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Wechsel innerhalb der selben Wirkstoffklasse sinnvoll?

Irgendeine
Zitat von auferstehung:
Auch wenn Du mich jetzt vermutlich am liebsten steinigen möchtest ich sehe das auch so.


Ich habe in einem anderem Thread (Wunsch nach Psychiatrie - Wer kennt das?) geschrieben, warum das aktuell nicht geht. Ich würde gerne in die Klinik, aber dann bin ich meine Ausbildung los. Kurz vor Ende der Ausbildung kann und will ich nicht aufgeben. Ich habe sie schon mal kurz vor Ende abgebrochen. Nochmal geht nicht. Dann stehe ich vor dem Nichts und es würde mir noch viel schlechter gehen als jetzt, weil jegliche Perspektive fehlen würde.

08.01.2020 19:30 • #31


Irgendeine
Der Termin bei meiner Psychiaterin war besser, als erwartet. Sie hat mir lange zugehört, richtig zugehört. Sie hat mich ernst genommen und gesagt, dass sie selber sieht, dass es mir ziemlich schlecht geht. Sie versteht aber auch, warum Klinik aktuell keine Option ist. Sie hat jetzt mein ADHS-Medi getauscht. Ich soll 7 Tage lang Strattera probieren und mich dann melden, ob es mir besser oder schlechter geht. Das soll wohl zusätzlich noch eine antidepressive Wirkung haben.
Irgendwie bin ich leider nicht sehr zuversichtlich. Keine gute Einstellung, ich weiß, aber es haben einfach schon so viele Medis auf Dauer nichts oder nur wenig gebracht.

09.01.2020 16:56 • x 1 #32


A


Hallo Irgendeine,

Wechsel innerhalb der selben Wirkstoffklasse sinnvoll?

x 3#3


maya60
Hallo Irgendeine, Strattera hat einen anderen Wirkstoff als Medikinet, wobei das in dem Fall mit der Umstellung für mich kein Problem war, weil Medikinet nicht ausgeschlichen werden muss, denn es baut keinen Spiegel auf.

Strattera hat bei meinem Sohn deutlich die Konzentration und Impulsivität verbessert, wirkte sehr gut und auch rund um die Uhr. Bei mir war es anders, weil bei mir die Konzentration nicht mein Hauptsymptom bei ADHS ist, sondern die Zappeligkeit und die Reizüberflutung und dafür war Medikinet besser, so dass ich das jetzt nehme.
Versuch es, wie es dir damit geht, mit Strattera.

Ich war auch nie in einer Klinik wegen meiner psychischen Erkrankungen, weil niemand Ahnung hatte, wie man mit meiner extremen Überreizbarkeit umgeht und auch heute gibt es zu wenige ADHS-SpezialistInnen an Kliniken, so dass davon nicht soviel für mich zu erwarten wäre.
Es kommt immer drauf an, für welche Diagnosen welche Perspektiven und welche Symptome vorliegen.

Liebe Grüße! maya

09.01.2020 17:59 • x 1 #33


Irgendeine
Zitat von maya60:
Hallo Irgendeine
Medikinet, wobei das in dem Fall mit der Umstellung für mich kein Problem war, weil Medikinet nicht ausgeschlichen werden muss, denn es baut keinen Spiegel auf.


Ich habe in letzter Zeit kein Medikinet, sondern Elvanse genommen. Kann ich laut Ärztin aber auch nahtlos austauschen.
Zitat von maya60:
Strattera hat bei meinem Sohn deutlich die Konzentration und Impulsivität verbessert, wirkte sehr gut und auch rund um die Uhr. Bei mir war es anders, weil bei mir die Konzentration nicht mein Hauptsymptom bei ADHS ist, sondern die Zappeligkeit und die Reizüberflutung und dafür war Medikinet besser, so dass ich das jetzt nehme.
Versuch es, wie es dir damit geht, mit Strattera.


Medikinet hatte bei mir keinerlei Wirkung. Also zumindest keine für mich aktiv wahrnehmbare. Deswegen habe ich ja auch das Elvanse bekommen.

Zitat von maya60:
Ich war auch nie in einer Klinik wegen meiner psychischen Erkrankungen, weil niemand Ahnung hatte, wie man mit meiner extremen Überreizbarkeit umgeht und auch heute gibt es zu wenige ADHS-SpezialistInnen an Kliniken, so dass davon nicht soviel für mich zu erwarten wäre.
Es kommt immer drauf an, für welche Diagnosen welche Perspektiven und welche Symptome vorliegen.


Ich hatte auch das Gefühl, dass bei meinen Klinikaufenthalten niemand wirklich Ahnung von ADHS hat. Ich muss aber auch sagen, dass alle vollstationären Aufenthalte immer Folge einer absoluten Krise waren. Sprich, da stand erst mal Stabilisierung und Behandlung der Suizidalität im Vordergrund.
Und bei der DBT-Therapie eben die BPS.

Aktuell bin ich leider wieder ziemlich fertig. Habe jetzt mal Bedarf genommen und mit meiner BeWo-Betreuerin telefoniert. Ich habe ihr versprochen, mich nochmal zu melden und bis dahin durchzuhalten.

Liebe Grüße

09.01.2020 18:26 • x 1 #34


maya60
Hallo Irgendeine, ich Sportmuffel bin in schlimmsten Anspannungs- und Erschöpfungszeiten früher ohne Medikamente, als ich in deinem Alter war, jeden Morgen vor der Arbeit, so schwer das Aufraffen war, Schwimmen gegangen. Das entspannte die ganze muskuläre Körperanspannung ganz enorm und damit automatisch auch das ganze Befinden.
Das tat so gut, machte den Start in den Tag soviel besser, dass ich mich aufraffen konnte.

Ich träume immer noch davon, das wieder zu schaffen.

Wäre das was für dich? Aber nicht vor dem Ausprobieren ablehnen.

Liebe Grüße! maya

09.01.2020 18:31 • #35


Irgendeine
Ich habe als Kind Kunstturnen gemacht. Das war toll, obwohl ich nie wirklich gut war.
Sport powert mich auch aus.
Ich habe Sport (hauptsächlich Laufen und Dehnübungen) immer nur zum Abnehmen (im Rahmen der Essstörung) oder zum Druckabbau genutzt. Das Problem ist, dass ich da kein Mittelmaß finde. Es endet immer im Extremen, sprich letztendlich selbstschädigendem Verhalten, weil ich mich über jegliche Leistungsgrenzen hinwegquäle.
Entweder weil es sich in dem Moment so toll anfühlt (Runners High) oder eben, um den Schmerz zu spüren.

Laufgruppe oder so wäre eine Möglichkeit, aber da habe ich wieder das Problem mit dem Schichtdienst.

Aktuell wäre das größte Problem aber wohl, dass ich mich absolut nicht dazu aufraffen kann.

09.01.2020 19:06 • x 1 #36


maya60
Mit den ADHS-Medikamenten habe ich die Erfahrung gemacht, und zwar sowohl mit Strattera als auch mit Medikinet, dass es ganz wesentlich meine Erschöpfung am Ende des Tages minderte, dafür reichte auch 1 Kapsel niedrig dosiert am Tag. Denn auch wenn man die Wirkung nicht mehr merkt, bleibt das Retard-Medi Medikinet dennoch 8 Stunden im Blut, nachweisbar, weil es seine Wirkstoffe verzögert abgibt. Und Strattera retard wirkt eh rund um die Uhr, baute aber bei mir keinen Spiegel auf, also war auch sofort absetzbar.
Und die Wirkung ist auch anders als die von Antidepressiva, bei mir zumindest. Während bei den Antidepressiva deutlich etwas merklich dazu kommt, also das Gefühl von mehr Antrieb oder mehr Schutz um meine offenen Reizfilter oder mehr Stimmungsaufhellung nach der Eingewöhnungszeit, ist es bei den ADHS-Medis so, dass ich denke, da tut sich gar nichts und plötzlich stelle ich aber fest, dass mein Kopf nicht mehr so wattig ist oder dass ich fokussierter bin, einfach klarer, als ob die Störungen weniger sind.
Mir reicht dann auch 1 Kapsel, nur wenn ich nachmittags oder abends rausgehe, dann nehme ich noch 1 weitere wegen der Reizmenge - und achte aber trotzdem drauf, zuviel Reize zu vermeiden.

Bei mir ist das ADHS-Medi auch ganz empfindlich gegen Höherdosierung. Also, im Zweifelsfall ist weniger immer mehr bei mir, weil sich bei auch nur leichter Überdosierung gleich die Wirkung ins Gegenteil verschiebt. Auch habe ich das Gefühl, dass ich bei Erkältungen die Wirkung oft verliere, das habe ich auch schon von anderen ADHSlern gehört.

Mein Antidepressivum hat aber auch einen wesentlichen Anteil als Schutz vor Reizüberflutung. Wie gesagt, der Schutzmantel. Ohne Antidepressivum geht es bei mir gar nicht mehr. Ohne mein ADHS-Medi auch nicht, während es bei meinen Antidepressiva lieber leicht mehr als leicht zu wenig sein sollte. Erfahrungswerte! Das kann kein Arzt wissen.
Wenn ich Medikinet mal länger für einige Tage weglasse, dann bekomme ich keine Ausschleicherscheinungen, aber es ist, als ob ich innerlich immer fadenscheiniger werde, bis ich nach einigen Tagen wie ein löchriger durchgeschlissener Mantel bin, alles erschöpft mich.

So war ich, bevor ADHS bei Erwachsenen überhaupt vor 10 Jahren eine Diagnose wurde in D dauernd im Adrenalinmodus, um überhaupt etwas gebacken zu kriegen, das war von ganz alleine so gekommen, auch durch meine Hyperaktivität - und das hat mich einfach über die Jahrzehnte absolut ausgebrannt.

Bist du eigentlich wie ich hyperaktiv oder ist es bei dir A.D.S.?

Liebe Grüße! maya

09.01.2020 19:31 • #37


Irgendeine
Hallo,

danke für deine ausführliche Erklärung. Ich bin auch hyperaktiv.
Mein Problem mit den meisten Psychopharmaka ist, dass viele am Anfang und bei jeder Dosiserhöhung toll wirken und nach einigen Wochen lässt die Wirkung massiv nach. Leider bleiben die Nebenwirkungen trotzdem bestehen.
Dabei wurden und sind alle Antidepressiva bis zur Höchstgrenze ausgereizt.
So war es beim Medikinet auch. Am Anfang grandios, genau der Effekt, den du beschreibst. Irgendwann hab ich nur noch wenig gemerkt.
Beim Elvanse das gleiche. Die erste Zeit war super, ich hatte Energie und Antrieb. Nach einigen Wochen leider nicht mehr. Nur die positive Wirkung auf die Konzentration blieb.
Und ich habe Angst, dass es beim Strattera genau so läuft.

Tut mir leid wenn ich grad nicht so detailliert antworte, ich bin etwas durch.

09.01.2020 20:40 • #38


Irgendeine
Ich verzweifle so langsam. War heute bei meiner Ärztin. Sie hat jetzt das Mirtazapin runtergesetzt, weil ich so müde bin. Ich bin aber erst so müde, seit ich das Strattera nehme. Habe ich auch versucht, deutlich zu machen.
Ich habe Angst davor, dass mir dann auch noch der antidepressive Effekt des Mirtazapins fehlt.
Sie würde meine Medis am liebsten komplett auf Null fahren und dann neu anfangen. Das aber natürlich ungerne ambulant. Dafür wären mind. 4 Wochen Klinik nötig.
Nach der Ausbildung wäre ich auch bereit dazu. Aber nicht jetzt. Sie reduziert meine Medis, obwohl es mir eh schon schlecht geht. Ich bin am Ende.

16.01.2020 23:28 • #39


C
Falls Du im Chat ein Unterhaltung wünschst. ich wäre da.

17.01.2020 00:17 • x 1 #40


Irgendeine
Zitat von Carsten:
Falls Du im Chat ein Unterhaltung wünschst. ich wäre da.

Danke dir. Sorry, aber ich war so müde, bin ziemlich direkt eingeschlafen.

17.01.2020 09:43 • #41


Irgendeine
Ich bin wütend auf meine Psychiaterin. Mit dem ganzen Rumgespiele an meinen Medis geht es mir nicht gut. Ich soll mein jetztiges Neuroleptikum (Neurocil) absetzen und als ich ihr heute gesagt hab, dass ich nicht schlafen kann, setzt sie ein anderes Neuroleptikum (Atosil) an, das ich in einer viel höheren Dosis nehmen muss, damit es mich müde macht.
Ich verstehe es so langsam nicht mehr.
Mit der neuen Medikation geht es mir noch schlechter, ich hab noch weniger Energie.
Zudem behauptet sie nach wie vor, dass mein Tremor rein psychogen ist und mit dem Elontril nichts zu tun hat. Vor dem Elontril hatte ich diesen aber nicht. Immer wieder will sie die Medis gegen den Tremor runtersetzen und jedes Mal wird dieser dann wieder stärker.
Ich arbeite mit Skalpellen und Nadeln, da kann ich keine zitternden Hände gebrauchen!

Ich will meine vorherige Mirtazapindosierung und mein altes ADHS-Medi zurück. Damit ging es mir zwar auch nicht toll, aber ich konnte wenigstens ohne Albträume durchschlafen. Alleine schon der Gedanke daran, dass ich heute Nacht nicht einschlafen kann und Albträume haben werde, lässt meine Anspannung massiv steigen.
Ich weiß allerdings nicht, wie ich sie dazu kriegen soll, dass sie das wieder ändert. Sie ist nämlich sehr überzeugt von meinem neuen ADHS-Medi.

20.01.2020 20:07 • #42


Irgendeine
Ich bin mal wieder am Verzweifeln. Ich habe mich so gefreut, dass ich wieder die alte Medikation nehmen darf und habe trotzdem wieder das Gefühl, gar keinen Effekt zu haben.
Ich kann schlafen durch das Mirtazapin, das war's aber auch schon.
Elontril und Elvanse verstärken sich in ihren Nebenwirkungen gefühlt gegenseitig. In der Wirkung leider nicht.
Ich habe in einem ADHS-Forum gelesen, dass meine Mini-Dosis Elvanse ein Witz ist und gar keine Wirkung zeigen kann.
Und, dass es eigentlich Schwachsinn ist, das mit Elontril zu kombinieren, weil beide Medis die gleichen Rezeptoren (Noradrenalin und Dopamin) bedienen.

Ich habe Angst, dass meine Ärztin mir bald alle Medis wegnimmt, weil ich sie ständig wegen Nebenwirkungen bzw. nicht ausreichender Wirkung nerve.
Ich habe das Gefühl, dass keiner der ganzen Fachärzte, die ich bis jetzt hatte, das ADHS auch nur irgendwie auf'm Schirm hatte. Also mal abgesehen von dem jeweiligen spezifischen Medikament dafür.

Es ist ja nicht so, dass ich nach irgendwas verlange, was mir einen Kick gibt oder so. Ich will einfach nur endlich eine Medikation haben, die mir dauerhaft hilft.
Gestern hatte ich auf ein mal nen totalen Kurzschluss und hätte fast alle Elvanse-Tabletten (insgesamt 380mg) auf ein mal genommen. Weil ich so wütend war, dass ich nich nicht konzentrieren konnte.

12.02.2020 18:32 • x 1 #43


maya60
Hallo Irgendeine, ich weiß nicht ganz, ob ich es jetzt hinkriege, zu beschreiben, wie bei mir die A.DHS-Medis anders wirken als die anderen Psychopharmaka.
Bei den Antidepressiva habe ich immer das Gefühl, dass mir die Wirkung ein mehr an etwas gibt: Mehr Dämpfung der Reizoffenheit, mehr bessere Stimmung, mehr Ruhe oder was auch immer.

Bei meinem A.DHS-Medis, egal ob Medikinet a.dult oder vorher Strattera mit anderem Wirkstoff, war es verglichen damit immer ein ganz zartes, kaum spürbares Weniger an Symptomen, also, ein Weniger an innerem Chaos, ein weniger an Kraftsog, ein Weniger an Erschöpfung, so dass sich daraus dann ein Mehr an Konzentration und Antrieb und Kraft ergab.

Weil das so ist bei mir, muss ich relativ ungestresst sein, um die Wirkung überhaupt zu spüren. Darum mache ich es immer so, dass ich das neue Medi gegen A.DHS ganz in Ruhe zu einer Mahlzeit mit viel Zeit und alleine einnehme. Um genau die Wirkung zu spüren.

Sobald ich erkältet bin oder mir zuviel Stress zumute, ist es, als ob mein A.DHS-Medi gar nicht wirkt. Überprüfen kann ich das nur in Ruhe und Stille. Und wenn ich es überdosiere, wirkt es auch gar nicht. Ich vertrage es nur relativ niedrig dosiert.

Natürlich ist das bei jedem anders. Aber vielleicht helfen meine Schilderungen ja auch ein bisschen.

Dann habe ich noch gedacht: Wenn mein Doc mir nun unbedingt Medikinet und Ritalin verordnen würde, die ja denselben Wirkstoff haben statt ein höheres Medikinet, dann würde ich ihn zwar fragen, aber letztendlich würde ich mich einfach nicht so drüber ärgern, weil es dann mit Sicherheit nicht wirkt.

Sind deine Dosierungen von Elvanse und Elontril denn gemeinsam auch noch immer zu niedrig?

Liebe Grüße! maya

12.02.2020 19:06 • #44


A


Hallo Irgendeine,

x 4#15


Irgendeine
Hallo Maya,
danke, für deine schnelle Antwort. Ich versuche mal, das halbwegs geordnet zu beantworten. In meinem Kopf ist gerade etwas Chaos.

Zitat von maya60:
Bei den Antidepressiva habe ich immer das Gefühl, dass mir die Wirkung ein mehr an etwas gibt: Mehr Dämpfung der Reizoffenheit, mehr bessere Stimmung, mehr Ruhe oder was auch immer.

Ich habe halt irgendwie das Gefühl, dass es gar nicht wirkt. Wenn ich das Elontril mal vergesse, fühle ich zwar etwas komisch, merke aber sonst keinen Unterschied, was Stimmung und Antrieb angeht. Das gibt mir zu denken.
Zitat von maya60:
Darum mache ich es immer so, dass ich das neue Medi gegen A.DHS ganz in Ruhe zu einer Mahlzeit mit viel Zeit und alleine einnehme. Um genau die Wirkung zu spüren.

Diese Zeit habe ich leider meistens nicht, wenn ich morgens zum Frühdienst muss. Noch früher aufstehen, als jetzt, krieg ich nicht hin.
Zitat von maya60:
Und wenn ich es überdosiere, wirkt es auch gar nicht.

Ich merke ja, dass es besser wirkt, wenn ich mal 30mg, statt 20mg nehme. Aber wahrscheinlich ist es auch da, wie mit jedem anderen Medi bei mir: Jede Erhöhung wirkt kurzzeitig und das war's dann wieder.
Zitat von maya60:
aber letztendlich würde ich mich einfach nicht so drüber ärgern, weil es dann mit Sicherheit nicht wirkt.

Ich ärgere mich ja nicht direkt darüber. Ich sehe nur den Sinn darin nicht. Und das Problem ist einfach, dass ich die doppelte Dosis Nebenwirkungen (hauptsächlich Händezittern und Kieferkrämpfe, beides wirklich unangenehm sind letzteres teilweise sehr schmerzhaft) habe, ohne dass die Wirkung wirklich überzeugend ist.
Zitat von maya60:
Sind deine Dosierungen von Elvanse und Elontril denn gemeinsam auch noch immer zu niedrig?

Das Elontril nehme ich in Höchstdosis. Ich weiß nicht genau, wie hoch die Dosis vom Elvanse in Kombi mit Elontril sein darf.

Ich habe einfach das Gefühl, nicht weiter zu kommen, ständig in der Luft zu hängen. Ich erinnere mich an den längeren Text, den du mir mal geschrieben hast. Er war gut, aber er hat mir Angst gemacht. Angst, dass ich nie aus diesem Teufelskreis aus Therapie, Klinik, schlechten Gedanken, Medikamenten etc. herauskomme. Ich bin 27 und habe das Gefühl, meine Jugend-/Teenie-Zeit quasi verpasst zu haben.

Seit Jahren habe ich das Gefühl, dass ich immer wieder untergehe, obwohl ich doch ständig mit den Beinen strample.

12.02.2020 20:26 • x 1 #45

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