Hallo Maya,
danke, für deine schnelle Antwort. Ich versuche mal, das halbwegs geordnet zu beantworten. In meinem Kopf ist gerade etwas Chaos.
Zitat von maya60:Bei den Antidepressiva habe ich immer das Gefühl, dass mir die Wirkung ein mehr an etwas gibt: Mehr Dämpfung der Reizoffenheit, mehr bessere Stimmung, mehr Ruhe oder was auch immer.
Ich habe halt irgendwie das Gefühl, dass es gar nicht wirkt. Wenn ich das Elontril mal vergesse, fühle ich zwar etwas komisch, merke aber sonst keinen Unterschied, was Stimmung und Antrieb angeht. Das gibt mir zu denken.
Zitat von maya60:Darum mache ich es immer so, dass ich das neue Medi gegen A.DHS ganz in Ruhe zu einer Mahlzeit mit viel Zeit und alleine einnehme. Um genau die Wirkung zu spüren.
Diese Zeit habe ich leider meistens nicht, wenn ich morgens zum Frühdienst muss. Noch früher aufstehen, als jetzt, krieg ich nicht hin.
Zitat von maya60:Und wenn ich es überdosiere, wirkt es auch gar nicht.
Ich merke ja, dass es besser wirkt, wenn ich mal 30mg, statt 20mg nehme. Aber wahrscheinlich ist es auch da, wie mit jedem anderen Medi bei mir: Jede Erhöhung wirkt kurzzeitig und das war's dann wieder.
Zitat von maya60:aber letztendlich würde ich mich einfach nicht so drüber ärgern, weil es dann mit Sicherheit nicht wirkt.
Ich ärgere mich ja nicht direkt darüber. Ich sehe nur den Sinn darin nicht. Und das Problem ist einfach, dass ich die doppelte Dosis Nebenwirkungen (hauptsächlich Händezittern und Kieferkrämpfe, beides wirklich unangenehm sind letzteres teilweise sehr schmerzhaft) habe, ohne dass die Wirkung wirklich überzeugend ist.
Zitat von maya60:Sind deine Dosierungen von Elvanse und Elontril denn gemeinsam auch noch immer zu niedrig?
Das Elontril nehme ich in Höchstdosis. Ich weiß nicht genau, wie hoch die Dosis vom Elvanse in Kombi mit Elontril sein darf.
Ich habe einfach das Gefühl, nicht weiter zu kommen, ständig in der Luft zu hängen. Ich erinnere mich an den längeren Text, den du mir mal geschrieben hast. Er war gut, aber er hat mir Angst gemacht. Angst, dass ich nie aus diesem Teufelskreis aus Therapie, Klinik, schlechten Gedanken, Medikamenten etc. herauskomme. Ich bin 27 und habe das Gefühl, meine Jugend-/Teenie-Zeit quasi verpasst zu haben.
Seit Jahren habe ich das Gefühl, dass ich immer wieder untergehe, obwohl ich doch ständig mit den Beinen strample.