Nein, tun wir nicht. Ich habe den Eindruck, Du willst es nicht wahrhaben.
Genau darum geht's: die Freundin wollte und konnte sich mit der Diagnose auseinandersetzen. Ob, wann, wie intensiv sie das macht, ist ihre Entscheidung. Wir haben kein Recht auf diese Bereitschaft, daß sich Freunde mit unseren Diagnosen beschäftigen. Dazu gehört auch, ob und wie sich unser Zustand verändert. Diese Erwartung, wird sie enttäuscht, löst unseren Ärger/ Frust aus, den habe ich aus Deinen Posts heraus gelesen. Was ist es sonst, wenn es kein Ärger oder Frust ist? Was ist es sonst, wenn es keine enttäuschten Erwartungen sind? Du hast erwartet, ein Tief würde gesehen, würde nicht lapidar als das wird schon wieder abgetan.
Nun schreibst Du großzügig, kann ja passieren, als ob ich alles nicht verstanden habe. Vielleicht liegts an Dir? Vielleicht hast Du Dich nicht eingefühlt in Deine Freund oder in meine Posts? Vielleicht hast Du selbst noch nicht genau verstanden, was Dich so nervt?
Und doch, alles andere war Thema. Genau das.
Ich empfinde Deine Reaktionen als verletzend. Erst gebe ich mir Mühe, das ist ja auch der Sinn des Forums, und wenn es um ein wenig Selbstreflektion geht, machst Du einen Rückzieher. Das ist ok, aber die Großzügigkeit, mit der Andere abservierst, zumindest habe ich das öfter so empfunden, macht mich wütend. Ich bin schließlich auch krank und erwarte schon eine wertschätzende Kommunikation.
Liebe Grüße Alexandra
29.04.2020 08:12 •
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