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Wer hat Erfahrungen mit Tavor?

E
Zitat von Lilly-18:
Wer hat Erfahrungen mit Tavor?

Ich, und ich finde es als Notfall-Medikament richtig klasse.
Ich kenne aber auch eine ehemalige Userin, die sich sehr schwer getan hat, nach regelmäßigem und jahrelangen Einnehmen das Medikament auszuschleichen.

Ich nehm das jetzt an die 20 Jahre, alle paar Monate, 1 mg.

Am Anfang bekam ich nur 2 Tabletten mit, mittlerweile laß ich mir eine Verpackung verschreiben und die meisten in der Packung muß ich entsorgen, weil sie abgelaufen sind

30.07.2021 14:16 • x 1 #16


Lilly-18
danke auch dir, liebe @Resi für deinen Erfahrungsbericht. Alle paar Monate 1 mg erscheint mir vertretbar. Wobei
ich bisher als höchste Einzeldosis 1/2 mg genommen habe, was mich schon total ausknockt.

30.07.2021 14:30 • x 1 #17


A


Hallo Lilly-18,

Wer hat Erfahrungen mit Tavor?

x 3#3


Anthea
Ich habe bis vor ein paar Tagen Tavor als Dauermedikation bekommen..

Nun bin ich in der Klinik und muss es für eine Therapie absetzen lassen..

Bis jetzt habe ich dadurch eine vermehrte Unruhe und den Druck mich zu verletzen..

Ich wünsche euch allen, dass ihr ein wirklich nur als Bedarf braucht und nicht, so wie ich, es als Dauermedikation nehmen müsst..

30.07.2021 15:59 • x 2 #18


E
Zitat von Lilly-18:
was mich schon total ausknockt.

Mich entspannt es eher, wobei ich dann merke, wie angespannt ich ansonsten bin.

Ich nehme es dann, wenn ich einen tachykarden Anfall habe und ich muß es schnell nehmen, wenn ich merke ich bekomm das nicht in den Griff, weil sonst Ohnmacht droht und das wäre furchtbar für mich.
Außerdem habe ich keine Lust mehr, mich unter Druck zu setzen, es ohne Tavor zu schaffen.
Die Wirkung setzt ein nach 20 bis 40 Minuten und zack! ist es vorbei.

Ich habe außerdem den Eindruck, daß ich danach ein paar Tage mit dem Essen aufpassen muß.

31.07.2021 08:11 • x 2 #19


aurora333
Als ich ca. 30 Jahre alt war, bekam ich Temesta für den Notfall verschrieben. Damals benutzte ich es in erster Linie für Zahnarztbesuche oder wenn mir sonst etwas Angst machte. Deshalb bestand keine Suchtgefahr. In den letzten Jahren, die zwischenmenschlich sehr happig waren, musste ich öfter zu Temesta greifen. In den letzten Tagen ( allerdings nur wegen der horrenden Ausschleichsymptomen von Pregabalin/Lyrica) öfter. Grundsätzlich versuchte ich immer auf das Medikament zu verzichten, bzw. es wirklich bloss in Notfällen zu nehmen. Was die Abhängigkeit betrifft ( ab wann die eintritt) ist sicher individuell wie Kate oben beschreibt. Die meisten Ärzte tendieren ( sicher aus Vorsichtsmassnahmen) dazu, das manchmal wirklich rettende Medikament sehr kritisch zu betrachten. Grad wenn es ältere Generationen wie ich konsumieren. Ich habe es in erster Linie als hilfreich erlebt. Dank Temesta getraute ich mich auch einiges zu unternehmen, Menschen zu treffen..das ich ohne unterlassen hätte und wohl auch heute noch meiden täte. Zum Beispiel gibt es mir Sicherheit wenn ich mich in eine neue Selbsthilfegruppe getraue beim ersten Mal. Ohne würde ich möglicherweise nicht hingehen. Doch sobald ich mich aufgehoben fühle ( und nicht als Exotin oder so erlebt werde) lasse ich das Benz sein.

03.11.2021 18:06 • x 2 #20


E
Tavor ist bei mir völlig wirkungslos, e.s unterdrückt meinen seelischen Schmerz in keinster Weise.
Bis 5mg Einzeldosis getestet=0 Wirkung.

03.11.2021 19:10 • x 1 #21


Lilly-18
liebe @aurora333 das hört sich sehr vernünftig an und alles andere als nach Abhängigkeit.
Wenn ich das so lese denke ich mir, ich hätte es ruhig öfter mal nehmen sollen, dann wäre mir so manches erspart geblieben. Aber in extremen Krisen fand ich es auf jeden Fall hilfreich.
Gott-sei-Dank brauche ich es jetzt schon seit ein paar Wochen nicht mehr, habe aber immer noch 2 Notfalltabletten in meiner Handtasche.

03.11.2021 19:35 • x 2 #22


A
Mit 0,5 mg Tavor spüre ich nach ungefähr einer halben Stunde eine leicht dämpfende Wirkung. Damit kann aber mein Kopf wieder klarer arbeiten und die Gedanken sind nicht mehr so wirr. Mit 1,0 mg werde ich benebelt und müde, schlafe dann tief, was aber in bestimmten Fällen auch erwünscht ist.
Bis letzte Woche habe ich Tavor immer mal wieder, aber dennoch mit größeren Abständen genommen, wenn mir eine Situation sehr große Angst machte. Im Februar 2021 bekam ich eine 20er Schachtel mit 0,5 mg. Nun sind immer noch 13 kleine Tabletten übrig.
Seit letzter Woche bin ich froh, dass ich Tavor als Notfallmedi habe.
Ich nahm 0,5 mg, um zu sehen, ob mir diese Dosis schon reicht. Wenn nötig, habe ich am gleichen Tag nochmal 0.5 mg eingenommen. Am anderen Tag nahm ich gleich 1,0 mg, aber auch nur einmal.
Dann folgten 2 Tage Pause. Gestern morgen wieder 0,5 mg, was auch ausreichte. Heute konnte ich das Medikament weglassen. Ich bin froh um jeden Tavor-freien Zwischentag, würde es aber in weiteren Extremsituationen nehmen, anstatt mich zu quälen.

03.11.2021 19:55 • x 1 #23


Lilly-18
Zitat von Anchiwa4964:
würde es aber in weiteren Extremsituationen nehmen, anstatt mich zu quälen.

Das hat absolut seine Berechtigung

03.11.2021 20:02 • #24


A
Zitat von Lilly-18:
Das hat absolut seine Berechtigung

Das finde ich auch.
Eine private Situation ist für mich momentan sehr belastend. Mit viel Glück aber ist sie in 4 Wochen vorbei.
Zu wissen, dass ich nur während einer begrenzten Zeit auf Tavor zurückgreifen müsste, lässt mich mit dem Medikament anders umgehen als bei einer länger dauernden Verordnung.
Durch das Nachdenken, ob ich es an einem betreffenden Tag brauche oder nicht, führt zu einer intensiven und ehrlichen Beschäftigung mit mir selbst.

03.11.2021 20:08 • x 2 #25


aurora333
Danke für Dein Feedback, dass Du es nun auch schon lange Zeit nicht mehr benutztest, jedoch ( wie ich) Vorrat für den Fall der Fälle immer hast, finde ich gut. Es gibt eine gewisse Sicherheit.

03.11.2021 21:20 • x 2 #26


B
Ich hatte früher Tavor als Bedarfsmedikation, da hatte ich immer 3 x 0,5mg zuhause. Ich hatte immer sehr viel Respekt davor und habe sie nur selten benutzt. Wenn halt gar nichts mehr ging.

04.11.2021 19:13 • x 2 #27


A


Hallo Lilly-18,

x 4#13


W
Hallo,
in der Klinik hatte ich Tavor über mehrere Wochen (morgens, mittags , abends) dann wurde
es langsam ausgeschlichen.

Jetzt zu Hause habe ich es noch als Bedarf da , bin aber sehr vorsichtig damit. Die Zeit der Einnahme in der Klinik
war eigentlich zu lang (5 Wochen) .
Mir hilft Tavor aber ich habe auch großen Respekt davor
.
wozu

05.12.2021 00:42 • x 2 #28

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