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Welche Medikamente helfen langfristig gegen Schlafstörungen?

E
Aber du hast sicher Recht, das kann den Alltag ganz schön belasten, wahrscheinlich starren Außenstehende auch noch auf einen!

Gut, dass du das mit anderen Medikamenten erleichtern kannst - aber echt ein Mist mit dem ganzen Zeugs Tabletten!

Vielleicht bleibe ich von schlimmen Nebenwirkungen verschont!?!

Da ich in vorzeitige krankheitsbedingte Rente gegangen bin, habe ich nicht mehr den ganz großen Druck, funktionieren zu müssen.

10.02.2020 17:36 • x 1 #76


Irgendeine
Zitat von Elodie:
Aber du hast sicher Recht, das kann den Alltag ganz schön belasten, wahrscheinlich starren Außenstehende auch noch auf einen!

So krass, dass es anderen sofort aufgefallen wäre, war es zum Glück nicht. Aber es hat mich belastet und in meiner Arbeit behindert.
Zitat von Alexandra2:
Ich kam gar nicht auf die Idee, dagegen ein Medikament zu nehmen. Hilft es gut?

Es ist zwar nicht ganz verschwunden, aber auf jeden Fall viel besser geworden.
Meine Psychiaterin wollte die beiden Medis letztens versuchen abzusetzen bzw. zu reduzieren und das habe ich auf jeden Fall ziemlich krass gemerkt.

10.02.2020 17:43 • x 2 #77


A


Hallo maya60,

Welche Medikamente helfen langfristig gegen Schlafstörungen?

x 3#3


E
Nimmst du jetzt wieder die Medikamente gegen die Nebenwirkungen? Oder versuchst du es wieder ohne?

10.02.2020 23:58 • #78


Irgendeine
Zitat von Elodie:
Nimmst du jetzt wieder die Medikamente gegen die Nebenwirkungen? Oder versuchst du es wieder ohne?

Ich nehme beide wieder, aber eins davon (ein Betablocker) in einer geringeren Dosis, weil es bei meinem Asthma und den Depressionen eigentlich kontraindizidiert ist. Ganz ohne geht aber auch nicht. Eine Gratwanderung und ein Teufelskreis.

Eigentlich hätte ich das Bupropion gerne ersetzt, aber das macht meine Ärztin wahrscheinlich nicht mit. Aber das ist ein anderes Thema.

11.02.2020 01:21 • x 1 #79


maya60
Ich bin wieder erst später, aber ich b i n eingeschlafen und das ist nach wie vor super! Ich habe sehr unruhig geschlafen, voller Unruhe wegen des Sturms, aber die Trimipramin-Tropfen beruhigten mich dennoch auch am Tag und schenkten mir Schlaf. Nach wie vor ein Segen für mich jetzt schon in der 4. Nacht! Das gab es zuvor 3 Jahre lang nicht, den Nachtschlaf!

Liebe Grüße! maya

11.02.2020 09:57 • x 2 #80


Irgendeine
Zitat von ZeroOne:
Aus der Psychopharmaka-Schublade habe ich auch die Standards

Kennst du Valdoxan (Agomelatin)?

11.02.2020 11:11 • #81


maya60
5. Nacht mit Trimipramin-Saft war halbe/halbe: Geschlafen, aber spät: Nachteule gegen Frühaufsteherin! Diesen Konflikt gibt es deutlich in mir! Aber die Tropfen sind immer noch ein Segen!

Liebe Grüße! maya

12.02.2020 13:21 • #82


Irgendeine
Zitat von maya60:
Geschlafen, aber spät

Wann nimmst du die Tropfen denn immer und wie lange dauert es, bis du einschläfst? vielleicht könntest du sie versuchen früher zu nehmen?

12.02.2020 13:28 • x 1 #83


maya60
Hallo Irgendeine!

Der Punkt ist, ich werde mit den Tropfen schwerer und ruhiger, aber nicht direkt müde. An den ersten beiden Abenden habe ich mich hingelegt und bin eingeschlafen. Aber an den nächsten beiden Abenden hielt mein wegen des Sturms aufgeregtes Inneres mich länger wach und gestern Abend wollte mein Inneres nicht früh schlafen, auch wenn ich schlafschwer war.

Das Medikament wirkt bei mir schon nach einer halben Stunde und bleibt dann gleich in der Wirkung die nächsten Stunden.

Ich nehme 15 Tropfen und könnte vielleicht noch mehr nehmen, um dann müder zu sein, aber da sie schon ziemlich stark sind, befürchte ich dann, zu belämmert zu sein, wenn nachts etwas passieren würde mit Sohni oder Sturm oder was.

Aber das ist jetzt kein Problem für mich im Sinne von Schlafstörungen. Ich bin sehr dankbar und zufrieden mit Trimipramin und weiß jetzt, dass sowohl meine hyperaktive Nachteule in mir als auch die lebenslange Frühaufsteherin in mir aber auch die Wächterin meines inneren Kindes in mir beim Thema Schlafen mitmischen. Ich bin alt und im Ruhestand und suche mir einfach täglich das Passende aus! Alle Anteile haben ihre Anrechte und ich stimme ihnen zu und mag das sein, was ich bin.

Wenn mein Mann daheim ist, versuche ich mal, wieviele Tropfen es bräuchte, um müde zu werden. Aber das drängt nicht, vor allem würde ich wohl nur der Neugier wegen das versuchen, denn ich möchte klar mitkriegen, wenn nachts etwas passiert und nicht ausgeknockt sein. Das wäre nicht mehr ich.

Die Trimipramin-Tropfen haben über die Maßen meine hartnäckige Umkehrschlafstörung seit 3 Jahren beendet und wenn ich letztendlich eine Mittellösung zwischen Nachteule und Tagmensch wähle im Ruhestand, dann ist das kein Schlafstörungs-Problem mehr für mich.

Liebe Grüße! maya

12.02.2020 13:46 • #84


E
Zitat von Irgendeine:
Kennst du Valdoxan (Agomelatin)?


Das hab ich auch ne ganze Zeit genommen - irgendwann wirkte es nicht mehr bzw. meine Schlafstörungen wurden aus anderen Gründen schlimmer

12.02.2020 14:57 • #85


Irgendeine
Zitat von Elodie:

Das hab ich auch ne ganze Zeit genommen - irgendwann wirkte es nicht mehr bzw. meine Schlafstörungen wurden aus anderen Gründen schlimmer

Bei mir hat es auch nicht so gut gewirkt und hatte keinen antidepressiven Effekt. Deswegen der Wechsel zu Mirtazapin. Ich fragte nur, weil ZeroOne scheinbar schon viel ausprobiert hat und Valdoxan nicht dabei steht. Manchen hilft es halt sehr gut.

12.02.2020 15:53 • x 1 #86


E
Bin von Valdoxan zu Zolpidem - endlich konnte ich mal 3-4 Stunden durchschlafen, auch wenn es nur künstlicher Schlaf war.

12.02.2020 16:12 • #87


sundancere20j
Beim Trimipramin tritt meiner Meinung nach relativ schnell ein Gewöhnungseffekt ein.

Habe nach meinem letzten Termin bei der Ärztin auch wieder angefangen, brav die mir verordnete Dosis einzunehmen.
Anfänglich bin ich nicht vor 07:30 Uhr aus dem Bett gekommen, jetzt bin ich aktuell wieder bei 05:30 Uhr mit Wachphasen zwischendrin. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich aber auch um 21:00 Uhr die Tropfen nehme und spätestens um 22:15 Uhr ins Bett gehe.

Hab mal bis auf 40 Tropfen hochdosiert, mit dem Resultat, dass ich mich gefühlt habe, wie nach einer durchzechten Nacht.

Frage mich was da Leute machen, die teilweise 100 mg und mehr nehmen. Dann in Tablettenform.

Würde dann wahrscheinlich garnicht mehr klarkommen.

12.02.2020 20:45 • x 1 #88


maya60
Hallo Sundancere, ich bin ja absolut keine Fachfrau und kenne mich mit Trizyklika wie Trimipramin und überhaupt mit sedierenden A.D.s kein bisschen aus.

Aber ich könnte mir vorstellen, dass, wer so agitiert ist, dass er sedierende A.Ds als Hauptmedikament braucht, dass der dann soviel nimmt?

Ich nehme die Tropfen ja nur niedrig dosiert neben meiner normalen Tagesmedikation zum besseren Nachtschlaf. Zum Nachtschlaf 100mg nebenher kann ich mir gar nicht vorstellen.

Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung.

Zum Gewöhnungseffekt kann ich auch noch nichts sagen. Klar habe ich mich jetzt in 6 Tagen dran gewöhnt, wie ich mich fühle, wenn ich 15 Tropfen abends nehme, aber da die letzten 3 Nächste bei mir psychische Ausnahmesituation waren, bin ich an sich überrascht, dass ich nachts überhaupt die Augen zubekam.

Und dass ich nach 12 Stunden Schlafnachholen in der 2. Nacht nur 7 Stunden schlief, das sagt auch nichts dazu.

Wieviel Schlaf brauchst du denn pro Nacht? Bei mir sind es 8 Stunden, ob nachts oder tags, die brauche ich aber. Bleibt es darunter deutlich, stimmt was nicht.

Liebe Grüße! maya

12.02.2020 20:54 • #89


A


Hallo maya60,

x 4#15


sundancere20j
Zitat von maya60:
Wieviel Schlaf brauchst du denn pro Nacht? Bei mir sind es 8 Stunden, ob nachts oder tags, die brauche ich aber. Bleibt es darunter deutlich, stimmt was nicht.


Ich habe da ehrlich keinen Maßstab, was normal für mich ist.

Habe nur begriffen, dass 3 - 4 Stunden pro Nacht über einen sehr langen Zeitraum eher nicht gesundheitsförderlich ist.

Wohl aber wirkt Schlafentzug antidepressiv, was der Grund dafür ist, warum ich über einen langen Zeitraum psychisch unauffällig blieb. Aber, da ziehe ich dann die Parallele zum Medikament, irgendwann tritt ein Gewöhnungseffekt ein und die Wirkung lässt nach, wenn die Dosis nicht erhöht wird.

Als die Dosis nicht mehr ausreichend war, brachen alle Dämme und es hat mich voll ausgeknipst.

12.02.2020 21:12 • x 1 #90

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