aber erst zweimal war. Alles in allem eine sehr schwere Zeit für uns alle. Egal was ist, gebe deinem Kind immer das Gefühl das du zu 100% hinter ihm stehst. Drücke euch die Daumen

21.06.2021 17:10 • x 3 #21


P
Danke für die Antwort und den Tipp. Ich versuche es, aber es geht nicht immer.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch weiterhin viel Kraft.

Ich finde ihr macht das toll!
LG

21.06.2021 20:09 • x 1 #22

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