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Zukunftspläne mit Depressionen

StefanB
Hallo. Ich kann deinen einwand verstehen. Es geht aber darum einen positiven Umgang damit zu finden. Ich kenn es aus eigener Erfahrung das gerade am Anfang ob man meditiert, , entspannungsübungen macht usw, die Symptome sich etwas verstärken. Ja. Aber. Genau darum geht. Einen positiven Umgang damit zu finden. Zur lernen sich vollständig zu entspannen auch wenn es am Anfang schwierig ist. Und das ist ja im Leben immer so. Erst du das konsequente üben sich zu entspannen gelingt es mit einer Zeit immer besser. Welche Methode man da für sich findet ist egal. Wer sich entspannen will bekommt das über kurz oder lang auch hin. Wir alle können viel mehr als das was uns das derzeitige Gefühl sagen will.

15.09.2022 08:56 • #16


Jedi
Hallo !

Alles was hier über die Achtsamkeit geschrieben wurde stimmt absolut !
Nur voran braucht es eine intensive therapeutischer Begleitung u. ist auch abhängig davon,
welche psychische Erkrankungs-Diagnose gestellt wurde - darauf sollte zuerst die passende Therapie erfolgen.

Je weiter man in der Therapie kommt u. das kann der TP entscheiden, kann man sicher auch mit leichten
Achtsamkeits-Übungen geginnen. Dabei lasse ich die Meditation jetzt einmal komplett raus, denn das ist sicher
etwas für später - denn, wer sich langsam aus dem Loch einer schwerern Depression herausarbeitet,
der wird eine Meditation kaum schaffen, da sind erst noch ein paar andere Hürden zu überwinden.
Auch gilt dies für andere psychische Erkrankungen, dass erst die Psyche etwas stabiler sein muss, um dann
das Spektrum der Achtsamkeit auch als eine zusätzliche Hilfe annehmen zu können.

Wer durch den therapeutischen Prozess gegangen ist u. nun das Ende seiner Therapiebegleitung vor Augen hat,
der kann die Achtsamkeit als eine weitere Unterstützung nach der Therapie sehr gut nutzen.
So habe ich es auch getan u. es hat mir sehr dabei geholfen, meinen Alltag, ohne TP schaffen zu können.
Mir haben besonders die Achtsamkeits-Seminare geholfen, die Übungen u. der Austausch dort ! - kann ich sehr empfehlen !
Bieten auch gar Krankenkasse an !

Ich favorisiere ja die alltägliche Form der Achtsamkeit u. hatte ja einen eigenen Thread hier im Forum
dazu eingestellt.

15.09.2022 15:44 • x 2 #17


blossom79
Hallo frautel,

ich bin jetzt erst über dein Thema gestolpert. Ich habe eine kleine Forumspause gemacht, auch weil ich im Urlaub war ️.

Ich hab mir die Frage deines Psychiaters nach den Zielen im Leben eben selbst gestellt. Dabei fällt mir auf, dass ich mir in meinem Leben bisher nie wirklich richtige Ziele gesetzt habe!

Alles lief so vor sich hin: Schule, Ausbildung, Job…ich hatte nie ein Ziel vor Augen. Jetzt wünsche ich mir, ich hätte mir damals Ziele gesetzt!
Vielleicht wär ich dann erfolgreicher gewesen?
Keine Ahnung, die Zeit zurück drehen kann ich ja sowieso nicht.

Also dann, was habe ich JETZT für Ziele?
Wenn ich endlich die Entscheidung der DRV erhalten habe, will ich mir wieder eine sinnvolle Arbeit suchen. In Teilzeit. Ohne Überlastung. Aber regelmäßig, um wieder eine Aufgabe zu haben.
Ich habe wieder mit Sport angefangen und möchte das beibehalten - weil es mir damit gut geht und meine Stimmung hebt!
Ich möchte nächstes Jahr wieder mehr in Urlaub fahren mit meinem Schatz! Dieses Jahr waren wir 2x weg nach 2 Jahren Coronapause und tiefer Depression von mir.
Ich will weite an meinen sozialen Kontakten arbeiten - sie aufrecht erhalten und ggf. auch neue Kontakte knüpfen.

Es sind nur kleine Ziele, aber Ziele!

22.09.2022 13:54 • #18

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