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Wann merkt man eine positive Veränderung Sertralin ?

Hoffnung21
Nicht verzweifeln, aber geduldig sein. Bei mir hat das 7. Antidepressiva geholfen. Bleib einfach dran. Es ist eine schlimme Erkrankung, v.a. weil andere es oft nicht verstehen. Mit kleinen Kindern muss man ja trotzdem irgendwie funktionieren und kann sich nicht einfach gehen lassen.

Alles Gute
Eis

06.08.2019 13:30 • #16


sori
Ja, das ist nicht einfach mit kleinen Kindern. Auch wenn ich weiß, dass es eine Krankheit ist, ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen.
Wie zeigt es sich, wenn das Antidepresiva hilft? Wird es wirklich besser? Ich kann es mir gar nicht mehr vorstellen.

LG

06.08.2019 13:49 • #17


A


Hallo annimia91,

Wann merkt man eine positive Veränderung Sertralin ?

x 3#3


M
Hallo zusammen,
bei der Einahme von Antidepressiva braucht man viel Geduld.
Ich nehme seit einigen Wochen Escitalopram 10mg und die ersten Wochen waren der Horror.Unruhe,Übelkeit,Panikattaken,Antriebslosigkeit.
Aber jetzt merke ich solangsam eine Verbesserung.

Haltet durch ihr schafft es
Liebe Grüße

06.08.2019 14:18 • x 1 #18


Hoffnung21
Hallo Sori,

Wenn du das richtige Antidepressiva hast wird es besser. Es ist normal, in der Depression zu denken, dass das nie endet, aber glaub mir es wird besser. Bei mir hat die Kombi Antidepressiva und Psychotherapie und Reha sehr gut angeschlagen. Machst du auch eine Psychotherapie? Das wäre sehr wichtig. Eine Reha kann ich dir auch nur empfehlen. Du müsstest halt überlegen, ob jemand solange auf die Kinder aufpassen kann, ob du sie mitnimmst, oder ob du eine ambulante Reha machst.

LG Eis

06.08.2019 14:29 • x 2 #19


sori
Hallo Eis,

vielen Dank für die vielen Infos.
Ich habe eine Verhaltenstherapie begonnen. Hatte bis jetzt erst zwei Termine. Ich war 3 Wochen im Krankenhaus und 10 Wochen in der Tagesklinik.
Ich habe einige schlimme Dinge hinter mir, die Anfang des Jahres waren plus der Stress, den ein Vollzeitjob mit sich bringt.
Ich weiß nicht ob ich die Mädels nochmal mit der Oma lassen kann, sie haben sehr
drunter gelitten.

LG Sorana

06.08.2019 15:57 • x 1 #20


Hoffnung21
Hallo Sorana,

Deine Bedenken verstehe ich, die zwei sind ja noch sehr klein. Meine Tochter war Gott sei Dank schon 17 als ich krank wurde. Wenn du in der Tagesklinik warst ist das auch gut. Die Verhaltenstherapie wird dir auch helfen. Du tust ja eh schon alles, was möglich ist. Den Rest erledigt die Zeit.

Vollzeit mit 2 kleinen Kindern hätte ich nicht geschafft.

Bleib nur bei den Antidepressiva dran, akzepiere nicht, wenn sie nicht helfen. Es gibt genug andere. Aber es gibt auch kein Antidepressiva, das alleine wirkt, du musst auch mitarbeiten.

Gehst du denn im Moment arbeiten oder bist du krank geschrieben?

LG Eis

06.08.2019 18:37 • x 1 #21


Y
Hallo sori,
ich habe ein Antidepressivum genommen und eine Langzeitverhaltenstherapie gemacht. Für mich war das der Weg und bis heute ist es auch der Richtige.
Eine Reha kam für mich nicht in Frage. Für mich war es überhaupt keine Option, meine gewohnte Umgebung zu verlassen. Die Sicherheit, die ich dort hatte, war lebensnotwendig. Und mein Kind , sie war ca. 9 Jahre alt, ohne Mama, no way.
Nach meiner Erfahrung wird es es besser, wenn man es schafft, das in der Therapie gelernte umzusetzen. Man muss sich Zeit geben, Geduld haben, vieles ausprobieren und einen Rückschritt als das nehmen, was er ist, nur ein Rückschritt auf den wieder Schritte nach vorn folgen.
Und wie Eis schreibt, jeder muss das für ihn richtige Antidepressivum finden, auch da ist Geduld gefragt.
Viele Grüsse

06.08.2019 18:46 • x 2 #22


sori
Hallo Eis,

ich versuche wirklich alles. Ich muss, es muss ja irgendwie weitergehen.
Ich arbeite seit 14 Wochen nicht mehr.

Kannst du wieder arbeiten?

Mal schauen was die Psychiaterin am Freitag sagt. Mir war heute auch ständig schwindelig und ich habe kaum Apetit.
Vielleicht kommt der Schwindel auch, weil ich so wenig essen kann oder von dem Wetter. Zur Zeit ist das Wetter sehr merkwürdiges in Hamburg.

LG Sori

06.08.2019 18:52 • x 1 #23


Hoffnung21
Hallo
@Ylvi13
Ein interessanter Aspekt bzgl. der Reha. Für mich war es sozusagen überlebensnotwendig aus der permanenten Anforderung zuhause rauszukommenum zu mir selbst zu finden. Also eine ganz gegensätzliche Ansicht. Mit einem kleinen Kind wäre es für mich auch schwierig gewesen. Hättest du es anders gesehen, wenn dein Kind älter gewesen wäre?


@sori
Bei mir ist das schon länger her mit der Depression. Ich hatte eine Erschöpfungsdepression/Burnout vor gut 2 Jahren. Ich war etwa 1 Jahr krankgeschrieben bis es mit dem Arbeiten wieder geklappt hat. Versuch möglichst viel aus der Verhaltenstherapie umzusetzen und sei sehr offen zu deinem Psychiater. Schau dir mal auch folgende Studie an:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.d.a-3321.php


LG Eis

06.08.2019 19:02 • x 1 #24


Y
Hallo Eis,
nein, ich glaube nicht. Grade jetzt in der Depression ist meine Wohnung mein sicherer Platz, da fühle ich mich geborgen und ich muss keine Angst haben. Als es mir deutlich schlechter ging, konnte ich ausser Mann und Kind kaum jemanden in der Wohnung ertragen. Das habe ich als Bedrohung empfunden.
Ganz schwierig wurde es , wenn meine Tochter eine Freundin mitbringen wollte. Ich habe das zugelassen und fast ein Muster in die Tischkante gebissen.

06.08.2019 21:11 • x 2 #25


AndreaHH
Ich hab lediglich verminderten Appetit auf Fleisch, was ja per se nichts schlechtes ist. ansonsten merke ich auch nach Erhöhung von 50 auf 75 mg so gar nichts nennenswertes an Wirkung. doc meinte, dass eine Wirkung nach 14 Tagen frühestens möglich ist. Fand ich jetzt nicht so toll, schließlich probieren wir seit 7 Monaten, ein geeignetes Medikament zu finden.
Dieser Thread gibt mir Hoffnung, dass es noch andere Möglichkeiten gibt .

07.08.2019 10:44 • x 3 #26


bones
Ich habe fast 2 Jahre ständig Antidepressiva ausprobieren müssen.bin fast alle Medikamente,bis auf 2-3 Stk, komplett durch.meine Liste ist lang. Erst nun hab ich mein Antidepressiva gefunden, wohl beim 2. Anlauf. Gib also nicht auf. Man muss nur Geduld haben und vielleicht sogar schneller als man denkt.
Bei sertralin merkt man zwischen 50-75mg nicht viel an Wirkung,eher wenn man Pech hat Nebenwirkung. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber typisch ist, dass man dies ersparen kann. Man kann ja bei sertralin Max 200mg hoch gehen.

07.08.2019 13:21 • x 1 #27


bones
Ich habe fast 2 Jahre ständig Antidepressiva ausprobieren müssen.bin fast alle Medikamente,bis auf 2-3 Stk, komplett durch.meine Liste ist lang. Erst nun hab ich mein Antidepressiva gefunden, wohl beim 2. Anlauf. Gib also nicht auf. Man muss nur Geduld haben und vielleicht sogar schneller als man denkt.
Bei sertralin merkt man zwischen 50-75mg nicht viel an Wirkung,eher wenn man Pech hat Nebenwirkung. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber typisch ist, dass man dies ersparen kann. Man kann ja bei sertralin Max 200mg hoch gehen.

07.08.2019 13:22 • x 1 #28


A
Wie lange muss man warten bis man von Sertralin auf Cipralex wechseln kann? Habe jetzt vor 4 Tagen Cipralex 50mg abgesetzt, da es bei mir nicht funktioniert hat. Und stimmt es das Cipralex so gefährlich ist? gefährlicher als Sertralin.?

20.08.2019 20:09 • #29


A


Hallo annimia91,

Medikamente & Antidepressiva Tipps

x 4#15


Hoffnung21
Hallo @annimia91

Den Abstand kann ich dir nicht sagen, das sollte dein Psychiater aber wissen. Hat er nichts gesagt? Dann würde ich anrufen und nachfragen. Wie lange hast du denn Cipralex genommen?

Zur Gefährlichkeit kann man nicht sagen, dass das eine gefährlicher ist als das andere, da jedes Antidepressiva Vor- und Nachteile hat. Es kommt auch auf Nebenerkrankungen oder andere Medikationen an neben der Tatsache, dass nicht jedes Antidepressiva bei jedem Patienten gleich gut wirkt und gleich gut verträglich ist. Ob man sich dann für oder gegen ein Antidepressiva entscheidet hängt auch vom persönlichen Leidensdruck ab. Ich persönlich nehme einen irreversiblen MAO-Hemmer, da kann man definitiv sagen, er IST gefährlicher als andere Antidepressiva. Aber es war eine bewusste Entscheidung aus o.g. Gründen.

LG Eis

20.08.2019 21:55 • x 2 #30

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