Ja, das gab es in Spanien auch schon.
Für mich ist es wichtig, mich nicht mehr mit Schwarzsehern zu umgeben.
Ich lebe jetzt, habe meine Vorräte durchgesehen und festgestellt, daß ich so ziemlich alles habe, um zwei Wochen Quarantäne durchzustehen- sollte ich in Quarantäne kommen, habe ich viele kleine Projekte im und am Haus- im Moment kann ich nicht sagen, was noch auf mich zu kommt: klar ist Kurzarbeit, der Betrieb hat zu, nur wir im Back-Office sind noch da.
Meine alte Verwandte ist sehr verständnisvoll, daß ich nicht komme- ich rufe sie halt öfter an, schreiben werde ich nicht, denn auch Briefe können im Ernstfall Überträger sein.
Gerade habe ich einen Bericht gelesen, wie sich die Lagune von Venedig schon zu erholen beginnt wegen der ausbleibenden Touristen, es gibt für mich ganz viele kleine Hoffnungsschimmer, daß wir umdenken, zumindest partiell durch diese Krise, die absolut verheerend für unsere Wirtschaft werden könnte, aber auch unser Leben verändern kann.
Ich werde vermutlich meinen Job verlieren, aber ich beginne schon, am Plan B zu feilen, denn um mein Leben fürchte ich nicht, es wird weiter gehen.
18.03.2020 20:52 •
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