annber80
ich habe schon länger nicht mehr geschrieben, mir ging’s nicht so gut, ich habe mich von meinem „Partner“ getrennt, die Trennung ging von mir aus. Ich wusste ja eigentlich schon von Anfang an dass diese Beziehung keinen Bestand hat, weil wir sehr unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Trotzdem hab ich mich drauf eingelassen, die Konsequenzen müssen wir jetzt beide tragen, den Liebeskummer auf beiden Seiten, der Frust und entstandene Depression bei mir. Es scheiterte doch letztendlich an meiner sozialen Phobie, er ist gerne mit Menschen zusammen, er braucht sie ständig um sich herum, ich dagegen war froh in Zweisamkeit den Tag verbringen zu können. Ich habe ihm gesagt, dass eine Beziehung nicht nur wegen der Liebe bestehen kann, das Alltagsleben ist das entscheidende, das Drumherum. Eigentlich möchte ich einen Partner, der dieselben Probleme hat wie ich, der sich in die Angstbesetzenden Situationen hineinversetzen kann und weiß welche Gedanken man sich in diesen Momenten macht und die damit abhängige Gefühlswelt versteht. Tja ich hab mich mal wieder für den Rückzug und die Einsamkeit (aber auch stress- und angstfreien Zeit) und gegen das Kämpfen, Erfahrungen sammeln (die Angst auszuhalten!) und sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen, entschieden.
Liebe Grüße
Annber80