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Virtuelle Flucht?

G
Wenn man sein Leben nicht verbessern kann, und eh nur auf den Tod warten tut. Ist eine Flucht in die Virtuelle Welt gut? Denn das ist sozusagen das einzige was mich noch am Leben hält.

Könnte ich nicht mit Gaming etc. entfliehen, dann hätte ich gar nichts mehr im Leben. Und keine Realitätsflucht mehr. Wenn das wäre würde ich langsam verrückt werden. Also kann eine virtuelle Flucht auch was sehr gutes sein? Ein Lebensretter sogar?

03.07.2022 13:55 • #1


Pilsum
Willkommen hier im Forum,

es ist schade, wenn Du glaubst, Dein Leben nicht ein wenig positiv verändern zu können.
Welche Gründe gibt es Deiner Ansicht nach dafür?

Ob man dem täglichen Leben mit Gaming erfolgreich entfliehen kann, da habe ich meine Zweifel.
Für eine gewisse Zeit mag das funktionieren.
Dauerhaft erscheint mir es jedoch am besten und angenehmsten, wenn man einen persönlichen
Kontakt zu anderen Menschen pflegt. Weil solche Kontakte geben unserem Leben meistens
Abwechslung und auch oft einen Lebenssinn.

In Deinem jungen Leben sollte es hoffentlich noch viele angenehme Erlebnisse geben.

Viele Grüße

Bernhard

03.07.2022 15:21 • #2


A


Hallo GefangenimLimbo,

Virtuelle Flucht?

x 3#3


G
Zitat von Pilsum:
Willkommen hier im Forum, es ist schade, wenn Du glaubst, Dein Leben nicht ein wenig positiv verändern zu können. Welche Gründe gibt es Deiner Ansicht nach dafür? Ob man dem täglichen Leben mit Gaming erfolgreich entfliehen kann, da habe ich meine Zweifel. Für eine gewisse Zeit mag das funktionieren. Dauerhaft ...

Ich weiss halt nicht welche Möglichkeiten ich habe, sagt mir keiner.

03.07.2022 15:37 • #3


Moody
Das mit dem Gaming funktioniert tatsächlich, aber nur für einige Zeit. Monate, vielleicht ein paar Jahre, aber insgesamt macht es die Sache eher schlimmer. Im Prinzip geht es immer erst einmal darum herauszufinden, was das eigentliche Problem ist. Der Grund für die negativen Gefühle, die Situation. Das braucht Zeit. Wenn ich nach Deinen bisherigen Beiträgen gehe, dann liegt es daran, dass Du nichts zu tun können glaubst. Woran auch immer dies liegen mag. Aber nun durch Gaming noch mehr nicht zu tun, das bringt nichts und steigern nur das unzufriedene Gefühl, dass man nicht weiter kommt.

Es ist sinnvoller, Deine Situation jenseits von Es ist sinnlos zu hinterfragen. Warum ist es sinnlos? Wie kam es dazu? Welche Aspekte halten einen hieran fest? Sind diese in Stein gemeiselt? Warum bin ich unzufrieden? Welche Punkte würden dazu führen, dass ich zufriedener wäre? Du sagst, es sagt Dir keiner, welche Möglichkeiten Du hast. Was sind denn die Einschränkungen, die dazu führen, dass Du an der Stelle des Lebens bist, an der Du festhängst? Letztlich müssen diese beseitigt oder ausgeglichen werden.

Das Schlimme ist in so einer Situation immer, dass dieser Weg nun mal lang ist, die ersten Schritte erscheinen daher ebenfalls sinnlos, man möchte sich sofort besser fühlen. Gibt es aber leider nicht. Daher muss man sich kleine Teilziele stecken. Das kann banal sein. Ich habe mal jemanden gekannt, dessen erstes Ziel war es, morgens um 06:30 aufzustehen statt bis nachmittags im Bett zu liegen. Als er es geschafft hatte, da wieder Regelmäßigkeit hinein zu bekommen, hat er sich einen Tagesplan geschrieben. Aus dem wurde dann ein langfristiger Lernplan für den Abschluss. Und so weiter. Aber das muss man leider dann auch wollen. Als Unterstützung solltest Du Dir professionelle Hilfe suchen. Aber letztlich ist der Weg aus der Depression immer der eigene, nicht der eines anderen.

Und wenn Du tatsächlich absolut aus der Realität fliegen willst... Nimm ein Buch. Ist deutlich gesünder für Dein Hirn. Und das sagt ein alter Zocker.

03.07.2022 15:49 • x 1 #4


G
Zitat von Moody:
Das mit dem Gaming funktioniert tatsächlich, aber nur für einige Zeit. Monate, vielleicht ein paar Jahre, aber insgesamt macht es die Sache eher schlimmer. Im Prinzip geht es immer erst einmal darum herauszufinden, was das eigentliche Problem ist. Der Grund für die negativen Gefühle, die Situation. Das braucht ...

Nein, es reicht, ausserdme habe ich kein Recht auf kosten anderer zu leben, wenn ich eigentlich gar nicht schwerstbehindert und schwerstkrank bin.

03.07.2022 15:54 • #5


Pilsum
Zitat von Moody:
Das Schlimme ist in so einer Situation immer, dass dieser Weg nun mal lang ist, die ersten Schritte erscheinen daher ebenfalls sinnlos, man möchte sich sofort besser fühlen. Gibt es aber leider nicht. Daher muss man sich kleine Teilziele stecken. Das kann banal sein.


Dem stimme ich völlig zu. Außerdem finde ich, hast Du eine gut verständliche und hoffentlich
hilfreiche Antwort geschrieben.

03.07.2022 17:07 • x 1 #6


Pilsum
Zitat von GefangenimLimbo:
Nein, es reicht, ausserdem habe ich kein Recht auf kosten anderer zu leben,

Du brauchst ja nicht auf Kosten anderer zu leben. Schau mal zu, welche Erlebnisse und Unternehmungen
Du mit anderen Menschen teilen kannst. Das macht dann sicher beiden Seiten Spaß.

03.07.2022 17:10 • x 1 #7


G
Zitat von Pilsum:
Du brauchst ja nicht auf Kosten anderer zu leben. Schau mal zu, welche Erlebnisse und Unternehmungen Du mit anderen Menschen teilen kannst. Das macht dann sicher beiden Seiten Spaß.

Doch, jeder der vom Staat lebt, lebt auf kosten der allgemeinheit. Warum erlebnisse und unternehmungen? ES GEHT UM ARBEIT

03.07.2022 17:11 • x 1 #8


Pilsum
Nun, wenn Du von staatlicher Unterstützung lebst, dann ist es so wie Du sagst.
Du wirst in dieser Zeit von der Allgemeinheit unterstützt.
Versuchst Du denn, daran etwas zu verändern? Was könntest Du tun?
Welche Form von Arbeit wäre für Dich annehmbar?

03.07.2022 17:16 • x 1 #9


G
Zitat von Pilsum:
Nun, wenn Du von staatlicher Unterstützung lebst, dann ist es so wie Du sagst. Du wirst in dieser Zeit von der Allgemeinheit unterstützt. Versuchst Du denn, daran etwas zu verändern? Was könntest Du tun? Welche Form von Arbeit wäre für Dich annehmbar?

Weisst du ich kann nicht wählerisch sein, wenn ich von staatlicher unterstützung weg kommen will. Einfach ein Job der genug zahlen würde um selbständig zu leben.

03.07.2022 17:19 • x 1 #10


Pilsum
Das hört sich gut an.
Was möchtest Du lieber machen? Etwas körperliches arbeiten? Oder wäre es Dir angenehmer
wo auch Dein Kopf gefragt ist? Aktuell werden viele Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt gesucht.
Somit sollten Deine Chancen, eine Arbeit zu finden, eher gut sein.
Wo siehst Du denn Schwierigkeiten?

03.07.2022 17:24 • x 1 #11


G
Zitat von Pilsum:
Das hört sich gut an. Was möchtest Du lieber machen? Etwas körperliches arbeiten? Oder wäre es Dir angenehmer wo auch Dein Kopf gefragt ist? Aktuell werden viele Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt gesucht. Somit sollten Deine Chancen, eine Arbeit zu finden, eher gut sein. Wo siehst Du denn Schwierigkeiten?

Eigentlich ist es mir relativ egal, wenn es einigermassen gut bezahlt ist, und ich es kann.

03.07.2022 17:28 • #12


Pilsum
Zitat von GefangenimLimbo:
Eigentlich ist es mir relativ egal, wenn es einigermassen gut bezahlt ist, und ich es kann.

Jetzt kommen wir zum wichtigen Punkt. Was wäre denn gut bezahlt, für Dich? Und wie viele Stunden
wärst Du bereit in der Woche zu arbeiten?

03.07.2022 17:37 • x 1 #13


G
Zitat von Pilsum:
Jetzt kommen wir zum wichtigen Punkt. Was wäre denn gut bezahlt, für Dich? Und wie viele Stunden wärst Du bereit in der Woche zu arbeiten?

Ich hab nicht gesagt gut bezahlt, aber sodass man davon selbständig leben kann.

03.07.2022 17:44 • x 1 #14


A


Hallo GefangenimLimbo,

x 4#15


Pilsum
Dann nenne doch mal Zahlen.
Was möchtest Du denn monatlich netto verdienen?
Oder was brutto in der Stunde?

Hast Du eine Berufsausbildung gemacht? Gibt es Zeugnisse, die Du einem
Arbeitgeber vorlegen kannst?
Wie kann der Arbeitgeber erkennen, dass Du für eine bestimmte Arbeit geeignet bist?

03.07.2022 17:53 • #15

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