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Warum möchte ich nicht mehr leben? Keine Selbsterhaltung

S
Hallo wieder zusammen,
Ich hatte bereits ein ähnliches Thema eröffnet aber jetzt geht es um ein komisches Gefühl über dass ich gerne schreiben möchte und ob dass jemand kennt.

Ich bin wirklich so weit, wenn mir etwas lebensgefährlichen passieren würde, ich wäre bereit und glücklich das der Kampf endlich vorbei ist.

Ich müsste keinen mehr belasten und müsste nicht selbst immer wieder kämpfen jeden Tag.

Es gibt genau eine Frage die ich mir ( ganz theoretisch ) stelle:

Ist es eine Schuld oder eben ein Verbrechen sich das Leben zu nehmen?

Gibt es einen natürlichen Grund? Nicht etwa selbsterhaltung weil ja Leben an sich natürlich ist, sondern gibt es etwa einen natürliches allumfassendes wissen quasi dass nicht Gott ist aber in die Richtung geht und sagt: selbstmord ist FALSCH es ist einfach eine Schuld sich das anzutun.

Ps: ich meine ausdrücklich nicht die Schuld an Familie und hinterbliebene, durch die man egoistisch sein kann indem man ihnen auch dadurch schadet.

09.12.2020 20:53 • x 2 #1


Kate
Zitat von sam_sam:
Ist es eine Schuld oder eben ein Verbrechen sich das Leben zu nehmen?

Weder noch.
Ich denke, es ist eine Entscheidung die man trifft.
Solange, wie man noch Gründe dagegen findet, ist es kein eindeutiges Ja.

Du müsstest im Grunde Dich selbst fragen, was erhoffst Du Dir nach dem Tod.

Grüße Kate

09.12.2020 21:13 • x 7 #2


A


Hallo sam_sam,

Warum möchte ich nicht mehr leben? Keine Selbsterhaltung

x 3#3


DownTown
Ich finde dass es auch damit zu tun hat, wie du zu dir und deinem Körper stehst. Ich bin derzeit glücklicherweise nicht an diesem Punkt. Aber wenn bei mir die Gedanken in diese gingen, habe ich mich bis jetzt auch immer gefragt, ob ich das überhaupt darf, oder ob ich mich schuldig mache. Ich als gläubiger Mensch finde da schnell Antworten. Da Gott mich erschaffen hat, darf ich sein Werk nicht zerstören. Genauso wie ich oft denke, dass ja nicht ich entschieden habe auf die Welt zu kommen, sondern meine Eltern. Daher kann ich mein Leben nicht beenden. Es war für mich durch diese Gedankengänge bis jetzt immer möglich nicht in diesen Strudel zu geraten, sondern mich und meinen Körper so zu lassen wie ich bin /er ist.

09.12.2020 22:41 • x 3 #3


Miss_Lizbeth
Ganz schwierig, zu beantworten für mich. Auf, Der einen Seiten steht, Die shöpfung, Und ehre der Werte Gottes.
Auf, Der anderen Seite wäre, es für mich wahnsinnig toll, Das ich diesen Krieg beendet habe.
[trigger]
Meine letzten Versuche Endeten im Krankenhaus...
Mit, Absoluter Unverständniss und noch mehr Hass und Witze die, über mich gerissen wurden von, seitens meiner Kompletten Umgebung...
Lg.
L. A. B

09.12.2020 22:52 • x 3 #4


Bommer
Als ich vor etwa 3,5 Wochen, wieder mal, an genau diesem Punkt angelangt habe ich begonnen umzudenken.
Trigger

Da ich die Gedanken an den Tod, durch Unfall, Krankheit oder auch Selbstmord, schon öfters hatte und als erlösend empfand wurden diese für mich irgendwann normal. Mir kam garnicht in den Sinn das es etwas ist das so nicht normal, sondern zu behandeln ist. Und auch noch möchte ich für mich nicht sagen das es ein No-Go ist, wenn die Gedanken auftauchen. Aber ich will nicht, dass mich diese Krankheit umbringt. Ich will leben. Und deswegen hab ich mich hier einweisen lassen. Ich befürchte das es nicht lange mehr gut gegangen währe. Nicht mehr nachdem ich in den letzten zwei Jahren etwa drei Anläufe genommen hatte. Ich bin trotzdem nicht los und habe Hilfe gesucht. Aber jetzt weis ich. Es ist für mich die richtige Entscheidung, mir Hilfe zu suchen und nicht die Krankheit siegen zu lassen.



Ich wünsche Dir viel Kraft. Und kann Dir sagen. Ich stehe am Anfang vom Weg, raus aus diesen Strudel. Er ist und wird nicht einfach. Aber er lohnt sich, bin ich mir jetzt schon sicher. Dank der Hilfe glaube ich auf Dauer meine Probleme in den Griff bekommen zu können und diesen Gedanken den Wind aus den Segeln nehmen zu können. Und sollten sie doch kommen, die Kraft zu haben mich gegen sie zu stellen.

09.12.2020 23:24 • x 7 #5


B
Hallo, sam_sam,
es ist weder ein Verbrechen noch eine (moralische) Schuld. Nicht ohne Grund heißt es Suizid und nicht Selbstmord. Gläubige sehen das anders. Wir, die wir nicht glauben, sehen es als unsere freie Entscheidung an, sehen unseren Körper und damit unser Leben als unser Eigentum an. Es gehört niemandem als nur mir allein, es ist kein Objekt, kein Möbelstück, nicht das Eigentum von jemand anderem.- Wer weiß einem Weg aus der totalen Ausweglosigkeit? Niemand! Es gibt immer einen Weg, das sind lieb gemeinte Kalendersprüche. Was bleibt mir anderes übrig, als Ballast abzuwerfen, mich zu befreien und dem Elend ein Ende zu bereiten? Und wieso Angst vor dem Tod? Schlimmer als gerade jetzt kann es nicht mehr kommen. Wir glauben ja nicht an Hölle und Fegefeuer. Wir glauben, dass nach dem Tod nichts mehr kommt und das ist auch gut so. Ich finde das tröstlich. Wer will denn schon auf alle Ewigkeit irgendwo da oben herumschweben und Halleluja singen? Horrormäßig!
Hallo, sam_sam, Du fragtest, was einem so durch den Kopf geht, wenn es so weit ist. Ich hab keinen Rat und keine Hilfe für Dich.
Doch da ist noch was, worüber Du nachdenken solltest: bei meinem ersten SV wurde ich gestört. Ich war in diesem Moment total schockiert darüber, dass ich fähig bin, so etwas zu vollbringen. Eine halbe Stunde nach diesem Schock bekam ich eine richtige Euphorie und wollte nur noch leben. Das hat bei mir noch nicht mal der Elektroschock in der Klinik fertig gebracht.
Gruß von bake37

17.12.2020 15:54 • x 2 #6


R
Hallo sam_sam,
ich kenne das Gefühl auch zu gut, dass ich froh wäre, wenn ich endlich nicht mehr kämpfen müsste. Und ja, ich hatte dann auch schon öfters daran gedacht suizid zu begehen.
Ich glaube an Gott und weiss, dass Er mir dieses Leben gegeben hat und ich weiss auch, dass Er nicht möchte dass ich es mir nehme. Das ist aber für mich nicht der Grund, warum ich es nicht tun würde, weil ich weiss, dass Gott mich dafür nicht verurteilen oder bestrafen würde, weil Er genau weiss warum ich es getan hätte. Er weiss um meine Ausweglosigkeit, meine Hilflosigkeit, meine Hoffnungslosigkeit, einfach des Lebens müde zu sein durch die Erkrankung und nicht mehr kämpfen zu können. Er würde auf mich warten und mich in Seine Arme nehmen und trösten, wie nur Er trösten kann.
Ich würde es nicht tun, weil mein Mann das nicht verkraften würde. Ich weiss, dass er daran zerbrechen würde und das hält mich immer wieder davon ab es zu tun.
Liebe Grüße, Robbe
PS: Was bedeutet Trigger?

19.12.2020 19:35 • x 1 #7


S
Zitat von Robbe:
Hallo sam_sam,
ich kenne das Gefühl auch zu gut, dass ich froh wäre, wenn ich endlich nicht mehr kämpfen müsste. Und ja, ich hatte dann auch schon öfters daran gedacht suizid zu begehen.
Ich glaube an Gott und weiss, dass Er mir dieses Leben gegeben hat und ich weiss auch, dass Er nicht möchte dass ich es mir nehme. Das ist aber für mich nicht der Grund, warum ich es nicht tun würde, weil ich weiss, dass Gott mich dafür nicht verurteilen oder bestrafen würde, weil Er genau weiss warum ich es getan hätte. Er weiss um meine Ausweglosigkeit, meine Hilflosigkeit, meine Hoffnungslosigkeit, einfach des Lebens müde zu sein durch die Erkrankung und nicht mehr kämpfen zu können. Er würde auf mich warten und mich in Seine Arme nehmen und trösten, wie nur Er trösten kann.
Ich würde es nicht tun, weil mein Mann das nicht verkraften würde. Ich weiss, dass er daran zerbrechen würde und das hält mich immer wieder davon ab es zu tun.
Liebe Grüße, Robbe
PS: Was bedeutet Trigger?


Hallo Robbe danke für die Antwort und trigger hatte ich dazugeschrieben weil es ja ein trigger Thema ist, also ein Thema dass gewisse Personen dazu bringen könnte Dinge zu tun die sie eigentlich nicht möchten.

Liebe grüße

20.12.2020 13:33 • x 1 #8


W
Hallo sam-sam,
ich kann deine Fragestellungen gut nachvollziehen.
Bei mir war es so, dass ich die Frage nach Gott sehr schnell positiv für mich beantworten konnte: in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen, also auch ein Platz für mich.
Im Moment bin ich nicht suizidal, aber war es schon einige Male : Ich habe mir die Entscheidung nie leicht gemacht, wenn sie dann aber da war, dann wurde ich immer euphorischer und habs dann getan, irgendwie war dann kein Schutzmechanismus mehr da.
Hinterher war ich schon enttäuscht.
Aber
heute,
entdecke ich immer wieder mal, dass das Leben lebenswert sein kann.
(ich möchte einen neuen Nick: wohin geht's)

27.12.2020 13:28 • x 2 #9


Kate
Zitat von wozu:
Ich habe mir die Entscheidung nie leicht gemacht, wenn sie dann aber da war, dann wurde ich immer euphorischer und habs dann getan, irgendwie war dann kein Schutzmechanismus mehr da.

Hi, offensichtlich funktionierte der Schutzmechanismus sehr gut, sonst hättest Du das ja jetzt nicht schreiben können.
LG Kate

27.12.2020 13:39 • #10


E
Zitat von Kate:
Hi, offensichtlich funktionierte der Schutzmechanismus sehr gut, sonst hättest Du das ja jetzt nicht schreiben können.
LG Kate


Vielleicht war es ein Versuch. . und somit fiel der Schutzmechanismus sehr wohl . .

Trigger

Ich kann deine Gedanken alle gut nachvollziehen, weil ich sie selber kenne. Ich kenne sie nicht aus der Gegenwart, aber ich habe schon zweimal in meinem Leben versucht, mir das Leben zu nehmen.

Ich bin sehr dankbar, dass es das eine Mal nur ein Hilfeschrei war - ganz offensichtlich.
Und ich habe zu diesem Zeitpunkt die Hilfe, die danach kam, sehr wohl annehmen können. Aber es hat mich nicht wirklich überzeugt. Nicht in meinem Inneren. Das Leben wurde erst mal wieder ein bisschen lebenswerter, aber so sehr ich auch nicht mehr nicht leben wollte, so hat es mich schlussendlich nicht dazu geführt, dass ich unbedingt leben wollte. Ich habe einfach weitergemacht. Allerdings war dieses sich umbringen wollen auch nicht wirklich so tief in mir verankert, dass ich mir genug Gedanken gemacht hätte, nämlich über das was wäre wenn. So ernst . . hab ich es nicht gemeint.

Aber der zweite Versuch, der war geplant, ausgetüftelt, fast minutiös. Ich lebte damals bei der jüngsten Schwester meiner Mutter, es war so eine WG, sie hat viel gearbeitet, als Dipl. Sozialpädagogin weswegen sie sich lange Vorwürfe ala Ich hätte es merken müssen machte und sie hatte immer noch hier oder da das eine Hascherl. . und sie war fort, geplant. 4 Tage Niederlande mit G., 10:00 Uhr ging es los. Und ab da arbeitete ich meinen Plan ab - hatte vorher noch Abschiedstreffen - natürlich nicht offiziell - und erlöste mich nachts, allein und nur die Urlauberin hatte noch Schlüssel. Perfekt.

Um 5:15 Uhr habe ich laut Einsatzprotokoll eine, wenn auch unverständliche, Reaktion gezeigt; ich selber habe Erinnerungen ab Spätnachmittag / früher Abend - in der Klinik.

Sie hatten Streit. Sie war aufgeregt und wollte nach Hause. Und sie fuhr und fand mich im Bett.

Ohne diesen Zufall wäre ich nicht mehr da. Ohne diesen Zufall hätte ich nicht zwei wundervolle Kinder, ohne diesen Zufall würde ich nicht so unfassbar dankbar sein, zu leben.

Ohne dieses unfassbare Glück wäre ich wirklich wirklich wirklich nicht mehr da. Das ist für mich. . aus meiner Perspektive danach . . so bewusst geworden. Ich würde diesen Schritt niemals wieder gehen. Im ersten Moment war ich enttäuscht und wütend. Aber seit ich realisiert habe, dass ich wirklich hätte tot sein können - ist dieses geschenkte Leben, so hart es auch ist . . und das ist es. .

das größte Geschenk, dass ich je erhalten habe. Es ist über 15 Jahre her . . Und ich bin auf jeden Fall jemand, der immer wieder fühlt, dass er nicht mehr kann, dass er nicht mehr weiter weiß. Aber selbst wenn ich keine Kinder hätte, was unbestritten der absolute Hauptgrund ist, warum ich einfach gar nicht mehr auf diese Gedanken kommen würde. .

ich würde das auch ohne Kinder nie wieder versuchen. Dieser Schock damals - etwas aus voller Überzeugung zu tun, jedoch rückblickend so unfassbar dankbar zu sein, dass es nicht geklappt hat. .

Hat mich persönlich davon überzeugt, dass es ganz bestimmt viele Dinge gibt, die man in Erwägung ziehen sollte - aber niemals der, sich das Leben nehmen zu wollen. eine fatale Entscheidung, die man hinterher, wenn man sie bereuen kann, bereuen wird.

Aber um zum Ausgangspunkt zu kommen: ja diese Gedanken können normal sein. Wenn sie aber der Normalität entsprechen, dann ruft da was schon sehr sehr lange Hilfe. Es sollte sich Gehör verschaffen, nicht sich komplett zum Schweigen bringen.



man weiß nie was noch kommt und man weiß auch nie, was noch auf einen wartet. Ich finde, man sollte sich die Chance geben, mit besten Absichten weiter durch Leben zu gehen.

Ich hätte verpasst, wie diese Jungs in ihren Zimmern schlafen, wie sie auf die Welt kommen . . wie der Kater hier auf meinem Schoß liegt, . . Verdammt ich hätte so viele Serien verpasst ( die meinetwegen abschotten, aber auch einfach mega sind ).

Ich hätte verpasst, wie das Verhältnis zu meiner Familie und zu meinen Freunden weiterhin so sicher ist, hätte verpasst neue Menschen in mein Leben zu lassen. Die mich manchmal ein Stück lang bereichert haben, mich manchmal schwer verletzt haben, aber auch manchmal einfach unfassbar viele gute Zeiten mit sich gebracht haben und auch noch bringen -wenn auch momentan so gut wie nicht.

Vorbei wäre nicht besser! Nein.

12.01.2021 22:36 • x 6 #11


W
Hallo Clara Fall,
es ist so, wie du es schreibst. Meine Versuche waren ernstgemeinte Versuche. Und die Euphorie die ich bei diesen Versuchen hatte, war wirklich sehr groß. Wirklich nach dem Motto: jetzt hast du es bald geschafft. Ich lebe alleine und war dann doch sehr enttäuscht, dass es nicht geklappt hat, zumal ich auch noch Schmerzen bekam.
Nun ja, das ist einige Jahre her und ich bin nicht mehr suizidal. Aber auch gerade jetzt gibt es Zeiten, wo ich nicht mehr mag. Es ist alles nicht so einfach
wozu

17.01.2021 20:08 • x 3 #12


R
Liebe wozu,
da hast du recht das Leben ist nicht einfach und schon gar nicht wenn man Depressionen hat. Ich wünsch dir ganz viel Kraft, Trost und immer wieder Momente in denen du spüren darfst, dass du nicht alleine bist. Es gibt Menschen die können sehr gut verstehen wie es dir geht und was du durchmachst, weil sie es selbst erlebt haben oder immer noch erleben. Und es gibt einen Gott der dich kennt und über die Maßen liebt. Er sieht dich liebe wozu, Er leidet mit dir, Er ist besorgt um dich und Er nimmt sich deiner an.
Herzliche Grüße, Robbe

17.01.2021 21:11 • x 1 #13


DanielTechet
Zu der Frage, ob man sich das Leben nehmen darf:

Ich persönlich sehe das gerne aus einer auch etwas spirituellen Sicht.
An sich darfst du mit deinem Körper natürlich tun, was immer du willst, denn es ist ja dein Körper.
Die große Frage ist nur, ob damit das eigentliche Problem gelöst ist.. denn vielleicht ist deine Depression ja auch eine Aufgabe, die es zu meistern gilt, die dich verwandeln kann und die dich letztlich zu einem Menschen macht, der du nie hättest werden können, ohne dies.
Menschen, die sich damit mehr beschäftigen sagen, dass Gott dich für einen Selbstmord sicherlich nicht bestraft, dass es aber 1. sehr sehr schade ist und 2. damit die Probleme (eigentlich sind es ja eher wichtige und wertvolle Aufgaben) nicht aus dem Weg geschafft worden sind.
Diejenigen die an Reinkarnation glauben sagen, dass du nach einem Selbstmord mit exakt der gleichen Lebensaufgabe noch einmal kommen musst, um sie in einem neuen Leben zu lösen. (Das hieße du müsstest eine ganz ähnliche Kindheit noch einmal durchmachen.. was ziemlich unklug wäre, schließlich hast du sie in diesem Leben ja bereits hinter dir und musst die jetzt nur noch verwandeln)

Aber ich persönlich kenne natürlich diesen Wunsch gut..
Einfach mal abschalten und ausschalten können, so wie man einen Fernseher einfach per Knopfdruck abschaltet und endlich einmal Ruhe hat.
Oder auch - wenn man religiös ist - eintauchen können in das Himmlische und dort ausruhen und sich erholen.. Sehnsucht habend, nach dieser Welt.

Insgesamt denke ich:
Es ist nicht verboten, aber es bringt dich auch nicht wirklich weiter und ist darüber hinaus sehr schade.. wer weiß, was noch alles werden könnte, was noch alles entstehen könnte in deinem Leben.

Alles kann besser werden und man ist auf eine Depression nicht festgelegt.. auch wenn viele Menschen das glauben. Das Leben kann wieder schön werden, aber man muss dafür halt etwas tun, zum Beispiel die eigenen Gedanken und Emotionen transformieren.

Liebe Grüße und viel Glück dabei!
Daniel

24.01.2021 14:24 • x 3 #14


A


Hallo sam_sam,

x 4#15


S
Zitat von DanielTechet:
Zu der Frage, ob man sich das Leben nehmen darf:

Ich persönlich sehe das gerne aus einer auch etwas spirituellen Sicht.
An sich darfst du mit deinem Körper natürlich tun, was immer du willst, denn es ist ja dein Körper.
Die große Frage ist nur, ob damit das eigentliche Problem gelöst ist.. denn vielleicht ist deine Depression ja auch eine Aufgabe, die es zu meistern gilt, die dich verwandeln kann und die dich letztlich zu einem Menschen macht, der du nie hättest werden können, ohne dies.
Menschen, die sich damit mehr beschäftigen sagen, dass Gott dich für einen Selbstmord sicherlich nicht bestraft, dass es aber 1. sehr sehr schade ist und 2. damit die Probleme (eigentlich sind es ja eher wichtige und wertvolle Aufgaben) nicht aus dem Weg geschafft worden sind.
Diejenigen die an Reinkarnation glauben sagen, dass du nach einem Selbstmord mit exakt der gleichen Lebensaufgabe noch einmal kommen musst, um sie in einem neuen Leben zu lösen. (Das hieße du müsstest eine ganz ähnliche Kindheit noch einmal durchmachen.. was ziemlich unklug wäre, schließlich hast du sie in diesem Leben ja bereits hinter dir und musst die jetzt nur noch verwandeln)

Aber ich persönlich kenne natürlich diesen Wunsch gut..
Einfach mal abschalten und ausschalten können, so wie man einen Fernseher einfach per Knopfdruck abschaltet und endlich einmal Ruhe hat.
Oder auch - wenn man religiös ist - eintauchen können in das Himmlische und dort ausruhen und sich erholen.. Sehnsucht habend, nach dieser Welt.

Insgesamt denke ich:
Es ist nicht verboten, aber es bringt dich auch nicht wirklich weiter und ist darüber hinaus sehr schade.. wer weiß, was noch alles werden könnte, was noch alles entstehen könnte in deinem Leben.

Alles kann besser werden und man ist auf eine Depression nicht festgelegt.. auch wenn viele Menschen das glauben. Das Leben kann wieder schön werden, aber man muss dafür halt etwas tun, zum Beispiel die eigenen Gedanken und Emotionen transformieren.

Liebe Grüße und viel Glück dabei!
Daniel


Erstmal vielen dank für die Antwort,

Glaubst du es gibt so etwas wie Reinkarnation?
Ich für mich glaube nicht an den einen Gott sondern viel mehr dass wir alle gewissermaßen gott sind bzw eine göttliche essenz haben.

Ich für mich hab immer geglaubt dass man vielleicht Pech haben kann mit dem Leben dass man sozusagen bekommt also in welches man hineingeboren wird.

Somit hab ich immer gedacht: Ja das Leben an sich kann schön und gut sein, nur ist nicht alles im Leben von jedem von Gott geplant und manches läuft einfach leider nicht so gut.

Wir haben alle eine höhere Essenz in uns die wir aber noch nicht voll begreifen können.

Es ist so dass wenn wir sterben ist, das Leben dass wir hatten vorbei und muss nie wieder gelebt werden.
Zumindest glaube ich dass. Dann wäre alles irgendwie befreiend nach dem Tod.

Bei Reinkarnation frage ich mich ob und wie man seine aufgabe entdeckt durch die man nicht mehr das eigene Leben wieder leben muss.

26.01.2021 12:39 • x 1 #15

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