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Vitamin D-Mangel, wer hat Erfahrungen?

caressa
Guten Abend ihr Lieben,
ich war gestern zur Besprechung meines Check up (EKG, Ultraschall, Blutabnahme, etc, das volle Programm) bei meinem neuen Hausarzt. Raus kam: ich bin kerngesund, bis auf einen unterirdischen Vitamin D-Wert von 7 ng/ml. Normal ist wohl ein Wert ab 30.
Ich soll jetzt 5 Tage lang 80.000 iE Vitamin D nehmen und danach dann 20.000 iE pro Woche. Neues Blutbild dann in sechs Monaten.
Wer hat Erfahrungen mit der Einnahme von Vitamin D in dieser Situation gemacht und kann mir berichten, ob es eine signifikante Verbesserung der Beschwerden gab?
Bei mir wurden Depressionen mit Angst und Panikattacken diagnostiziert. Derzeit geht es mir relativ gut, ich leide eher an den Nebenwirkungen der Depressionen, wie Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsmangel, leider vermehrt auch wieder unter Antriebslosigkeit. Da meine Therapeutin mir dringend dazu geraten hatte, bin ich täglich viel draußen unterwegs - darum hatte ich nie an einen solchen Mangel gedacht.
Kann mir die Einnahme des Vitamin D tatsächlich helfen, irgendwann auf mein Antidepressivum zu verzichten?
Ich bin so gespannt auf Eure Erfahrungen!
Danke schon mal!
Caressa

16.04.2019 20:20 • #1


Axel61
Mein Vitamin D Wert war auch so im Keller und ich Schlucke seit Januar hohe Dosen. Kann wohl nicht schaden. Ob jetzt aber meine Stimmungsverbesserung davon kommt oder von den Anti-Depressiva oder von der Sonne? Alles zusammen hilft auf jeden Fall Ich glaube aber nicht, dass Vitamin-D alleine hilft. Es ist ein anderer Ansatzpunkt.

16.04.2019 20:49 • x 1 #2


A


Hallo caressa,

Vitamin D-Mangel, wer hat Erfahrungen?

x 3#3


Alexandra2
Liebe Caressa,
Ich nehme 20.000 i.E. / wö und langsam gibt es eine Verbesserung. Aber Verzicht auf Medikamente ist bei mir nicht drin.
Aus einem Artikel einer Ärztezeitung geht hervor, daß die Wirkung von Vitamin D bei Depressionen nicht nachgewiesen wurde.
Die Anpassung der Schilddrüsenhormone ist weitaus spürbarer für mich. Und Vitamin B12 kann auch noch die Depression mindern, wenn ein Mangel besteht.
Liebe Grüße
Alexandra

16.04.2019 20:57 • x 3 #3


Axel61
Ach ja . . . mein Schilddrüsenhormon war auch nicht richtig dosiert Oft ist es alles 3, und es ist alles nicht 'heilbar'.

17.04.2019 09:44 • x 2 #4


caressa
Danke ihr Lieben,
ob die Schilddrüse ok ist, kann man im normalen Blutbild sehen? Ich war bei dem Gespräch schon wieder so überfordert, dass ich mich gar nicht erinnern kann, ob wir über Schilddrüse gesprochen hätten. Wenn, muss es aber in Ordnung sein, denn nur Das Vitamin D war auffällig und der Eisenwert auch etwas niedrig, aber wohl noch nicht so schlimm, dass man was machen muss.
Die Bestimmung des Vitamin D - Wertes war ein Riecher von meinem Arzt, das musste ich allerdings selbst bezahlen.
@Alexandra2 : Den Vitamin B12 - Wert hast du auch beim Arzt bestimmen lassen?

Tja, leider hört es sich nicht so an, als ob mich das Vitamin D wirklich weiterbringt, meine Hausaufgaben muss ich offensichtlich trotzdem selber machen.

LG
Caressa

17.04.2019 14:27 • #5


Alexandra2
Liebe Caressa,
Die Praxis hat Urlaub, ich habe nicht gefragt.

17.04.2019 19:16 • #6


Hoffnung21
@caressa
Den B12 Wert kannst Du beim Arzt bestimmen lassen. Es gibt den normalen Serumwert, oder den besseren Holotranscobalaminwert (kennt nicht jeder Arzt).

Bei Vitamin D3 ist es wichtig auf ausreichend Magnesiumzufuhr zu achten.

LG
Eis

30.04.2019 16:53 • #7


M

08.06.2020 09:25 • x 1 #8


S
Naja Vitamin D Mangel ist zwar nicht so gut , der Auslöser ist das sicherlich nicht Mangel kommt oft von falscher Ernährung und zu wenig Sonne auf der Haut , sprich eher bei Stubenhocker es ist ja eigentlich ein Hormon was der Körper selber produziert, eben durch das draußen sein im Licht der Sonne

08.06.2020 13:58 • #9


L
Ich bin der Meinung die zusätzliche Einnahme von Vit D bei bestätigten Mangel wirkt sich schon auf die Stimmung aus.

Also ich kann nur von mir sprechen. Mein Vit d war unter 7ng/ml. Ich hatte zu der Zeit ständige Infekte und auch die Stimmung litt darunter.

08.06.2020 19:34 • #10


hlena
Daß eine Vit.D Zufuhr bei Depressioen hilfreich ist,wurde mir auch empfohlen.
Es ist aber wirklich nicht erwiesen,ob es dagegen hilft.Und das kann ich bestätigen.
Ich würde eher auf Antidepressiva setzen.
Allerdings macht es die Knochen stark.
Meinem Orthopäden erzählte ich von meiner ausgekugelten Schulter.Er meinte : In meinem Alter bricht eher der Knochen,als die Schulter auskugelt.
Aber anhand einer Rö.Aufnahme mußte er bestätigen,daß ich eine ausgekugelte Schulter hatte.

16.12.2020 23:48 • #11


R
Ich habe seit 10 Jahren Depressionen, und alles mögliche probiert mit mehr Nebenwirkungen als alles andere. War Venlafaxin, Promethazin, Cymbalta, Amilsuprid, Tilidin, Diazepam, Citalopram etc.

Nehme nun nichts mehr, da ich noch Arbeite und einen klaren Kopf haben muss, wobei ich seit dem auch 2x 1 Jahr Krank gewesen bin.

Depressionen das ist Fakt können auch durch Hormon Mangel entstehen im Fall von defekter Schilddrüse als auch Vitamin D Mangel. Zusätzliche Traumata begünstigen den Fall noch.

Sollte ein Vitamin D Mangel nachgewiesen werden ist da wie folgt vorzugehen.

Sollte man anbei einen hohen Blutdruck haben, spricht das für ein Vitamin K2 Mangel, sofern man auch einen Vitamin D Mangel hat.

1.

Man nimmt niemals Vitamin D alleine, es gehören Vitamin K2 MK7 All, als auch Magnesium dazu. Alles wird zusammen mit einem Mittagessen eingenommen, da Vitamin K2 Wasserlöslich und Vitamin D Fettlöslich ist.

2.

Vitamin D ist jeden Tag einzunehmen, und nicht mehr wie 20.000 IE (Tag im Sommer)

3. Auf 10.000 IE Vitamin D3, nimmt man 100ug K2, bei 20.000 IE 200ug etc.

Ohne Magnesium wird das gespeicherte bei Magnesium in den Knochen verbraucht, sprich es kann zu Gelenk, Muskelschmerzen und Krämpfen kommen.

Ohne Vitamin K2 steigt der Kalzium Gehalt im Blut stark an und kann nicht in die Knochen eingelagert werden, bei sehr hohen sinnfreien Vitamin D3 Dosen wird es dann langfristig zu einer Hyperkalzämie führen.

Fazit, mein Blutdruck ist gesunken und kann so langsam das Candesartan absetzen, und die Stimmung ist stabiler geworden.

Allerdings ersetzt Vitamin D3 keinen Therapeut, die Probleme sind halt da und müssen behandelt werden mittels VT. Die Depressionen kann ich jedenfalls damit lindern, ohne harte Medis schlucken zu müssen.

11.02.2021 16:42 • #12


Kate
Zitat von Richie:
Die Depressionen kann ich jedenfalls damit lindern, ohne harte Medis schlucken zu müssen.

Das freut mich für Dich. Dann sind es wohl leichte Depressionen, die kann man tatsächlich mit Vitaminen behandeln.

LG Kate

11.02.2021 16:47 • x 1 #13


R
Habe leicht bis Mittelschwere Depression. Ob schwere Depressionen damit in Griff zu bekommen sind weiß ich nicht. Allerdings sollte ein Vitamin D Mangel bestehen, gilt es diesen zu beheben da auch viele körperliche Beschwerden hinzukommen. Wobei Vitamin D ein Hormon ist, kein Vitamin und den Serotonin Spiegel steigen lässt. Wer zusätzlich unter Hashimoto leidet, muss es eh nehmen da ständig ein Mangel vorliegt aufgrund der defekten Hormonregulierung.
Bei Mittelschweren Phasen erhöhe ich die Vitamin D3 Dosis. Liege momentan bei 12.000 IE jeden Tag, dazu 100ug K2 und 300mg Magnesium Citrat*, da ich kein Bock habe ständig Bananen zu Essen.

* Ist von der Bioverfügbarkeit am besten.

Normale Vitamin D3 Werte sind 50-60mg/mol, laut Aktuellen Studien. Mein Wert lag bei 23,3 damit (Niedrig) unter 10 ist sehr niedrig und ebenfalls Behandlungsdürftig. Wird es nicht behandelt, wird man im Alter oder früher mit den Knochen arge Probleme kriegen, werden Brüchig etc.

Mit Psychopharmaka löst man das Hormon-Problem leider nicht, aber möglich das man bei normalen Vitamin D3 Werten, weniger von den Glückspillen braucht und dadurch weniger Nebenwirkungen hat. Allerdings müssen auch diese Mittel langsam ausgeschlichen werden, als das Vitamin D3,K2 langsam anzupassen. Damit es nicht zu Wechselwirkungen und einen Hormonungleichgewicht kommt.

Mit 32mg Candesartan und D3 und K2 hatte ich mitmal Blutdruck von 120/60 trotz Übergewicht und wurde schnell müde und schwummrig, konnte dann aber auch mal schlafen, die Begleitenden Schlafstörungen zu den Depressionen, waren Psychischer Natur. Das Schlaflabor hat bei mir nicht gefunden.

11.02.2021 16:59 • #14


A


Hallo caressa,

x 4#15


Silentium
Na ja ich nehme auch einmal die Woche Vitamin D. Meine Antidepressiva ersetzt das natürlich nicht, aber ich bin nicht mehr so extrem schlapp. Bei mir kommt eben wie bei so vielen die Depression dazu. Dass man da nicht so fit ist, ist klar. Durch meine Schilddrüsenunterfunktion wird es auch nicht leichter. Vitamin D-Mangel löst aber keine Depression aus und die Vitamine heilen keine Depression. Vitamin D ist für viele andere Prozesse im Körper einfach notwendig und es gibt da überhaupt keine Bedenken, diese zu nehmen.

11.02.2021 19:40 • x 2 #15

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