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Trennung von der Freundin - ich schaffe es nicht

E
Und dein Kind?

06.08.2020 20:21 • #31


U
Zitat von ClaraFall:
Und dein Kind?

den liebe ich über alles und genau deswegen ist es besser, wenn ich weg bin.

06.08.2020 20:25 • #32


A


Hallo Unwichtiger,

Trennung von der Freundin - ich schaffe es nicht

x 3#3


E
Das sieht er bestimmt anders!

06.08.2020 20:26 • #33


Juju
Unwichtiger?
Darf ich Dir eine Frage stellen zu Deiner Mutter?

06.08.2020 20:27 • #34


K
Im Moment drehst Du Dich im Kreis und Du versinkst im Selbstmitleid.
Auf was soll denn Dein Kind später stolz sein? Auf einen Vater der keinen Mut hat und sich lieber betrinkt?

06.08.2020 20:37 • #35


U
mein sohn soll nicht stolz auf mich sein. ihm soll es gut gehen.
noch lacht er jeden tag und freut sich des lebens. aber durch unsere streitsituation zu hause wird es ihm irgendwann nicht mehr gut gehen. wenn ich weg bin, ist auch die streitsituation weg. wenn er mich dafür irgendwann verachtet aber es ihm gut geht und er ohne streit aufwächst, war es das wert.

06.08.2020 21:17 • x 1 #36


E
Man kann auch gehen und bleiben.

Ist eben eine Entscheidung.

06.08.2020 21:19 • #37


U
auch gehen und bleiben? verstehe ich nicht ganz.
du meinst gehen im sinne von trennung und bleiben im sinne von in seinem leben präsent bleiben?

06.08.2020 21:41 • x 1 #38


E
Richtig!

06.08.2020 21:41 • #39


U
ja kann man vielleicht. ich muss eben wieder bei null anfangen. mit einer kleinen wohnung in mässiger lage. Und ich will die Job-Branche wechseln.

clara übrigens danke fürs zuhören. du scheinst selbst in einer trennungssituation zu sein. ich finde, wenn einem jemand zuhört, sollte man im gegenzug ebenfalls zuhören. kann ich nur gerade nicht, zu fertig, zu übermüdet, zu angetrunken.

freundin macht sich sorgen. anruf und whatsapp. hab alles blockiert
ist doch jedesmal das selbe. stundenlanger shiitstorm, dann tuts ihr leid und 2 tage später gehts von vorne los.

bleibe lieber hier auf dem sportplatz. da habe ich meine ruhe.

06.08.2020 21:59 • x 1 #40


E
Ja, ich ziehe im Oktober aus. Ich hätte schon im Oktober 19 ausziehen sollen, aber da hatte ich zu viele Ängste. Wie soll das immer gehen, was tue ich Little an usw usw. Aber es ist geschafft - alles was zählt.

Bist du nun Zuhause?

Ich verstehe aus deiner Sicht deine Flucht ( hab ich bei meinen Mann auch immer - aus seinem Blickwinkel) . . Aber rein faktisch macht sich deine Freundin Sorgen und Gedanken sitzt mit eurem Baby zu Hause und du blockierst sie.

Das ist leider sehr kontraproduktiv. Vor allem wenn du schreibst: ich kenn das, sie entschuldigt sich .. und 2 Tage später ist alles vergessen.

Vielleicht versuchst du einmal, die vorzustellen, wie du dich fühlen würdest.. wenn du in einer neuen kleinen Wohnung wärst - dein Baby regelmäßig bei dir. . Und ansonsten Zeit und Möglichkeit, dich neu zu orientieren . . Beruflich.

Stell dir vor was sein könnte, wenn du dich überwinden könntest - für dich und somit auch deinen Sohn.

Komm noch gut durch die Nacht.

Und schreib ihr vielleicht wenigstens, dass es dir soweit gut geht . . Aber du dich nicht durchringen kannst.

Du bist nicht nur ihr Freund.. du bist Vater eures Kindes.

07.08.2020 02:33 • x 2 #41


E
Zitat von Unwichtiger:
clara übrigens danke fürs zuhören. du scheinst selbst in einer trennungssituation zu sein. ich finde, wenn einem jemand zuhört, sollte man im gegenzug ebenfalls zuhören. kann ich nur gerade nicht, zu fertig, zu übermüdet...



Ich glaube .. du hörst genug zu.
Erzählen ist völlig ok!

07.08.2020 07:07 • x 2 #42


Juju
Unwichtiger....ich kann Dir Mut machen. Ich habe ein Abhängigkeits-Verhältins hinter mir.
Ich dachte, es endet nie, ich würde es niemals nie nicht schaffen.
Kürzlich hat mich hier im Forum mal jemand gefragt, wie es darum steht...
Ich hab es geschafft und noch schöner ist, der Schmerz darüber ist verschwunden.

07.08.2020 08:47 • x 2 #43


U
Danke euch letzte nacht fürs zuhören. Damit war ich nicht so allein. Ich bin stundenlang rum gelaufen, durch alte verwilderte Industriegebiete, Parks und Strassen

ich bin irgendwann in der nacht frierend, zerstochen und verkatert draussen auf dem Sportplatz aufgewacht und nach hause gegangen.

ich habe mit ihr heute nicht geredet, habe den ganzen tag in meinem büro verbracht. ich sehr aber, dass es ihr leid tut, da sie mich heute komplett in ruhe lässt und sich um den kleinen kümmert.

es war einfach zuviel gestern. stundenlang bat ich darum, dass sie aufhört mit ihren wütenden redeanfällen.

besonders schlimm fand ich, dass ich in meinem büro auf der couch lag, mir eine decke über den kopf gezogen und mir die ohren zugehalten habe, weil sie einfach nicht aufhörte.

das schlimme ist, ihr nächster wutanfall wird kommen. es wird immer häufiger und vor allem heftiger.

gestern wäre ich am liebsten vor einen zug gesprungen, es war unerträglich.

ich habe heute eine erklärung für ein gemeinsames sorgerecht-und-aufenthaltsbestimmungsrecht besorgt.

diese muss soweit ich weiß von uns beiden PERSÖNLICH beim jugendamt ODER einem notar vorgelegt werden korrekt? eine einfache unterschrift langt nicht?

07.08.2020 15:07 • #44


A


Hallo Unwichtiger,

x 4#15


U
Ich wollte ja vor 2 Tagen für eine Nacht zu meinen Eltern, weil ich es zu Hause nicht mehr ausgehalten habe. Mein Vater verweigerte mir das. Heute finde ich diese Email in meinem Fach:

Hallo meinName,

die Hilfe, die brauchst, kann ich dir nicht geben, dazu fehlt mir die
Ausbildung und vor allem der Abstand. Ich bin viel zu emotional gebunden
um dir eine professionelle Hilfe zu geben.

Das war schon vor über 20 Jahren so und ist heute nicht anders. Du hast
damals keine entsprechende Hilfe angenommen und lieber das Abi
fortgeworfen.Du hast jedes Therapieangebot verweigert.

Die letzten Jahre bis kurz vor Weihnachten warst du eine andere
Person, so wie wir dich zwar als Kind - und teilweise auch als
Jugendlicher seiher nicht mehr erlebt haben. Wir waren überglücklich
über die Beziehung zu Name der Freundin und vor allem bewunderten wir deine
Ausgeglichenheit.

Aber ganz plötzlichen wieder der Rückfall. Ich habe dich damals
aufgefordert um eure Beziehung zu kämpfen. Alles was ich sehe sind
bekannte Bilder aus früheren Zeiten, die mich damals in Angst versetzt
haben und heute wieder

Während NameDerFeundin wie ein Löwe um dich, eure Beziehung und NameDesSohnes kämpft,
tauchst du in die virtuelle Welt hinter einer rechteckigen Scheibe ab.
War das nicht auch schon früher so. Die Sucht ist total zurückgekehrt
und hat dich voll erfasst. Dies ist dir genauso klar wie mir

Stundenlanges Baden und ein Lebensrhythmus abgestellt auf das
Suchverhalten, da bleibt doch keine Zeit für Mutter und Kind. Sie stören
nur. Ich schäme mich für dich,wenn ich daran denke, dass dein Sohn zu
einer Tagesmutter muss, während sein Vater vor dem Kasten sitzt oder
sich davon erholen muss oder in der Badewanne liegt.

Sagt dein Gewissen oder deine Verantwortung dir nicht ,dass da was nicht
stimmen kann.

Oder gibst du dich damit zufrieden, dass du NameMeinerMutter , mich, NameMeinesBruders und die
anderen kleinen Wichte für dein Versagen verantwortlich machst. Steh zu
dem, was du kannst und was du bist und bestimme endlich selber dein
Leben und lass dich nicht von der Sucht bestimmen

Damals hast du lediglich das Abi weggeworfen, diesmal riskierst du mehr,
nämlich dein Glück und deine Familie.

Ich bin nicht bereit dich hier aufzunehmen auch nicht für eine Nacht
damit du dich von NameMeinerFreundin und deinem Sohn davonstehlen kannst. Deshalb
mein NEIN.
Ein Ja erhältst du sofort, wenn du dich der Situation stellst und die
notwendige Hilfe annimmst.

NameDesVaters


Diese Mail ist ein totaler Schlag für mich in den Magen. Es ist wie immer: Mein Vater gibt mir die Schuld an Allem. Das war mein ganzes Leben so. Ich war vorgestern Nacht mit den Nerven so dermassen fertig und wollte lediglich eine Nacht bei meinen Eltern nächtigen. Als Antwort erhalten ich, dass er sich für mich schämt. In einem hat er Recht: ich flüchte mich ins Internet, das tue ich immer mal wieder. Aber der Rest ist einfach....wow.

Das ist das Problem: Mir glaubt in meiner Familie keiner, wie schlecht meine Freundin mich behandelt und ich bekomme von niemandem Rückendeckung. Im Gegenteil: Vorwürfe. Wenn ich ausziehen sollte, dann hätte ich noch nichtmal eine Person, die mir beim Möbel tragen hilft.

08.08.2020 07:12 • #45

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