Hallo dumbo,
Ich hab mir jetzt mal den ganzen Thread durchgelesen. Fühl dich bitte nicht auseinandergenommen, wenn du etwas erzählst. Wir versuchen hier nur zu helfen und dafür braucht man halt manchmal ein paar Angaben mehr, um das Ganze richtig bewerten zu können.
Ich habe sehr lange gezögert, Antidepressiva zu nehmen und musste vom Chefarzt der Reha erst überzeugt werden. Ich hab es keine Sekunde bereut, obwohl ich einige Wechsel wegen Unverträglichkeiten hinter mir habe. Ich würde es also Jedem raten, der von alleine nicht aus seinem Loch krabbeln kann, seinen Haushalt nicht mehr versorgen kann und längere Zeit in der Arbeitsunfähigkeit ist.
Bei dir habe ich jedoch diesen Eindruck nicht. In Kombination mit der Leberproblematik würde ich mir an deiner Stelle diesen Schritt gut überlegen. Bei einer leichten Depression (was es für mich ist, wenn man noch Arbeiten gehen kann) reicht oft die Psychotherapie aus. Antidepressiva sind leider keine Wundermittel und haben Nebenwirkungen und leider oft ein starkes Absetzproblem. Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte es dir nicht ausreden, aber dich anstoßen, dir diesen Schritt gründlich zu überlegen.
Ich hatte übrigens auch schon mal eine einmalige Erhöhung des TSH-Wertes (evtl Falschmessung?) und daraufhin unsinnigerweise 1-2 Jahre Schilddrüsenhormone genommen bis mal ein Arzt genauer hingeschaut hat.
VG Eis
30.08.2020 12:43 •
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