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Ungläubig und depressiv

R
Hallo @ohnefunktion,
das dachte ich mir schon. Ich finde es halt nur schade, dass bei guten Ereignissen es das Glück und die Menschen sind, aber bei schlechten Ereignissen ist es dann Gott. Da wäre es mir persönlich lieber es auf das Pech und die Menschen zu schieben.
LG, Robbe

02.02.2021 08:40 • x 2 #16


R
Liebe @resi,
ich weiss was Gott denkt und fühlt, weil ich ihn kenne. Jesus sagte als er nach seiner Auferstehung wieder zu seinem Vater ging (Christi Himmelfahrt), dass er den Tröster, den heiligen Geist senden wird, der uns in alle Wahrheit leitet. Das ist wiederum an Pfingesten passiert und seit diesem Ereignis kann jeder Mensch der erkennt, dass er Jesus braucht um Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel zu haben, diesen heiligen Geist empfangen.
Gottes Geist und Gottes Wort (die Bibel) sagen mir dass Gott die Liebe ist. Diese Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles (aus der Bibel: 1.Korinther Kapitel 13 Verse 4-7).
Ich möchte gern noch sagen, dass es mir leid tut, wenn ich lese was Menschen mit oder in der Kirche schlechtes erlebt haben. Das sind teilweise Auflagen die sich Menschen in der Kirche gemacht haben aber das hat soooo wenig oder überhaupt nichts mit Gott zu tun. Auch die S.. Gewalt/Übergriffe die in der kath. Kirche geschehen sind, sind von Menschen durchgeführt worden, aber das wollte Gott nicht, auf gar keinen Fall. Er ist kein Sardist, kein Menschenschänder, kein Unterdrücker; Er leidet darunter mehr als wir uns das überhaupt vorstellen können, weil Er die Liebe ist (siehe oben).
LG, Robbe

02.02.2021 09:26 • x 2 #17


A


Hallo Träumer59,

Ungläubig und depressiv

x 3#3


T
Zitat von Robbe:
Hallo @ohnefunktion,das dachte ich mir schon. Ich finde es halt nur schade, dass bei guten Ereignissen es das Glück und die Menschen sind, aber bei schlechten Ereignissen ist es dann Gott. Da wäre es mir persönlich lieber es auf das Pech und die Menschen ...


Nun weiss leider niemand wirklich, wer für was verantwortlich ist.

Wenn bei schlechten Ereignissen Gott verantwortlich wäre, warum sollte man ihn dann anbeten?

Wenn ein Gott schlechte Ereignisse nicht verhindern kann oder will, muss man ihn auch nicht anbeten, dann wäre er entweder nicht da oder seine Existenz sinnlos.

Am wahrscheinlichsten ist aber, dass sich kein Gott um gute oder schlechte Ereignisse kümmert. Es wäre auch merkwürdig, denn Gutes und Böses widerfährt Gläubigen und Ungläubigen gleichermassen. Egal wieviel sie beten oder nicht.

02.02.2021 09:35 • x 2 #18


E
Zitat:
Ich kann anderen aber gut ihren Glauben lassen. Viele finden darin Halt und dann ist es richtig.

Liebe Machara, damit habe ich auch kein Problem.
Aber dieses Missionieren, dieses permanente Zur-Schau-Stellen geht mir persönlich sehr auf den Geist und ich möchte das nicht.

02.02.2021 09:37 • x 2 #19


M
Zitat von Resi:
Aber dieses Missionieren, dieses permanente Zur-Schau-Stellen geht mir persönlich sehr auf den Geist und ich möchte das nicht.


Liebe Resi da bin ich komplett bei dir.

Schwierig finde ich auch Hilfe gegen Glaube.
oder der früher übliche Ablasshandel

02.02.2021 10:14 • x 2 #20


E
Genau- wobei ich persönlich nicht nur den katholischen und den christlichen Glauben meine.

Schon allein der Begriff Glaubenskriege läßt mir die Haare zu Berge stehen.

02.02.2021 10:23 • x 2 #21


Heideblümchen
Zitat von Resi:
Schon allein der Begriff Glaubenskriege läßt mir die Haare zu Berge stehen


Guten Morgen, ,@all,
...zumal diese b+l+u+t+i+g+e+n Glaubenskriege im Namen (!) der Kirche geführt wurden! Mit Gewalt missionieren! Kann man das ignorieren? Kann man es für Richtig halten, dass auch heute noch kleine Kinder in der Kirche anlässlich ihrer Kommunion zur Beichte sollen? Kinder, die im Herzen noch rein und unschuldig sind? Die nicht mal wissen, was Sünde ist? Denen eingeimpft wird, dass es etwas Schlechtes ist, was sie da bereuen sollen, obwohl sie von Grund auf gar nicht schlecht sind und schon sofort unsicher werden, ob sie etwas falsch gemacht haben und vor allem, was? Ist das überhaupt noch zeitgemäß oder einfach der nach wie vor bestehende Versuch der Kirchen, ihre Schäfchen klein, demütig und zahlend zu halten?

Ich persönlich könnte mir durchaus vorstellen, dass vor vielen, vielen Jahren einfach Sodom und Gomorrha, Ausschweifungen und M+o+r+d+ und T+o+t+s+c+h+l+a+g herrschte und um das gemeine Volk endlich mal in den Griff zu bekommen, hat man Regeln (in Form den Geboten, in Form einer heiligen Schrift) aufgestellt, auch, um den Bürgern Angst vor einer unsichtbaren Macht zu machen, die - natürlich unsichtbar - von oben auf sie herunter schaut und sie durch Katastrophen, Krankheiten, Dürre etc. maßregelt. Früher war Gott etwas, vor dem man Angst haben muss. Dem man mit Demut begegenen musste. Die Menschen waren streng gläubig und immer in Panik vor allem, was passieren könnte, wenn sie nicht beteten und sich anpassten.

Geschichten, die angeblich vor vielen Jahren passiert waren, versetzten das gemeine Volk in Staunen und Angst. Geschichten von aus Wasser Wein machen, über´s Wasser gehen, von den T+o+t+e+n auferstehen.....Es gibt noch so viele Beispiele.
Und dass Ausnahmen die Regel bestätigten sah man daran, dass man für seine Verfehlungen nach dem intensiven Beichten per Ablass rehabilitiert war. Eine entsprechende Spende an die Kirche konnte sich aber nicht jeder leisten. Somit wurde das Volk schön klein und in permanenter Angst gehalten.
Während die Kirchenoberhäupter immer reicher wurden. Und auch in den Kirchen und Klöstern gab es Halli-Galli, Alk., illegitime Kinder, Exzesse....bis heute.

Heute sind wir Menschen aber einfach aufgeklärter und zum Großteil auch gebildeter. Wir werden viel besser informiert, die Wissenschaft deckt Dinge auf, die wir uns bisher nicht erklären konnten. Wir hinterfragen mehr. Wir diskutieren. Vielen kann man einfach nicht mehr erzählen, dass da etwas ist, das uns von oben herab beobachtet und dem wir alles Recht machen müssen, um unser Seelenh+e+i+l zu finden.
Das spaltet uns natürlich in Gläubig, nicht Gläubig, anders-Gläubig etc. Von daher kann man dieses Thema nur diskutieren, man kann seine eigenen Erfahrungen mitteilen, aber ein Richtig oder Falsch gibt es da natürlich nicht. Und man darf auch durchaus dazu stehen, dass man eine andere Meinung über das Thema Kirche, Glauben, Gott, Christentum etc. hat.

Für mich persönlich, die sich von der Kirche distanziert und die mit der Depression eben eine Volks-Krankheit hat, ist nicht der Glaube an etwas unsichtbares wichtig, sondern der Glaube an die Liebe aus der eigenen Familie. An die Kraft, mich selber anzunehmen, mir selber etwas Gutes zu tun, mich selber zu lieben. Würde ich da auf Hilfe durch eine höhere Macht hoffen, wäre ich sicher viel öfter traurig und würde verzweifeln an all den Prüfungen, an all dem Schlimmen, was mir schon widerfahren ist, die ein Gott (würde ich daran glauben) mir auferlegt hat....und nur der Glaube daran, dass alles vielleicht nach meinem Ende zu einer Belohnung (im Paradies, im Himmel, .....wo auch immer) führt, würde für mich das aktuelle Leben nicht lebenswert machen, sondern sich nur anfühlen wie eine Zwischenstation.
Ich bin gespannt, wie ihr anderen das seht....eure Beiträge weiter vorne haben mich jedenfalls animiert, mich mal dazu aus MEINER Sicht zu äußern.

02.02.2021 11:03 • x 4 #22


R
Hallo @all,
ich finde es interessant darüber zu lesen wie ihr alle so darüber denkt, aber ich muss mich an dieser Stelle verabschieden, weil es mir ganz eng um die Brust wird und mein Herz ganz heftig schlägt.
Wünsch euch alles Liebe und Gute, Robbe

02.02.2021 11:14 • x 2 #23


Heideblümchen
Zitat von Robbe:
weil es mir ganz eng um die Brust wird und mein Herz ganz heftig schlägt

Hallo @Robbe .... ich hoffe, das liegt nicht an dem, was ich - meiner Meinung nach - zu dem Thema geschrieben habe.

02.02.2021 11:40 • x 1 #24


R
Doch, liebe @heideblümchen, aber es geht schon wieder viel besser. Es ist deine Meinung, alles gut, mach dir keine Gedanken!
LG, Robbe

02.02.2021 12:21 • #25


Heideblümchen
Danke, @Robbe und sorry...
Ich wollte niemandem und auch dir nicht auf die Füsse treten mit meiner Meinung. Es ist halt, wie du schon geschrieben hast, meine zum Thema.

02.02.2021 12:38 • x 1 #26


E
Alleine dass es den Limbus geben soll - sollte jedem Christen zu denken geben.

Glaubst du nicht.. was du glauben sollst .. kommst du in die Hölle. Und wenn du nichts dafür kannst, weil du noch so klein und unschuldig warst .. darfst du in die Vorhölle.

Ja klar .. Gott ist Liebe

02.02.2021 12:39 • x 3 #27


O
Zitat von Robbe:
Hallo @ohnefunktion,
das dachte ich mir schon. Ich finde es halt nur schade, dass bei guten Ereignissen es das Glück und die Menschen sind, aber bei schlechten Ereignissen ist es dann Gott. Da wäre es mir persönlich lieber es auf das Pech und die Menschen zu schieben.
LG, Robbe


Ähm, nein, das habe ich definitiv nicht geschrieben.
Glück und Pech, schrieb ich.
Nix von Gott.

02.02.2021 14:27 • x 2 #28


O
...aber, weil ich gerade witer gelesen habe:

Du @Robbe scheinst das allerdings so zu denken: Gott ist für das Gute verantwortlich, der Mensch für das Schlechte.

Und genau das ist das Thema mit der Sündengeschichte: Der Mensch kommt schon als Sünder auf die Welt...

Da sträubt sich alles in mir...

02.02.2021 14:31 • x 3 #29


A


Hallo Träumer59,

x 4#15


Heideblümchen
Zitat von ohneFunktion:
Der Mensch kommt schon als Sünder auf die Welt...


sagt wer?.....diese Frage habe ich mir nämlich auch sehr kritisch im Bezug auf den (christlichen) Glauben gestellt. Das Thema ist und bleibt interessant und kontrovers diskutierbar.

02.02.2021 15:33 • x 1 #30

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