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Vitamin D-Mangel, wer hat Erfahrungen?

R
Einmal die Woche reicht nicht, das deckt weder die Tages-Dosis noch kann es einen Mangel ausgleichen. Wenn man Schilddrüsenunterfunktion hat, hat meine Freundin ebenfalls, hat sie viele Mängelerscheinungen. Sie nimmt jeden Tag 20.000 IE Vitamin D3 als auch Magnesium. Leider nicht Vitamin K2, hatte ich auch erst nicht gemacht gehört aber zwingend dazu.

Leider wird man von vielen Ärzten nicht aufgeklärt, wie bei mir. Hat mir 1000 IE empfohlen ohne Zugabe von K2 oder Magnesium weil man die Zusammenhänge nicht kennt, damals wurde mir hartes Zeug verschrieben auch in den Kliniken. Hormon D wird nicht getestet, muss es selbst zahlen. Bei Schilddrüse wird nur noch TSH geprüft, es gehören aber 3 Werte und das Verhältnis dazu um es bestimmen zu können. Wenn man dann schon Kopf-Geschichten hat, schieben es die Ärzte darauf und wird nicht für voll genommen. Habe das alles schon durch. Sie ebenfalls.

Vitamin D Mangel macht einen Anfälliger für Depressionen, neben den körperlichen Beschwerden die damit einhergehen. Vitamin D wird auch keine Depression heilen können, aber es lindert die Symptome ungemein. Viele werden jetzt unter Winterdepression leiden, ich komme bisher halbwegs gut damit zurecht auch das man durch Corona quasi nichts machen kann. Ohne Vitamin D war ich vorher in der Stimmung deutlich instabiler.

Die Psychopharmaka zerstören einen langfristig, haben z.t gravierende Nebenwirkungen, und behindern einen klar zu denken. Kenne einen Kollegen der von dem Zeug nun viele Gesundheitliche Probleme bekommen hat, und Mittel für Mittel nehmen muss. Hatte wie gesagt vieles probiert, aber wirklich geholfen hat fast nichts, weder gegen die Depressionen noch gegen meine Schlafstörungen.

Für Gelegentliche schwere Tage, hatte mir vorher 5-10mg Diazepam geholfen. Sollte man nur sporadisch im Akut-Notfall nehmen. Dann wird aber nicht Abhängig oder benötigt höhere Dosen.

Für meine Migräne Kopfschmerzen, auf der Arbeit hatte ich damals Tilidin genommen. So konnte ich mit dem Brummschädel auch an stressigen Tagen noch arbeiten, weil der Kopf dann einfach zugemacht hat, es ging nichts mehr rein.

Alles anderen Medis haben wir nicht geholfen, und jetzt geht es ohne dieses Teufelszeug. Kann mich für jeden freuen der es langfristig und mit einer Therapie, schafft später ohne Medis auszukommen.

11.02.2021 20:02 • #16


Irgendeine
Ich hatte im März einen Vit. D-Spiegel von 3 ng/ml. Seit dem nehme ich täglich 20 000 IE Vit. D30. Ende Februar habe ich ein Kontrolllabor. Hab's bis jetzt noch nicht geschafft.
Laut meinem Hausarzt spielt das Vit. D allerdings gar keine sooo groß Rolle, im Bezug auf Depressionen, wie man glauben mag. Klar sollte der Wert nicht drastisch erniedrigt sein, aber auf der Nordhalbkugel kommen (gerade im Herbst/Winter) nur die Wenigsten auf den als normal vorgegebenen Wert.

13.02.2021 11:30 • x 3 #17


A


Hallo caressa,

Vitamin D-Mangel, wer hat Erfahrungen?

x 3#3


R
Wenn du kein Magnesium und Vitamin K2 ergänzend dazu genommen hast, verpufft der Effekt weil nur ein Bruchteil im Zusammenhang dieser beiden Mittel das Vitamin D3 komplett aufgenommen und umgewandelt wird.

Da Vitamin D3 auch den Serotonin-Spiegel erhöht, wäre Abstand von Mitteln zu nehmen die ebenfalls in den Hormon-Haushalt eingreifen.

Hast dann leider kein guten Hausarzt, da Vitamin D3 Mangel auch viele körperliche Beschwerden auslöst. Die dichte der Knochen nimmt stark ab, bekommt Gelenk-Probleme etc.

Zu Deutsch jeder Vitamin/Mineral/Hormon Mangel ist nicht gut für den Körper und gehört behandelt.

13.02.2021 15:08 • #18


Irgendeine
Zitat von Richie:
Wenn du kein Magnesium und Vitamin K2 ergänzend dazu genommen hast, verpufft der Effekt weil nur ein Bruchteil im Zusammenhang dieser beiden Mittel das Vitamin D3 komplett aufgenommen und umgewandelt wird.

Ich nehme ein Kombipräparat mit Vit. K2 inklusive...
Zitat von Richie:
Hast dann leider kein guten Hausarzt, da Vitamin D3 Mangel auch viele körperliche Beschwerden auslöst. Die dichte der Knochen nimmt stark ab, bekommt Gelenk-Probleme etc.

Zu Deutsch jeder Vitamin/Mineral/Hormon Mangel ist nicht gut für den Körper und gehört behandelt.

Ich sagte ja nicht, dass ein eklatanter Mangel gut ist. Ich habe nur gesagt, dass ein Mangel im Bezug auf Depressionen keine so große Rolle spielt, wie das viele annehmen... Die allermeisten Menschen in Deutschland haben einen Mangel an Vit. D. Trotzdem sind die nicht alle depressiv.

13.02.2021 15:13 • x 1 #19


R
Mancher kann halt ein Vitamin D Mangel besser ausgleichen und andere weniger. Ich würde aber mal die These stellen das ein Vitamin D Mangel durch anfälliger für eine Depression machen kann als bei einem gesunden, dazu gehört aber auch ein Auslöser ein Trauma, und wer Eltern hat die unter Depressionen litten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit als Kind auch dafür anfällig zu werden.

Für meinen Teil kann ich sagen das es zwar meine Depression nicht heilt, ist sie überhaupt heilbar?
Es lindert aber die Folgen davon, das man halbwegs durch den Alltag kommt, rausgehen kann, seine Arbeit verrichten kann. Hatte auch schon fast 2 Jahre im Bett verbracht, nur das nötigste erledigt, hatte Panik Attacken und die Wunderpillen vom Neurologen/Psychiater haben mir da leider nicht geholfen. Das ist der Unterschied. Vitamin D ersetzt auch keinen Therapeuten, aber den zu bekommen ist in heutiger Zeit sehr schwierig, um eben das falsch erlernte Verhalten in der Kindheit heute zu ändern und nach vorne und nicht zurückzuschauen.

13.02.2021 15:21 • #20


Irgendeine
Zitat von Richie:
Ich würde aber mal die These stellen das ein Vitamin D Mangel durch anfälliger für eine Depression machen kann als bei einem gesunden, dazu gehört aber auch ein Auslöser ein Trauma, und wer Eltern hat die unter Depressionen litten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit als Kind auch dafür anfällig zu werden.

Es kann einen anfälliger machen, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind. Betonung auf kann. Deswegen habe ich ja auch nicht gesagt, dass es gar keinen Einfluss hat, sondern ur, dass dieser häufig überschätzt wird.
Zitat von Richie:
Es lindert aber die Folgen davon, das man halbwegs durch den Alltag kommt, rausgehen kann, seine Arbeit verrichten kann.

Bei mir hat es diesbezüglich z.B. keine merkbare Linderung gebracht. Mir geht's noch genauso mies, wie vor der Einnahme.

13.02.2021 15:35 • x 1 #21


R
Dann hilft es scheinbar nur bei wenigen, oder negative Wechselwirkung durch andere Medikamente. Mein Blutdruck ging auch runter, spricht bei mir dafür das Vitamin D3 und K2 Mangel vorhanden sind, bin jetzt bei 8mg statt 32mg und verbrauche den Rest und somit ausgeschlichen.

Kannst ja mal berichten wie das Vitamin D3 beim kommenden Test aussieht, wenn du dann ein Wert bei 50-60ng/mol ist das als normal anzusehen, gilt dennoch eine Erhaltungsdosis weiter zu nehmen. Wenig Sonne, komplett Bekleidet, Sonnemilch mit Faktor 15 oder höher verhindert die Aufnahme, nimmt man gar kein Vitamin D3 mehr, sind sinkt der Hormonspiegel bis auf 50% ab nach nur 18 Tagen.

13.02.2021 15:44 • #22


Irgendeine
Zitat von Richie:
Kannst ja mal berichten wie das Vitamin D3 beim kommenden Test aussieht, wenn du dann ein Wert bei 50-60ng/mol ist das als normal anzusehen, gilt dennoch eine Erhaltungsdosis weiter zu nehmen. Wenig Sonne, komplett Bekleidet, Sonnemilch mit Faktor 15 oder höher verhindert die Aufnahme, nimmt man gar kein Vitamin D3 mehr, sind sinkt der Hormonspiegel bis auf 50% ab nach nur 18 Tagen.

Ich weiß die Normwerte und wie Vit. D3 aufgenommen wird.
Aber ja, mach ich, wenn ich dran denke.

13.02.2021 15:57 • #23

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